Uwe Neumahr Cesare Borgia

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Inhaltsangabe zu „Cesare Borgia“ von Uwe Neumahr

Glanzvoller Herzog und grausamer Heerführer, kenntnisreicher Förderer der Künste und korrupter Kardinal, Liebhaber der schönsten Frauen Italiens und skrupelloser Machtpolitiker: Das alles war Cesare Borgia (1475–1507), Sohn des berüchtigten Papstes Alexander VI. und Bruder der schönen Lucrezia. Machiavelli nahm ihn zum Vorbild für sein Hauptwerk »Der Fürst« als Idealbild des kraftvollen Herrschers. In seiner Persönlichkeit verdichten sich der Zauber, der Glanz – und die Abgründe der italienischen Renaissance.

Meine erste Biographie, inspiriert durch die Serie The Borgias

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  • Rezension zu "Cesare Borgia" von Uwe Neumahr

    Cesare Borgia
    Leela

    Leela

    18. August 2008 um 19:37

    Ah ja, Cesare Borgia, Herzog der Romagna und Sohn Papst Alexanders VI., genialer Feldherr und Vorbild für Machiavellis "Il principe". Diese Biographie beschreibt sein aufregendes Leben in der Zeit der italienischen Renaissance, zuerst als Kardinal im Vatikan und später auf seinem Feldzug quer durch die Romagna. In der zeitgenössischen Geschichtsschreibung kam er ja leider nicht besonders gut weg und ärgerlicherweise wurden die Vorurteile von der "lüsternen und gewalttätigen" Borgia-Familie teilweise sogar bis in die heutige Literatur übernommen. Für Personen wie mich, die Wert auf objektive, auf eben solchen Quellen beruhende und nicht reißerisch-meinungbildende Fachliteratur legen, ist das natürlich ärgerlich...von Romanen, die besonders mit o.g. Clichés umgehen, fange ich gar nicht erst an zu reden. In Anbetracht dieser Tatsachen ist Uwe Neumahrs Buch wirklich eine Empfehlung wert, so sind doch alle seine Behauptungen mit Quellen belegt und weniger seriöse Quellen (z.B. Schmähschriften der mit den Borgia verfeindeten Familien) werden kritisch betrachtet. Die neuere Geschichtsforschung hat ja schon ergeben, dass viele der darin aufgestellten Behauptungen (Inzest etc.) schlicht erfunden sind - Uwe Neumahr geht eben darauf ein und stellt solche Vorurteile richtig. Bei Dingen, die nicht genau zu belegen sind und für die mehrere Theorien vorhanden sind, stellt er beide nebeneinander und überlässt das Urteil darüber dem Leser, ohne irgendwie meinungmachend zu arbeiten. Neumahr beschreibt Cesare Borgia als Kind seiner Zeit, weder mehr, noch weniger 'grausam' als die meisten seiner Zeitgenossen, die da wären: Die Colonna, Orsini, Sforza oder die Leute am französischen und spanischen Königshof. Das Buch liest sich flüssig und ist gut strukturiert, enthält außerdem zwei Karten Italiens zur Übersicht und eine ausführliche Zeittafel. I. Cloulas' "Die Borgias", das immerhin auch gute 200 Seiten über Cesare enthält, liest sich vielleicht noch ein wenig 'lockerer', spontan wüsste ich jedoch nicht, welchem der Bücher ich den Vorzug geben sollte. Uwe Neumahr macht eigentlich alles richtig, was man nur richtig machen kann, schreibt objektiv und belegt seine Ausführungen durch ausreichend Quellen. Das ist fürwahr moderne, seriöse Geschichtsschreibung, wie sie sein sollte. Ich danke für die interessante Geschichtsstunde.

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