Uwe Krüger Frankfurter Fische

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Inhaltsangabe zu „Frankfurter Fische“ von Uwe Krüger

Im Krokodilbecken des Frankfurter Zoos kommt ein Nachtwächter zu Tode. Auf den ersten Blick gibt es keinen Zusammenhang mit dem Fall des ermordeten Zuhälters, in dem Hauptkommissar Klaus Sebald ermittelt. Dann stößt er auf eine uralte ägyptische Sage und ein brisantes Forschungsgeheimnis. Doch als Sebald erkennt, wie er den Fall lösen kann, ist es bereits zu spät, denn er wird selbst zum Gejagten.

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  • Buchverlosung zu "Frankfurter Fische" von Uwe Krüger

    Frankfurter Fische

    UweKrueger

    Liebe Krimi-Freunde, Ich verlose drei signierte Exemplare meines Debütromans „Frankfurter Fische“ und speziell für alle, die im Rhein-Main-Gebiet wohnen, zusätzlich drei Eintrittskarten für meine nächste Autorenlesung am 31. Mai 2014 in der Buchhandlung Schutt. Ich bin ein Fisch-Freak. In der Schule wurden wir einmal nach unseren Lieblingstieren gefragt. Die meisten meiner Klassenkameraden nannten Pferde, Koala-Bären, Löwen und Schwarzer Panter. Bei mir war es die Bachforelle, was nicht nur große Heiterkeit bei den Schülern, sondern auch mitleidiges Stirnrunzeln der Lehrerin verursachte. Falls ihr euch ebenfalls für die spannende Welt unter Wasser interessiert, dann gefällt euch bestimmt mein Krimi in der ein KHK mit einem delikaten Familiengeheimnis einer blutigen Spur quer durch die Mainmetropole folgt. Außer allerlei Getier trifft er dabei auf eine rätselhafte Ägypterin und eine stadtbekannte Kleptomanin, die ihn mehr als einmal in eine peinliche Situation bringen. Und hier meine zwei Fragen zum Gewinnspiel: Was ist euer Lieblingstier? Mögt ihr Krimis in denen Tiere eine Hauptrolle spielen? Wer mitmachen möchte, postet eine Antwort bis zum 11. Mai. Unter allen Teilnehmern werden die Gewinner ausgelost und erhalten dann ihr Buchpäckchen per Post zugeschickt. Viel Glück!

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    • 121
  • spannendes Erstlingswerk mit kleinen "Macken"

    Frankfurter Fische

    sab-mz

    23. February 2014 um 11:21

    Der Autor Uwe Krüger hat in Frankfurt gelebt, er hat dort Zoologie, Hydrologie, Mikrobiologie und Botanik studiert und in einem Zierfischgroßhandel gearbeitet. Dieser Hintergrund erklärt warum es dem Autor in seinem ersten Krimi gelungen ist, ein Buch zu schreiben, das ganz viel Lokalkolorit mit einem enormen Fachwissen vereint. Mich hat der Krimi begeistert, er spielt in einem ungewohnten Milieu. Mit Zierfischen und ähnlichen Fachgebieten werde ich sonst eher nicht konfrontiert. Leider sind dem Autor einige Fehler unterlaufen, aber dazu später. Eine der Hauptpersonen im Buch ist Hanna, die aus Ägypten kommt und deren Vater Deutscher ist. Sie arbeitet bei Aquafutur, einem Zierfischgroßhandel. Der unsympatische Hemke hat sie eingestellt. Für ein Schmunzeln wird auch gesorgt vom Autor. Die Ratte Ritze von Hannas Freundin Lia ist ein Lakritz-Junkie. Diese Kleinigkeiten, die der Autor eingebaut hat, machen den Krimi sehr lebendig. Hanna forschte bei Aquafutur an genetisch veränderten Fischen zusammen mit Prof. Dammler. Dort arbeitet auch Dr.Frank Litos. Nur ein harmloser Kollege oder mehr? Auch werden genau an den richtigen Stellen des Krimis Songs, wie "I shot the sheriff" und alte Fernsehfiguren wie Dr.Kimble wiederbelebt. Das lässt Erinnerungen beim Leser hochkommen. Prof.Bloomfeld vom Senckenberg-Museum, wer kennt das nicht, wenn man, wie ich, im Rhein-Main-Gebiet wohnt, spielt eine Rolle, ebenso wie der Kommissar Sebald, der familiäre Verbindungen ins Frankfurter Rotlichtmilieu hat. In dem Zusammenhang kommt dann auch ein Fehler vor, Peepshows sind doch mittlerweile verboten, aber im Buch gibt es sie noch. Auch verlegt der Autor das BKA mal kurzerhand von Wiesbaden nach Frankfurt. Schöpferische Freiheit oder Fehler, das bleibt die Frage. Dem aufmerksamen Leser wird dies nicht entgehen und es wäre schön, wenn Uwe Krüger bei den kommenden Büchern darauf achten würde. Aber zurück zur Handlung. Diese ist sehr spannend, wenn auch ab und an, durch die vielen handelnden Personen und Kleinigkeiten, etwas verwirrend. Da findet sich eine Leiche ohne Penis, Skorpione kommen ins Spiel. Man findet alle Teile der Leiche nur den Penis nicht. Die Geliebte des Kommissars Sebald wird tot aufgefunden. Alles Einzelereignisse oder gibt es einen Zusammenhang? Auch der Frankfurter Zoo spielt eine Rolle. Dort findet man Martin Paschke im Krokodilbecken. Zufall? Unfall? Mord? Ich werde es nicht verraten. Wissen Sie was ein TAK - Gesicht ist? Ich weiß es nach dem Lesen des Krimis. Isis und Osiris kommen ins Spiel bei den Ermittlungen. Auch Karl May hat einen Part. Einen Goldesel gibt es auch. Mein Fazit: ein lesenswerter Debütkrimi, besonders für alle, die auch Bücher mögen, deren Handlung etwas abseits des Normalen liegt, die entführt in eine Welt, die man meist nicht kennt. Leider hat das Buch als Erstlingswerk noch einige Schwächen in Form von ab und an etwas verwirrenden Beschreibungen und einigen Fehlern. Auf alle Fälle hat der Autor aus meiner Sicht das Potenzial noch tolle Krimis zu schreiben.

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  • Gut gemachter, verwickelter Krimi, mit noch einigen handwerklichen Problemen.

    Frankfurter Fische

    sabisteb

    09. February 2014 um 16:22

    Es ist ein heißer Sommer in Frankfurt am Main als Hauptkommissar Klaus Sebald und seine Kollegen in das Aquarium des Frankfurter Zoos gerufen werden. Ein Nachtwächter ist in das Gehege eines hungrigen Krokodils gefallen. Mord oder Unfall? Diese Frage ist beim nächsten Toten zumindest eindeutig zu bestimmen: Zuhälter, der übel zugerichtet wurde, ungefähr so, wie Seth seinen Bruder Osiris umbrachte (hier spar ich mir mal die Details). Dann noch eine blonde Unbekannte, in die sich Seebald verliebt hat, die es aber nur auf seinen Jacke und seine Brieftasche (incl. Ausweis) abgesehen hatte. Und dann ist da noch der Mord an der Ehefrau eines Kollegen (mit der Seebald eine Affäre hatte) durch einen russischen Mafiagangster und der kurz darauf tot aufgefundene Kollege und Gangster. Man könnte sagen, Leichen pflastern seinen Weg. Als wenn diese Fälle nicht schon kompliziert genug wären, scheint es auch noch jemand auf Seebald persönlich abgesehen zu haben.   Das klingt jetzt erst einmal ein wenig wirr, ist es aber erstaunlicher Weise gar nicht. Anders als in normalen Krimis, in denen die Ermittler immer schön brav einen Fall nach dem anderen klären, vielleicht mal ein oder zwei Fälle haben, die da irgendwie mit reinspielen, ist dieser Kriminalroman ein Geflecht aus verschiedenen Verbrechen, die sich gegenseitig befruchten und bedingen. Teilweise ergeben sich die verschiedenen Morde auseinander, teilweise haben sie ihren Dreh- und Angelpunkt in Klaus Sebald. Ich bin ja kein Krimifan, vor allem, weil die meisten Krimis entweder so einfach gestrickt sind, dass ich den Täter spätestens nach dem halben Buch weiß, oder weil der Autor sich hinter einem Deus ex Machina versteckt und die Beweise bis zum Showdown vorenthält, was ich als Betrug empfinde. Hier ist das (bis auf eine Ausnahme) nicht so. Alle Hinweise sind da, teils sogar sehr plakativ. Teilweise wird die Handlung dadurch in Teilen tatsächlich sehr vorhersagbar, vor allem auch, weil alle Figuren ihren Platz in der Geschichte haben und es keine Statisten gibt. Andererseits laufen da so viele Verbrechen parallel, die irgendwie alle miteinander zu tun haben, das es das ist, was einen bei der Stange hält, bis zum nicht wirklich Schluss, denn einige Fragen bleiben (bewusst?) offen und deuten auf eine Fortsetzung der Geschichte. So z. Bsp. das Alter Sebalds oder das Verhältnis gewisser Personen zueinander in der Vergangenheit. Für einen Debutroman plotttechnisch erstaunlich verwickelt und ausgefeilt und sehr durchdacht, aber vor allem gegen Ende ein wenig zu viel konzentrierter Zufall und Verwicklung, in schon fast dickensschen Ausmaß. Dennoch merkt man vor allem sprachlich, dass es sich um einen noch eher neuen und unerfahrenen Autor handelt, denn er neigt zu zu vielen, teils komplett unnötigen und überfrachtet wirkenden Vergleichen. Da schauen nackte Zehen hervor, wie Mäuseköpfchen (S. 34). Auch das permanente, krampfhaft wirkende Umschreiben einfacher Handlungen wirkt teilweise irritierend. Da werden nicht einfach Fische gefüttert, nein da werden Fingerspitzen voll Glück verteilt (S. 46) und Kaffee, das bittersüße Getränk (S. 67), Portwein, das blutrote Getränk (S. 129)… diese Liste ließe sich noch sehr lange fortführen. 90% der Vergleiche hätte ich gestrichen, denn sie stören einfach nur den Lesefluss, weil sie unpassend und vor allem meist komplett überflüssig sind. Ich mag es da puristischer. Besonders daneben fand ich „Das Zäpfchen im Rachen schaukelte wie ein lebendig gewordener Stalaktit“ (S. 94), ja, plastisch, aber sowas von überflüssig und überzeichnet, dass es an ein Anime erinnert. Im Übrigen war auch mein Lieblingsfehler „Macht Sinn“ vertreten (S. 145), auf den ich allergisch reagiere. Der Autor ist übrigens Biologe und er liebt vor allem eines: FISCHE. Man sollte sich dessen bewusst sein, dass es in diesem Buch vor lateinischen Artnamen wimmelt. Ich als Biologin, finde das super, es kann aber normale Menschen durchaus nerven, wenn sie permanent irgendwelche lateinische Namen bei Wikipedia nachschlagen müssen und dann nur einen irgendwie sehr durchschnittlichen Fisch sehen, der aussieht wie der durchschnittliche Fisch, den sie kurz davor nachgeschlagen haben. Im Übrigen sollte man auch ein wenig sattelfest in den größten Klassikern der Literatur sein, denn da gibt es so einige gelungene Anspielungen (was ich als Klassiker Fan besonders genossen habe). Und die Wasseraffenhypothese von Hardy war sogar für mich neu, die wird nicht mehr gelehrt.   Ich habe da aber noch ein paar kleine Dinge anzumerken, die ich so nicht durchgehen lassen kann: 1.       Gefrorenes Fischfutter im Gefrierfach zwischen anderen, normalen Lebensmittel ist kein Geruchsproblem. Da riecht man nichts, eher riecht das Fischfutter mal nach Schnittlauch. 2.       Der Plural von la bottiglia ist le bottiglie und nicht bottiglias. (S. 286) 3.       Das Verschwinden eines Doktorvaters ist kein finanzielles Problem bei bereits genehmigten Projekten. Der Institutsleiter hat normalerweise alle Unterschriftenbefugnisse und normalerweise gibt es immer einen Kollegen, der die verwaisten Doktoranden adoptiert und bis zum Ende durchschleift (S. 326). Es kommt nämlich erstaunlich häufig vor, dass Professoren spontan versterben oder Gruppenleiter zwischendurch arbeitslos sind und die Unterschriftenbefugnisse vorübergehend verlieren. Da sorgt man in der Drittmittelverwaltung normalerweise vor. 4.       Für eine Promotion muss man nicht immatrikuliert sein (S. 327), denn da hat man normalerweise einen Angestelltenstatus, es sei denn, man ist auf Stipendium angestellt. Stipendien sind aber meist recht finanziell unabhängig vom Doktorvater, da wäre dessen Ableben erst recht kein Problem. Arbeiten und Prüfungen können auch Jahre später noch soweit problemlos abgegeben und abgelegt werden, selbst ohne bahnbrechende Ergebnisse. 5.       Hanna hätte misstrauisch werden müssen, als sie ihren Doktorvater in einem Kittel gesehen hat (S. 370), denn kein Biologe trägt Kittel, wenn es nicht gerade sein muss (es sei denn er friert, seine Klamotten sind nach einem kleinen Unfall in der Wäsche oder im Brutraum zum trocknen, oder er macht was, was die Klamotten verschmutzen könnte oder die Sicherheitsbegehung ist angekündigt im Haus). Professoren schon zweimal nicht.   Fazit: Gut gemachter, verwickelter Krimi, mit noch einigen handwerklichen Problemen.

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