Uwe Steimle Meine Oma, Marx und Jesus Christus

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Inhaltsangabe zu „Meine Oma, Marx und Jesus Christus“ von Uwe Steimle

Mit dem Mut des Verzweifelten: eine selbstbewusste Stimme aus dem Osten Mit seinem Namen verbinden viele erst einmal nicht unbedingt etwas. Mit seinem Gesicht sehr wohl: eigenwilliger Ermittler im Polizeiruf 110 und genialer Imitator des früheren Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker. Und genau das ist sein Thema: die ehemalige DDR und wie er durch sie als heranwachsender Mensch geprägt wurde. Uwe Steimle, Schauspieler und Kabarettist, möchte Geschichten erzählen, Geschichten aus einem abgesetzten Staat und über seine Bewohner. Erinnerungen will er bewahren: liebevoll, phantasievoll, aber nie verklärend. Erinnerungen an sein Erwachsenwerden und all die kleinen und großen Wunder, die er damit verbindet. Jeder ist etwas Besonderes. Und jeder sollte eines haben: einen Traum! Deshalb schreibt Uwe Steimle dieses Buch: damit Deutschland niemals ein Volk ohne Traum wird. Steimles außergewöhnliche Imitation des ehemaligen Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker und weitere Texte sind auf der beiliegenden CD zu hören. Der 'satirische Sachse' (Berliner Abendzeitung) resümiert sein Erwachsenwerden in der DDR Ein authentischer Blick zurück – liebevoll, aber nie verklärend Ab Herbst mit neuem Kabarett-Programm auf Tournee

ja... Uwe Steimle trifft es: so war es eben in der DDR bevor die "Kehre" kam! Ich habe sehr oft gelacht ..Danke!

— dieFlo
dieFlo

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    Meine Oma, Marx und Jesus Christus
    AnnaChi

    AnnaChi

    18. November 2013 um 16:37

    Uwe Steimle schreibt unterhaltsam über seine Kindheit in der DDR, gewollt sprunghaft und assoziativ, was die Lektüre nicht immer einfach macht. Berechtigte Seitenhiebe über den "Ausverkauf" an den Westen fehlen auch nicht. Keine große Literatur, aber ein Buch, das mir besonders in zweierlei Hinsicht Freude gemacht hat. Zum einen spürt man die Liebe Steimles zu seinem heimatlichen Dialekt und zur deutschen Sprache überhaupt. Zum anderen beweist das Buch, dass der Zauber der Kindheit nicht von materiellem Wohlstand abhängt (den auch ich, etwa gleichaltrig und aus Westdeutschland, nicht so erlebt habe wie Kinder heute), sondern vom kindlichen Erleben der Welt, das einem liebevolle erwachsene Menschen ermöglichen. Für alle Freunde des Backwerks sei noch erwähnt, dass sich am Anfang und Ende des Buches zwei sächsische Rezepte für besondere Spezialitäten befinden, die einem schon beim Durchlesen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

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  • Eine Kindheit und Jugend in Sachsen in der DDR...

    Meine Oma, Marx und Jesus Christus
    MissRose1989

    MissRose1989

    04. May 2013 um 20:14

    Eigene Meinung: Uwe Steimle erzählt mit viel Witz aus seinem Leben. Er berichtet von Erlebnissen aus seiner Kindheit, verliert sich aber auch immer wieder in Ausschweifungen, was das Buch sehr sympathisch macht, aber leider auch etwas anstrengend zu lesen. Trotz diese kleine Mankos ist das Buch lesenswert für alle Fans von Uwe Steimle, für alle Menschen, die die sächische Sprache lieben und auch gerne etwas Anspruch in den Bücher haben möchten.  Das Buch ist zudem ein schöner Einblick in das Leben von Uwe Steimle, so kann man auch besser verstehen, wie er auf seine Kabarettprogramme und seine Themen kommt. Dadurch versteht man den Menschen Uwe Steimle viel besser als vorher und in manchen Momenten erkennt man sich selber auch in den kleinen Episoden. Das Buch lässt sich sehr flüssig und leicht lesen - obwohl man sich immer wieder in die eigentliche Handlung etwas zurückfunden muss, da Uwe Steimle immer wieder gedanklich von seinen Geschichten abschweift. Zudem sollte man vor dem Lesen wissen, dass Uwe Steimle ein Verfechter der deutschen Sprache ist und sich gerne mal über ausländische Spracheinflüsse auslässt. Zudem ist ein Teil des Buches in Sächisch geschrieben ist,was vielleicht auf manche Leser etwas befremdlich wirkt. Uwe Steimle setzt das aber gezielt ein um auf die Schönheit Sachsens hinzuweisen. Fazit: Ein nettes Buch mit vielen autobiografischen Zügen, dass aber etwas verwirrend auf den Leser wirkt. Durch die gedanklichen Abschweifungen ist es leider etwas anstrengend zu lesen, aber dennoch für Menschen zu empfehlen, die sich gerne mit Querdenkern und Lebenswegen auseinandersetzen. Ausserdem ist es eigentlich für alle Menschen zu empfehlen, denen etwas an Sachsen liegt.

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