Entigeln: Umgang mit Demenz

von Uwe Hartmann 
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Entigeln: Umgang mit Demenz
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Positiv (3):
dieschmitts avatar

Tolles Sachbuch, das sehr gut lesbar ist und wichtige Hilfestellung bietet.

Kritisch (1):
Vampir989s avatar

lesenswertes Fachbuch,für einen Laien eher ungeeignet

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Inhaltsangabe zu "Entigeln: Umgang mit Demenz"

Entigeln - Umgang mit Demenz Warum entigeln? Dieser Begriff fasst am besten die vielen Möglichkeiten zusammen, mit einem an Demenz erkrankten Menschen gut umzugehen. Die Demenz, die so individuell wie der Mensch selbst ist, lässt oft verunsicherte Mitmenschen zurück. Nicht nur die pflegenden und betreuenden Menschen um den Erkrankten herum sind in vielen Situationen ratlos, ja manchmal fassungslos. Auch anderen Mitmenschen verschlägt das stark veränderte Verhalten derer, die sie doch schon so lange kennen, die Sprache. Der an einer Demenz erkrankte Mensch igelt sich oft ein, zeigt Stacheln, kann durch bisher nicht erlebte Wesenszüge verbal und körperlich im Umgang schwierig werden. Dieses Buch hilft Ihnen, nicht aus der Fassung zu geraten und lange eine sinnvolle Gesprächskultur mit dem an einer Demenz erkrankten Menschen führen zu können, ihn also zu „entigeln“. Es beschreibt den praktischen Umgang bei Demenz, zeigt Wege, die gegangen werden können und gibt viele kommunikative Handlungsalternativen. Das Buch ist als Handbuch konzipiert. Es kann bzw. sollte immer wieder zur Hand genommen werden, um auf eine veränderte Situation die passende Antwort zu finden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781542439923
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:268 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:08.01.2017

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    ChrissiHs avatar
    ChrissiHvor einem Jahr
    Ein Leitfaden für den Umgang mit Demenz

    Entigeln- ein eingängiges Bild, bei dem wohl jeder sofort eine kleine stachlige Kugel vor Augen hat, die sich langsam wieder als Tier entpuppt. Ein sehr passender Titel, in einem Buch über Demenz, wie ich finde.

    Demenz ist heutzutage Volkskrankheit Nr. 1 geworden. Nahezu jeder hat schon mal davon gehört, kennt jemanden, der jemanden kennt oder aber muss aus ganz persönlicher Erfahrung lernen, wie man damit umgeht.

    Wie der kleine Igel, schotten sich Demenzkranke und auch deren Angehörige nach und nach von der Außenwelt ab. Denn der Kranke kann teilweise nicht mehr mit der Welt interagieren, der Angehörige hingegen fühlt Scham, Trauer und Überforderung. Um genau dem entgegen zu wirken, sollte man diesen Ratgeber zu Gemüte ziehen.

    Er ist in zwei Bereiche eingeteilt. Zu Beginn erfährt man allerhand Wissenswertes über die Krankheit Demenz, über Ängste, Verhaltensmuster und auch Selbstreflexion. Es wird wissenschaftlich, aber auch für den Laien verständlich erklärt. Ich hatte keinerlei Probleme die Grunderkenntnisse zu erfassen, obwohl ich medizinisch jetzt nicht so versiert bin.

    Aber es muss einem trotzdem klar sein, dass es sich hierbei um ein Sachbuch handelt. Ein flüssiges Lesen, wie bei einem Roman kommt natürlich trotzdem nicht auf. Der Stoff ist teilweise sehr harter Tobak, vor allem, wenn man persönliche Erfahrungen mit einbezieht und reflektiert. Man sollte also mit einer etwas längeren Lesezeit und etwaigen Pausen rechnen.

    Falls man aber mal schnell etwas wissen möchte, ist Teil 2 des Buches gut geeignet. Er enthält Stichworte, wie z.B. zum Thema Ernährung etc. die dann auf 1-2 Seiten näher erklärt werden. Hier kann man auch „querlesen“, weil die Themen nicht aufeinander aufbauen. Ein schneller Blick ins Buch ist damit gewährleistet.

    Wem empfehle ich dieses Buch?

    Ich glaube, jeder wird früher oder später mit diesem Thema konfrontiert werden, daher kann man sich natürlich schon vorab informieren. Ich muss aber zugeben, dass man, solange man nicht vor die vollendete Tatsache gestellt wird, viele Sachen einfach nicht wahrhaben will oder kann. Der Ratgeber ist daher meines Erachtens für die Leute geeignet, die sich jetzt schon aktiv mit dem Thema Demenz beschäftigen (müssen).

    Anfangs hatte ich einen Leitfaden erwartet, wie ich in bestimmten Situationen reagieren sollte, den habe ich leider nicht bekommen – das war aber fast klar, denn jede Demenz ist anders und muss daher individuell gehandhabt werden. ABER: Ich habe jetzt ein Grundverständnis bekommen, hinterfrage Sachen und gehe nun anders an bestimmte Situationen heran.

    Wer also aus persönlichen oder beruflichen Gründen mit Demenz zu tun hat, kann durch dieses Sachbuch durchaus noch ein paar hilfreiche Infos über das Thema erfahren.

    Kommentare: 2
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    dieschmitts avatar
    dieschmittvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Sachbuch, das sehr gut lesbar ist und wichtige Hilfestellung bietet.
    Tolles Sachbuch, das sehr gut lesbar ist und wichtige Hilfestellung bietet.

    Zum Inhalt

    „Aus der Beschreibung: Entigeln - Umgang mit Demenz Warum entigeln? Dieser Begriff fasst am besten die vielen Möglichkeiten zusammen, mit einem an Demenz erkrankten Menschen gut umzugehen.“ Ich finde dies trifft es ziemlich gut, daher habe ich diesen Teil gewählt. Das Buch behandelt „typische“ Situationen und bietet Erläuterungen und Handlungsalternativen um den Umgang miteinander zu erleichtern und um Verständnis zu schaffen.

    Meine Meinung

    Der Autor schafft es meiner Meinung nach sehr gut theoretisches Wissen mit praktischen Beispielen und Situationen aus der Praxis zu verbinden. Der Schreibstil ist sachlich aber sehr gut zu lesen und nicht zu trocken.

    Ich finde er stellt das Spannungsfeld sehr gut dar und ich habe einige Situationen wiedergefunden, die ich selbst mit Familienangehörigen von mir erlebt habe. Hätte ich das Buch vorher gelesen, wäre der Umgang in dieser Situation sicher einfacher gewesen. Der Titel ist ebenfalls sehr gut gewählt, ich hatte immer das Gefühl, meine Oma igelt sich ein und zeigt mir ihre Stacheln, wenn sie eine schlechte Phase hatte. Aber das Hintergrundwissen gibt einem mehr Gelassenheit und zeigt auch die ein oder andere Möglichkeit, den Igel dazu zu bringen, die Stacheln einzuziehen.

    Die Struktur des Buches fand ich sehr gut und das Stichwortverzeichnis sehr hilfreich.

    Fazit

    Tolles Sachbuch, das sehr gut lesbar ist und wichtige Hilfestellung bietet.

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: gutes Fachbuch
    gutes Fachbuch

    Das Thema Demenz ist momentan sehr präsent und deswegen hat mich das Buch sofort interessiert.

    Es sind sehr viele Fachbegriffe im Buch vorhanden und die Schrift ist sehr klein, aber es ist wirklich informativ.
    Im Buch sind gute Tipps und sehr viel Hintergrundwissen.
    Ich hatte zuerst mit weniger Fachbegriffen gerechnet und mich deswegen schwer getan, aber nachdem ich dem Buch dann eine zweite Chance gegeben habe, lief es sehr gut.

    Man sollte sich sofort auf ein Fachbuch einstellen und sich dann auf viel Wissen und Fachbegriffe einstellen, dann bekommt man auch genau das.
    Sehr gut fand ich die Hilfen bei weit forgeschrittener Demenz. Gerade in diesem Stadium ist man als Angehöriger meist sehr hilflos und diese kleinen Anreize sind sehr gut umsetzbar.

    Ich fand es auf jeden Fall sehr informativ, aber auch anspruchsvoll.


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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: lesenswertes Fachbuch,für einen Laien eher ungeeignet
    lesenswertes Fachbuch

    Klapptext:
    Entigeln - Umgang mit Demenz Warum entigeln? Dieser Begriff fasst am besten die vielen Möglichkeiten zusammen, mit einem an Demenz erkrankten Menschen gut umzugehen. Die Demenz, die so individuell wie der Mensch selbst ist, lässt oft verunsicherte Mitmenschen zurück. Nicht nur die pflegenden und betreuenden Menschen um den Erkrankten herum sind in vielen Situationen ratlos, ja manchmal fassungslos. Auch anderen Mitmenschen verschlägt das stark veränderte Verhalten derer, die sie doch schon so lange kennen, die Sprache. Der an einer Demenz erkrankte Mensch igelt sich oft ein, zeigt Stacheln, kann durch bisher nicht erlebte Wesenszüge verbal und körperlich im Umgang schwierig werden. Dieses Buch hilft Ihnen, nicht aus der Fassung zu geraten und lange eine sinnvolle Gesprächskultur mit dem an einer Demenz erkrankten Menschen führen zu können, ihn also zu „entigeln“. Es beschreibt den praktischen Umgang bei Demenz, zeigt Wege, die gegangen werden können und gibt viele kommunikative Handlungsalternativen. Das Buch ist als Handbuch konzipiert. Es kann bzw. sollte immer wieder zur Hand genommen werden, um auf eine veränderte Situation die passende Antwort zu finden.

    Der Klapptext hat mich sehr neugierig gemacht  und ich freute mich auf dieses Buch.Da ich eine an demenz erkrankte Schwiegermutter habe,wollte mehr Informationen und Wissenswertes über diese Krankheit erhalten.Ich selbst bin Laie und habe sehr wenig Erfahrung mit dieser Krankheit.
    Ich muss sagen das ich etwas enttäuscht war.Die Schrift ist ziemlich klein und ich hatte große Schwierigkeiten mit dem Lesen.
    Positiv fand ich wie der Autor uns die unterschiedlichen Demenzarten erklärt.Auch gibt er uns viele Ratschläge und Tipps was den Umgang mit Demenzkranken anbelangt.Dies beschreibt er uns auch an einigen Beispielen.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Leider verwendete er zu viele Fremdewörter und Fachbegriffe die für mich unverständlich waren. Dadurch ist  mir das Lesen dieser Lektüre sehr schwer gefallen.
    Der Autor hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben.Als Fachbuch ist es bestens geeignet.Aber für mich als Laien war es einfach zu unverständlich geschrieben.

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    Xynovias avatar
    Xynoviavor einem Jahr
    Viel Wissenswertes

    „ Entigeln – Umgang mit Demenz“ ein Buch von Uwe Hartmann für Personen die Demezerkrankte pflegen bzw. betreuen.


    Klappentext:

    Entigeln - Umgang mit Demenz Warum entigeln? Dieser Begriff fasst am besten die vielen Möglichkeiten zusammen, mit einem an Demenz erkrankten Menschen gut umzugehen. Die Demenz, die so individuell wie der Mensch selbst ist, lässt oft verunsicherte Mitmenschen zurück. Nicht nur die pflegenden und betreuenden Menschen um den Erkrankten herum sind in vielen Situationen ratlos, ja manchmal fassungslos. Auch anderen Mitmenschen verschlägt das stark veränderte Verhalten derer, die sie doch schon so lange kennen, die Sprache. Der an einer Demenz erkrankte Mensch igelt sich oft ein, zeigt Stacheln, kann durch bisher nicht erlebte Wesenszüge verbal und körperlich im Umgang schwierig werden. Dieses Buch hilft Ihnen, nicht aus der Fassung zu geraten und lange eine sinnvolle Gesprächskultur mit dem an einer Demenz erkrankten Menschen führen zu können, ihn also zu „entigeln“. Es beschreibt den praktischen Umgang bei Demenz, zeigt Wege, die gegangen werden können und gibt viele kommunikative Handlungsalternativen. Das Buch ist als Handbuch konzipiert. Es kann bzw. sollte immer wieder zur Hand genommen werden, um auf eine veränderte Situation die passende Antwort zu finden


    Meine Meinung:

    Für mich ist es bei diesem Buch sehr schwer zu sagen wie ich es finde. Der Autor Uwe Hartmann hat in diesen Ratgeber sehr viel Herzblut und Liebe gesteckt, das merkt man auch beim Lesen.

    In erster Linie erfährt man sehr viel theoretisches über Demenz, hier hat er sich sehr viel Mühe gegeben es sehr verständlich zu beschreiben. Mir gefielen dabei vor allem die sehr schönen bildlichen Beschreibungen und die anschaulichen Praxisbeispiele. Allerdings kommen auch sehr viele Begriffe vor die das Lesen für einen Laien sehr schwierig gestalten.

    Da dieses Buch als Handbuch gedacht ist, was man immer schnell zur Hand nimmt, hätte ich mir persönlich eine andere Strukturierung des Buches gewünscht.

    Persönlich sehr schön finde ich die Zweiteilung im Buch. Im vorderen Teil ist der Umgang mit der Demenz ausführlich in Kapiteln beschrieben und in der zweiten Hälfte befindet sich ein Nachschlagewerk. Bei diesem Stichwortverzeichnis gefällt mir der Aufbau und die Struktur sehr gut, meiner Meinung nach sind hier auch die wichtigsten Dingen erfasst.

    Wie schon geschrieben ist der erste Teil in einzelne Kapitel unterteilt, in den Demenz ganz allgemein erklärt ist, aber auch einige der wichtigsten Demenzarten und ihre Besonderheiten, sowohl bei der Erkrankung selbst, als auch was dem Umgang mit den Betroffenen angeht. Ich persönlich hätte mir noch mehr Tiefe in den praktischen Ausführungen gewünscht, da man als pflegende bzw. betreuende Kraft doch recht schnell ratlos wird.

    Besonders gut gefielen mir die Beschreibungen der unterschiedlichen Kommunikationswege die Uwe Hartmann beschrieben hat.


    Das Buch ist nicht perfekt, aber es hat sehr viele gute Ansätze und ist, auch wenn es nicht immer leicht zu lesen und verstehen ist, auf alle Fälle für Laien und Fachkräfte ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk. Auf Grund meiner persönlichen Kritikpunkten kann ich aber leider nur 3 Sterne vergeben. Trotzdem kann ich es weiterempfehlen, an alle Menschen die sich um Demenzerkrankte kümmern und/oder aber die Demenz verstehen wollen.

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    petrahillebrands avatar
    petrahillebrandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Empfehlenswertes Fachbuch zum besseren Verständnis der Demenzerkrankung mit praxiserprobten Tipps für den Umgang mit Betroffenen
    Ein Empfehlenswertes Fachbuch mit vielen Tipps aus der Praxis

    Mit seinem Buch "Entigeln" liefert der Autor Uwe Hartmann viel Hintergrundwissen zu den unterschiedliche Demenzarten und schildert deren Auswirkungen auf die Sinneswahrnehmung und die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen. Dabei verliert er nie aus den Augen, dass die Demenz mit all ihren Facetten so unterschiedlich ist, wie der individuelle Mensch selbst.

    Er plädiert für bessere Gesprächsbedingungen, indem er Angehörige und sonstige Bezugspersonen von Demenzkranken dazu einlädt, sich eigener Gefühle wie Stress, Wut oder Angst bewusst zu werden, weil sie, von Demenzerkrankten ungefiltert aufgenommen, die Interaktion maßgeblich beeinflussen und Gespräche sogar verunmöglichen können. 

    Immer wieder verweist er auf die - wie er sie nennt -  "Unheiligen der Demenz" (Angst Schmerz oder Verlusterfahrungen der Erkrankten), die jede Begegnung überschatten können. Vor allem aber richtet er seinen Fokus auf die Mittel, die Kommunikation gelingen lassen.

    Ergänzt durch Fallbeispiele und ein vertiefendes Stichwörterregister wird das Ganze zu einem wichtigen Werkzeug, das man Laienhelfern als auch Berufsbetreuern in die Hand geben kann, um sie zu entlasten. Aber auch, um ihnen Mut zuzusprechen, Neues auszuprobieren, was zu wichtigen Begegnungszonen auf dem Weg des Vergessens führen kann.

    Fazit: ein lesenswertes Buch das einer aus der Praxis mit großer Fachkompetenz und viel Herzblut geschrieben hat. Leider in sehr kleiner Schrift und mit vielen Fremdwörtern, was das Lesen phasenweise anstrengend macht.

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    lesemaus1981s avatar
    lesemaus1981vor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Liebe Leser, liebe Teilnehmer an der Verlosung,

    die Leserunde startet mit der Verlosung von zehn Exemplaren des Buches "Entigeln - Umgang mit Demenz. Ich lade Sie herzlich zu meiner Leserunde ein. Das Buch handelt vom Miteinander mit einem Menschen, der an einer Demenz erkrankt ist. Dieses Miteinander wird bestimmt durch die Kommunikation, die Pflege und die Betreuung des erkrankten Menschen. Da die Erkrankung Demenz genauso individuell ist wie der Mensch selbst, werden mit dem Leser zusammen Überlegungen erörtert, wie ein gangbarer Weg des Miteinanders gestaltet werden könnte. Im ersten Teil des Buches werden die einzelnen Demenzarten besprochen. Dort finden sich auch Exkurse, die mit belletristischen Stilmitteln den Sachbuchcontext auflockern. Im zweiten Teil des Buches findet der Leser ein lexikalisch geordnetes Stichwortverzeichnis, in dem wichtige Überlegungen zum Thema Demenz präsentiert werden. Das Buch ist als Handbuch konzipiert. Es soll und kann im Laufe einer Betreuung von Menschen mit einer Demenzerkrankung immer wieder zur Hand genommen werden, um auf die unweigerliche Veränderung im Umgang vorbereitet reagieren zu können. Wichtig zu wissen: Das Buch ist geschrieben worden, um den betreuenden Mitmenschen eine Handreichung zu sein. Entigeln erhebt nicht den Anspruch, bis ins Detail medizinische Erklärungen zu bieten, es erhebt den Anspruch, dem gemeinsamen Miteinander eine Chance zu geben. Die Chancen dafür wachsen mit dem Wissen um die Zusammenhänge zwischen einer Demenzerkrankung und dem täglichen Miteinander. Das Buch zeigt Wege auf, die gemeinsam gegangen werden können und beschreibt Schwierigkeiten lösungsorientiert. So kann der betreuende Mitmensch für sich erkennen, wo sie oder er handeln, schweigen oder zuhören sollte. Da eine Demenzerkrankung auch immer die Beziehung zueinander verändert, verlieren manche Mitmenschen das Gefühl für den Anderen. Das Buch kann sicher nicht immer verhindern, dass die zum Teil jahrzehntelang bestehenden Beziehungen auseinanderbrechen, doch es will den betreuenden Mitmenschen Mut machen, alles daran zu setzen, die Beziehung zu einer guten Beziehung zu machen, bis zum Schluss.     Mit den besten Grüßen

    Uwe Hartmann
    ChrissiHs avatar
    Letzter Beitrag von  ChrissiHvor einem Jahr
    Zuerst einmal entschuldige ich mich für die Verspätung, ich bin in letzter Zeit nicht so viel zum Lesen gekommen, weil mir manchmal einfach die Motivation fehlte, da das Buch ja auch ziemlich harter Tobak sein kann. :-/ Aber jetzt bin ich durch und habe auch meine Rezi fertig: https://www.lovelybooks.de/autor/Uwe--Hartmann/Entigeln-Umgang-mit-Demenz-1452745164-w/rezension/1473062230/ Ich fand das Stichwortverzeichnis sogar noch etwas besser, als die Erklärungen vorne. Wenn man mal schnell etwas wissen wollte, hat man hier die Möglichkeit, einfach kurz nachzuschlagen ohne lange suchen zu müssen. Außerdem sind sie recht kurz gehalten, sodass auch Leute, die nicht so viel lesen, sich aber trotzdem informieren wollen, dies können ohne demotiviert zu werden (und in meiner Family gibt es viele Lesemuffel, ich weiß also, wovon ich rede xD)
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