Uwe Böschemeyer Warum nicht

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Inhaltsangabe zu „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer

In jedem von uns steckt so viel wartendes Leben, das darauf drängt, endlich leben zu dürfen! „Warum nicht“, sagen enge Freunde, wenn wir mit all unserer Leidenschaft davon erzählen, wie wir nach unserer Idealvorstellung leben möchten, was wir ändern, welche Chancen wir ergreifen, wie wir unsere Fähigkeiten besser einsetzen würden. Warum nicht all unsere Möglichkeiten nutzen und das scheinbar Unmögliche wagen? Für ein wahrhaftiges, sinnerfülltes und selbstbestimmtes Leben gibt es zwei Voraussetzungen: Wir müssen begreifen, dass wir nicht auf Hilfe von außen warten dürfen, wenn wir unser Leben verändern wollen. Und wir müssen erkennen, dass unser Dasein begrenzt ist. Uwe Böschemeyer, Schüler Viktor Frankls, ruft dazu auf, mutig zu handeln. Wir müssen Bilanz ziehen und uns fragen: Haben wir bislang genug gesucht, gelebt, geliebt – haben wir das Wesentliche gefunden?

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Sikal

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  • Ein reiches Leben?

    Warum nicht
    Sikal

    Sikal

    12. August 2014 um 21:39

    Wer von sich kann behaupten, ein reiches Leben zu führen – nicht im materiellen Sinn, sondern richtigen Reichtum zu besitzen? Gandhi vielleicht, oder der Dalai Lama, vielleicht auch noch Mutter Teresa und ein paar andere Ausnahmen. Prof. Dr. Uwe Böschemeyer, Psychotherapeut aus der Schule Viktor Frankls hat eine Vision. Er möchte Menschen dazu anleiten, den Reichtum ihres Lebens zu erkennen – nicht den Ausnahmen - sondern jedem einzelnen besonderen Menschen. Zu entdecken, dass es eine Einzigartigkeit im Inneren gibt und diese Werte hervorgeholt werden können, ist Ziel dieses Buches. Eine Freude am Leben zu spüren und dabei Werte zu erkennen und Probleme nicht in den Vordergrund zu stellen. Dies gelingt nur, wenn man sich das „Leben wollen“ selbst zum Ziel setzt und nicht wartet, bis Hilfe von außen kommt. Anfangs soll eine Bestandsaufnahme gemacht werden, man muss natürlich zuerst erkennen, wo man steht, bevor man einen Schritt weitergeht und Änderungen versucht. Positives Denken bringt positive Energie ins Leben, während negative Gefühle einhergehen mit Krankheit oder Tod. Menschen müssen erkennen, dass das Dasein ein Ablaufdatum hat und die Zeit bis dahin soll nicht nur überbrückt und ertragen werden, sondern soll vor allen Dingen mit einer sinnerfüllten und wertvollen Lebenseinstellung angereichert sein. Der Schreibstil des Autors ist sehr persönlich – nicht nur durch Anekdoten der eigenen Geschichte. Er spricht den Leser direkt an, der so dazu angeregt wird über sein eigenes Inneres nachzudenken, die Bequemlichkeit über Bord zu werfen und endlich zu leben anzufangen. Das Format des Buches ist eher klein und handlich, es kann leicht zwischendurch darin geblättert werden. Wie gewohnt beim Ecowin-Verlag erkennt man eine gute Qualität bei Papier und Einband. Fazit: Einen Stern Abzug gibt es für theologischen Einwände, die einfach nicht mein Fall waren. Doch ansonsten – tolles Buch, kann empfohlen werden.

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