Uwe Metz

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Alle Bücher von Uwe Metz

Woran glaubst Du? / Daran glaube ich!

Woran glaubst Du? / Daran glaube ich!

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Erschienen am 13.01.2015
Schloss Horroscu

Schloss Horroscu

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Erschienen am 27.02.2013
Im Garten des Schneemenschen

Im Garten des Schneemenschen

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Erschienen am 20.02.2014
Wursters Welt

Wursters Welt

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Erschienen am 10.10.2008

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Rezension zu "Weihnachtsmann Osterhase... alles nur Schokolade" von Uwe Metz

Kurzweilige und übersichtliche Informationen zu den wichtigsten christlichen Feiertagen
Bücherfüllhorn-Blogvor 3 Jahren

Als erstes fiel mir das Cover auf, allerdings nicht positiv, obwohl es im Nachhinein betrachtet doch originell ist und genau zum Titel passt. Was mich an diesem Buch reizte, war der Gedanke, ein Buch zu Hause zu haben, in dem ich die Bedeutung der Feiertage nachschlagen kann.  Dies ist mit diesem Buch mehr als gelungen.

Auf den ersten Seiten befindet sich eine sehr übersichtliche Inhaltsangabe und ein Vorwort, in dem auf den interessanten Aspekt der liturgischen Farben hingewiesen wird. Ich gebe es zu, bisher hatte ich mir noch keine Gedanken dazu gemacht. Diesen Bereich empfand ich faszinierend, der Advent hat die Farbe lila, Weihnachten weiß und Pfingsten rot. So erschließen sich auch anhand des Altartuches in den Kirchen die Gedenktage. Ebenfalls bei mir in Vergessenheit gerieten die sogenannten Stillen Feiertage, die ja keine offiziellen Feiertage mehr sind. Jedenfalls empfand ich das Vorwort schon sehr inspirierend.

Dann geht es auch schon mit den Erklärungen los: Begonnen wird im November mit Totensonntag und Sankt Martin. Das Buch ist dann so aufgebaut, dass jedem Feiertag eine kleine Geschichte vorangestellt wird. Eine Geschichte, in dem von Kindern und Familien erzählt wird, passend gerade zu der Zeit vor diesen speziellen Feiertagen. Auch dies lässt sich sehr schön lesen. Nach der kleinen Geschichte kommt die Erklärung des Feiertages und in einem kurzen Exkurs wird auf besondere Informationen eingegangen. Mit dem Totensonntag beschließt das Kirchenjahr, mit dem ersten Advent beginnt es.

 

Zu jedem Feiertag gibt es:

- eine ausführliche und interessante Erklärung

- einen geschichtlichen Bezug

- einen weiterführenden Exkurs mit interessanten Nebeninformationen

- die Nennung eines katholischen Pendants, wenn vorhanden (z.B.: Totensonntag / Allerseelen.)

- Hinweise zu einem Gleichnis

- die liturgische Farbe

 

Am Schluss des Buches gibt es ausführliche Erklärungen und weitere Informationen z.B. zu evtl. Fremdwörtern in den Texten.

-Die Vornamen der Sonntage (mit Bedeutung und einem Vers)

-Glossar (Begriffserklärung, z.B.: Sakrament, Konzil, Kloster …)

-Verwendete Literatur

-Weiterführende Literatur

-Katholische Feiertage für Evangelische

 

Zu diesem Buch fällt mir auch noch ein schönes Rezeptbuch ein: Vor Jahren habe ich mir „Himmlisches Kochbuch für Leib und Seele“ aus der Pfarrei St. Walburga Ried gekauft. Darin enthalten sind kulinarische Rezepte eingebettet in den Lauf des katholischen Kirchenjahres mit Beschreibungen der Feiertage und den dazu passenden und traditionellen Rezepten. Hier der Link zu diesem Rezeptbuch: https://buecherfuellhorn.wordpress.com/2015/12/29/pfarrei-st-walburga-ried-himmlisches-kochbuch-fuer-leib-und-seele/

 

Fazit:

Dieses Buch hat einen sehr schönen und angenehmen Erzählstil. Die jeweils vorangestellten Geschichten mit dem 11-jährigen Paul empfand ich als sehr passend und realitätsnah. Die Erklärungen waren interessant dargestellt, und auch der Exkurs bot mir weiterführende Informationen. Das Buch ist sehr übersichtlich und strukturiert und erklärt die bekanntesten Feiertage. Das Glossar am Schluss erklärt alle evtl. fremdartigen Ausdrücke.

Einziges Manko: Obwohl es schon passend ist, kann ich persönlich mich mit dem Cover nicht so ganz anfreunden. Es erscheint mir ein wenig albern und ich finde, es dämpft die Wirkung und Aussage des Buches.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es sollte in jedem Haushalt stehen. Für Erwachsene und auch für interessierte Kinder, die vielleicht für die Schule recherchieren müssen.

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Rezension zu "Weihnachtsmann Osterhase... alles nur Schokolade" von Uwe Metz

Was bedeutet eigentlich nochmal das Pfingstfest? Kleines 1x1 der Kirchenfeste
Buecherspiegelvor 3 Jahren

Wir reden alle über unsere Werte, die wir schützen und pflegen wollen, dazu gehört auch unser Verhältnis zu unseren christlichen. Doch vielen von uns fällt bei den kirchlichen Feiertagen und kirchlichen Farben rein gar nichts mehr ein. Wer weiß denn schon noch, was Trinitatis bedeutet oder das Pfingstfest? Was die Adventszeit tatsächlich in uns und mit uns bewirken soll? Das kleine, feine Buch von Uwe Metz „Weihnachtsmann - Osterhase ... alles nur Schokolade? - Was es an den christlichen Festen im Jahr wirklich zu feiern gibt.“ bringt uns dem wieder näher.
Am Anfang aber steht Paul. Paul ist ein kleiner elfjähriger Junge mit einer kleinen nervigen Schwester, Oma, Mama und Papa sowie sein Freund Serkan. Und Paul erzählt uns am Anfang eines jeden Kapitels, oder Kirchenfestes von seinen Erlebnissen. Es ist Herbst und Paul lässt Drachen steigen mit seiner Oma, doch er hat nicht so viel Kraft und so fliegt der Drache in den Himmel. So beginnt der Übergang zum ersten Kirchenfeiertag, dem Totensonntag, der auch das Kirchenjahr beschließt. Nun werden alle Kirchentage beschrieben, immer eingerahmt von Pauls Erlebnissen sowie Exkursen, wer wann wo welches Datum geprägt hat und wie lange vor allem so mancher Ritus, den wir in der christlichen Kirche verorten, doch bereits existiert. Da wurde von viel älteren Ritualen anderer Kirchen, Sekten und Glaubensrichtungen einfach das Datum und sogar die Sitten und Gebräuche übernommen, sozusagen ein neuer Anstrich verpasst. Auch die Unterschiede zwischen evangelischer und katholischer Feiertage werden erläutert, die kirchlichen Wörter im Anhang erklärt. So können wir leicht nachschlagen, wenn wieder einmal keiner Bescheid darüber weiß, was es eigentlich mit Pfingsten auf sich hat.
Auch und gerade die Adventszeit, mit der das Kirchenjahr beginnt, hat mit dem Run auf die Geschäfte herzlich wenig zu tun. Im Gegenteil. Es soll die Zeit der Besinnung, der inneren Einkehr und, ja, nix mit schlemmen sondern mit fasten einher gehen.
Mit leichter Hand geschrieben, schön illustriert und die Exkurse in den jeweils passenden Farben des Feiertags angepasst. Was allerdings in der Farbe Gold recht schwer zu lesen ist auf hellem Papier. Das verwendete sowie ein erweitertes Literaturverzeichnis und erklärende Sätze von katholischen Feiertagen für Evangelische runden den schmalen Band ab. Für neugierige als passendes Mitbringsel hervorragend geeignet.

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M

Rezension zu "Woran glaubst Du? / Daran glaube ich!" von Uwe Metz

Kurze Gedanken zum „Sinn des Ganzen“
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Kurze Gedanken zum „Sinn des Ganzen“

Zu Recht verweist Uwe Metz im Vorwort dieses schmalen Buches auf die Zentrifugalkräfte der Gesellschaft, die auf ein „Zerreißen“ hinwirken.

Und dennoch gilt ebenso, was Metz (als Thema der Beiträge in diesem Buch auch) mit Ernst betont: „Wir stehen mit allem, was wir äußern und wie wir handeln in Beziehung zu allen anderen“.

Wo aber werden heute, jetzt, in der Gegenwart diese verbindenden Linien (noch) sichtbar?

Darauf findet Metz seine prägnante Antwort und darauf finden die Autoren in diesem Buch mit ihren je kurzen Texten ihre verschiedenen (und doch verbundenen) Antworten.

Denn eine der Verbindungslinien, wenn nicht „die“ Verbindungslinie „zur Welt“ ist, was der Mensch glaubt. Danach richtet er sein Leben und seine Beziehungen aus, darin sucht er Gemeinschaft. Und darin kommt es zur Reaktion, im besten Fall zum Dialog.

„Anstoß geben“, auch zu unmittelbaren Reaktionen zu verführen, Gedanken entstehen lassen an den „Glaubenssätzen“ eines anderen, das ist das Ziel dieses Buches und, dreht man es um und schlägt es von hinten auf, dann finden sich genügend leere Seiten, um umgehend die eigenen Assoziationen, Zustimmungen, Widersprüche zu notieren und damit „auch mit sich selbst“ in einen Dialog zu treten.

Immer aber legen die Beiträge im Buch Wert auf eine gewisse „Unsicherheit“, aufgrund derer erst ein Gespräch möglich ist. Eine „kreative Unsicherheit“, die um die eigene Begrenztheit weiß, das eigene „Glaubenserleben“ nicht absolut setzt (aber dennoch klar erkennbar vertritt).

Ist es die „Macht der kraftvollen Worte“, die aufrütteln, die empören, wie Lisa Fitz es „bekennt“? Oder allgemeiner formuliert, der „Glaube an das Gute im Menschen“ (auch wenn es schwerfällt), wie Myriam Menter sehr reflektiert zu Papier bringt?

Oder gar, dass in „jedem ein König steckt“, das jeder was kann, jeder seinen Wert hat, wovon Evan Lager überzeugt ist.

Bis hin zum „Glauben an die Liebe“, die den Tod überwindet und fest glaubt, dass nach dem Ende des Lebens „das größte Abenteuer“ noch wartet, wie es Franz Schirmer formuliert.

Gehaltvolle, je kurze, präzise und verständliche Gedanken, die in die Tiefe reichen, bei denen jeder der Autoren und Autorinnen im Buch ein stückweit von sich selbst preisgeben und damit umgehend antwortende Reflexe beim Leser wachrufen.

Ein interessantes Experiment, ein schönes Buch, das dazu einlädt, die mit gereichten leeren Seiten still für sich zu füllen.

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