Uwe Grießmann

 4.9 Sterne bei 7 Bewertungen
Uwe Grießmann

Lebenslauf von Uwe Grießmann

Uwe Grießmann wurde 1965 in Schweinfurt geboren. Er lebt heute mit seiner Frau in einem kleinen Dorf im südlichen Landkreis Hildesheims und arbeitet als Sachbearbeiter bei der Landes-IT Niedersachsen. In seiner Freizeit reist er gerne in exotische Gegenden. Ansonsten kocht er mit Vergnügen, spielt Gitarre und schreibt. Dabei entführt er seine Leser/innen in ferne Welten. Unter dem Pseudonym Frank Arlt hat er zwei Romane, einen Gitarrenratgeber und ein Kochbuch veröffentlicht, sowie an mehreren Kurzgeschichtensammlungen mitgearbeitet. Im Hottenstein Buchverlag erschien die Anthologie Tödliche Idylle (ISBN-13: 978-3935928533), zu der er als Uwe Grießmann drei Kurzgeschichten beigetragen hat. Die Tränen der Hexen ist der erste Roman, der beim Prolibris Verlag erschienen ist.

Alle Bücher von Uwe Grießmann

Uwe GrießmannDie Tränen der Hexen
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Die Tränen der Hexen
Die Tränen der Hexen
 (7)
Erschienen am 25.11.2015

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Rezension zu "Die Tränen der Hexen" von Uwe Grießmann

Die Tränen der Hexen
Yvonne_Bauervor 2 Jahren

Titel: Die Tränen der Hexen


Autor: Uwe Grießmann


Genre: Historischer Roman


Seitenzahl: 272


ISBN: 978-3-95475-117-4


Das sehr passende Cover stimmt den Leser auf die Geschichte ein, die der Autor zu erzählen hat.


Handlung: Im Jahre 1499 stürzt ein Stollen nahe Goslar ein. Die Gesteinsmassen begraben mehrere Bergarbeiter unter sich. Gerlinde Wamst, eine Wasserträgerin und Mutter zweier Töchter, wird schnell die Schuld an dem Unglück gegeben. Sie wird verdächtigt, eine Hexe zu sein und in einen Hexenturm eingesperrt, wo sie auf ihre Aburteilung durch den gefürchteten Henricus Institoris wartet..


Figuren:


Gerlinde Wamst - Wasserträgerin, als Hexe beschuldigt und monatelang in einen Hexenturm eingesperrt.


Wilhelm Wehrstedt - angesehener Druckermeister in Goslar, der in zweiter Ehe mit Elsbeth verheiratet ist und sie über alles liebt.


Elsbeth Wehrstedt - rothaarige, sehr sinnlich beschriebene, aber auch streitbare Frau des Druckers, Mutter der kleinen Sophie. Die Druckerfrau hatte schon als Kind miterlebt, wie ungerecht Frauen behandelt werden und muss es später am eigenen Leib erfahren.


Heinrich Kramer alias Henricus Institoris - dogmatischer Dominikanermönch, Inquisitor und Frauenhasser, der bei Wehrstedt den Druck des Hexenhammers in Auftrag gibt und die Verfolgung der "Hexen" vorantreibt.


Sprache: Passend zum Genre werden alte Begrifflichkeiten genutzt, wie z. B. Heilagmanoth für Dezember, Hübschlerin für Prostituierte, Schecke ... usw. Die Szenen werden sehr bildhaft und detailliert beschrieben, sodass es dem Leser nicht schwer fällt, in die damalige Zeit einzutauchen. Die Dialoge sind glaubhaft und lebendig - eben aus dem Leben gegriffen.


Aufbau: chronologische Abfolge der Kapitel. Die Kapitelüberschriften zeigen das jeweilige Datum an, in das die folgenden Ereignisse anzusiedeln sind. Ein Personenverzeichnis am Anfang des Romans verschafft dem Leser einen Überblick über die Charaktere des Romans. Am Ende werden in einem Glossar nicht geläufige Ausdrücke erklärt und Wissenswertes über die historisch verbrieften Personen mitgeteilt.


Zusammenfassung: Man spricht nicht umsonst vom "düsteren" Mittelalter, diesen Eindruck hinterlässt das Werk Uwe Grießmanns bei mir, nachdem ich die letzten Seiten gelesen und das Buch zugeschlagen hatte. Schonungslos und bildhaft dokumentiert der Autor das Schicksal von Frauen zur damaligen Zeit, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprachen. Die grausamen Folterszenen sind garantiert nichts für schwache Nerven und Zartbesaitete. So hat sich das Bild von Helga, der Tante Eslbeths, wie sie sich ihr eigenes Grab schaufelt, das dann mit Dornenhecken aufgefüllt wird, in die sie hineingeworfen wird, um kurz darauf lebendig begraben zu werden, in mein Gehirn eingegraben, ebenso wie die Szenen, als man Gerlinde folterte. Daumenschrauben anlegen und festziehen, bis die Knochen darunter zerbersten, Schultern auskugeln, malträtierte Beine mit Brandwein begießen und anzünden .... Wenn da kein Kopfkino anspringt, dann weiß ich es nicht!

Alles in allem ist es Uwe Grießmann gelungen, einen spannenden historischen Roman zu schreiben, der einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.


Fazit: sehr empfehlenswert !!!!!

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AutorinMonaFricks avatar

Rezension zu "Die Tränen der Hexen" von Uwe Grießmann

Historischer Roman, schonungslos und hart
AutorinMonaFrickvor 3 Jahren

Gerade schlage ich die letzte Seite um und bin noch ganz erschüttert. Ich muss zugeben, dass ich manche Schilderung überlesen habe. So grausam und hart, wie die Zeiten waren, so furchtbar ist es, die Befragungen und die Folterungen zu lesen. Absolut empfehlenswert, um wieder einmal zu sehen, wie leicht eine Hexenjagd auf Andersdenkende angefacht wird, und wie nur zu gern sich die Masse findet, die dazu jubelt.

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Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Die Tränen der Hexen" von Uwe Grießmann

Goslar und seine Hexen
Leuchtturmwaerterinvor 3 Jahren


Inhalt:
Goslar 1499. In einer Mine am Rammelsberg stürzt ein Stollen ein und begräbt viele Bergarbeiter unter sich. Die Wasserträgerin Gerlinde wird beschuldigt, durch Hexerei für den Einsturz verantwortlich zu sein. Sie wird in den Hexenturm gesperrt, und der Dominikanermönch Henricus Institoris wird zur Aufklärung des Falles nach Goslar bestellt. Er kennt sich aus mit Hexen, hat schon vielen den Prozess gemacht und ein Hexengesetzbuch geschrieben, den Hexenhammer, ein sehr begehrtes Buch. Der angesehene Goslarer Buchdruckermeister Wilhelm Wehrstett erhält von Henricus Institoris den Auftrag, den Hexenhammer nachzudrucken. Doch Wehrstett hadert, denn dieses Buch bringt nur Tod und Verderben. Wenn er es aber nicht druckt, muss er dann nicht befürchten, dass Institoris sich an Wehr­stetts Frau rächt? In Goslar findet eine regelrechte Hexenjagd statt. Jede gefolterte »Hexe« beschuldigt andere der Teufelsbuhlschaft. Kann Wehrstett diesen Wahnsinn aufhalten, oder wird seine eigene Frau auf dem Scheiterhaufen hingerichtet?



Meine Meinung zum Buch:
Zuerst einmal zum Cover. Ich finde dieses Bild wirklich sehr passend. Es gibt einen ersten Eindruck von dem, was den Leser erwartet.

Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an mitgerissen. Zuerst die Vorgeschichte um die Wasserträgerin Gerlinde. Auch wenn ich persönlich noch nie am Rammelsberg oder in der Nähe von Goslar war, hatte ich das Gefühl, genau zu wissen, wo sich alles abgespielt hat.
Die Figuren haben mich überzeugt. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und lebendig. Gerade mit Elsbeth habe ich mitgefiebert.
Man kann sich durch die vielen detaillierten Beschreibungen wirklich zu gut ausmalen, wie es den Frauen in der damaligen Zeit ergangen ist und wie brutal die Hexenverfolgung ablief.

Fazit:
Ein wirklich lesenswertes Buch! Man rutscht in die Welt der Hexenverfolgung und der Misshandlungen zu Beginn des 16. Jahrhunderts und kann am Ende nur schwer wieder loslassen. 

Kommentare: 7
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Gespräche aus der Community

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Prolibris_Verlags avatar

Seit Oktober gibt es Uwe Grießmanns „Der Tränen der Hexen“ nicht mehr nur als E-Book, sondern auch in einer überarbeiteten Version als Taschenbuch.

Aus diesem Grund wollen wir nun 3 Exemplare verlosen.

Auch das E-Book ist weiterhin erhältlich, nur eben unter dem Autorennamen Uwe Grießmann.

Zum Buch:

Goslar 1499. In einer Mine am Rammelsberg stürzt ein Stollen ein und begräbt viele Bergarbeiter unter sich. Die Wasserträgerin Gerlinde wird beschuldigt, durch Hexerei für den Einsturz verantwortlich zu sein. Sie wird in den Hexenturm gesperrt, und der Dominikanermönch Henricus Institoris wird zur Aufklärung des Falles nach Goslar bestellt. Er kennt sich aus mit Hexen, hat schon vielen den Prozess gemacht und ein Hexengesetzbuch geschrieben, den Hexenhammer, ein sehr begehrtes Buch. Der angesehene Goslarer Buchdruckermeister Wilhelm Wehrstett erhält von Henricus Institoris den Auftrag, den Hexenhammer nachzudrucken. Doch Wehrstett hadert, denn dieses Buch bringt nur Tod und Verderben. Wenn er es aber nicht druckt, muss er dann nicht befürchten, dass Institoris sich an Wehr­stetts Frau rächt? In Goslar findet eine regelrechte Hexenjagd statt. Jede gefolterte »Hexe« beschuldigt andere der Teufelsbuhlschaft. Kann Wehrstett diesen Wahnsinn aufhalten, oder wird seine eigene Frau auf dem Scheiterhaufen hingerichtet?

Leseprobe


Der Autor:

Uwe Grießmann wurde 1965 in Schweinfurt geboren. Er lebt heute mit seiner Frau in einem kleinen Dorf im südlichen Landkreis Hildesheims und arbeitet als Sachbearbeiter bei der Landes-IT Niedersachsen.

In seiner Freizeit reist er gern in exotische Länder. Ansonsten kocht er mit Vergnügen, spielt Gitarre und schreibt. Dabei entführt er seine Leser/innen in ferne Welten. Unter dem Pseudonym Frank Arlt hat er zwei Romane, einen Gitarrenratgeber und ein Kochbuch veröffentlicht, sowie an mehreren Kurzgeschichtensammlungen mitgearbeitet.

Das Buch ist zunächst im Frühjahr 2015 unter demselben Titel, aber unter dem Pseudonym des Autors, Frank Arlt, als E-Book erschienen. Für die Printausgabe wurde es überarbeitet.

Unter folgendem Link könnt ihr euch die tollen Rezensionen zur Leserunde für das E-Book "Die Tränen der Hexen" ansehen: Leserunde von "Die Tränen der Hexen"

Für alle, die ihr Glück versuchen wollen, gibt es hier noch eine kleine Aufgabe, die bis 22.12.2015 zu erledigen ist:

Erzählt uns, welche Schauergeschichten in eurem Ort über Hexen erzählt wurden/werden!

 

Euer Prolibris-Team

Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Uwe Grießmann wurde am 12. Mai 1965 in Schweinfurt, Unterfranken (nicht Bayern) (Deutschland) geboren.

Uwe Grießmann im Netz:

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auf 3 Wunschlisten

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