Uwe Gardein

 3,1 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf von Uwe Gardein

Uwe Gardein ist Autor mehrerer Bücher, Drehbücher und Theaterstücke. Er wurde mit dem Förderstipendium für Literatur der Landeshauptstadt München ausgezeichnet und lebt in Unterhaching. Bei ars vivendi erschienen bereits die Allgäu-Krimis »Tödliche Höhen« (2009) und »Mord an Allerseelen« (2010), die ersten beiden Fälle des Ermittlerduos Winkler und di Nardo. Es folgten »Zärtliche Morde« (2011) und »Inningers Testament« (2012).

Alle Bücher von Uwe Gardein

Cover des Buches Die gruseligsten Orte in München (ISBN: 9783839224335)

Die gruseligsten Orte in München

 (3)
Erschienen am 17.04.2019
Cover des Buches Tödliche Höhen (ISBN: 9783548282039)

Tödliche Höhen

 (5)
Erschienen am 14.07.2010
Cover des Buches Mord zur blauen Stunde (ISBN: 9783958199231)

Mord zur blauen Stunde

 (2)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Das Mysterium des Himmels (ISBN: 9783839210758)

Das Mysterium des Himmels

 (2)
Erschienen am 12.07.2010
Cover des Buches Die letzte Hexe - Maria Anna Schwegelin (ISBN: 9783899777475)

Die letzte Hexe - Maria Anna Schwegelin

 (3)
Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches Die gruseligsten Orte in Hamburg (ISBN: 9783839227039)

Die gruseligsten Orte in Hamburg

 (2)
Erschienen am 12.08.2020
Cover des Buches Die gruseligsten Orte in Köln (ISBN: 9783839224540)

Die gruseligsten Orte in Köln

 (1)
Erschienen am 11.09.2019
Cover des Buches Mord an Allerseelen (ISBN: 9783897169920)

Mord an Allerseelen

 (0)
Erschienen am 01.02.2010

Neue Rezensionen zu Uwe Gardein

Cover des Buches Die gruseligsten Orte in Hamburg (ISBN: 9783839227039)Christian1977s avatar

Rezension zu "Die gruseligsten Orte in Hamburg" von Lutz Kreutzer

Gruselige Orte machen noch keine Schauergeschichten
Christian1977vor 8 Monaten

Zwölf verschiedene Autoren schreiben in diesem Band zwölf Geschichten über zwölf reale Orte in Hamburg. Im Untertitel werden "Schauergeschichten" versprochen, doch nur die wenigsten der Erzählungen kann man diesem Genre wirklich zuordnen. Stattdessen findet man eine insgesamt recht unterhaltsame  Mischung aus Mittelalter-Action, übersinnlich angehauchten Gruslern und - vor allem - historischen und zeitgenössischen Krimis.

Die meisten Geschichten werden historisch kurz eingeordnet, bevor die eigentliche Handlung einsetzt. Das habe ich als positiv empfunden, denn es führt auch LeserInnen, die nicht aus Hamburg kommen und diese Orte oder historischen Fakten noch nicht kennen, charmant in die jeweilige Erzählung ein und ermöglicht ihnen einen besseren Zugriff auf das Geschehen.

Ein Schwachpunkt ist in meinen Augen, dass die Qualität der angebotenen Texte doch recht schwankend ist. Ein paar konnten mich wirklich überraschen und erfreuen, andere konnte man für den kleinen Zeitvertreib zwischendurch ganz unterhaltsam weglesen, eine kleine Anzahl empfand ich als relativ lieblos und schnell heruntergeschrieben.

Ich möchte deshalb zunächst meine drei Lieblingsgeschichten kurz hervorheben. Die größte Überraschung war für mich "Teuflische List" von Alexa Stein. Die Autorin spielt wild mit den Begriffen "Gut und Böse", lässt den Teufel augenzwinkernd mal eben die Menschheit retten und setzt mit einem frechen Finale einen sehr gelungenen Schlusspunkt. "Der Tote im Speicher" von Anja Marschall ist ein weiterer Höhepunkt, der die knisternde Atmosphäre des Hafenarbeiterstreiks 1896 authentisch rüberbringt und am Ende eine böse Überraschung bereithält. Und die Geschichte mit dem blödsten Titel "Totenkopf, was glotzt du? oder Sühne für Störtebeker" punktet mit liebenswerten (?) Charakteren und überzeugt sowohl sprachlich, als auch im Aufbau - und kommt der Schauergeschichte vielleicht am nächsten.

Die meisten anderen Geschichten konnten mich nicht wirklich überraschen, lasen sich aber durchaus unterhaltsam wie "Der tote Tell", "Eine Nacht mit Maria" oder trotz des einfallslosen Endes "Büfett mit Sülze".

Leider gibt es meiner Ansicht nach aber auch einige Rausreißer nach unten, die auf mich wie eine relativ schnelle Auftragsarbeit wirkten wie "Der Feuersturm", der ohne große Höhepunkte heruntererzählt wird und sich auch noch erbarmungslos gegenüber seinem durchaus sympathischen Protagonisten zeigt oder vor allem "Ein Ehrentag", über dessen Abstrusität ich mich mit Kopfschütteln gewundert habe. Wer in eine Leseprobe blickt, sollte sich zudem nicht wundern: Die solide erzählte Eröffnung "Der Untergang der Hammaburg" ist brutale Mittelalter-Action und kommt so kein zweites Mal im Buch vor. Nicht mein Genre, wenn auch recht ansprechend geschrieben.

Fazit: Für HamburgerInnen und FreundInnen der Stadt bietet "Die gruseligsten Orte in Hamburg" ein recht unterhaltsames Lesevergnügen für ein verregnetes Wochenende. Bis auf die drei anfangs genannten Geschichten ist für LeserInnen, die sich häufig in diesem Genre bewegen, aber keine große Überraschung dabei.



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Cover des Buches Tödliche Höhen (ISBN: 9783548282039)E

Rezension zu "Tödliche Höhen" von Uwe Gardein

Leider sehr enttäuschend und langweilig
Eva_Gvor einem Jahr

Auf einem Berg im Allgäu steht ein Schluss inmitten von Privatwald. Die Bewohner des benachbarten Tales würden alles dafür geben, dass die momentane Gräfin und Besitzerin ihr Schloss endlich verkauft und sie ihre Bergbahn mit zughöriger Straße und Hotelanlagen errichten können. Doch die Gräfin stellt sich quer und steht beinahe verlassen da. Wäre da nicht Severin, der ehemalige Bankdirektor, der nun abgeschottet von der Außenwelt in einer Berghütte auf ihrem Grund lebt. Er schützt die Schlossherrin und steht ihr im Hintergrund bei, denn seit den Bauplänen häufen sich seltsame Vorkommnisse und es sterben einige Dorfbewohner auf unnatürliche Weise.

 

Der Autor Uwe Gardein hat einen sehr speziellen Schreibstil, der sehr schwierig zu lesen ist. Auch die Handlung, die laut Untertitel des Buches im Allgäu spielen soll, könnte überall in den Bergen sein, denn es kommen keine typischen Merkmale für das Allgäu vor, ausgenommen einige Ortsnamen. Die Personen in den Hauptrollen können anfangs schwer unterschieden werden, da sie ohne große Einführung Teil der Handlung geworden sind.

 

Alles in allem fand ich dieses Buch nicht gut. Da es weder ein Heimatkrimi war, noch spannend oder fesselnd, wie auf dem Klappentext von der Zeitschrift Landlust zitiert. Der Schreibstil war sehr anstrengend und ließ sich nicht flüssig lesen. Aufgrund des Versuchs, einen gehobenere Sprache nachzuahmen, wird das Buch sehr schwierig. Die Handlung war geprägt von psychisch sehr auffälligen Personen, die allesamt unrealistische Charaktere hatten. Leider war dieser Roman eine sehr zähe Angelegenheit und ich musste mich öfters dazu zwingen, weiterzulesen.

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Cover des Buches Die gruseligsten Orte in München (ISBN: 9783839224335)gaby2707s avatar

Rezension zu "Die gruseligsten Orte in München" von Lutz Kreutzer

Münchens gruseligsten Seiten
gaby2707vor 2 Jahren

Lutz Kreutzer erzählt von Una, Kian und Derek, die in Richtung Westen fliehen müssen. In ihrer Heimat nahe Salzburg ist ein Feuerball auf der Erde eingeschlagen und hat alles Leben, bis auf die wenigen Menschen, die sich ins Bergwerk flüchten konnten, vernichtet. Vielleicht sind sie auf ihrer Wanderung wirklich bis nach Perlach gekommen?

Oliver Pötzsch enttarnt
mit seinen Figuren, der Hebamme Benedikta, dem Scharfrichter Meister Hans und dem Nachtwächter Wilfried in einer Neumondnacht eine Schmugglertruppe.

Anne Seidler will mit drei Freundinnen eine Bustour zum Brocken machen. Bis sie erfährt, dass dort, wo der heutige Busbahnhof liegt, früher Hexen verbrannt werden.

Ingeborg Struckmeyer berichtet von Barbara, die dort 1590 als Unholdin verbrannt wurde.

Durch
Manuela Obermeier erfahre ich von Korbinian, dem Türmer mit Leib und Seele, und wie es kommt, dass bei St. Peter das Kreuz auf der Turmspitze von Nord nach Süd zeigt.

Als das Armesünderglöckerl in Iny Lorenz Geschichte nicht läutet, hatte ich schon gehofft, dass der arme Michael Huber noch mal davon kommt. Aber leider…

Nicole Neubauer entführt mich ins heutige Neuherberg. Bei den Trugbildern, die mir in der Herberge vorgegaukelt werden, bekomme ich beim Lesen Gänsehaut.

Mit
Stefanie Gregg bin ich im Westpark unterwegs und begegne Goran, einem jungen Slowaken. Seine brutalen Gedanken und seine Tat erschrecken mich und ich bin gespannt, ob ich, wenn ich das nächste Mal dort spazieren gehe, an Goran denken werde.

Auch ich kannte die Legende bzw. der Fluch der Schwarzen Frau in der Residenz bis hierher nicht. Bei Angela Eßer´s Geschichte sieht man mal wieder, das man nur dran bleiben und zuhören muss.

Auch Uwe Gardein, Martin Arz, Leonhard Michael Seid und Werner Gerl steuern ihre Geschichten zu diesem Buch bei. Allesamt Schauergeschichten mit einem wahrscheinlich wahren Hintergrund aus den verschiedensten Zeitepochen. Und alles spielt hier bei uns in München.

Jeder Autor hat sich einer anderen Zeit angenommen und jeder hat seinen ganz individuellen Schreib- und Erzählstil. Zusammen ergeben die Geschichten einen wunderbaren Überblick über die schaurigen Plätze von einst und auch von heute.

Wer München´s finstere Seiten entdecken und sich mal richtig gruseln will, der ist hier genau richtig.

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