Der 2. Juni 1967

von Uwe Soukup 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Der 2. Juni 1967
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

V

Pflichtlektüre für alle Interessierten

J

Wichtige Dokumente

Alle 2 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der 2. Juni 1967"

Startseite » Frühjahr 2017 » Der 2. Juni 1967. Ein Schuss, der die Republik veränderte
cover_soukup_ohnesorg
Previous
Next

Der 2. Juni 1967. Ein Schuss, der die Republik veränderte
Soukup, Uwe

20,00 € inkl. MWSt.
Ca. 180 Seiten, gebunden

Ein Buch, das gerade für politisch interessierte, jüngere Leserinnen und Leser von großem Interesse ist.

Der Mord an Benno Ohnesorg, der sich im Juni 2017 zum fünfzigsten Mal jährt, wurde zum politischen Fanal. Er war einer der Auslöser für die Studentenunruhen, die weitreichende Veränderungen in Politik und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland zur Folge hatten.

Nicht vorrätig

Art.-Nr.: ISBN 978 3 88747 343 3
Kategorie: Frühjahr 2017
BESCHREIBUNG

PRESSESTIMMEN

BLICK INS BUCH

WEITERE INFORMATIONEN
Dieser Schuss auf den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 in Berlin hatte weitreichende Konsequenzen, politisch, kulturell und mentalitätsgeschichtlich. Uwe Soukup, der beste Kenner der Umstände dieses Ge­schehens, dessen Vorgeschichte und Folgen, hat akri­bisch recherchiert, beteiligte Personen bzw. Zeugen befragt und neueste Erkenntnisse über die Hintergründe berücksichtigt. Sein Buch ist die nüchterne und aufwühlende Erzählung eines Tages, eines Mordes und dessen politischer Folgen.
Der 2. Juni wirkte wie ein Zeitbeschleuniger: schon vorher politisierte, aber eher gemäßigte Studenten wurden radikalisiert, die Medien griffen die Kritik und die Ideen der Studentenbewegung auf und popularisierten sie, Deutschland wurde liberaler und außerdem (jedenfalls partiell) zum Experimentierfeld neuer Lebens- und Umgangsformen.
Später, kaum glaublich, wird bekannt, dass der Todesschütze, der Beamte der Politischen Polizei Heinz Kurras, der lange von Polizei und Justiz gedeckt wurde, schon seit den fünfziger Jahren Spitzel der Stasi war. Der Autor hat Kurras nach dessen Enttarnung noch persönlich getroffen und dazu befragt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783887473433
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:180 Seiten
Verlag:Transit
Erscheinungsdatum:14.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    V
    Vielhaber_Juergenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Pflichtlektüre für alle Interessierten
    Unbequeme Wahrheit


    Aus der einigermaßen erstaunlichen Menge an Veöffentlichungen ragt ein schmaler Band hervor, herausgegeben vom Berliner Transit-Verlag. Es sind die zahlreichen Schwarz-Weiß- Aufnahmen, die gerade heute im bildüberfluteten 2017, in ihrer Klarheit bestechen.
    Die Fotos machen neugierig und ermöglichen so einen Zugang zu dem Schuß, der bei der Radikalisierung einiger eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
    Jedoch sind auch die Erkenntnisse und Rechercheergebnisse, die Uwe Soukop in drei Kapiteln vorstellt, erster Klasse.
    Nur ein Satz von Seite 150: "Es war nicht leicht, in dieser Situation nicht zu irren."
    Gerade in Zeiten von Fake News und stumpfen Heilsbotschaften sind Warner wie Soukop unschätzbar wichtig....
    Ein MUß für alle,für die 1967 mehr ist als die Einführung des Farbfernsehens.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    J
    JuergenVvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wichtige Dokumente
    Echte Fakten

    Aus der erstaunlichen Menge an Veröffentlichungen zum 2.Juni 1967 ragt ein schmaler Band hervor,herausgegeben vom kleinen ,feinen Transit-Verlag.
    Es sind die zahlreichen Schwarzweiß-Aufnahmen, die besonders im bildgesättigten 2017 in ihrer Klarheit bestechen. Die Fotos machen neugierig und ermöglichen so einen eigenen Zugang zu dem Schuß, der bei der Radikalisierung einiger eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
    Aber auch die knappen Texte, die Soukop in drei Kapiteln präsentiert, sind erster Klasse.
    "Es war nicht leicht,in dieser Situation nicht zu irren." Ein beispielhafter Satz zur aufgeladenen Situation nach dem Abend vor der Deutschen Oper.
    Insbesondere in Zeiten von Fake News und Selbstermächtigungen stumpfer Heilslehrer sind sachliche und scharfe Beobachter wie Uwe Soukop unschätzbar wichtig.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks