Uwe Schulz Nur noch eine Tür

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Inhaltsangabe zu „Nur noch eine Tür“ von Uwe Schulz

Der Tod ist eines der meistthematisierten Tabus der Gegenwart: Einerseits scheint er sich vereinzelt und unsichtbar in einer stummen Parallelwelt zu ereignen, in Krankenbetten, auf Palliativstationen und in Hospizen. Andererseits ist er spektakulärer Teil der Alltagskultur, dramatisiert in Krimis, boulevardisiert in den Nachrichten, popularisiert in Ego-Shooter-Spielen, bagatellisiert in modischen Accessoires. Die Verdrängung ist einer "Geschwätzigkeit des Todes" gewichen, die uns alle doch nur weiterhin alleinlässt mit der Frage, wie wir dem eigenen Ende entgegengehen wollen. Dieses Buch konfrontiert uns mit Fragen, die der Tod an uns richtet: Was kommt danach? Worauf darf der Sterbende hoffen, was glauben? Zwölf Menschen setzen sich hier mit diesen Fragen existenziell auseinander, weil sie dem Tod ins Gesicht sehen. Sterbende und Sterbebegleiter, Glaubende, Agnostiker und Zweifler - sie alle offenbaren dem erfahrenen Interviewer und Journalisten Uwe Schulz, was sie bewegt. Und sie richten damit gleichzeitig Fragen an unser aller Leben: Welchen Sinn hat es? Auf welches Ziel richten wir es aus? Was ist wichtig? Und was hat es auf sich mit dem Glauben an eine Auferstehung?

Bewegende Gespräche an der Schwelle des Todes!

— mabuerele
mabuerele

Berührende Geschichten und Interviews rund um das Ende.

— esposa1969
esposa1969

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  • Leserunde zu "Versöhnung" von Uwe Schulz

    Versöhnung
    Arwen10

    Arwen10

    Im fontis Verlag ist gerade auch folgendes Buch erschienen, eine Sammlung von Kurzgeschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Ich danke dem fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Versöhnung von Uwe Schulz Zum Inhalt: Eine grandiose Sammlung von Kurzgeschichten: «Versöhnung» spürt den entscheidenden Momenten des Lebens nach. Den Momenten, in denen Menschen nicht mehr weiterwissen. In denen die Wirklichkeit sie vor radikale Entscheidungen stellt. Und in denen sie zu neuem Handeln herausgefordert sind: Der Soldat, der an der eigenen Schuld zu zerbrechen droht. Die erfolgreiche Frau, die nach drei Jahrzehnten Ehe beweisen muss, was ihr Mann ihr wirklich bedeutet. Der ängstliche Journalist, dem erst eine Herde Elefanten vors Auto und dann viele Fragen in den Kopf stürmen … Wie schon in seinen vielbeachteten «Letzten Gesprächen an der Schwelle des Todes» gelingt es dem Autor, prägnant und scharfäugig seelische und geistliche Abgründe seiner Protagonisten auszuleuchten. Er folgt ihnen hautnah, macht ihre Gefühle und Glaubensvorstellungen erfahrbar. Aus verschiedenen Zeiten und Räumen, vom Rand der Verzweiflung bis ins Zentrum lebendiger Hoffnung – zwölf intensive Geschichten, sprachlich präzise und aufs Wesentliche reduziert, öffnen den Blick für die Grenzbereiche zwischen Schwarz und Weiß, Feindschaft und Versöhnung. Und zeigen, dass das Leben zwischen Himmel und Erde mehr Farbschattierungen bereithält, als viele denken und glauben. Hier findet ihr eine Leseprobe: https://www.fontis-verlag.com/buch/uwe-schulz-versoehnung/ Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 04. November 2015, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid.

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    • 128
  • Mein Gott, warum hast du mich verlassen?

    Nur noch eine Tür
    eskimo81

    eskimo81

    30. March 2015 um 15:54

    17 bewegende Interviews mit Menschen, die an der Schwelle des Todes stehen. Mit Menschen, die den sterbenden Menschen begleiten. Mit Menschen, die für sterbende da sind... "Wissen Sie, man lebt und weiss nicht, dass man glücklich ist. Das war ich 22 Jahre lang, und das ging mir auf. Dafür bin ich dankbar" Zitat aus dem Interview Manfred Sarrazin Es ist DEIN Leben. Wähle bewusst, wähle weise, wähle aufrichtig. Wähle Glückseligkeit. S. 154 Niemand stirbt wie der andere Mensch; jeder hat seinen eigenen Rhythmus und seinen eigenen Tod. Martina Mann, Hospiz Pflegedienstleiterin Wer es versteht zu lieben, versteht auch zu sterben. Dr. Nannette Bernales, Palliativärztin Ich könnte noch viele, viele wundervolle Zitate niederschreiben. Aber ich möchte ja niemandem das Lesen abnehmen... Ein sehr bewegendes, aufrichtiges und ehrliches Buch. Es fesselt trotz des "Tabu-Themas". Es macht betroffen und regt zum Nachdenken an. Mich hat das Buch mehr als berührt. Es zeigt, dass das Sterben doch nicht nur Grund zur Sorge, für Angst ist. Sterben gehört dazu, aber was erwartet uns danach? Werden wir wirklich Gott kennen lernen? Möchten wir wirklich wichtige Entscheidungen, UNSERE Entscheidungen, unseren Liebsten hinterlassen? Wäre es nicht für alle einfacher, vorgängig, wenn man Gesund ist, glücklich, über dieses Thema zu diskutieren? Die Art und Weise, wie der Autor sich seinen Interviewpartnern "nähert" zeigt seinen respektvollen und aufrichtigen Charakter. Er macht diese Gespräche nicht aus Neugier oder Pietätlosigkeit, nein, er macht das mit Herz, er macht das, um uns etwas zu zeigen. Er selber hat am Schluss seine Wahrnehmung zum Sterben seiner Mutter aufgeschrieben, man merkt einfach, dass er diese Begleitung auch schon durchstehen musste und weiss, wo von er redet, worüber er diskutiert. Mir persönlich gefiel das Gespräch mit der Rettungsassistentin sehr. Sie sind tagtäglich für uns im Einsatz, sie sehen viel und müssen doch manchmal hilflos daneben stehen und können nicht mehr helfen. Die Palliativ-Helfer, Ärzte, Pflegerinnen etc. haben einfach meine grenzenlose Bewunderung verdient! Dank Ihnen und Ihren Einrichtungen können - dürfen Menschen in Würde sterben. Sich auf das Sterben vorbereiten. Sie begleiten die Familien und nehmen sich die Zeit, die der Patient gerade braucht. Der Job geht an ihre Grenzen, und das jeden Tag - sie machen das mit Liebe, Hingebung und Gottes Hilfe. Eine wertvolle Aufgabe, die wir zu wenig zu schätzen wissen. Umso mehr muss über dieses Thema diskutiert werden und diese Einrichtungen somit auch unterstützt. Sie existieren oftmals nur mittels Spendegelder - und sind wir ehrlich, wo ist unser Geld besser aufgehoben, als in einem Hospiz, einer Einrichtung, wo uns auf dem letzten Weg begleitet? Ein Buch, dass mir die Augen geöffnet hat und mir einmal mehr aufzeigt, wie wertvoll unser Leben ist. Fazit: Ein Buch, dass einfach gelesen werden MUSS. Der Tod wird uns alle einmal betreffen, wollen wir nicht vorgängig darüber reden? Muss der Tod ein Tabu-Thema bleiben?

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  • Was habe ich eigentlich aus dem gemacht, was mir geschenkt worden ist?

    Nur noch eine Tür
    LEXI

    LEXI

    „Ich weiß nicht, ob ich auf mein eigenes Sterben vorbereitet bin. Ich hoffe es. Was ich gelernt habe, ist, dass ich nichts verschiebe. Ist man gesund und munter und jung genug, will man von diesem Thema nichts wissen, es ist zu weit weg. Ist man selbst Mittelpunkt des Themas, gibt es kein Später oder Irgendwann.“ Der Journalist und Autor Uwe Schulz, der zudem auch als Radiomacher und Medientrainer tätig ist, befasst sich in seinem Buch „Nur noch eine Tür“ mit einem Thema, das alle Menschen früher oder später betrifft. Er präsentiert seinen Lesern wahre Geschichten – Geschichten vom Sterben und vom Tod, vermeidet es hierbei jedoch, ermahnend oder belehrend zu wirken. Der Tod ist ein Thema, das die meisten meiden, mit dem sie sich erst dann auseinander setzen, wenn die Situation sie dazu zwingt. In insgesamt siebzehn Kapiteln lässt der Autor Interviewpartner zu Wort kommen, die er zu diesem Thema befragte, und zum Teil sehr tiefe Einblicke in ihr Gefühls- und Gedankenleben gaben, zum Teil sogar posthum durch Tagebucheinträge aus den letzten Tagen ihres Lebens. Durch die größtenteils emotionalen Berichte und Erzählungen erfährt man über eine breite Gefühlspalette, die Ratlosigkeit, Trauer, Unruhe, Verwirrung sowie die Angst vor dem Kontrollverlust im letzten Lebensabschnitt umfasst. Seine Interviews behandeln auch die ewige Frage nach dem, was nach dem Tod kommen mag, dem Sinn und dem Ziel des Lebens. Der Glaube spielt in vielen Fällen eine tragende Rolle und es gibt Todeskandidaten, die sich plötzlich der Religion zuwenden. Uwe Schulz thematisiert den christlichen Glauben an die Auferstehung, und die Befragten erzählen über ihre Ansichten und Erfahrungen. So verschieden die Charaktere der Menschen und ihre Ansichten, ihre Art zu Leben sind, so verschieden ist auch ihr Umgang mit dem Thema Sterben. Manche wehren sich bis zu ihrem Tod dagegen, diesem offen zu begegnen und sich damit auseinander zu setzen. Die Interviewpartner des Autors sind sowohl Glaubende, als auch Agnostiker, er befragte junge Menschen, die ihr Leben erst begonnen hatten, wie sehr alte Menschen, die bereits auf ein reiches und erfülltes Leben zurück blicken durften. Uwe Schulz schloss auch jene Personen, die in der Betreuung und Pflege in Krankenhäusern und Hospizen tätig sind, in seine Interviews ein und durfte einiges aus deren reichem Erfahrungsschatz an seine Leser weiter geben. So erzählt beispielsweise ein beinahe siebzigjähriger ehrenamtlicher Sterbebegleiter von seiner Beobachtung, dass es Sterbende nicht mehr interessiert, ob sie beruflich oder finanziell etwas im Leben erreicht hatten. Diese Menschen lehrten ihn seiner Meinung nach Demut, Vertrauen und Milde. Er ist nach seiner jahrelangen Erfahrung felsenfest davon überzeugt, dass man sich der Konfrontation mit Krankheit und Sterben nicht entziehen sollte. Tief berührt hat mich das Schicksal einer bewundernswerten mutigen jungen Frau, die durch eine fortschreitende Muskelerkrankung ans Krankenhausbett gefesselt ist, Licht und Geräusche meiden muss, und deren gesamte Welt sich nur noch auf wenige Quadratmeter beschränkte. Trotz ihres unabwendbaren Schicksals lässt sie sich nicht entmutigen, sondern kämpft für ihre Träume. Sie studierte unter schwersten Bedingungen, wurde Bestseller-Autorin und ist der Überzeugung, dass man im Inneren zu Sterben beginnt, sobald man aufhört, sich selber Ziele zu setzen. Besonders erwähnenswert finde ich auch eine leitende Palliativärztin und eine Sozialarbeiterin, die gemeinsam als Team in einem Hospiz in Kentucky arbeiten. Beide erzählen aus ihren Erfahrungen, und die Sozialarbeiterin betont ganz besonders die Wichtigkeit, geliebten Menschen zu sagen, was sie einem bedeuten bzw. dass man sich bemühen sollte, eine etwaige Kluft möglichst zu überbrücken, bevor es dazu zu spät sein könnte. Sie glaubt, dass es im Kern um die Persönlichkeit geht, um den ganz persönlichen Glauben und die innere Kraft. Und dass unsere Art zu leben auch unsere Art zu Sterben beeinflussen würde. Die Ärztin hingegen weist auf die Macht der Berührung hin und erzählt, dass es ihren Patienten sehr viel bedeuten und eine Berührung weit mehr ausdrücken würde, als die besten Worte es vermögen. „Wer es versteht, zu lieben, versteht auch zu sterben“ ist ihre feste Überzeugung. Dieses Buch bietet eine solche Fülle an Erfahrungsschätzen, dass es eine echte Bereicherung bedeutet, sich darin zu vertiefen, von den einzelnen Schicksalen, die beispielhaft für Tausende andere stehen, zu lesen. Einer Statistik zufolge sterben global mehr als 56 Millionen Menschen pro Jahr – ein Schicksal, das jedes Lebewesen auf dieser Erde zu 100% betrifft. Und genau aus diesem Grund ist es vielleicht ratsam, sich irgendwann im Laufe seines eigenen Lebens einmal damit zu beschäftigen… um Ängste zu verringern, Streit und Unfrieden rechtzeitig zu beenden, oder Vorkehrungen treffen zu können. Vielleicht aber auch, um Wünsche nicht endlos hintan zu stellen und Dinge, die man gerne tun würde, immer wieder aufzuschieben. Um sich im Hier und Jetzt Zeit für die Menschen zu nehmen, die man liebt, und zu erkennen, was die echten Werte des Lebens sind, um die es in den letzten Stunden unseres Lebens geht: nämlich um Glaube, Liebe und Beziehungen. Ganz besonders berührt haben mich folgende Aussagen in diesem Buch: „Manchmal wünsche ich mir, jemand würde mich an die Hand nehmen und mich führen, so wie mein Vater das getan hat.“ „Trauern ist eine sehr einsame Angelegenheit“ (Clive Staples Lewis) „Was habe ich eigentlich aus dem gemacht, was mir geschenkt worden ist?“ Fazit: „Nur noch eine Tür“ ist ein Buch, das sehr viele Aspekte des Sterbens aufzeigt, mit einem reichen Erfahrungsschatz Betroffener aufweisen kann, und dem Leser auf interessante Art und Weise dargeboten wird. Besonders berührend fand ich den letzten Teil, in dem der Autor anstelle eines Nachwortes über seine eigenen, persönlichen Erfahrungen mit dem Tod seiner Mutter schreibt. Eine ausführliche und empfehlenswerte Lektüre, die das Thema Sterben aus sehr vielen Perspektiven beleuchtet.

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    • 2
  • Bewegende Interviews

    Nur noch eine Tür
    mabuerele

    mabuerele

    „...Der Tod kommt oft wie ein Dolchstoß, der ins Innerste dringt...“ Uwe Schulz ist Journalist und Autor. Er hat in dem Buch 17 Interviews geführt. Seine Gesprächspartner waren Menschen, die an der Schwelle des Todes stehen, aber auch ihre Begleiter: Hospizschwestern, Ärzte, Geistliche. In der Einleitung erzählt der Autor, wie schwierig es war, Menschen für das Interview zu finden. Der Tod hat in unserem Leben keinen Platz und doch werden wir täglich damit konfrontieert. Jedem Interview ist eine kurze Biografie des Gesprächspartners vorangestellt. Die Fragen richten sich nach der Person,die Uwe Schulz in dem Moment gegenüber saß. Sehr einfühlsam und behutsam ging der Autor auf seinen Gegenüber zu. So verschieden wie die Menschen, so verschieden sind ihre Antworten. Der Autor spricht mit Christen und Atheisten, mit der Mutter eines todkranken Kindes, mit Unbekannten und Prominenten. Lebenserfahrung klingt an, Hoffnung auf Heilung steht oft im Mittelpunkt, die Angst vor den letzten Minuten und Bereitschaft, zu gehen, sind weitere Themen. Auf die Frage nach dem Danach gibt es vielfältige Antworten. Menschen, die seit Jahren mit Sterbenden zu tun haben, berichten von ihren Erfahrungen, auch darüber, ob und wie das gelebte Leben den letzten abschied beeinflusst. Es geht um Vergebung und um eine aufgeräumte Lebensstraße. Fachbegriffe und gesetzliche Regelungen werden an passender Stelle eingerückt und in andere Schriftart dargestellt. Ab und an wird die Bibel zitiert. Das letzte Kapitel ist kein Interview. Es ist sehr persönlich, denn Uwe Schulz erzählt von den letzten Tagen seiner Mutter, von Abschiedsschmerz und Trauerbewältigung. Das Cover wirkt edel. Der Braunton mit der nur einen Spalt geöffneten Tür, durch den ein letzter Lichtstrahl fällt symbolisiert gekonnt das Thema des Buches. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat, dass der Autor die Antworten seines Gegenüber nicht wertet, höchstens einmal nachfragt. Das Buch ließ mich an vielen Stellen nachdenklich zurück. Es ist emotional berührend.

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    • 2
  • Leserunde zu "Nur noch eine Tür" von Uwe Schulz

    Nur noch eine Tür
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen! Der fontis -Verlag stellt 2 Exemplare des Buches „Nur noch eine Tür“ von Uwe Schulz zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Der Tod ist eines der meistthematisierten Tabus der Gegenwart: Einerseits scheint er sich vereinzelt und unsichtbar in einer stummen Parallelwelt zu ereignen, in Krankenbetten, auf Palliativstationen und in Hospizen. Andererseits ist er spektakulärer Teil der Alltagskultur, dramatisiert in Krimis, boulevardisiert in den Nachrichten, popularisiert in Ego-Shooter-Spielen, bagatellisiert in modischen Accessoires. Die Verdrängung ist einer «Geschwätzigkeit des Todes» gewichen, die uns alle doch nur weiterhin alleinlässt mit der Frage, wie wir dem eigenen Ende entgegengehen wollen. Dieses Buch konfrontiert uns mit Fragen, die der Tod an uns richtet: Was kommt danach? Worauf darf der Sterbende hoffen, was glauben? Zwölf Menschen setzen sich hier mit diesen Fragen existenziell auseinander, weil sie dem Tod ins Gesicht sehen. Sterbende und Sterbebegleiter, Glaubende, Agnostiker und Zweifl er – sie alle offenbaren dem erfahrenen Interviewer und Journalisten Uwe Schulz, was sie bewegt. Und sie richten damit gleichzeitig Fragen an unser aller Leben: Welchen Sinn hat es? Auf welches Ziel richten wir es aus? Was ist wichtig? Und was hat es auf sich mit dem Glauben an eine Auferstehung? Link zur Leseprobe: http://www.amazon.de/Nur-noch-eine-T%C3%BCr-Gespr%C3%A4che/dp/3038480096/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1418425981&sr=8-1&keywords=nur+noch+eine+t%C3%BCr#reader_3038480096 Falls ihr eines der zwei Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 1. Jänner 2015, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt, wann ihr schon mal mit einer solchen Situation konfrontiert gewesen seid. Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde innerhalb von vier Wochen zum Austausch in jedem einzelnen Leseabschnitt, wobei nicht einfach der Inhalt zusammengefasst, sondern auch auf die anderen Testleser eingegangen und diskutiert werden soll. Die Zurverfügungstellung eines Exemplares beinhaltet zugleich auch die Verpflichtung zum Schreiben einer Rezension im genannten Zeitraum, die nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht wird. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass Bewerber mit „privaten (geschlossenen) Profilen“ sowie jene, die noch keine Rezensionen auf ihrer Profilseite veröffentlicht haben, bei einer Auslosung nicht berücksichtigt werden. Beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Seht nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht. Ansonsten wird neu ausgelost. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 42
  • Eine Tür fast zu ist immer noch einen Spalt offen

    Nur noch eine Tür
    esposa1969

    esposa1969

    16. January 2015 um 21:06

    Hallo liebe Leser, dieses Mal durfte ich bei einer christlichen Leserunde über ein sehr nachdenklich stimmendes Erfahrungsbuch teilnehmen: == Nur noch eine Tür - Letzte Gespräche an der Schwelle des Todes == Autor: Uwe Schulz == Buchrückentext: == Der Tod ist eines der meistthematisierten Tabus der Gegenwart: Einerseits scheint er sich vereinzelt und unsichtbar in einer stummen Parallelwelt zu ereignen, in Krankenbetten, auf Palliativstationen und in Hospizen. Andererseits ist er spektakulärer Teil der Alltagskultur, dramatisiert in Krimis, boulevardisiert in den Nachrichten, popularisiert in Ego-Shooter-Spielen, bagatellisiert in modischen Accessoires. Die Verdrängung ist einer "Geschwätzigkeit des Todes" gewichen, die uns alle doch nur weiterhin alleinlässt mit der Frage, wie wir dem eigenen Ende entgegengehen wollen. Dieses Buch konfrontiert uns mit Fragen, die der Tod an uns richtet: Was kommt danach? Worauf darf der Sterbende hoffen, was glauben? Zwölf Menschen setzen sich hier mit diesen Fragen existenziell auseinander, weil sie dem Tod ins Gesicht sehen. Sterbende und Sterbebegleiter, Glaubende, Agnostiker und Zweifler - sie alle offenbaren dem erfahrenen Interviewer und Journalisten Uwe Schulz, was sie bewegt. Und sie richten damit gleichzeitig Fragen an unser aller Leben: Welchen Sinn hat es? Auf welches Ziel richten wir es aus? Was ist wichtig? Und was hat es auf sich mit dem Glauben an eine Auferstehung? == Das Cover: == Erst einmal gefällt mir, dass das Cover hochglänzend ist! Ich mag diese matten Cover nicht, die sich so gummiartig anfühlen und als "seidig" betitelt werden. Die Tür, die fast geschlossen ist, ist aber auch gleichzeitig noch einen Spalt offen: So wie das Glas Wasser auch immer halbvoll und gleichermaßen halbleer ist. Es macht neugierig und auch die dunkle Farbgebung gefällt mir sehr gut. == Leseeindruck: == Mit diesem Sach- , Fach-, und Erfahrungsbuch "Nur noch eine Tür - Letzte Gespräche an der Schwelle des Todes" hat der Autor Uwe Schulz sich mit einem Thema befasst über das viele Menschen eher schweigen mögen: dem Tod und dem Sterben. Dann lesen wir die Einleitung. Diese ist das Vorstellen der Arbeit des Autors. Wie die potentiellen Interviewpartner teilweise mit Ablehnung reagiert haben, weil sie kaum an ihre Krankheit und den nahenden Tod denken wollen, geschweige denn darüber reden. Gerade die, die nur noch in Monaten, Wochen oder Tagen denken dürfen, haben ja weder die Zeit, noch die Lust ihre Zeit mit irgendetwas anderes zu vertun, als eben das, was ihnen noch bleibt in den letzten Tagen. Irgendwie auch verständlich. Daher werden in diesem Buch die todkranken Menschen zwar vorgestellt und beschrieben, aber das Interview, das der Autor danach führt, führt er eher mit Angehörigen, Sozialarbeitern, Palliativmedizinern, Hospizangestellten und einem zum Tode verurteilten. Er verweist auch auf den Brief eines Bekannten, der 47 Tage nach Diagnosestellung verstarb, zitiert Persönlichkeiten, die sich mit dem Sterben auseinandergesetzt haben und bringt auch ein wenig christlichen Aspekt mit in die Einleitung mit ein. Da ist beispielsweise Nico. Jung sportlich, 17 Jahre alt, Traumberuf Pilot, die Welt steht ihm offen, als er die Diagnose Glioblastom (sehr aggressiver Gehirntumor), die kaum einer überlebt, erhält. Aus mit Sport, Traumberuf, Leben, sondern erst einmal Rollstuhl. Gehnerven, Sprechnerven, Sehnerven ... alles ist beeinträchtigt. Das Interview enthält meiner Meinung nach recht sensible Fragen, mehr kann ein 17-Jähriger auch nicht tragen und auch hier immer wieder der Bezug zu Gott. In diesem Buch lernen wir den Hospizalltag und die Aufgaben der Sterbensbegleiter ein wenig näher kennen, erfahren über die Ängste, Nöte und Sorgen der Todgeweihten. Diese Lektüre macht oft sehr traurig, nachdenklich und wehmütig. Dennoch gibt sie gleichzeitig auch Hoffnung, dass wenn man an Gott glaubt und seinen Frieden mit sich selbst gemacht hat, dass dann das Sterben einfach wird und per Saldo alles gut wird. Zum Schluss akzeptiert jeder den Tod, der sterbenskrank ist, ja, sehnt ihn sogar herbei. Es werden die 5 Sterbephasen von Elisabeth Kübler-Ross erklärt. U.a. erklärte sie einmal, warum für viele das Sterben auch so schwer ist: Wir verlieren beim Sterben eines Menschen nur diesen einen Menschen und werden ihn (vorerst) nie wieder sehen. Der aber, der stirbt, der verliert ja tausende von Menschen, liebgewonnenen Menschen, die er nie wiedersehen wird. Stellt euch vor, morgen würden alle eure Freunde sterben, wie einsam ihr dann seid und so geht es dem Todgeweihten: Wenn er stirbt, sterben ja auch gleichzeitig alle die ihm nahestehenden Menschen. Insgesamt 17 Kapitel verteilt auf 255 Seiten, in denen 17 Menschen interviewt werden, die alle eines gemeinsam haben: Sie haben mit dem Tod ihren Frieden gemacht. Ich habe dieses Buch tief auf mich einwirken lassen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! ©esposa1969

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