Uwe Klausner Die Stunde der Gladiatoren

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Inhaltsangabe zu „Die Stunde der Gladiatoren“ von Uwe Klausner

Das spätantike Trier, 313 n. Chr. Ausgerechnet während der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum von Kaiser Konstantin wird der Gladiator Niger, Publikumsliebling im Amphitheater, tot aufgefunden. Die Mächtigen zeigen jedoch keinerlei Interesse an dem Fall, sehr zum Ärger von Gaius Aurelius Varro, Anwalt, Autor und vermögender Aristokrat. Erbost über die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal des dunkelhäutigen Gladiators, beginnt Varro auf eigene Faust zu ermitteln.

Ziemlich hochgestochen und die Handlung war mir von vorneherein klar, darum kam nie wirklich Spannung auf.

— Tallianna
Tallianna

Ein historischer Krimi, der im Trier um 313 spielt. Hat mich leider nicht vollständig überzeugt.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

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    Die Stunde der Gladiatoren
    unclethom

    unclethom

    14. February 2016 um 19:06

    Ich muss gestehen, dass ich bisher noch keines der Werke des Autors gelesen habe. Bis jetzt hatte ich eher die Bücher von ihm auf dem Schirm die um die NS-Zeit herum spielen, doch noch keines in meiner Sammlung. Aufmerksam auf Uwe Klausner und dieses Buch hier wurde ich, weil ich auf der Suche nach einem Buch das im 3. oder 4. Jahrhundert nach Christi im römischen Weltreich spielt. Das Buch konnte mich schon gleich zu Beginn abholen und konnte mich über die ganze Lesedauer hinweg fesseln. Der wirklich schöne Schreibstil und der Spannungsbogen sind wie dafür gemacht den Lesern es schwer zu machen das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Und genau so kam es auch bei mir. Ich möchte mich darüber nicht beklagen, aber, das Buch hat mich einige Stunden Schlaf gekostet. Denn auch todmüde, fesselt die Story ungemein, so dass es letztendlich so kommt, dass man lieber auf den Schlaf verzichtet und weiterliest. Besonders gut gefielen mir die Figuren und wie sie geschildert wurden. So plastisch dass ich mich gut in sie versetzen konnte und ich fast das Gefühl hatte alte Bekannte zu treffen. Für mich war es schon recht früh so, dass mein Kopfkino zu rattern begann und nicht endete bevor ich die letzte Seite gelesen hatte. Uwe Klausner sei Dank, habe ich wieder gefallen an den Romanen aus der Zeit des römischen Imperiums gefunden. Die Story konnte mich wirklich aufs Beste unterhalten und es war für mich klar, dass es hier nur die volle Punktzahl geben kann. Für uns ist das Buch ein klarer Lesetipp und natürlich auch für 5 von 5 Sternen.

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  • Wer hat den Star der Arena getötet?

    Die Stunde der Gladiatoren
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    10. August 2015 um 10:07

    Der Autor entführt die Leser nach Trier. Zeit ist 313 n. Chr.. Es regiert Kaiser Konstantin. Just zu den Spielen anlässlich seines Thronjubiläums, wird der Star der Arena, der Gladiator Niger, ermordet. Die Stadtpolizisten, selbst korrupt bis in die Knochen, wollen keine Ermittlungen anstellen. Der Anwalt Gaius Aurelius Varro übernimmt den Fall. Damit stößt Varro in ein Wespennetz von Wetten und Machenschaften, die auch vor dem Kaiserhaus nicht Halt machen. Ich habe das Buch gekauft, weil es nicht sehr viele Römische, antike Geschichten gibt, die in Deutschland/Österreich spielen. Leider könnte das Geschehen überall im Römischen Reich stattgefunden haben. Die Querverweise zu Trier sind (mir persönlich) zu wenig. Gut fand ich das Glossar, das für diejenigen, die sich in der Römischen Antike nicht so gut auskennen sehr hilfreich ist. Das Buch liest sich grundsätzlich leicht und flüssig. Die lateinischen Zwischenrufe finde ich sehr nett. Was mich aber total stört, sind die typischen Ausdrücke der Gegenwart wie: „die Radieschen von unten betrachten“ oder "Würmer aus der Nase ziehen" und ähnliches. Nein, lieber Uwe Klausner, das geht gar nicht. Eine Kritik bezüglich einer historische Ungenauigkeit muss ich auch noch anbringen: jüdische Tempel sind seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n.Chr. durch die Truppen von Kaiser Vespasian nirgendwo im Römischen Reich zu finden. Daher ist der Ausspruch "Tempel gab es in Hülle und Fülle, ob Isis, Jahwe oder Apoll" (S. 71), nicht korrekt. Das Cover finde ich genial. Allein der haptische Eindruck gefällt mir außerordentlich gut.

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  • Die Stunde der Gladiatoren.

    Die Stunde der Gladiatoren
    Eka

    Eka

    21. October 2013 um 13:30

    Bei dem Titel des Buches hatte ich erwartet, viel über die Gladiatoren, ihren Kämpfen in der Arena und ihr Leben zu erfahren. Doch viel wurde hierüber nicht berichtet. Die Geschichte beginnt mit den Vorbereitungen der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum von Kaiser Konstantin. Natürlich finden hier auch Kämpfe der Gladiatoren statt. Der Afrikaner Niger ist hier nicht nur absoluter Favorit, sondern auch Publikumsliebling.  Doch plötzlich wird er tot aufgefunden. Obwohl es sich einwandfrei um Mord handelt ist dem zuständigen Magistrat ziemlich gleichgültig, die Sache aufzuklären, da er befürchtet, dadurch die Feierlichkeiten zu stören. Doch der Anwalt und Ratsherr Gaius Varro, der zufällig Zeuge des Leichenfundes war, ermittelt nun auf eigene Verantwortung und kommt dabei so manchen Intrigen auf die Spur, bis er endlich Licht in die ganze Sache bringt. Der Roman beschäftigt sich sehr ausführlich mit Varro und der Autor hat nicht nur seine Welt, sondern auch die Ermittlungen sehr gut beschrieben. Da er viele lateinische Begriffe und Namen verwendet hat, war es manchmal etwas verworren, doch konnte man im Glossar alles gut nachlesen. Abgesehen von einigen etwas langatmigen Stellen war auch eine gewisse Spannung vorhanden. Trotz des modernen Schreibstils, der meines Erachtens nicht zur Antike passte, ein sehr unterhaltsamer Roman.

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  • Die Stunde der Galdiatoren

    Die Stunde der Gladiatoren
    nirak03

    nirak03

    30. August 2013 um 11:48

    Inhalt: Im Jahre 313 in Trier finden die Feierlichkeiten zum Thronjubiläum von Kaiser Konstantin statt, an diesem Tag wird der Gladiator Niger tot aufgefunden.  Der Anwalt Gaius Aurelius Varro übernimmt den Fall auf eigene Verantwortung und stößt dabei auf ein Nest von Intrigen. So wirklich scheint es keinen zu Interessieren warum der schwarze Gladiator sterben musste. Meine Meinung: Eigentlich hatte ich hier ein  spannenden Krimi zur Zeit der Gladiatoren erwartet, leider war ich dann doch etwas enttäuscht, so richtige Spannung wollte einfach nicht aufkommen. Viel über die Gladiatoren gab es auch nicht zu lesen. Der Römer Gaius Aurelius Varro war zwar gut beschrieben, auch seine Ermittlungen waren gut ausgearbeitet aber leider war der Erzählstil hier nicht so flüssig zu lesen wie ich es mir gewünscht hätte. Nicht nur stolpert man immer wieder über lateinische Begriffe (die ein Glossar am Ende erklärt) und Namen sondern auch über seltsam anmutende Redewendungen wie z.b. „die Radischen von unten betrachten“, oder Plakate die langsam verblassen. Auf mich wirkte das einfach nicht authentisch. Wobei ich die Namen der einzelnen Protagonisten noch gut fand, aber da es für jeden einzelnen auch noch verschiedene Namen gab, war ich zeitweise doch verwirrt. Gut gefallen hat mir dann aber auch wieder die Kapitelaufteilung des Buches. Es gibt immer wieder Zeitangaben bei welcher Uhrzeit man sich gerade befindet. Die ganze Geschichte spielt sich zwischen 16 Uhr nachmittags und bis Mitternacht des folgenden Tages ab. Da der Anwalt durch ganz Trier streift um den Fall zu klären, gibt es zu mindestens einen kleinen Einblick in das Leben dieser Zeit, aber nur am Rande. Cover/Aufmachung: Das Cover finde ich passend zur Geschichte. Es wirkt geheimnisvoll und interessant auf mich. Gleich zu Beginn gibt es ein Personenregister, einen alten Stadtplan von Trier und sogar eine Tabelle der römischen Längenmaße ist vorhanden. Am Ende befindet sich ein Glossar der ganzen lateinischen Begriffe. Die Aufmachung hat mir wirklich gut gefallen, allerdings habe ich ein erklärendes Nachwort des Autors vermisst. Mein Fazit: „Die Stunde der Gladiatoren“ war für mich ein interessanter historischer Roman aus der Antike. Ich hätte mir allerdings sehr gewünscht der Autor wäre ein bisschen mehr auf die Umstände der Zeit eingegangen und hätte sich etwas besser den Sprachgewohnheiten angepasst. Trotz aller Kritik fühlte ich mich aber gut unterhalten, weshalb ich auch drei Sterne für dieses Buch gebe.  

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  • Macht und Reichtum

    Die Stunde der Gladiatoren
    baronessa

    baronessa

    24. August 2013 um 11:54

    Dieses Streben danach, wird es immer geben. Niger sollte in der Arena den Kampf verlieren. Nur noch ein paar Kämpfe, dann wäre er frei. Er war ein sehr guter Gladiator und hatte immer gewonnen. Aber als er beim Kampf provoziert wird, hält er sich nicht mehr an die Abmachung und gewinnt den Kampf. Am nächsten Tag wird seine Leiche gefunden. Varro, ein Anwalt und Ratsherr bekommt Besuch von einer Frau. Sie hat in ihrer Taverne unbewusst ein paar Worte gehört, jetzt ist ihr Leben und das ihrer Tochter in Gefahr. Sie bittet Varro um Hilfe. Auch er schlägt alle Warnungen in den Wind und versucht ein Komplott aufzudecken.   Mein erstes Buch mit Gladiatoren. Diesmal findet die Geschichte nicht in Rom, sondern in Trier statt. Eine Mischung aus römischer Vergangenheit, gespickt mit Spannung aus dem Leben von Senatoren und Gladiatoren. Dieser historische Kriminalroman ist nicht auf blutrünstige Kämpfe aufgebaut, sondern mehr auf die Aufklärung des Verbrechens. Wer einmal in Trier war und sich die historischen Gebäude angesehen hat, kann eine gewisse Vorstellung der damaligen Zeit entwickeln. Der Autor erläutert selbstverständlich römische Bezeichnungen. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Ein Buch sollte zur Unterhaltung dienen und das ist dem Autor gelungen.

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