Sommerwege, die man auch im Winter gehen kann
In Bildern, leuchtend wie das Licht am frühen Abend,
erzählen sich Welten –
in Italien, Norwegen, Amerika,
oder in den stillen Tälern Österreichs.
Dort suchen Menschen nicht das Laute,
sondern das Leise.
Nicht das Viele,
sondern das Wahre.
Sie folgen Träumen,
und manchmal verirren sie sich in Trugbildern.
Doch immer sind wir ihnen nah,
spüren das Flimmern von Nähe,
das Zögern zwischen den Worten,
die Wärme eines Blicks –
und die Kälte des Unausgesprochenen.
Uwe Kirst zeichnet ihre Wege
mit einer Sprache, die berührt wie ein Lied,
voll Lebensklugheit,
mit einem Lächeln im Schatten der Melancholie.
Es sind Erzählungen, dicht wie Sommerluft,
klar wie Winterhimmel.
Geschichten,
die uns mitnehmen in das Innere –
zum Rückzug,
zur Sehnsucht,
zur leisen Wahrheit des Herzens.
Und vielleicht,
wenn wir still genug lesen,
gehen wir sie selbst –
diese Sommerwege,
die man auch im Winter gehen kann.






