Die Ehre der Prätorianer

von Uwe Klausner 
2,5 Sterne bei2 Bewertungen
Die Ehre der Prätorianer
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Erdhaftigs avatar

In den ersten beiden Dritteln sperrig zu lesen, aber der Krimi an sich ist gut.

B

Für Zwischendurch geeignet, jedoch ist es kein Must-Read.

Alle 2 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Ehre der Prätorianer"

Das spätantike Trier, 313 n. Chr.: In unmittelbarer Nähe der Porta Nigra wird der Leichnam einer Halbweltgröße entdeckt. Als Tatverdächtiger wird ein junger Mann verhaftet, der sein Geld mit der »Begleitung« der gut betuchten Badegäste verdient. Per Zufall Zeuge der Verhaftung, nimmt sich Gaius Aurelius Varro des Falles an. Bald stellt sich heraus, dass der Flötenspieler, so der Spitzname des »Trostknaben«, bei seiner Verhaftung misshandelt wurde. Grund genug, Zweifel an seiner Täterschaft zu hegen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222997
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:279 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:04.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
2,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Erdhaftigs avatar
    Erdhaftigvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: In den ersten beiden Dritteln sperrig zu lesen, aber der Krimi an sich ist gut.
    Die Ehre der Prätorianer

    Es ist ein guter Krimi mit einem sehr sperrigen Romanbeginn. Bis dieser anfängt, gibt es allerdings zuerst einen fachlichen Einblick in das römische Trier samt Fußnoten. Nicht uninteressant, nur an dieser Stelle fand ich es höchst ungewohnt platziert. Ab Seite 23 geht der Roman los. Als ob Uwe Klausner sich erst von dem fachlichen Einstieg hätte lösen und in einen flüssig zu lesenden Romanstil finden müssen, lesen sich die ersten beiden Drittel sehr sperrig. Rein von der Sprache her. Die Geschichte an sich ist gut verständlich. Der Krimi baut sich langsam und erkennbar auf.

    Die Sprache wird ab dem letzten Drittel deutlich lockerer und die Geschichte gewinnt an Spannungsbögen. Das Ende überraschte nicht nur die römischen Ermittler sondern auch mich als Leserin.

    Verständnisprobleme könnten Leser haben, die weder Latein noch eine romanische Sprache gelernt haben. Einige Redewendungen und manchmal gar kurze Sätze sind in lateinisch gehalten. Ihr Inhalt wird in keiner Form anderweitig vermittelt.

    .

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    B
    Buchstaben_showvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Für Zwischendurch geeignet, jedoch ist es kein Must-Read.
    Gute Idee, wenig Spannung

    Insgesamt ist dieses Buch eine nette Geschichte für Zwischendurch, auch aufgrund der nicht so hohen Seitenanzahl, dennoch konnte sie mich nicht in allen Punkten voll und ganz überzeugen. Doch ich fange erst einmal mit den guten Dingen an.
    Von der Geschichte an sich abgesehen, sind im Buch viele interessante Extras enthalten, wie beispielsweise ein Glossar mit eventuell unbekannten Wörtern, ein Personenverzeichnis, ein Tagesablauf und die Zeitrechnung im späten Trier. Auch interessant, aber weniger wichtig für die Geschichte, ist das Leben des Kaiser Konstantins, ein Überblick über die Dynastie, ein Ausschnitt aus einem Lexikon, der Jahressold in der römischen Armee und eine Karte Triers. Diese Dinge waren interessant zu wissen, jedoch nicht viel unterstützend für den Inhalt der Geschichte, weshalb sie nicht unbedingt nötig gewesen wären.
    Ein Punkt der mich ebenfalls positiv überrascht hat, ist der, dass nicht allzu viel geschichtliche Theorie angewandt wurde, so dass auch Leute das Buch lesen können, die vielleicht nicht nur in diesem Genre unterwegs sind. Außerdem ist der Schreibstil des Autors recht flüssig, weshalb man schnell durch die Kapitel flog, was aber auch daran lag, dass sie alle eine angemessene Länge mit um die 10 Seiten hatten. Genauso wurden auch unterschiedliche Sichtweisen eingefügt, was anfangs zu verschiedenen Geschichten führte, hinterher aber alle Fäden zusammen laufen ließ.
    Nun zu den Punkten, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Es wurde oft leider wenig Spannung aufgebaut, was zum Teil daran lag, dass mir manchmal wenig verständlich war, welche Person gerade sprach. Auch das Ende war zwar nicht vorhersehbar, allerdings auch nicht überraschend. Manchmal hatten mir eine paar unerwartete Wendungen in der Geschichte gefehlt. Der Punkt, der mich aber am meisten gestört hat, war, dass sehr viel unbekannte Wörter sich im Text befanden, die nicht im Glossar standen. Dies hat leider oft gestört und ein wenig die Lust zum Lesen genommen.

    Zusammengefasst ist es ein nettes Buch, welches sich für Zwischendurch eignet, jedoch ist es kein Must-Read. Ich bin zwar nicht oft in diesem Genre anzutreffen, weshalb ich wenig Vergleichsmöglichkeiten habe. Dennoch glaube ich, dass andere Bücher mir besser gefallen könnten.

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks