Uwe Kullnick 13 - Dreizehn

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Inhaltsangabe zu „13 - Dreizehn“ von Uwe Kullnick

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  • Rezension zu "13 - Dreizehn" von Uwe Kullnick

    13 - Dreizehn
    wolfschwerdt

    wolfschwerdt

    14. September 2011 um 11:09

    Es sind Geschichten und Schicksale, die ergreifen, erschüttern, gelegentlich auch amüsieren und von denen man sich - einmal reingelesen - einfach nicht mehr abwenden kann. Ganz anders als sonst üblich wird hier nicht auf die Tränendrüse gedrückt, Gefühlsduselei betrieben, Mitleid um jeden Preis oder Belustigung auf Kosten Anderer erzeugt. Kullnick beobachtet, beschreibt, dokumentiert und bringt damit dem Leser - nur scheinbar distanziert - das für uns Unbegreifliche von Realitäten nahe, die nicht nur weit weg von uns, wie beispielsweise die mexikanischen Kinderbanden existieren. Ja, es geht sehr nahe, ohne allerdings diese unsägliche und unsachliche "Betroffenheit" zu produzieren, die unserem Kulturkreis so eigen ist. Kullnick öffnet mit seinen Geschichten und Erlebnissen aus allen Teilen der Welt des Lesers Herz und Verstand und bewahrt ihn damit möglicherweise auch dann vor Gedankenlosig- und Gleichgültigkeit, wenn er objektiv eben nicht betroffen ist. Kullnicks Geschichten sind hinsichtlich Thema und Stil wirklich einzigartig und immer packend, was vielleicht in folgendem Zitat aus seiner "Selbstauskunft" begründet ist: "Manchmal sind es schlimme, manchmal schöne Gedanken, die in meinen Geschichten oder Romanen Gestalt annehmen. Immer sind sie ein Stück meines Lebens."

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