Uwe Klußmann Die Weimarer Republik

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Inhaltsangabe zu „Die Weimarer Republik“ von Uwe Klußmann

Eine Epoche der Extreme - Glanz und Elend der ersten deutschen Demokratie
Am 9. November 1918 rief SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon des Berliner Reichstags den aufgewühlten Massen zu: »Die Hohenzollern haben abgedankt! Es lebe die deutsche Republik!« Eine neue Ära hatte begonnen: Zum ersten Mal in der Geschichte wurden die Deutschen demokratisch regiert, Frauen erhielten das Wahlrecht, Arbeiter den Acht-Stunden-Tag.
SPIEGEL-Autoren und Historiker schildern Erfolge, Krisen und Niederlagen der Weimarer Republik, einer Zeit, die von technischem Fortschritt und kultureller Blüte geprägt war, aber auch von sozialen und politischen Unruhen, von wachsender materieller Not und Gewalt. Sie suchen nach den Ursachen für den Untergang der jungen Demokratie und zeigen eindrücklich, warum die Weimarer Republik trotz ihres Scheiterns weit mehr war als der Auftakt zur Diktatur der Nationalsozialisten.

Eine Sammlung von Spiegel-Artikeln, die einen guten Überblick über den Kampf der ersten deutschen Demokratie geben.

— Caastorb

Ein tolles Buch, das nicht nur d. politische Ereignisse aufgreift sondern auch das Lebensgefühl das die Weimarer Republik widerspiegelt.

— Prisha

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  • Die extremste demokratischte Epoche Deutschlands

    Die Weimarer Republik

    Prisha

    29. October 2015 um 19:14

    Die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Sie sind so komplex, das man sie kaum in eine Schachtel stecken kann, geschweige denn in einem Buch. Doch die beiden Herausgeber Uwe Klußmann und Joachim Mohr haben dies wiedererwartend geschafft. Sie ziehen einen  lebendigen roten Faden vom Ende des 1. Weltkrieges und deren Auswirkungen bis hin zum Anfang des Jahres 1933. Denn dies sind die Jahre, die die Weimarer Republik ausgemacht haben. Es gab nicht nur schrecklich grausames in dieser Zeit, es gab durchaus fortschrittliches und visonäres, was heute immer noch Standteil unseres Alltags ist. Die Tatsachen, die man als Jugendliche/r in der Schule gelernt hat wie Not, Gewalt und Revolution in dieser Ära werden entschlüsselt und aufgebrochen, so das man die Rückschlüsse und Gründe besser versteht warum dieses und jenes damals passiert ist. Das Buch ist in 3 Teile geteilt, was es anfangs etwas schwer macht die zeitliche Übersicht zu behalten. Doch je tiefer man in die Materie bzw. dieses Buches eintaucht um so schlüssiger wird es, das man dort einen Zeitsprung macht. Am Ende dieses Buch ist ein Anhang der neben einem Personenregister auch eine Chronik enthält. Hinzu kommen noch eine Liste sämtlicher Autoren, die die einzelnen Kapitel geschrieben haben. Jeder Teil (Neuanfang, Kultureller Aufbruch und Der Weg in die Diktatur) wird von mehreren Kapiteln begleitet. Ebenso sind einige Bilder, Zeitungausschnitte oder Tabellen zu sehen. Besonders beachtlich finde ich es, das man sich hier nicht nur auf die Politik versteift hat, sondern sich auch Themen widmet, die zu dem Gesamtbild der ersten Deutschen Republik gehört. So gibt es ein Kapitel über den deutschen Film der sehr beachtliche Erfolge erzielte in jener Zeit. Aber auch das Frauenwahlrecht, Arbeitslosenversicherung, die Bauhaus Epoche oder auch über  das Modell der Frankfurter Küche. Ein wahrlich berauschendes aber auch kreatives Jahrzehnt. Das man nicht zuletzt als die Entstehung unserer heutigen Demokratie versteht, sondern auch ist! Denn nur dadurch, sind wir 1949 zur Bundesrepublik geworden.

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  • Die Weimarer Republik von Uwe Klußmann [Rezension]

    Die Weimarer Republik

    himmelspirat

    28. September 2015 um 19:20

    In der neueren Geschichte ist eine der interessantesten Epochen die Zeit der Weimarer Republik. Umfasste sie doch nur einen kurzen Zeitraum, in dem aber in vielen Bereichen sehr viel geschah: politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Das neue Spiegel - Buch "Die Weimarer Republik" widmet sich dieser Epoche. Bei der Zeit der Weimarer Republik handelt es sich um eine Epoche der Extreme und des Umbruchs. Am 9. November 1918 rief SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon des Berliner Reichstags den aufgewühlten Massen zu: »Die Hohenzollern haben abgedankt! Es lebe die deutsche Republik!« Eine neue Ära hatte begonnen. Das Buch beleuchtet nun diese interessante Epoche, die noch nicht einmal 2 Jahrzehnte umfasste, nicht als ein Gesamtwerk. Aufgeteilt in zeitliche Abschnitte vom Neuanfang über Stabilität bis zum Weg in die Diktatur versucht das Buch auch noch parallel die kulturellen Höhepunkte darzustellen. Dabei geht es hauptsächlich um die goldenen Zwanziger, Bauhaus, die Entdeckung einer neuen litarischen Stilrichtung, aber auch um Bubikopf und die veränderte Mode. Jeder dieser Abschnitte wird durch Interviews und Aufsätze von verschiedenen Autoren und Historikern gebildet, die jedoch nicht einen Gesamttext ergeben, sondern jeder Text beleuchtet einen speziellen Geschichtsaspekt der Weimarer Republik. Als ein Beispiel mag dazu der Artikel von Michael Sontheimer dienen: "Blutiger Beginn - nach der Revolution 1918/1919 wurde Deutschland jahrelang von Gewalt erschüttert". In diesem Artikel schildert Michael Sontheimer, wie es dazu kommen konnte, dass die Gewalt, vor allem zwischen den politischen Lagern entstand und immer weiter, auch oder gerade, von oben geschürrt wurde. Für Geschichtsinteressierte ist dies Buch eine interessante Lektüre, da in kleinen Happen Details verdeutlicht und sehr gut verständlich dargestellt werden, die in einem Gesamtwerk oft untergehen, da es dort mehr um die Gesamtzusammenhänge und -entwicklungen geht. Zudem kann man als Leser auch zu den Artikeln springen, die interessieren. Dennoch erhält man einen guten Überblick über die Epoche. Wer jedoch ein Werk  erwartet das geschichtswissenschaftlichen Ansprüchen genügt, der wird enttäuscht sein. Inhaltlich korrekt, fehlen mir in gesamten Buch die Quellen, auf die die Artikel basieren, oder die die Zahlen, die die Autoren verwenden belegen. Auch fehlen mir Hinweise zu Literatur, die die Themen vertiefen, so dass jeder Leser, der zu einem angesprochenen Thema mehr wissen möchte selbst auf die Suche gehen muss. Erst am Ende des Buches werden einige wenige Bücher aufgeführt, die gelesen werden können, wenn man weitere Werke zum Thema Weimarer Republik lesen möchte. Doch das größte Manko ist, dass die Artikel nicht neu sind, sondern schon im Spiegel - Heft Nr.5/2014 "Die Weimarer Republik. Deutschlands erste Demokratie" schon erschienen sind. Zudem zeigt das Spiegelheft Bildmaterial, das im Buch fehlt. Denn das Buch beschränkt sich auf vereinzelte Bilder. Dennoch insgesamt ein lohnendes Werk für den geschichtsinteressierten Laien. (http://leserattenhoehle.blogspot.de/2015/09/die-weimarer-republik-von-uwe-klumann.html)

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