Uwe Rada Die Memel

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Inhaltsangabe zu „Die Memel“ von Uwe Rada

An den Ufern der Geschichte
Drei Länder und nahezu tausend Kilometer bewältigt die Memel zwischen ihrer Quelle und ihrer Mündung im ehemaligen Ostpreußen. In seinem neuen Buch schildert Uwe Rada den enormen kulturellen und historischen Reichtum dieses europäischen Stromes. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte und Gegenwart Osteuropas interessieren.
Für die einen ist sie das Symbol einer untergegangenen Geschichtslandschaft – der Strom Ostpreußens. Für andere symbolisiert sie das Zusammenleben von Deutschen und Litauern, Polen und Weißrussen, Russen und Juden in der Zeit vor den großen Verfolgungen des 20. Jahrhunderts: Die Memel hat mit ihrer multikulturellen Vergangenheit weite Teile Europas bis in unsere Zeit geprägt.
Uwe Rada folgt dem historisch-geographischen Lauf dieses magischen Flusses von Minsk bis ins Kurische Haff und lässt die Städte und Landschaften beiderseits des Flusses lebendig werden. Er begegnet Kaufleuten, Fischern und Flößern, berichtet von der Nationalisierung der Memel, von Flucht, Vertreibung und Neubeginn, und er zitiert Gedichte und Romane, die entlang der Memel spielen. Eine bildreiche Reise entlang dieses faszinierenden Stromes.

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  • Rezension zu "Die Memel" von Uwe Rada

    Die Memel

    WinfriedStanzick

    13. September 2012 um 14:30

    In den vergangenen Jahren sind etliche Bücher erschienen, die den Lauf eines Flusses zum Anlass nahmen, eine Kulturgeschichte der Länder und Gegenden zu verfassen, durch die der jeweilige Fluss verläuft. Da Flüsse schon vor langer Zeit Wege waren, über die sich Entwicklungen wirtschaftlicher und kultureller Art transportierten, waren diese literarischen Versuche oft sehr interessant und aufschlussreich zu lesen. Genannt seien hier zwei Werke: das 2007 bei C.H. Beck erschienene Buch "Die Elbe" von Hansjörg Küster und das 2008 bei Knaus verlegte monumentale Werk von Peter Ackroyd "Die Themse. Biographie eines Flusses". Das 2009 erschienene Buch von Uwe Rada über "Die Oder" kam da weniger mächtig, aber nicht weniger lehrreich und informativ daher. Insbesondere im Rahmen der deutschen und der polnischen Geschichte war dieser Grenzfluss der Ort zahlreicher wichtiger und dramatischer Ereignisse. Nicht anders und doch in ganz anderen Zusammenhängen verhält es sich mit der Memel, einem „europäischen Strom“, dessen Kulturgeschichte Uwe Rada in dem soeben erschienenen Werk wiederum meisterhaft beschrieben hat. In acht Kapiteln folgt er nicht nur dem 1000 Kilometer langen Fluss durch drei Länder, sondern auch durch eine bewegte Geschichte: • Weder Maas noch Memel Die Deutschen und ihr verlorener Strom • Strom der Erinnerung Die Literatur an der Memel • Luise, Napoleon, Putin Die Memel schreibt Geschichte • Ludendorff und Pilsudski Das Kriegsland • Heimat bis zum Ende Jüdisches Leben • Flösser und Flussschiffer Die Memel als Wasserstraße • Dreimal Sozialismus Die sowjetische Memel • Mit der Geschichte in die Zukunft Klaipeda und die Kurische Nehrung Uwe Rada zeichnet mit aufgelockerter Sprache und vielen beeindruckenden Bildern die Biographie eines europäischen Flusses nach und setzt ihm und der mit ihm verbundenen Kulturgeschichte ein eindrucksvolles literarisches Denkmal.

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  • Rezension zu "Die Memel" von Uwe Rada

    Die Memel

    Gospelsinger

    16. January 2011 um 18:07

    „Von der Maas bis an die Memel“ – eigentlich kennt man den Namen der Memel nur durch die nicht gesungene erste Strophe unserer Nationalhymne. Den Fluss selbst kennen nur wenige. So wie die ganze Landschaft, durch die die Memel fließt. Uwe Rada schließt diese Bildungslücke, indem er den Fluss Memel in den Mittelpunkt stellt und um ihn herum die politischen, landschaftlichen und geschichtlichen Besonderheiten der Gegend kompetent beschreibt. Der Verlauf des Stromes findet genauso Beachtung wie die Literatur, die Staatenbildung und die nationalen Identitäten, das jüdische Leben und die wirtschaftliche Bedeutung der Memel als Wasserstraße. Spannend sind vor allem die politischen Entwicklungen der Länder, die durch die Memel miteinander verbunden werden. Ständig ändern sich Grenzen und Herrschaftssysteme, werden Kriege ausgetragen. Das Buch ist sehr gut geschrieben und vermengt geschickt die Ebene eines Sachbuches mit der Schilderung eigener Erlebnisse, unterstützt durch Fotos. Allerdings fehlen mir die genauen Quellenangaben für die Zitate. Fußnoten wären sehr hilfreich gewesen. (Das haben wir am OSI doch besser gelernt, lieber Uwe!). Insgesamt ein sehr empfehlenswertes und gut lesbares Buch, das uns eine wenig beachtete Region nahe bringt.

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