Uwe Schomburg Die Quelle

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Inhaltsangabe zu „Die Quelle“ von Uwe Schomburg

Blackout. Die Städte liegen im Dunkeln, das Leben kommt zum Erliegen. Das gesamte europäische Stromnetz ist zusammengebrochen, und niemand weiß warum. Nur ein Mensch kennt die genaue Ursache, doch er treibt bewusstlos in der Ostsee. Benn Ziegler und seine Frau Francesca retten ihn und geraten damit in einen tödlichen Strudel. Denn der Unbekannte hat an einem geheimem Experiment gearbeitet: eine neue Energiequelle, die so stark ist, dass sie die gesamte Menschheit mit Strom versorgen könnte. Benn und Francesca geraten ins Fadenkreuz von Mächten, die nur ein Ziel haben: Die neue Technologie darf niemals Realität werden.

Nicht das, was ich erwartete. Das Buch zieht sich, Charaktere sind unsympathisch.Hatte das Gefühl einen platten Actionfilm vor mir zu haben.

— KleeneSonne
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  • Die Quelle von Uwe Schomburg

    Die Quelle
    Legibilis

    Legibilis

    20. January 2014 um 11:49

    Was passiert, wenn das europäische Stromnetz zusammenbricht? Deutschland im Jahre 2016. Über Nacht bricht das gesamte Stromnetz zusammen. Blackout. In ganz Europa. Das Chaos wächst mit jeder Stunde, von Tag zu Tag. Der Bootsbauer Benn und seine Frau Francesca segeln vor der deutschen Ostseeküste und merken nichts von dem Stromausfall, der ganz Europa im Dunkeln sitzen lässt. Ahnungslos retten die Beiden einen jungen Mann vor dem Ertrinken. Dieser Mann ist Wissenschaftler und forscht an einem geheimen Projekt, das direkt mit dem Blackout in Zusammenhang steht. Diesen Wissenschaftler versuchen Unbekannte zu entführen, denn wer seine Erfindung in den Händen hält, der hat die Macht über die Energieversorgung der Zukunft. Zu Beginn ahnen Benn und seinen Frau nichts davon, doch nach und nach werden sie immer mehr in das Ränkespiel der Weltmächte hineingezogen. Sie müssen feststellen, dass es in diesem Spiel keine Grenzen gibt und das Leben eines Einzigen nicht zählt. Ein Zukunftsthriller mit einer Prise Verschwörungstheorie, das ist das Rezept für Uwe Schomburgs Roman „Die Quelle“. Schomburg gibt einen nicht gerade rosaroten Ausblick in die Zukunft Deutschlands und Europas. Die Quelle scheint eine direkte Reaktion auf die nie enden wollenden Debatten zur Atompolitik zu sein. So zeigt Schomburg was passiert, wenn sich die Menschen keine Gedanken um die Energieversorgung machen und welchen hohen Stellenwert eine Erfindung hat, die mit der Lösung aller Energieprobleme winkt. Der deutsche Autor wirft mit diesem Buch einen Blick hinter die Fassade der Machthabenden und Strippenzieher in Punkto Energiegewinnung und –versorgung. Schomburg zeigt, wie im wahrsten Sinne des Wortes dunkel es in ein paar Jahren in Europa aussehen könnte, wenn nicht langsam auf regenerative Energiequellen zürückgegriffen wird. Verschwörungstheorien gibt es viele, sei es das angebliche Landen von Außerirdischen auf amerikanischen Wüstenbasen, komplex strukturierte Attentate auf Prominente oder auch das schlichte Verneinen der Existenz ganzer Städte. In den letzten Jahrzehnten entwickelten sich zunehmend mehr Komplottvermutungen. Auch in Büchern, wie zum Beispiel Illuminati von Dan Brown und Die Firma von John Grisham werden Verschwörungstheorien aufgegriffen. "Die Quelle" ist ein deutscher Thriller, der den amerikanischen Pendants in nichts nachsteht.

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  • erschreckend realistisch

    Die Quelle
    shira

    shira

    29. August 2013 um 14:40

    Uwe Schomburg spricht ein Thema an, das uns alle etwas angeht, auch wenn brisante Themen gerne mit Schweigen begegnet, wenn nicht sogar von Lobbyisten schöngeredet werden. Das Szenario: die Stromversorgung Europas bricht zusammen. Ausgelöst durch einen Computervirus breitet sich der Blackout in allen Ländern aus, die an dem zentralen Stromnetz hängen, lediglich einzelne autarke Länder, wie die Skandinavischen, sind davon verschont. Doch das Problem ist nicht nur der Stromwegfall in den einzelnen Haushalten, auch Einkaufsmärkte, die Wasseraufbereitungs- und Kläranlagen, die Kommunikation der Menschen untereinander sowie mit Polizei, Feuerwehr etc. können nicht mehr stattfinden. Lebensmittellieferungen fallen aus. Das Benzin an den Tankstellen wird rationiert. Vandalismus und Diebstahl zum Bestreiten des Lebensunterhaltes wird zur Tagesordnung. Schon nach wenigen Tagen ist Europa wieder im Mittelalter angelangt. Stinkender Unrat sammelt sich auf den Straßen und das THW versucht mit Notstromaggregaten wenigstens Krankenhäuser, den Polizeiapparat, vereinzelte Institiutionen die zur Aufklärung des Problems und dessen Lösung beitragen können, etc. zu versorgen. Menschen aus der Mittel- und Unterschicht kämpfen wortwörtlich um Wasservorräte. Sogar die Oberschicht, die über ausreichende Möglichkeiten verfügt noch an Wasserflaschen etc. zu gelangen weiß, dass sie sparsam damit umgehen muss; Duschen und Waschen ist ein Luxus, den sich niemand mehr leisten kann. Während sich der eine Handlungs-Strang um die Energieberater des Bundeskanzlers dreht, die händeringend an einer Lösung arbeiten, beginnt der Zweite auf hoher See, wo Protagonist Benn Ziegler und Frau Francesca noch ihren Kurzurlaub auf einem Boot genießen. Als sie einen stark unterkühlten und benommenen Schiffbrüchigen an Bord ziehen, setzen sie damit bzw. aufgrund der daraus folgenden Ereignisse ihrem Urlaub ein jähes Ende. Der Gerettete ist ein Wissenschaftler, der erst langsam wieder zu sich kommt, doch bald beginnt davon zu reden, die Lösung aller Energieprobleme der Welt gefunden zu haben, jedoch verfolgt zu werden und in Verschwörungstheorien der profitgierigen Energiekonzerne bis hin zu den höchsten Köpfe einzelner Staatsoberhäupter schwelgt. Als Francesca anschließend entführt wird, und Benn dadurch erpresst wird die Arbeitsunterlagen und Dokumente des Wissenschaftlers und seine Forschungsergebnisse aufzutreiben merkt Benn wieder Willen, dass er bereits tief in der Sache mit drinsteckt. Es folgt eine wilde Schnitzeljagd durch Deutschland und Frankreich wobei der katastrophalen Zustand aufgrund des Stromausfalls und welche Auswirkung er auf die Menschen, genauer gesagt deren Menschlichkeit, hat, immer deutlicher wird. Bald werden dem Leser die großen Zusammenhänge klar und die realistische Geschichte Uwe Schomburgs von Energieriesen und Staatsoberhäuptern, nicht nur in Deutschland sondern auch und erst recht aus den USA, China und anderen Weltmächten, die sich nicht scheuen über einzelne Zivilisten zu gehen um zu verhindern, dass eine für Jedermann erschwingliche Energielösung gefunden wird, ist heutzutage gut denkbar. Die Ideen, die Schomburg seinen Wissenschaftler-Charakteren mitgibt sind aufschlussreich und auch für Laien verständlich erklärt, selbst wenn man sich mit Atomen, der kalten bzw. heißen Fusion usw. nicht besonders auskennt. Interessant fand ich auch seine Ausführungen zu diversen Experimenten in der Vergangenheit, die von einigen Forschern von vorneherein als Humbug und unmöglich abgetan wurden, und jeder Wissenschaftler, der weiter daran arbeitete als Scharlatan seinen Ruf verlor. Was ungeheuerlich ist, wenn man darüber nachdenkt, das Forscher und Wissenschaftler eigentlich eine gewisse Neugier und den Drang zur Aufklärung und Erschließung von Neuem mitbringen sollten. Das Buch macht einerseits auf eindringliche Weise deutlich, wie sehr wir Abhängig sind und andererseits wie wirksam und einfach von bestimmten, mächtigen Interessenverbänden Druck auf die Exekutive ausgeübt werden kann. Mit seinem Buch die Quelle hat Uwe Schomburg einen Roman geschaffen, der bei einigen vielleicht aufrüttelt, auf jeden Fall aber zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Die Quelle" von Uwe Schomburg

    Die Quelle
    trollchen

    trollchen

    13. March 2013 um 20:02

    Die Quelle Das Buch hört sich leider spanender an, als es denn tatsächlich ist. Das Buch ist aus vier Perspektiven konstruiert, einmal lernen wir den Kanzler kennen und seine Gefolgsschaft, dann den Bootsführer Benn, der mit seiner Frau auf der Ostsee schippert und den Flüchtigen aufnimmt. Dann die Beamten an der Ostsee, mit der Ermittlerin Ela an der Spitze und dann noch das Forschungslabor, welches mit dem teuren Wasser Strom erzeugen will. Denn wir haben es hier mit einer weltweiten Katastrophe zu tun, die mit einem weltweiten Stromausfall im Jahre 2016 einhergeht. Und da der Kanzler ja wieder gewählt werden will, setzt er natürlich alles daran, dass er nicht so involviert in die Geschichte ist, denn das könnte sich ja negativ auf sein Amt auswirken. Als Benn den Flüchtigen auf sein Boot aufnimmt, merkt er eigentlich schon, dass er irgendwas verheimlicht, denn er kommt nicht so richtig raus mit der Sprache und er sagt am Anfang „ Die werden uns alle umbringen!“. Benn und seine Frau werden in Wieck getrennt, als sie von der Polizei abgeholt werden, Benn bleibt bei der Polizei und seine Frau Francesca wird von den Entführern behalten, von Duncan. Das Buch zieht sich unwahrscheinlich in die Länge, es ist zwar auch spannend geschrieben, da ein wenig die Hintergründe aufgetriesselt werden , was so bei der Stromerzeugung wichtig ist, aber so richtig kommt das Geschehen nicht in die Gänge. Es wird zwar ermittelt, aber nicht so richtig und das Forschungslabor wird auch hin und wieder mal erwähnt, aber es geht nicht so richtig vorwärts. Ich hatte mir ein wenig mehr versprochen von einem deutschen Wirtschaftsthriller. Da war der Klappentext ein wenig interessanter geschrieben. Das Thema ist ja an sich spannend, aber die Umsetzung war halt nicht so prickelnd. Am Ende gewinnt wieder die Macht mit ihren Einflüssen, auch wenn es gar kein richtiger Stromausfall war, sondern nur ein Computervirus und viele Menschen sterben mussten. Aber da sieht man wieder, man braucht für alles heutzutage Strom, ob es nun nur für den Kühlschrank ist oder nur Wasser für das Trinken, denn die Läden sind ja auch zu. Und die Schwarzmarktpreise steigen ins unermessliche. Also für mich nicht gut umgesetzt, aber es kann ja für andere besser werden.

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  • Rezension zu "Die Quelle" von Uwe Schomburg

    Die Quelle
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    06. July 2012 um 17:29

    Dass der Klappentext bekannt ist, setze ich voraus. Zur Meinung: Ich habe mir von dem Buch mehr versprochen. Habe natürlich auch die anderen Rezensionen gelesen und muss mich der landläufigen Meinung anschließen. Nach 120 Seiten ist die Luft raus. Dabei fängt es so interessant uns spannend an. Nach 300 Seiten wollte ich das Buch schon zur Seite legen, hielt aber doch durch. Vom Blackout und deren Folgen ist zu wenig zu lesen. Die Entführungsgeschichte spielt die Hauptrolle. So hätte das Buch anders heißen können. Interessant sind die Erläuterungen zur Kernfusion. Aber auch da bin ich besseres gewohnt. Der Protagonist Benn und der Wissenschaftler Kemper spielen keine gute Rolle, manchmal kommen sie mir kindisch vor. Sorry für die schlechte Beurteilung. Ich bin keineswegs der Mann, der woanders abschreibt und mit den Massen läuft... Das Buch ist nicht lesenswert.

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  • Rezension zu "Die Quelle" von Uwe Schomburg

    Die Quelle
    Jare

    Jare

    14. November 2011 um 15:41

    Die Lichter gehen aus! Ein Stromausfall verdunkelt auf einen Schlag fast ganz Europa. Davon bekommen Benn und seine Frau Francesca zunächst nichts mit, da sie auf der Ostsee segeln. Dies ändert sich, als sie einen Unbekannten aus Seenot retten. Rainer Kemper, so sein Name, forscht an einem Experiment, dass mit dem totalen Blackout in Verbindung steht. Benn und Francesca ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie mit der Rettung von Kemper zum Spielball mächtiger Intrigen werden. Als das Ehepaar wieder Festland betritt, werden Kemper und Francesca entführt. Benn ist auf sich allein gestellt und hat nur noch einen Gedanken: er muss seine Frau retten. Für seinen dritten Thriller hat sich Uwe Schomburg wieder einen interessanten Themenmix ausgesucht: Kalte Fusion, überlastete Stromnetze, Ölknappheit. Eine Mischung, die sich durchaus eignet, um einen spannenden Thriller zu schreiben. Leider gehen hier aber sehr schnell die Lichter aus, denn Uwe Schomburg schafft es lediglich auf den ersten Seiten ein gewisses Maß an Spannung zu erzeugen. Die Ausgangssituation (totaler Blackout in Europa und die damit verbundenen Folgen wie Plünderungen oder Notstände) und die Frage an welchem Projekt Kemper gearbeitet hat sorgen dafür, dass dem Leser der Einstieg in diesen Roman gelingt. Leider verblasst der positive Eindruck sehr schnell. Dies liegt vor allem an zwei Punkten: Benn kann als Hauptfigur nicht wirklich überzeugen. Angetrieben von dem Gedanken Francesca zu retten, stolpert er ein wenig hölzern durch die Handlung und überlebt Autounfälle und Bruchlandungen. Dies sind zwar die Zutaten eines Thrillers, doch Benn ist nicht vielschichtig genug, als das der Leser mit ihm leidet. Auch die anderen Figuren wirken stereotyp und haben wenig Profil, um aus der Masse herauszuragen. Hinzu kommt, dass Uwe Schomburg eine Vielzahl von Informationen und Hintergründen recherchiert hat, die auch unbedingt dem Leser mitgeteilt werden müssen. Egal ob wissenschaftliche Zusammenhänge, detaillierte Weinbeschreibungen oder die Geschichte von Schloss Meseberg. Immer wieder kommen langatmige Passagen, die man durchaus überblättern kann. Leider kann "Die Quelle" auch sprachlich nicht wirklich überzeugen. Sicher ist dies nur ein Unterhaltungsroman, aber an einigen Stellen passt die Sprache nicht zu den Figuren. Auch Sätze wie "In Benn wucherte eine unbehagliche Spannung gleich einer schnell wachsenden, gefräßigen Pflanze. Er sah wieder zum Polizisten in der Hoffnung, dieser wurde den Stengel mit einem Messer trennen." sind nicht dazu geeignet, den Lesespaß zu beschleunigen. Fazit: "Die Quelle" hält leider nicht was der Klappentext verspricht. Seit seinem gelungenen Debüt "Die Sirius Verschwörung" ist es Uwe Schomburg nicht mehr gelungen, Fakten und Fiktion zu einem spannenden Thriller zu vermischen. In Anbetracht der sprachlichen Mängel kann man für diesen Thriller leider keine Kaufempfehlung aussprechen.

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  • Rezension zu "Die Quelle" von Uwe Schomburg

    Die Quelle
    VeroG

    VeroG

    02. September 2011 um 18:39

    Das Stromnetz bricht zusammen. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Das Chaos wird immer größer, da sich vor allem auch die Hilfsdienste untereinander, aber auch die Polizei nicht verständigen können. Für Ben und seine Frau Francesca, die vor der Ostseeküste segeln, und von all dem nichts ahnen, wird es turbulent, als sie einen Schiffbrüchigen aus dem Wasser fischen. Denn er ist einer der Auslöser des totalen Blackout. Und da es hier um das Spiel der Mächtigen im Kampf um die Energielieferanten der Zukunft geht, sind die Akteure nicht gerade zimperlich in der Wahl ihrer Mittel. Spannend und turbulent mit einem sympathischen Helden, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht.

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