Uwe Schomburg

 3.4 Sterne bei 87 Bewertungen
Autor von Der Babylon Code, Die Quelle und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Uwe Schomburg

Der Babylon Code

Der Babylon Code

 (45)
Erschienen am 27.02.2010
Die Quelle

Die Quelle

 (22)
Erschienen am 01.01.2011
Die Sirius-Verschwörung

Die Sirius-Verschwörung

 (16)
Erschienen am 15.02.2007
Der Babylon-Code Roman

Der Babylon-Code Roman

 (0)
Erschienen am 01.01.2008
Die Quelle: Thriller

Die Quelle: Thriller

 (0)
Erschienen am 24.06.2011
Der Babylon Code

Der Babylon Code

 (4)
Erschienen am 23.02.2010

Neue Rezensionen zu Uwe Schomburg

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simonfuns avatar

Rezension zu "Die Sirius-Verschwörung" von Uwe Schomburg

Verschwörungs-Verschwörung
simonfunvor 9 Monaten

Guter Schreibstil und gut erfasste Protagonisten reichen hier nicht, um eine nachhaltige Erinnerung an den Roman aufrecht zu erhalten.
Wie auch immer - ganz nett!

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Legibiliss avatar

Rezension zu "Die Quelle" von Uwe Schomburg

Die Quelle von Uwe Schomburg
Legibilisvor 5 Jahren

Was passiert, wenn das europäische Stromnetz zusammenbricht?

Deutschland im Jahre 2016. Über Nacht bricht das gesamte Stromnetz zusammen. Blackout. In ganz Europa. Das Chaos wächst mit jeder Stunde, von Tag zu Tag. Der Bootsbauer Benn und seine Frau Francesca segeln vor der deutschen Ostseeküste und merken nichts von dem Stromausfall, der ganz Europa im Dunkeln sitzen lässt. Ahnungslos retten die Beiden einen jungen Mann vor dem Ertrinken. Dieser Mann ist Wissenschaftler und forscht an einem geheimen Projekt, das direkt mit dem Blackout in Zusammenhang steht. Diesen Wissenschaftler versuchen Unbekannte zu entführen, denn wer seine Erfindung in den Händen hält, der hat die Macht über die Energieversorgung der Zukunft. Zu Beginn ahnen Benn und seinen Frau nichts davon, doch nach und nach werden sie immer mehr in das Ränkespiel der Weltmächte hineingezogen. Sie müssen feststellen, dass es in diesem Spiel keine Grenzen gibt und das Leben eines Einzigen nicht zählt.

Ein Zukunftsthriller mit einer Prise Verschwörungstheorie, das ist das Rezept für Uwe Schomburgs Roman „Die Quelle“. Schomburg gibt einen nicht gerade rosaroten Ausblick in die Zukunft Deutschlands und Europas.

Die Quelle scheint eine direkte Reaktion auf die nie enden wollenden Debatten zur Atompolitik zu sein. So zeigt Schomburg was passiert, wenn sich die Menschen keine Gedanken um die Energieversorgung machen und welchen hohen Stellenwert eine Erfindung hat, die mit der Lösung aller Energieprobleme winkt.

Der deutsche Autor wirft mit diesem Buch einen Blick hinter die Fassade der Machthabenden und Strippenzieher in Punkto Energiegewinnung und –versorgung. Schomburg zeigt, wie im wahrsten Sinne des Wortes dunkel es in ein paar Jahren in Europa aussehen könnte, wenn nicht langsam auf regenerative Energiequellen zürückgegriffen wird.

Verschwörungstheorien gibt es viele, sei es das angebliche Landen von Außerirdischen auf amerikanischen Wüstenbasen, komplex strukturierte Attentate auf Prominente oder auch das schlichte Verneinen der Existenz ganzer Städte. In den letzten Jahrzehnten entwickelten sich zunehmend mehr Komplottvermutungen. Auch in Büchern, wie zum Beispiel Illuminati von Dan Brown und Die Firma von John Grisham werden Verschwörungstheorien aufgegriffen. "Die Quelle" ist ein deutscher Thriller, der den amerikanischen Pendants in nichts nachsteht.

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shiras avatar

Rezension zu "Die Quelle" von Uwe Schomburg

erschreckend realistisch
shiravor 5 Jahren

Uwe Schomburg spricht ein Thema an, das uns alle etwas angeht, auch wenn brisante Themen gerne mit Schweigen begegnet, wenn nicht sogar von Lobbyisten schöngeredet werden.

Das Szenario: die Stromversorgung Europas bricht zusammen. Ausgelöst durch einen Computervirus breitet sich der Blackout in allen Ländern aus, die an dem zentralen Stromnetz hängen, lediglich einzelne autarke Länder, wie die Skandinavischen, sind davon verschont. Doch das Problem ist nicht nur der Stromwegfall in den einzelnen Haushalten, auch Einkaufsmärkte, die Wasseraufbereitungs- und Kläranlagen, die Kommunikation der Menschen untereinander sowie mit Polizei, Feuerwehr etc. können nicht mehr stattfinden. Lebensmittellieferungen fallen aus. Das Benzin an den Tankstellen wird rationiert. Vandalismus und Diebstahl zum Bestreiten des Lebensunterhaltes wird zur Tagesordnung. Schon nach wenigen Tagen ist Europa wieder im Mittelalter angelangt. Stinkender Unrat sammelt sich auf den Straßen und das THW versucht mit Notstromaggregaten wenigstens Krankenhäuser, den Polizeiapparat, vereinzelte Institiutionen die zur Aufklärung des Problems und dessen Lösung beitragen können, etc. zu versorgen. Menschen aus der Mittel- und Unterschicht kämpfen wortwörtlich um Wasservorräte. Sogar die Oberschicht, die über ausreichende Möglichkeiten verfügt noch an Wasserflaschen etc. zu gelangen weiß, dass sie sparsam damit umgehen muss; Duschen und Waschen ist ein Luxus, den sich niemand mehr leisten kann. Während sich der eine Handlungs-Strang um die Energieberater des Bundeskanzlers dreht, die händeringend an einer Lösung arbeiten, beginnt der Zweite auf hoher See, wo Protagonist Benn Ziegler und Frau Francesca noch ihren Kurzurlaub auf einem Boot genießen. Als sie einen stark unterkühlten und benommenen Schiffbrüchigen an Bord ziehen, setzen sie damit bzw. aufgrund der daraus folgenden Ereignisse ihrem Urlaub ein jähes Ende. Der Gerettete ist ein Wissenschaftler, der erst langsam wieder zu sich kommt, doch bald beginnt davon zu reden, die Lösung aller Energieprobleme der Welt gefunden zu haben, jedoch verfolgt zu werden und in Verschwörungstheorien der profitgierigen Energiekonzerne bis hin zu den höchsten Köpfe einzelner Staatsoberhäupter schwelgt. Als Francesca anschließend entführt wird, und Benn dadurch erpresst wird die Arbeitsunterlagen und Dokumente des Wissenschaftlers und seine Forschungsergebnisse aufzutreiben merkt Benn wieder Willen, dass er bereits tief in der Sache mit drinsteckt. Es folgt eine wilde Schnitzeljagd durch Deutschland und Frankreich wobei der katastrophalen Zustand aufgrund des Stromausfalls und welche Auswirkung er auf die Menschen, genauer gesagt deren Menschlichkeit, hat, immer deutlicher wird.

Bald werden dem Leser die großen Zusammenhänge klar und die realistische Geschichte Uwe Schomburgs von Energieriesen und Staatsoberhäuptern, nicht nur in Deutschland sondern auch und erst recht aus den USA, China und anderen Weltmächten, die sich nicht scheuen über einzelne Zivilisten zu gehen um zu verhindern, dass eine für Jedermann erschwingliche Energielösung gefunden wird, ist heutzutage gut denkbar.

Die Ideen, die Schomburg seinen Wissenschaftler-Charakteren mitgibt sind aufschlussreich und auch für Laien verständlich erklärt, selbst wenn man sich mit Atomen, der kalten bzw. heißen Fusion usw. nicht besonders auskennt.  

Interessant fand ich auch seine Ausführungen zu diversen Experimenten in der Vergangenheit, die von einigen Forschern von vorneherein als Humbug und unmöglich abgetan wurden, und jeder Wissenschaftler, der weiter daran arbeitete als Scharlatan seinen Ruf verlor. Was ungeheuerlich ist, wenn man darüber nachdenkt, das Forscher und Wissenschaftler eigentlich eine gewisse Neugier und den Drang zur Aufklärung und Erschließung von Neuem mitbringen sollten. 

Das Buch macht einerseits auf eindringliche Weise deutlich, wie sehr wir Abhängig sind und andererseits wie wirksam und einfach von bestimmten, mächtigen Interessenverbänden Druck auf die Exekutive ausgeübt werden kann.

Mit seinem Buch die Quelle hat Uwe Schomburg einen Roman geschaffen, der bei einigen vielleicht aufrüttelt, auf jeden Fall aber zum Nachdenken anregt.

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