Uwe Birnstein

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Margot Käßmann

Margot Käßmann

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Erschienen am 03.04.2018
Sagen Sie mal, Adam

Sagen Sie mal, Adam

 (2)
Erschienen am 01.08.2003
Katholisch? Never! / Evangelisch? Never!

Katholisch? Never! / Evangelisch? Never!

 (2)
Erschienen am 01.04.2010
24 Atempausen für Männer

24 Atempausen für Männer

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Erschienen am 01.08.2014
Huren, Heuchler, Heilige

Huren, Heuchler, Heilige

 (1)
Erschienen am 10.10.2007
Kleines Lexikon christlicher Irrtümer

Kleines Lexikon christlicher Irrtümer

 (1)
Erschienen am 18.05.2011

Neue Rezensionen zu Uwe Birnstein

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Rezension zu "Margot Käßmann" von Uwe Birnstein

Eine beeindruckende und gelungene Biografie.
WinfriedStanzickvor 5 Monaten


 

Obwohl Uwe Birnstein, der Autor der von Margot Käßmann autorisierten Biografie, die hier im neuen christlichen Bene Verlag innerhalb der Droemer Gruppe vorliegt, über eine lange Zeit immer wieder eng mit Margot Käßmann zusammengearbeitet und dieser auch freundschaftlich verbunden ist, ist es ihm gelungen, eine wirklich unabhängige und kritische Würdigung des Lebens und Wirkens dieser außergewöhnlichen Frau zu verfassen, die man „die Bischöfin der Herzen“ nannte.

 

Aus der intensiven Zusammenarbeit der beiden, zu denen auch die Besuche vieler originale Schauplätze gehörte, stammen auch die vielen bisher unveröffentlichten Fotos aus dem Privatarchiv der engagierten Theologin.

 

Wie wurde Margit Käßmann zu einer populärsten und angesehensten Persönlichkeiten Deutschlands? Was sind die sie bis heute prägenden Kindheitserfahrungen ?  Wie lernte sie Toleranz und Courage, woher stammen ihre Geradlinigkeit, ihr Mut und ihre Friedensliebe? Wie bringt sie Familienleben und Beruf unter einen Hut? Und vor allem: Welche Rolle spielt der christliche Glaube in ihrem Leben, wie schenkt er ihr Trost und Bestärkung?

 

All diesen Fragen geht Uwe Birnstein, selbst Theologe, in seiner über 200 Seiten langen Spurensuche nach und beschreibt ein ganz außergewöhnliches Frauenleben und ein Glaubensleben und eine Lebenspraxis, die Respekt hervorruft. Feinfühlig porträtiert er eine Frau, die oft im Scheinwerferlicht steht.

 

Eine beeindruckende und gelungene Biografie.

 

 

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Rezension zu "Margot Käßmann" von Uwe Birnstein

Biographie in Form einer Art „Familienalbum“
michael_lehmann-papevor 5 Monaten

Biographie in Form einer Art „Familienalbum“

Der Autor war zu Zeiten Mitarbeiter Margot Käßmanns und daher seit langem und persönlich mit der ehemaligen Bischöfin von Hannover und Vorsitzender der EKD bekannt.

Daraus erklärt sich sicherlich auch die Vielzahl an privaten Fotografien von Margot Käßmann, Familie, Freundinnen, die im Buck verwendet werden und einen überaus klaren, persönlichen und „bunten“ Eindruck des Lebensweges Käßmanns verschaffen.

Wobei auch die Form des Drucks, zweispaltig auf jeder Seite, an Reportagen oder gar na (im weitesten Sinne) eine Form von Tagebuch schon äußerlich betrachtet darstellt.

Ein Eindruck, der sich in der Lektüre verstärkt.

Denn strikt chronologisch und beschreibend geht Birnstein die Etappen dieses nicht nur prominenten, sondern auch höchst einflussreichen Lebens nach, ohne dabei allzu sehr in theologische Tiefen oder eine detaillierte Beschreibung von verschiedenen „Kulturen“ in den Kirchen oder in die Kernfragen der Ökumene vorzudringen.

Die theologischen Themen der Examina und der Promotion Margot Käßmanns werden so zwar erwähnt, wie auch die Vorbehalte gegen Sie als Frau an der Spitze der größten deutschen Landeskirche (samt „Druck von Oben“ auf Delegierte der damaligen Wahl-Synode) oder auch ebensolche Vorbehalte, als Sie Generalsekretärin des Deutschen ev. Kirchentages wurde, aber vertieft werden diese Thema nicht.

Was also die theologischen Kerngedanken angeht, zieht der Leser seine Schlüsse nicht aus einer, wenigstens kurzen, Darlegung der Promotion Käßmanns, sondern aus vielfachen Beschreibungen konkreter Situationen und „alltäglichen“ Begebenheiten.

Elternhaus, Tankstelle des Vaters, Geschwister, Schule in Marburg, Studium in Tübingen, all diese Stationen lässt Birnstein dabei beim Leser in Wort und Bild Revue passieren und zeichnet so diesen ja durchaus außergewöhnlichen Weg einer jungen Theologin zur damaligen Zeit nach.

Als Frau eines Pfarrers „natürlich nicht“ mit eigener Pfarrstelle, sondern als „ehrenamtliche Hilfe“ ihres Mannes zunächst gesetzt. Dennoch aber mit einer tatsächliche Klarheit des Willens ausgestattet (dessen Methode der „Findung“ Birnstein in Bezug auf Käßmann ebenfalls dem Leser nahe bringt) und ebenso klaren theologischen Haltungen und inhaltlichen Interessen, breitet sich vor den Augen des Lesers durchaus eine außergewöhnliche Karriere aus, die nicht selten mit knappen Mehrheiten und gegen handfesten Widerstand ihren Weg gegangen ist.

Jung bereits im weltweiten ökumenischen Rat der Kirchen, dann Dozentin, nicht lange danach in wichtiger Funktion beim Kirchentag und ebenso nach nicht allzu langer Zeit (mit41 Jahren) plötzlich Bischöfin. Somit fehlt vor allem das „normale Pfarramt“, was die Stationen des beruflichen Weges Margot Käßmanns so außergewöhnlich erscheinen lässt.

Wie erwähnt, vieles dieser beruflichen Seite wird recht knapp und beschreibend dargestellt, wohingegen Birnstein die private Seite, das Leiden des ein oder anderen Kindes aufgrund der Umzüge in je andere Städte, die eheliche Geschichte der Käßmanns, die enge Beziehung zur Mutter (eher aber noch zum Vater) ausgestaltet und die Krisen dieses Lebens mit Trennung und schwerer Krankheit.

Am Ende der Lektüre legt Birnstein in dieser Form dem Leser ein recht klares Bild von der Person Margot Käßmann vor, bei dem er auch die schwierigen Lebenszeiten nicht ausklammert.
Mit den theologischen Grundüberzeugungen und den zentralen Themen gerade im Blick auf gesellschaftliche Einmischung und Solidarität mit den Armen der Welt, ohne diese Seiten Käßmanns ausführlich und differenziert zu beschreiben. Was ein wenig schade ist, aber bei einem solch eher privaten Portrait verschmerzt werden kann.

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Rezension zu "Das unglaubliche Leben des Flötenspielers Hans-Jürgen Hufeisen" von Uwe Birnstein

Bewegende Lebensgeschichte
WinfriedStanzickvor 4 Jahren


 

In vielen langen Gesprächen hat der Theologe und Publizist Uwe Birnstein das Leben des Flötenspielers Hans-Jürgen Hufeisen dokumentiert und es durch Interviews mit Freunden und Weggefährten Hufeisens ergänzt.

 

Beide, Birnstein und Hufeisen sind selbst seit Jahrzehnten befreundet. Das bot beiden Sicherheit und Vertrauen, ganz tief in die Seele und Geschichte des anderen zu blicken. Denn die ist dramatisch. 1954 bringt Hufeisens Mutter ihren Sohn in einem Hotelzimmer zur Welt und lässt das Kind nach zwei Tagen zurück.

 

Aber Hans-Jürgen Hufeisen geht seinen Weg. Im christlichen Kinderheim wird er nicht nur gut betreut und bekommt Zuwendung geschenkt, er entdeckt auch durch seine Erzieherin seine Liebe zur Musik. Und er erhält als Geschenk  seine erste Flöte.


Bewegend und erschütternd  war für mich insbesondere die erste Begegnung der Mutter mit ihrem erwachsenen Sohn. Ausgerechnet in einem Hotel wollen sie sich beiden sehen. Einen Abend und einen Vormittag haben sie sich füreinander Zeit genommen. Sie reden sehr viel miteinander. Am Morgen erwartet Hufeisen seine Mutter, aber die hat ihn wieder allein im Hotel zurückgelassen.

 

Wie ein Mensch dennoch nicht zerbricht, sondern an der Musik nicht nur seinen eigenen Halt findet, sondern auch noch unzählige Menschen berührt damit und damit ihren Glauben stärkt, das erzählt Hufeisen in diesem Buch, in dem er Einblick gibt in seine Hoffnungen und Ängste, seinen Glauben und seine Sehnsucht.

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