Uwe Tellkamp Die Schwebebahn

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Inhaltsangabe zu „Die Schwebebahn“ von Uwe Tellkamp

Nach dem grandiosen Erfolg seines Bestsellers »Der Turm« führt Uwe Tellkamp uns erneut in seine Heimatstadt Dresden. Auf den Stationen dieser Reise wartet eine Fülle von Geschichten, die sich zu einer einzigartigen Erzählung der Stadt zusammenfügen: Wir begegnen der Klavierlehrerin Adolzaide und dem Vorsitzenden der Quittengesellschaft, hören Gesprächen über die Frauenkirche, Dresdner Maler und Architektur zu. Wir lernen Q. kennen, die in der Bunten Republik Neustadt lebt, Brombeeren und die Zahl 19 liebt. Dresden ist ein Stück Italien, und eine Laufmaschenreparatur ist in Wahrheit eine Filiale des Amts zur Wiederherstellung der Schönheit … Die Schwebebahn wird zum Bild des Lebens in seiner sinnlichen Vielfalt, poetisch und humorbegabt. Mit den »Aufzeichnungen eines Rüsselkäfers«.

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  • Rezension zu "Die Schwebebahn" von Uwe Tellkamp

    Die Schwebebahn
    bogi

    bogi

    17. January 2012 um 02:17

    Ein Buch das sich meiner Ansicht nach vor allem an Liebhaber oder zumindest Kenner der sächsischen Metropole wendet. Der Autor Uwe Tellkamp beschreibt, in für Nichtkenner durchaus nüchternem Stil, sein Dresden. Er wendet für diesen Fall eine, meines Erachtens, wirkungsvolle Technik an, die sich Jedem der das Elbflorenz zumindest etwas besser kennt, als sehr liebevoll erweist. Er springt jeweils kapitelweise von Erlebnissen aus seiner Kindheit in der Stadt zu Beobachtungen die bei einem Rundgang in der Gegenwart (der Nachwendezeit) entstehen. Hier drängt sich der Eindruck von Wehmut auf, wenn Tellkamp zum Beispiel an Gebäude oder Geschäfte erinnert, die inzwischen verfallen sind oder einfach nicht mehr existieren. Auch beschreibt er, hier vor allem aus seiner Kindheit, Menschen mit unterschiedlichen, teils recht skurilen Charakteren. Man ist fast gewillt von Dresdener Charakteren zu sprechen. Ich als ausgesprochenem Dresden-Fan, war vom ersten Kapitel an sehr eingenommen von dem Buch. Nachdem ich Anfang der 90er Jahre das Glück hatte vier Wochen in der Stadt arbeiten zu dürfen, hat es mich seither fast jedes Jahr wieder für einige Tage nach Dresden verschlagen. Ich glaube allerdings auch, dass es Menschen, die nie in Dresden waren oder dem Zauber der Stadt nicht erlegen sind, nicht sonderlich berührt. Persönlich kann ich mir eine Abstinenz jedenfalls nicht mehr vorstellen.

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