Uwe Klausner Die Bräute des Satans

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Inhaltsangabe zu „Die Bräute des Satans“ von Uwe Klausner

Das Kloster Maulbronn, im Jahre 1417. Die Hennen legen nicht, die Kühe geben kaum Milch, der Wein schmeckt wie Essig. Und als das Bauernmädchen Mechthild der Zauberei verdächtigt wird, ist die Krise perfekt. Bruder Hilpert, der erst vor ein paar Wochen ins Kloster heimgekehrte Bibliothekar, tut alles, um die Gemüter zu besänftigen. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf. Kaum hat er mit seinen Ermittlungen begonnen, wird der verkohlte Leichnam eines Mitbruders gefunden. Vom Täter, der auf einem Pergamentröllchen die Buchstaben EST hinterlassen hat, fehlt dagegen jede Spur …

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  • Rezension zu "Die Bräute des Satans" von Uwe Klausner

    Die Bräute des Satans

    Saralonde

    09. October 2012 um 16:44

    Ich habe dieses Buch bei einer Amazon-Aktion heruntergeladen, der Autor war mir zuvor nicht bekannt, es wird jedoch schnell klar, dass es sich um einen Teil einer Mittelalter-Krimireihe um den Mönch Bruder Hilpert handelt. Ort des Geschehens ist das Kloster Maulbronn, in dem Bruder Hilpert als Bibliothekar fungiert. Der Prolog berichtet von Ereignissen, die sich 1390 zugetragen haben. Drei Mägde, die bei Dunkelheit unterwegs sind, entschließen sich spontan, ein Bad in einem Teich im Wald zu nehmen – und werden dabei beobachtet. Wohin dies im 14. Jahrhundert führen konnte, kann sich jeder denken. Welcher Zusammenhang zu dem eigentlichen Geschehen des Buchs besteht, wird gegen Ende aufgelöst. 27 Jahre später ereignen sich in Kloster Maulbronn seltsame Dinge: Die Hühner legen keine Eier, die Kühe geben keine Milch, und dann wird auch noch ein Mönch ermordet aufgefunden. Der Täter hat eine seltsame Botschaft hinterlassen, die Buchstaben “EST”. Was hat es damit auf sich? Hat die der Hexerei verdächtigte Mechthild etwas damit zu tun? Bruder Hilpert ermittelt. Uwe Klausner entführt uns ins späte Mittelalter, in eine Zeit, die von Aberglauben geprägt war. Die Handlung ist durchaus spannend, aber wenig originell. Ein Krimi nach gängigem Muster eben. Sprachlich finde ich den Roman stellenweise ein bisschen unglücklich, so verwendet Klausner häufig Ausdrücke, wie “Der neunundzwanzigjährige Rheinländer …”, die auf mich unfreiwillig komisch wirkten, da sie mich leider an eine bestimmte Reality-Show auf RTL erinnert haben… Nett fand ich hingegen das Schwäbeln eines Mitbruders, oder eher die Verwendung schwäbischer Unmutsbezeugungen, die ich nicht kannte und mich schmunzeln ließen, denn sie werden in Fußnoten erklärt. Auch viele lateinische Ausdrücke werden in Fußnoten übersetzt. Auf dem Kindle ist das absolut sinnvoll, da man nur den Link drücken muss, ich weiß nicht, wie es in der Printversion aussieht, ich hoffe, es sind Fuß- und keine Endnoten, ich finde es immer lästig, ganz an das Ende eines Buches blättern zu müssen. Zu Beginn des Buches werden außerdem die verschiedenen Klosterämter und Gebetszeiten erklärt und wie bei einem Bühnenstück die Charaktere aufgelistet, was sehr hilfreich ist. Alles in allem ein solider Historienkrimi, der es aber nicht schafft, sich von der Masse abzusetzen. Daher 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Bräute des Satans" von Uwe Klausner

    Die Bräute des Satans

    Aleena

    12. January 2012 um 07:40

    Bruder Hilpert Bibliothekar und Hobbydelektiv lebt im Kloster zu Maulbronn.Er leitet das Kloster wenn der Abt oder der Prior nicht anwesend sind.Alles sollte friedlich zugehen in einem so beschaulichen Kloster,doch eines Tages wird ein Bruder getötet das Unfassbare geschied,in einem ruhigen Kloster,alle sind aufgeregt wer denn der Mörder sein könnte.Der Bruder wurde durch einen Schlag auf dem Hinterkopf getötet,zerstückelt und schließlich fand man Ihn fast verbrannt im Heitzraum auf.Zur gleichen Zeit flieht vor dem Dorfmop ein Baurernmädchen mit Namen Mechthild ins Kloster.Sie wird von den Dorfbewohnern gejagt.Man nahm an das wegen Ihr die Kühe keine Milch mehr geben,und das sie im Dorf den Leuten Pech bringen würde. Kurze Zeit später geschied wieder ein Mord,Bruder Hilpert muss rausfinden wer der Mörder ist.Er begibt sich auf die Suche. Fazit Am Anfang fand ich etwas schwer in die Geschichte,aber Bruder Hilpert gefiel mir immer besser,so wurde er immer mehr zu Sherlock Holmes.Die Geschichte hat mich gefesselt und wurde zum Ende zu immer spannender.Zumal die Geschichte nur im Kloster und drumherum spielte,hat man aber nichts vom Klosterleben an sich mitbekommen,da sich die Geschichte nur um die Brüder und der Morde beschäftigt hat.Also mir persönlich kam das zugute,weil man überhaupt nicht abgelenkt wurde.Deswegen nimmt die Geschichte von Kapitel zu Kapitel immer mehr an Fahrt auf,bis zum unerwarteten Ende.Was nettes zum zwischendrin lesen ist es allemal wert.

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  • Rezension zu "Die Bräute des Satans" von Uwe Klausner

    Die Bräute des Satans

    Henriette

    05. March 2011 um 08:08

    Bruder Hilpert ist Bibliothekar im Kloster Maulbronn. Zurzeit obliegt ihm auch die Führung des Klosters, da Abt und Prior verhindert sind. Und es geschieht das Unglaubliche. Ein Bruder wird tot aufgefunden. Zur selben Zeit wird Mechthild, ein Bauernmädchen aus dem nahem Dorf, der Hexerei bezichtigt, denn die Hühner legen keiner Eier mehr, eine Frau stirbt im Kindbett, der Mönch ist ermordet worden. Mechthild wird im Kloster festgesetzt. Und Bruder Hilpert begibt sich auf Mördersuche. Doch leider muss er einen Rückschlag hinnehmen, denn sein größter Widersacher, ein Dominikanermönch und Großinquisitor, erscheint im Kloster. Ich habe mir das Buch ausgesucht, da mir Uwe Klausner als Schriftsteller schon einmal gefallen hat. Und nicht nur das, denn „Die Bräute des Satans“ ist auch noch ein historischer Roman, was ein bevorzugtes Genre von mir ist. Gleich zu Beginn des Buches gibt es ein Personenregister, ein Verzeichnis der Kirchenämter sowie eine Aufstellung der Gebetszeiten der Mönche im Winter. Ich habe es genutzt und empfand es als sehr hilfreich. Vom Aufbau der Geschichte und Schreibstil hat mich Uwe Klausner nicht enttäuscht. Es ist leicht zu lesen. Dialekte und Zitate werden in Fußnoten erklärt. Besonders gut haben mir die Figuren in dem Roman gefallen. Ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Das war wirklich klasse. Meine Lieblingsfigur war Bruder Thaddäus, der Pförtner des Klosters. Er ist so liebevoll als Tollpatsch mit hessischem Dialekt dargestellt, dass ich ihn einfach nur ins Herz schließen konnte. Die Geschichte entwickelt einen Spannungsbogen, der sich bis an das Ende des Romans hält. Und es geschahen auch immer mal wieder unvorhersehbare Dinge. Einiges war schon vorhersehbar, was aber dem Buch wahrhaftig nicht schadet. Fazit: Für diese tolle Geschichte von Uwe Klausner mit sehr gutem Unterhaltungsfaktor vergebe ich sehr gern fünf von fünf Sternen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. [B]Fazit:[/B] Für diese tolle Geschichte mit sehr gutem Unterhaltungsfaktor von Uwe Klausner vergebe ich sehr gern fünf von fünf Sternen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Bräute des Satans" von Uwe Klausner

    Die Bräute des Satans

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2010 um 11:44

    Bruder Hilpert, seines Zeichens Bibliothekar und "Hobbydetektiv", kehrt im Jahre 1417 in sein Kloster Maulbronn zurück. Doch Frieden wird er ersteinmal nicht finden, denn ein aufgeregter Mob versucht zur gleichen Zeit eine Magd zu lynchen. Ihr wird die Hexerei vorgeworfen, schließlich muss ja einer die Schuld tragen, wenn die Hennen zu müde zum Eierlegen sind... Bruder Hilpert schreitet ein und nimmt die Frau mit auf sein Kloster. Doch damit sind die Probleme nicht gelöst, denn als einer seiner Mitbrüder tot aufgefunden wird, nehmen die Probleme eine ganz neue Dimension an.... "Die Bräute des Satans" ist der vierte Fall für Bruder Hilpert. Auch wenn es immer heißt, so lange die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man jederzeit in eine Reihe einsteigen, so bin ich immer nicht unbedingt der Fan von solchen Ansätzen. Vielleicht liegt das aber nur an meiner Persönlichkeit. Insofern fällt es mir fast ein wenig schwer, die Charaktere zu bewerten. Bruder Hilpert wirkte auf mich recht sympathisch, wenngleich ich aber das Gefühl oft hatte, dass er sich nicht wirklich in die Karten schauen lassen will. Er hält die Geschichte zusammen, löst vielleicht den Fall, aber dennoch blieb er mir fast ein wenig fremd. Spaß hatte ich an Bruder Thaddäus, der durch seine ganz eigene Art einfach auffällt und dem Krimi eine Nuance Humor verabreicht. Was ich aber außergewöhnlich an dem Buch fand, war, dass Uwe Klausner es schafft, einen vollkommen in diese Zeit zu ziehen. Vielleicht, weil es in Deutschland spielt, fast vor der Tür, fühlt sich das alles beim Lesen sehr realistisch an. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Uwe Klausner sorgfältig recherchiert hat. Wenn das der Fall ist, sind historische Krimis wirklich etwas feines. Auch die Geschichte um die Hexenverfolgung, inklusive Großinquisitor, ist sehr spannend geschrieben. Der Fall erstreckt sich auf fast zwei Tage, was also ein flottes Erzähltempo und viele Aktionen voraussetzt. Was mir ebenfalls gefiel, war der Wechsel der Erzählperspektiven. So bekam der Leser einige Informationen, die Hilpert zum Lösen des Falls noch fehlten. Auch der vorangestellte Rückblick, gleich am Anfang des Buches, war im Nachhinnein gesehen eine Quelle an Hinweisen. "Die Bräute des Satans" ist ein gut recherchiertes Buch, weist Spannung und Witz auf, vergisst aber auch nicht den Ernst der Lage. Mit einem guten Tempo und einem guten Erzählstil kann es den Leser wahrlich fesseln.

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