Der alte Mann und sein inneres Kind

von Uwe Böschemeyer 
4,3 Sterne bei4 Bewertungen
Der alte Mann und sein inneres Kind
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Ein Rückblick auf das eigene Leben - sehr berührende Momente.

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Inhaltsangabe zu "Der alte Mann und sein inneres Kind"

Uwe Böschemeyer, geboren 1939, hat bei Viktor Frankl studiert und sodann das erste deutsche Institut für Logotherapie gegründet. Er ist Rektor der Europäischen Akademie für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung und Leiter des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse in Salzburg. Als Bestsellerautor und Psychotherapeut ist er häufig zu Gast in Radio- und Fernsehsendungen. Für seine Arbeit wurde er mit der Ehrenprofessur durch das Department für Existenzielle Psychotherapie und Logotherapie des Universitätsinstituts für Psychoanalyse Moskau ausgezeichnet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783710900266
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:104 Seiten
Verlag:Benevento
Erscheinungsdatum:22.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Flattervor 5 Monaten
    Rückblicke

    Über den Autor:

    Uwe Böschemeyer, geboren 1939, hat bei Viktor Frankl studiert und mit dessen Zustimmung das erste deutsche Institut für Logotherapie gegründet. Er ist Rektor der Europäischen Akademie für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung und Leiter des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse in Salzburg. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Es ist nie zu spät für ein glückliches Leben. In "Der alte Mann und sein inneres Kind" lässt Bestsellerautor und Psychotherapeut Uwe Böschemeyer den siebzigjährigen Henry auf sein Leben zurückblicken. Im Dialog mit seinem inneren Kind wandert er durch seine Lebensjahre von der Kindheit bis ins hohe Alter und reflektiert dabei die Beziehung zu seinen Nächsten ebenso wie sein Denken und Handeln. Eine feinsinnige, würdevolle und gleichsam poetische Vergegenwärtigung der eigenen Vergangenheit.


    Meine Meinung:

    Henry ist 70 Jahre alte. Seine Frau ist vor 20 Jahren gestorben. Er denkt an verschiedene Stationen seines Lebens zurück. An die Träume seiner Kindheit, die Übernahme der Firma seines Onkels oder an seinen Traum, Musik zu machen. So versucht er, mit sich ins Reine zu kommen. Es handelt  sich um einen Dialog eines Erwachsenen mit seinem inneren Kind. Hat er alles richtig gemacht? Würde er sich heute in manchen Situationen anders entscheiden? Was wäre gewesen wenn.. solche Gedanken machen uns unzufrieden, denn wir hätten soviel mehr erreichen oder machen können. Dann beginnen wir mit unserem Schicksal zu hadern. Doch negative Erfahrungen machen uns stärker und das Schicksal gibt uns genau die Dinge mit auf den Weg, die wir zum Lernen brauchen. Man sollte auf alles, was man bewältigt hat, mit Stolz zurückblicken. Denn unsere getroffenen Entscheidungen machen uns aus. Mir hat das Buch viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Die Grundbotschaft von Lebensfreude und Optimismus sind wichtige Stützen im Leben um die Hoffnung nicht zu verlieren. Das ist nicht immer einfach.


    Cover:

    Ein Cover, das sehr gut getroffen ist und hervorragend zur Geschichte passt.


    Fazit:

    Ein sehr inspirierendes Buch, das viel Stoff zum Nachdenken und zur Selbstreflektion gibt.

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    Babschas avatar
    Babschavor 5 Monaten
    Bestandsaufnahme des Lebens

    Der Autor, bekannter Psychotherapeut, platziert in seinem Buch den siebzigjährigen Henry in ein Hotel an der See, in das er sich seit Jahren für einen mehrwöchigen Urlaubsaufenthalt zurück zieht. Dort lässt er den gealterten erfolgreichen Unternehmer auf sein Leben zurück blicken und die Vergangenheit im Sinne einer Bestandsaufnahme und kritischen Lebensabrechnung mit sich selbst intensiv auf sich einwirken. Dies führt sodann bei dem alten Mann zu durchaus neuen, erhellenden Erkenntnissen und Selbsteinsichten über das, was gut gelaufen ist, aber auch, wo er als Mensch, Vater, Chef oder Ehemann Fehler gemacht oder schlicht versagt hat.

    Das überschaubare, in einfachen Worten, aber sehr bedacht und liebevoll formulierte Werk öffnet dem Leser die Seele einer Person, die hier stellvertretend steht für den Prototyp Mann an der Schwelle zum Greisenalter, der eben nicht mehr so lange vor sich hat und von daher den Blick zurück richtet und sein Leben in allen Schattierungen reflektiert. Dabei wird nicht verleugnet, dass die Person des Henry ein durchaus privilegiertes Leben auf der Basis einer guten Kindheit geführt hat, was allerdings nicht vor menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten schützt. Wie im richtigen Leben eben. Und genau das bezweckt der Autor ja auch.

    Schönes literarisches Kleinod mit einigen Denkanstößen für den Leser.  

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    Sikals avatar
    Sikalvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Rückblick auf das eigene Leben - sehr berührende Momente.
    Ein Lebensrückblick


     

    Während seines Urlaubes sitzt der 70-jährige Henry auf dem Balkon seines Hotels und genießt den Blick Richtung Meer. Er denkt über seine Geburtstagsfeier nach, die Gratulanten, die ihm huldigten – doch plötzlich sieht er am Strand einen kleinen, muschelsuchenden Jungen …

     

    Henry lässt im Laufe seiner Urlaubswochen sein gesamtes Leben Revue passieren, sieht vor sich den kleinen Henry als Kind, den Jugendlichen mit Träumen und dem Wunsch Musiker zu werden. War es die richtige Entscheidung, letztendlich Unternehmer zu werden? Henry erlebt in Gedanken sämtliche Stationen seines Lebens noch einmal, das Kennenlernen seiner großen Liebe, die Geburt der beiden Söhne, Probleme in der Firma und im Privaten, die Priorisierung von Beruf und Familie, die ihm nicht immer gelang. In einem inneren Dialog hält er Zwiesprache mit seinem inneren Kind, merkt, dass vieles in seinem Leben sich nun richtig anfühlt und er doch auch erkennen muss, dass er vieles falsch machte.

     

    Letztendlich schafft er es, in der Gegenwart anzukommen, dankbar für sein reiches Leben zu sein und gelassen in die Zukunft zu blicken.

     

    Uwe Böschemeyer, von dem ich bereits einige Bücher lesen durfte, zeigt immer wieder, wie wichtig es ist zu reflektieren, um sich danach wieder dem noch Kommenden zu widmen – mit Ruhe, Gelassenheit und genügend Humor.

     

    Eine schöne, berührende Geschichte, die anregt auch das eigene Leben mal Revue passieren zu lassen.

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 7 Monaten
    Anders als erwartet

    Als ich mich für dieses kleine Büchlein zu interessieren begann, hatte ich eine Vorstellung von seinem Inhalt, die sich dann beim Lesen als falsch herausgestellt hat. Eine gewisse Rolle spielt dabei wohl das geschickte Marketing des Verlages. Der Muscheln suchende Junge am Strand ist lediglich so etwas wie der Startpunkt für eine ausgiebige Lebenserinnerung von Henry, dem alten Mann, der schon lange jedes Jahr Urlaub im gleichen Hotel am Meer macht.

    Böschemeyer möchte wohl seine Leser mit diesem Text dazu auffordern, sich auf die Suche nach ihrem eigenen inneren Kind zu machen. Das innere Kind ist ein Etwas, schreibt er, das unvergleichlich, unverwechselbar und einzigartig ist. Die Konstante in uns, das, was uns ausmacht und sich nie ändert. Was man nicht loswird, ob man es nun liebt oder hasst. "Das innere Kind beeinflusst weite Teile unserer Seele, vielleicht sogar bis zum Tod", heißt es auf der ersten Seite des Buches. Wenn man mit diesem inneren Kind in Kontakt kommen möchte, dann empfiehlt Böschemeyer mehrere Methoden, unter anderem das Aufschreiben des eigenen Lebens in ruhigen Stunden. Und wie das geht, macht er anschließend am Beispiel von Henry, dem alten Mann am Meer, deutlich.

    Denn dieses Büchlein ist Henrys Lebensgeschichte, die sich nebenbei mit vielen Fragen beschäftigt, natürlich auch mit der nach dem Sinn des eigenen Lebens. Oder mit dem Grübeln darüber, "was wäre wenn ich noch einmal leben dürfte?". Was Böschemeyer wohl mit diesem Buch bezweckt hat, weiß man natürlich als Leser nicht. Vielleicht wollte er sein Publikum anregen, sich mit dem inneren Kind etwas früher auseinanderzusetzen als erst kurz vor dem Tode. Das hätte jedenfalls mehr Sinn als sich am Ende des Lebens mit allerlei Fragen zu beschäftigen, die Dinge berühren, die man nicht mehr ändern kann. „Das Leben wirklich leben“, klingt wie eine Ermahnung. Es ist auch eine, wenngleich sie oft entweder nicht erhört wird oder reichlich spät kommt.

    Ob man mit diesem Buch etwas anfangen kann, hängt sehr vom Leser ab. Wenn Henry seine Lebensgeschichte erzählt, können sich vielleicht Berührungspunkte zum Leben des Lesers ergeben oder er kann sich ähnliche Fragen wie Henry stellen. Gelegentlich wirkte manches auf mich etwas gestellt, so, als ob einem Stöckchen hingehalten werden, über die man springen kann oder eben auch nicht. Insgesamt fand ich diesen Versuch nicht schlecht, sympathisch, aber wohl auch nicht so, dass ich ihn lange in Erinnerung behalten werde. Eine Anregung eben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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