Uwe Böschemeyer Der alte Mann und sein inneres Kind

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Inhaltsangabe zu „Der alte Mann und sein inneres Kind“ von Uwe Böschemeyer

Es ist nie zu spät für ein glückliches Leben

In »Der alte Mann und sein inneres Kind« lässt Bestsellerautor und Psychotherapeut Uwe Böschemeyer den siebzigjährigen Henry auf sein Leben zurückblicken. Im Dialog mit seinem inneren Kind wandert er durch seine Lebensjahre von der Kindheit bis ins hohe Alter und refl ektiert dabei die Beziehung zu seinen Nächsten ebenso wie sein Denken und Handeln. Eine feinsinnige, würdevolle und gleichsam poetische Vergegenwärtigung der eigenen Vergangenheit.

Ein Rückblick auf das eigene Leben - sehr berührende Momente.

— Sikal

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  • Bestandsaufnahme des Lebens

    Der alte Mann und sein inneres Kind

    Babscha

    19. April 2018 um 00:02

    Der Autor, bekannter Psychotherapeut, platziert in seinem Buch den siebzigjährigen Henry in ein Hotel an der See, in das er sich seit Jahren für einen mehrwöchigen Urlaubsaufenthalt zurück zieht. Dort lässt er den gealterten erfolgreichen Unternehmer auf sein Leben zurück blicken und die Vergangenheit im Sinne einer Bestandsaufnahme und kritischen Lebensabrechnung mit sich selbst intensiv auf sich einwirken. Dies führt sodann bei dem alten Mann zu durchaus neuen, erhellenden Erkenntnissen und Selbsteinsichten über das, was gut gelaufen ist, aber auch, wo er als Mensch, Vater, Chef oder Ehemann Fehler gemacht oder schlicht versagt hat. Das überschaubare, in einfachen Worten, aber sehr bedacht und liebevoll formulierte Werk öffnet dem Leser die Seele einer Person, die hier stellvertretend steht für den Prototyp Mann an der Schwelle zum Greisenalter, der eben nicht mehr so lange vor sich hat und von daher den Blick zurück richtet und sein Leben in allen Schattierungen reflektiert. Dabei wird nicht verleugnet, dass die Person des Henry ein durchaus privilegiertes Leben auf der Basis einer guten Kindheit geführt hat, was allerdings nicht vor menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten schützt. Wie im richtigen Leben eben. Und genau das bezweckt der Autor ja auch. Schönes literarisches Kleinod mit einigen Denkanstößen für den Leser.  

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  • LovelyBooks Challenge 2018 - Sachbücher und Ratgeber

    Meinungsfreiheit!

    Sikal

    LovelyBooks Challenge 2018 „Sachbücher & Ratgeber“ Du interessierst dich für historische Zeitreisen? Du entdeckst immer wieder spannende, naturwissenschaftliche Publikationen?  Du stöberst gerne wahre Schätze zu politischen oder skurrilen Themen auf?  Oder bevorzugst du Bücher über Tiere, genussvolles Erleben, Kreativität? Dann lass uns doch an deinen Entdeckungen teilhaben! Wir freuen uns auf deine Vorstellungen und Tipps, tauschen uns gerne mit dir aus. Stelle dich der Herausforderung und mach einfach mit! Und so bist du dabei: Du meldest dich hier im Thread an und erstellst einen Sammelbeitrag. Dieser kann von dir jederzeit verändert bzw. aktualisiert werden. Die Challenge dauert von 1.1.2018 bis 31.12.2018. Du kannst jederzeit einsteigen. Schreibe zu jedem Buch eine Rezension und ordne diese dem jeweiligen Bereich zu. Verlinke bitte deine Rezension in deinem Sammelbeitrag, nur so kann am Ende des Jahres ermittelt werden, ob du die Challenge geschafft hast. Ziel der Challenge: 12 Bücher in 12 Monaten aus mindestens 3 unterschiedlichen Bereichen zu lesen und zu rezensieren. Es ist egal, ob du Sachbücher oder Ratgeber liest. Diese können in diversen Formaten (Hörbuch, E-book, Print) vorgestellt werden. Wichtig ist, dass das jeweilige Buch vom Verlag bzw. Lovelybooks als Sachbuch/Ratgeber/Biographie geführt wird. Primär sollte natürlich der Gedanke zählen, sich auszutauschen oder neue Bücher kennenzulernen. Doch was wäre eine Challenge ohne Gewinn! Und das kannst du gewinnen: Natürlich ein Buchpaket von LovelyBooks – dieses wird unter allen Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern verlost, die das Ziel der Challenge geschafft haben. In eigener Sache: Ich wünsche mir eine Challenge, in der wir respektvoll miteinander umgehen, in der wir die Meinung der anderen akzeptieren (wenn wir sie auch nicht immer teilen werden) und in der wir auch bei hitzigen Diskussionen immer wieder zu einem Konsens finden – „Meinungsfreiheit“ soll hier selbstverständlich sein. Ich freue mich, wenn du dabei bist. Ambermoon ban-aislingeach beerenbuecher Bellis-Perennis Buchraettin c_awards_ya_sin Ceciliasophie DieBerta Durga 108 ech fasersprosse Federfee Filzblume gst Igelmanu66 Knigaljub leucoryx mabuerele Merijan Nata1234 Nele75 OliverBaier peedee seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Wedma wandablue    

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    • 819
    • 31. December 2018 um 23:59
  • Ein Lebensrückblick

    Der alte Mann und sein inneres Kind

    Sikal

    04. March 2018 um 09:04

      Während seines Urlaubes sitzt der 70-jährige Henry auf dem Balkon seines Hotels und genießt den Blick Richtung Meer. Er denkt über seine Geburtstagsfeier nach, die Gratulanten, die ihm huldigten – doch plötzlich sieht er am Strand einen kleinen, muschelsuchenden Jungen …   Henry lässt im Laufe seiner Urlaubswochen sein gesamtes Leben Revue passieren, sieht vor sich den kleinen Henry als Kind, den Jugendlichen mit Träumen und dem Wunsch Musiker zu werden. War es die richtige Entscheidung, letztendlich Unternehmer zu werden? Henry erlebt in Gedanken sämtliche Stationen seines Lebens noch einmal, das Kennenlernen seiner großen Liebe, die Geburt der beiden Söhne, Probleme in der Firma und im Privaten, die Priorisierung von Beruf und Familie, die ihm nicht immer gelang. In einem inneren Dialog hält er Zwiesprache mit seinem inneren Kind, merkt, dass vieles in seinem Leben sich nun richtig anfühlt und er doch auch erkennen muss, dass er vieles falsch machte.   Letztendlich schafft er es, in der Gegenwart anzukommen, dankbar für sein reiches Leben zu sein und gelassen in die Zukunft zu blicken.   Uwe Böschemeyer, von dem ich bereits einige Bücher lesen durfte, zeigt immer wieder, wie wichtig es ist zu reflektieren, um sich danach wieder dem noch Kommenden zu widmen – mit Ruhe, Gelassenheit und genügend Humor.   Eine schöne, berührende Geschichte, die anregt auch das eigene Leben mal Revue passieren zu lassen.

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  • Anders als erwartet

    Der alte Mann und sein inneres Kind

    R_Manthey

    22. February 2018 um 09:12

    Als ich mich für dieses kleine Büchlein zu interessieren begann, hatte ich eine Vorstellung von seinem Inhalt, die sich dann beim Lesen als falsch herausgestellt hat. Eine gewisse Rolle spielt dabei wohl das geschickte Marketing des Verlages. Der Muscheln suchende Junge am Strand ist lediglich so etwas wie der Startpunkt für eine ausgiebige Lebenserinnerung von Henry, dem alten Mann, der schon lange jedes Jahr Urlaub im gleichen Hotel am Meer macht.Böschemeyer möchte wohl seine Leser mit diesem Text dazu auffordern, sich auf die Suche nach ihrem eigenen inneren Kind zu machen. Das innere Kind ist ein Etwas, schreibt er, das unvergleichlich, unverwechselbar und einzigartig ist. Die Konstante in uns, das, was uns ausmacht und sich nie ändert. Was man nicht loswird, ob man es nun liebt oder hasst. "Das innere Kind beeinflusst weite Teile unserer Seele, vielleicht sogar bis zum Tod", heißt es auf der ersten Seite des Buches. Wenn man mit diesem inneren Kind in Kontakt kommen möchte, dann empfiehlt Böschemeyer mehrere Methoden, unter anderem das Aufschreiben des eigenen Lebens in ruhigen Stunden. Und wie das geht, macht er anschließend am Beispiel von Henry, dem alten Mann am Meer, deutlich.Denn dieses Büchlein ist Henrys Lebensgeschichte, die sich nebenbei mit vielen Fragen beschäftigt, natürlich auch mit der nach dem Sinn des eigenen Lebens. Oder mit dem Grübeln darüber, "was wäre wenn ich noch einmal leben dürfte?". Was Böschemeyer wohl mit diesem Buch bezweckt hat, weiß man natürlich als Leser nicht. Vielleicht wollte er sein Publikum anregen, sich mit dem inneren Kind etwas früher auseinanderzusetzen als erst kurz vor dem Tode. Das hätte jedenfalls mehr Sinn als sich am Ende des Lebens mit allerlei Fragen zu beschäftigen, die Dinge berühren, die man nicht mehr ändern kann. „Das Leben wirklich leben“, klingt wie eine Ermahnung. Es ist auch eine, wenngleich sie oft entweder nicht erhört wird oder reichlich spät kommt.Ob man mit diesem Buch etwas anfangen kann, hängt sehr vom Leser ab. Wenn Henry seine Lebensgeschichte erzählt, können sich vielleicht Berührungspunkte zum Leben des Lesers ergeben oder er kann sich ähnliche Fragen wie Henry stellen. Gelegentlich wirkte manches auf mich etwas gestellt, so, als ob einem Stöckchen hingehalten werden, über die man springen kann oder eben auch nicht. Insgesamt fand ich diesen Versuch nicht schlecht, sympathisch, aber wohl auch nicht so, dass ich ihn lange in Erinnerung behalten werde. Eine Anregung eben.

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