Uwe Durst Theorie der phantastischen Literatur

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Inhaltsangabe zu „Theorie der phantastischen Literatur“ von Uwe Durst

Diese strukturalistische Untersuchung entwickelt eine allgemeine Theorie der Phantastik. Im Gegensatz zu bisherigen Arbeiten wird das Wunderbare nicht als Abweichung von der Wirklichkeit, als Verstoß gegen naturwissenschaftliche Vorstellungen begriffen, sondern als Bloßlegung literarischer Verfahren, deren immanente Wunderbarkeit durch Traditionsbildung unkenntlich und heimlich geworden ist. Fragen der Inszenierung und literaturgeschichtlichen Entstehung des Phantastischen werden beantwortet. Themenlisten und psychologistische Spekulationen werden durch eine Theorie des wunderbaren thematischen Materials ersetzt. Ausführlich wird auf die Veränderungen des Genres im 20. Jahrhundert eingegangen und das Verhältnis zu anderen Genres, wie Kunstmärchen, Kriminalerzählung, Science Fiction usw., erörtert. Ein abschließendes Kapitel widmet sich der parodistischen Bedeutung der Phantastik. Diese Arbeit, die mit erheblichen Korrekturen die Forschungslinie Tzvetan Todorovs fortsetzt, entwirft eine operable Systematik und stellt der Forschung ein terminologisches Instrumentarium zur Verfügung.

dies ist die überarbeite auflage des buches, die aber leider immer noch ein wenig unlesbar ist, im wust der vielen fußnoten und referenzen im fließtext. dennoch absolut interessant und sehr aufschlussreich in bezug auf maximalistische und minimalistische phantastik-begriffe.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Rezension zu "Theorie der phantastischen Literatur" von Uwe Durst

    Theorie der phantastischen Literatur
    Roger

    Roger

    13. April 2011 um 22:25

    Dieses Buch versucht sich, wie der Titel es schon andeutet, an der Definition der phantastischen Literatur. Diese definiert Durst duch ein (innerliterarisches) ambivalentes Verhältnis zwischen einem regulären und wunderbarem Realitätssystem. Durch diese minimalistische Genredefinition möchte er Todorovs Ansatz ersetzten. Doch auch Dursts Ansatz ist nicht befreit von Kritik und so bleibt uns nach wie vor keine einheitliche Definition der phantastischen Literatur. Trotzdem bringt uns dieses Buch sicher weiter in der Diskussion.

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