Uwe Klausner Die Pforten der Hölle

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Inhaltsangabe zu „Die Pforten der Hölle“ von Uwe Klausner

Frühjahr 1416, wenige Tage vor Palmsonntag. Bibliothekarius Hilpert von Maulbronn trifft im Kloster Bronnbach im Taubertal ein. Als Inquisitor soll er einer geheimen Bruderschaft satanischer Novizen auf die Schliche kommen. Den rätselhaften Tod des Priors der Abtei kann er indes nicht verhindern, ebenso wenig die bestialische Ermordung eines Novizen. Und bald scheint es, als hinge sein eigenes Leben nur noch an einem seidenen Faden.

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  • Rezension zu "Die Pforten der Hölle" von Uwe Klausner

    Die Pforten der Hölle
    saba

    saba

    11. March 2012 um 11:33

    „Die Pforten der Hölle“ ist der erste historische Kriminalroman von Uwe Klausner, rund um den Bibliothekarius Hilpert von Maulbronn. Kurz vor Palmsonntag im Jahr 1416 wird Hilpert ins Kloster Bronnbach im Taubertal gerufen. Dort gehen seltsame Dinge vor sich, die auf einen Satanskult schließen lassen. Gemeinsam mit seinem jungen Gefährten Alkuin macht sich Hilpert auf den Weg. Als er dann aber in Bronnbach ankommt, ist es fast schon zu spät. Der Prior des Klosters kam durch rätselhafte Umstände bereits zu Tode und dies soll erst der Anfang einer Reihe mysteriöser Todesfälle sein. Schon kurze Zeit später muss auch Hilpert um sein Leben fürchten. Wird es ihm dennoch gelingen, den teuflischen Machenschaften im Kloster ein Ende zu bereiten? Ich habe mir das Buch zur Hand genommen, weil der Autor demnächst in unserer Stadt eine Lesung abhalten wird und ich vorher ein Buch von ihm gelesen haben wollte. Ohne Zweifel versteht es Uwe Klausner den Leser zu fesseln. Die Ereignisse im Kloster Bronnbach überschlagen sich geradezu, so dass wenig Zeit für langweilige und ereignislose Passagen bleibt. Trotzdem gibt es für mich einige Kritikpunkte. Die vielen handelnden Mönche innerhalb des Klosters, die einerseits mit ihrem Ordensnamen und andererseits mit ihrer lateinischen Berufsbezeichnung angesprochen werden, erschweren den Lesefluss. Vor allem deshalb, weil man immer wieder nachschlagen muss, welche Person nun welchen Beruf hat und was dieser Beruf übersetzt eigentlich bedeutet. Hinzu kommt, dass weibliche Charaktere in dem Buch nur kleine Nebenrollen spielen und mir das Buch dadurch einfach zu maskulin war. Uwe Klausner legt großen Wert auf historische Genauigkeit und dies ist ihm sicherlich auch in weiten Teilen gelungen. Schade ist nur, dass dabei der Unterhaltungswert insgesamt etwas verloren geht.

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  • Rezension zu "Die Pforten der Hölle" von Uwe Klausner

    Die Pforten der Hölle
    BuecherEi

    BuecherEi

    14. January 2008 um 22:08

    Ein gelehrter Mönch ist mit seinem jungen Adlatus auf dem Weg in ein Kloster, in dem gemordet wird. Das kommt Euch bekannt vor? Aber wir es ist nicht Umberto Ecos Name der Rose. Der Autor Uwe Klausner hat seinen historischen Krimi im Taubertal – genauer: im Kloster Bronnbach – und im 15. Jahrhundert angesiedelt. Bruder Hilpert von Maulbronn soll im benachbarten Zisterzienserkloster Bronnbach nach dem rechten schauen. Bei einem Krimi nach dem berühmten Vorbild von Eco nicht verwunderlich, dass dort gerade eine Mordserie beginnt, die es aufzuklären gilt. Als passionierter Historiker versteht es Klausner, sowohl den strengen Tagesablauf der Mönche einzubeziehen, der zum Großteil aus Gebet und Geboten besteht. Andererseits spielt auch die Region rund um Bronnbach eine große Rolle, in der sich Klausner bestens auskennt und gründlich recherchiert hat. Im Kloster reiht sich ein Mord an den anderen. Der zunächst ratlose Bruder Hilpert ist in dieser Situation dankbar für die Hilfe der nahen weltlichen Gerichtsbarkeit in Person des raubeinigen Vogtes aus Wertheim, Berengar. Zusammen gelingt es ihnen schließlich doch – und soviel darf man wohl verraten – die Verantwortlichen für die zahlreichen und blutigen Tode ausfindig zu machen. Überraschend scheint, dass gerade satanische Umtriebe an so einem himmlischen Ort keine unwesentliche Rolle spielen. Andererseits scheinen Himmel und Hölle ganz nah beieinander zu liegen. Uwe Klausner versteht es, auf über 400 Seiten durch Perspektivenwechsel Spannung aufzubauen und zu unterhalten. Wie es sich in einem Krimi gehört, wird der Leser auf die ein oder andere Fährte gelockt, bis der Fall schließlich gelöst wird. Nach der anfänglichen Ähnlichkeit zum bekannten Mönchs-Krimi von Umberto Eco verleiht Uwe Klausner seinem Buch eine ganz eigene regionale Note. Ein empfehlenswerter Krimi.

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