Uwe Heimowski Brunos Dankeschön

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Inhaltsangabe zu „Brunos Dankeschön“ von Uwe Heimowski

Kuddel wird fünfzig, Ludwig hat Aids, Regina bekommt unverhofft Post aus Dänemark. Fred sucht eine Antwort, und Heinrich wagt einen unglaublichen Schritt. Zwölf Geschichten über gesellschaftliche Randsiedler, wie es sie nicht nur auf der Hamburger Reeperbahn, sondern nahezu überall gibt. Bewegende Erzählungen, die zum Lachen genauso wie zum Weinen bringen. Und die die wundersam verändernde Kraft von Annahme, Geborgenheit und Liebe zum Vorschein bringen. „Heimowskis ,Geschichten von der Reeperbahn‘ nehmen mich mit zu den Menschen, die hier unter die Räder gekommen sind. ,Wer anfängt, kann nicht mehr aufhören‘ – so lauten Kritiken über Bücher, die den Leser fesseln und bewegen. Das gilt auch für ,Brunos Dankeschön‘: Liebevoll und hautnah beobachtete Beschreibungen von ,echten Typen im prallen Leben‘. Wer den spannendsten Teil der Reeperbahn wirklich kennen lernen will, muss dieses Buch gelesen haben. Unbedingt empfehlenswert.“ Ex-NDR2-Moderator Ulli Harraß, Hamburg

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  • Rezension zu "Brunos Dankeschön" von Uwe Heimowski

    Brunos Dankeschön

    aichlinn

    27. June 2008 um 14:57

    „Wieviel kostet ein Bier?“, fragt Bruno mit leuchtenden Augen. Bruno ist 60, hat seine weißen Haare fein säuberlich zurückgekämmt und trägt ein graues Wolljackett. Schon als Jugendlicher erlag er dem Alkohol, der sein Leben verändern sollte. Sein Lebenswandel kostete Bruno die Arbeit, dann die Wohnung. Sein Bett wurde die Parkbank. Eine „Karriere“, die längst keine Seltenheit mehr ist. Doch Bruno schaffte den Absprung. Nach einer abgesessenen Haftstrafe beginnt er einen Alkoholentzug, schloss sich einer Selbsthilfegruppe an und bezog schließlich sogar zusammen mit Freunden eine Wohnung. Weil seine Mitbewohner Brunos mangelnde Hygiene nicht mehr ertrugen, baten sie die Heilsarmee um Hilfe. Mitarbeiter Uwe suchte das Gespräch, und er fand eine Antwort: schlicht und ergreifend seine Scham ließ Bruno das Angebot, ein Bad in der Tagesstätte zu nehmen, ausschlagen. Uwe überzeugte Bruno, half ihm beim Waschen und Schneiden der Zehennägel und organisierte einen frischen Anzug. Glücklich und voller Dankbarkeit verließ dieser die Tagesstätte. Und nun das. Bruno holte Uwe extra aus der „Atempause“, der „Alternativkneipe“ der Heilsarmee, weil er die verblasste Getränkekarte des Nachtclubs „Sun-Bar“ nicht erkennen konnte und fragt ihn nach dem Bierpreis. Überrascht, bedrückt und voller Fragen antwortet dieser gedankenverloren: „Fünf Mark“. Ehe er sich versah, drückte Bruno Uwe ein Fünf-Mark-Stück in der Hand. „Nun, dann ist es wohl besser, du rufst davon deine Freundin in Süddeutschland an, als dass ich ein Bier trinke.“, verabschiedet sich Bruno. In elf weiteren Geschichten begegnet man Kuddel, der ärmlich, aber voller Stolz seinen 50. Geburtstag feiert oder der Sozialarbeiterin Daggi, die unter tosendem Beifall ihrer „Klienten“ vor den Traualtar geführt wird. Menschen, die wir nie kennen lernen würden, hätte sie Uwe Heimowski in diesem Buch nicht vereint. Denn so nah wir mit unseren Mitmenschen in Kontakt treten, sie bleiben uns doch meistens fremd.

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