Uwe Schneidewind , Angelika Zahrnt Damit gutes Leben einfacher wird

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Damit gutes Leben einfacher wird“ von Uwe Schneidewind

Angesichts der Umwelt- und Energiekrise wird diese Frage immer öfter mit 'Ja' beantwortet. Immer mehr Menschen drosseln ihren Fleischkonsum und Plastikverbrauch oder ziehen Car-Sharing-Angebote dem eigenen Auto vor. Um den Energie- und Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft zu senken, muss diese Öko-Avantgarde jedoch in eine Massenbewegung transformiert werden. Hierzu bedarf es einer Fokussierung der Politik auf wirksame Suffizienzstrategien.
Den Autoren gelingt es, die Idee des Maßhaltens erstmals in ein politisches Programm zu überführen und zu zeigen, wie es sich weitab von totalitärem Zwang in politische Praxis übersetzen lässt. Ein mutiger Vorstoß, das kontroverse Thema Suffizienzpolitik auf die politische Agenda zu setzen!

Stöbern in Sachbuch

Reiselust und Gartenträume

keine klare Linie

StMoonlight

Der Ruf der Stille

Leider ganz anders als erwartet, da Knight dem Autoren nur wenige Details seines Lebens im Wald erzählt hat.

beyond_redemption

Glücklich wie ein Däne

Die Dänen sind immer vorne mit dabei trotz hoher Lebenshaltungskosten und Steuern

X-tine

Die Stadt des Affengottes

Ziemlich spannend - besonders für ein Sachbuch!

StMoonlight

Fire and Fury: Inside the Trump White House

Sehr interessant und absolut lesenswert!

Nepomurks

Herdwärme

Ein wirklich tolles Buch!

Nepomurks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Zu den Perspektiven einer Suffizienzpolitik

    Damit gutes Leben einfacher wird

    michael_lehmann-pape

    02. December 2013 um 15:52

      „„Sufficere“ bedeutet „ausreichend““. Bei der Frage nach der Suffizienz und einer dementsprechend ausgerichteten Politik steht somit die Frage nach dem „rechten Maß“ im Mittelpunkt der Überlegungen. Somit ist dieses Buch einzuordnen in den breiten Kanon der Diskussion und der Veröffentlichungen zum Thema eines nachhaltigen Lebens und einer dementsprechend auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Politik.   Klar beziehen die Autoren bereits auf den ersten Seiten Position für eine notwendige, auf freiheitlicher Grundlage auszuhandelnde, politische Rahmung der Gesellschaft im Sinne eines „guten“ aber auch nachhaltigen und ökologisch verträglichen Lebens.   Eine erkennbar klare Position in der Frage der Reibung zwischen einerseits individueller Ausgestaltung des eigenen Lebensentwurfes im Rahmen einer toleranten Gesellschaft und der Notwendigkeit, auch dieser hoch individuellen Lebensgestaltung einen politischen Rahmen geben zu müssen angesichts der drängenden Fragen der Nachhaltigkeit, der Ressourcen und der weiteren ökologischen Probleme.   „Immer deutlicher wird, das für ein gutes Leben auch Räume für ein „Langsamer“, „Näher“, „Weniger“ und „Persönlicher“ benötigt“ werden. Was der Idee der Suffizienz entspricht.   Wie das aussehen und gehen könnte, das legen die Autoren im Weiteren des schmalen Bandes verständlich und schlüssig vor Augen.   Im Kern bedarf es einer Reduzierung mit Augenmaß, die auf der einen Seite (auch materiell im Übrigen) ein „gutes Leben“ für möglichst alle ermöglicht, die auf der anderen Seite der ständig und ungehemmten, auch systemisch bedingten, „Steigerung der Bedarfe in einer begrenzten Welt“ entgegentritt. Denn jeder „gedeckte Bedarf“ weckt umgehend in der Fantasie zunächst neue „Bedarfe“, ein „Hase und Igel Rennen“, das nicht zu gewinnen ist.   Ohne auf eine „Diktatur der Ökologie“ zu rekurrieren, gelingt es den Autoren, den „Nutzen“ einer suffizienten Lebensweise und einer dementsprechenden Rahmung durch die Politik überzeugend aufzuweisen. Damit entsteht bei der Lektüre des Buches eben keine „Angst vor dem Verlust“, sondern eine „Motivation zum guten Leben“ hin. Es ist einsichtig und nachvollziehbar dargelegt, dass eine Reduzierung keinen „Verlust“ in erster Linie darstellt, sondern einen Gewinn an Lebensqualität. Weil eben nicht den Dingen ständig unreflektiert hinterher gehechelt werden muss, weil eine Entschleunigung dem Menschen gerade in einer rasenden Entwicklungsspirale der Gegenwart mehr Leben gibt, als dass ein „immer mehr“ an Aktion, Arbeiten, Kaufen und Freizeitstress tatsächlich zu einem „guten Leben“ führen würde. Das ist nicht nur ein „Irrglaube“ in den Augen der Autoren, sondern auch durch Untersuchungen und Zahlen nachweisbare, immer höher werdende  „Belastung“ des einzelnen.   Wie das im Allgemeinen aussehen könnte und sich dann im Konkreten niederschlägt im Rahmen einer offenen Partizipation der Bürger in einer „suffizienten Gesellschaft“, in welcher Form Politik und Wirtschaft als Akteure einer solchen Korrektur gefragt und gefordert werden, all das lässt sich dann im Folgenden auf der gesetzten Grundlage hin knapp, aber ausreichend, im Buch nachlesen.   Insgesamt eine klare Analyse des „Ist-Zustandes“ und eine ebenso klare Motivation zu einer (nicht unbedingt radikalen, aber wirksamen) Veränderung hin zu einem „guten Leben“. Wobei allerdings die Definition eines „guten Lebens“ in ihrer Begründung und Ausgestaltung im Buch zunächst Voraussetzung für den konstruktiven Umgang mit den Ideen der „Suffizienz ist“. Wer weiterhin auf Wachstum, „Mehr“, „Größer“, „Schneller“, „Effizienter“ als alleinige Ausrichtung der Gesellschaft setzt, wird natürlich mit diesem Buch wenig anfangen können.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks