Uwe Timm Am Beispiel meines Bruders

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Inhaltsangabe zu „Am Beispiel meines Bruders“ von Uwe Timm

'Abwesend und doch anwesend hat er mich durch meine Kindheit begleitet, in der Trauer der Mutter, den Zweifeln des Vaters, den Andeutungen zwischen den Eltern. (…) Auch wenn nicht von ihm die Rede war, war er doch gegenwärtig, gegenwärtiger als andere Tote, durch Erzählungen, Fotos und in den Vergleichen des Vaters.' – Uwe Timms bewegender Versuch, dem im Krieg gefallenen Bruder ein Gesicht zu geben, der Familiengeschichte nachzuspüren und gleichzeitig die deutsche Vergangenheit aufzuarbeiten.

Ich lese dieses in der wunderbaren, unverwechselbaren Uwe-Timm-Sprache verfasste Buch immer wieder mit sehr viel Gewinn.

— Barbara62
Barbara62

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  • Ein Versuch, Geschichte zu verstehen

    Am Beispiel meines Bruders
    Barbara62

    Barbara62

    Uwe Timm, geboren 1940, einer der bedeutendsten Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur und mehrfach ausgezeichnet, schreibt in diesem dokumentarischen Bericht über seinen 1943 am Dnjepr gefallenen Bruder und die Geschichte seiner Familie nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Bruder hatte ihn "abwesend und doch anwesend" durch seine Kindheit begleitet, "in der Trauer der Mutter, den Zweifeln des Vaters, den Andeutungen zwischen den Eltern". Erst nach dem Tod der Eltern und der Schwester konnte sich Uwe Timm an dieses Thema wagen und hat dafür Fotos, Feldpostbriefe, das knappe Kriegstagebuch des Bruders, das Gehörte und die wenigen eigenen Erinnerungen verarbeitet. Zentrale Fragen waren dabei für ihn, warum der gerade 18-jährige Bruder sich freiwillig ausgerechnet zur Waffen-SS gemeldet hatte und warum er nach dem Krieg in der Familie so verehrt wurde. Man spürt den Wunsch Timms, der Burder hätte den Gehorsam verweigert, und seine Angst, bei den Recherchen herauszufinden, dass die Division an Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung oder Juden beteiligt war. Fair, ehrlich und in sehr klarer Sprache schreibt Uwe Timm in Anekdoten nicht nur über eine exemplarische Familie im Krieg und in der Nachkriegszeit, sondern reflektiert auch die Verdrüngung der Nazizeit nach 1945 in Westdeutschland. Dennoch ist Am Beispiel meines Bruders keine Abrechnung, sondern ein Versuch, Geschichte zu verstehen. Ich lese dieses in der wunderbaren, unverwechselbaren Uwe-Timm-Sprache verfasste Buch immer wieder mit sehr viel Gewinn und es hat einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank.

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  • habe eine Ausgabe ohne Foto auf dem Cover gelesen

    Am Beispiel meines Bruders
    Petruscha

    Petruscha

    23. January 2014 um 10:12

    Ich hatte erwartet, dass UT anhand des Feldtagebuchs und der Briefe den Stimmungswechsel seines 19-jährigen Bruders, der sich freiwillig zur SS-Totenkopfdivision gemeldet hatte und in der Ukraine erlebte, was Krieg bedeutet und dort starb, dokumentiert. Aber dies schmale Buch ist eher die Biographie seines Vaters und eine Interpretation aller Gefühle zum Vater der Angehörigen und was der Verlust des so viel älteren Bruders mit der Familie machte. Dieses Buch ist ein Familiendokument und eher privater Natur: Alle Angehörigen werden detailliert beschrieben, aber kein Foto wird gezeigt. Die Schrift des 19-jährigen im Tagebuch beschreibt UW ebenfalls ganz genau, aber kein Eintrag ist zu sehen. Damit nimmt UT den Lesenden jede Möglichkeit der eigenen Wahrnehmung und Deutung. UT orakelt in die sehr sehr knappen Tagebucheinträge stets den worst case, den sein Bruder begangen haben könnte. Hatte UT die Befürchtung, dass Originalfotos und Dokumente den Bruder zu menschlich gemacht hätten? Z.B. die durch Morphium beeinträchtigte Handschrift nach der Amputation beider Beine. Sollte der SS-Mann-Bruder gesichtslos bleiben? Das hätte ich in einer Dokumentation über junge SS-Männer, ein passendes Stilmittel gefunden, aber dieses Buch ist sehr persönlich. UT erinnert sich in Zeitsprüngen, so wie das eben ist, wenn man aus seiner Kindheit erzählt und einem dann noch weitere Begebenheiten einfallen – das ist nicht immer ganz einfach zu lesen und dreht sich meist um den hochverehrten Vater. In wie vielen Kriegen war der eigentlich? Ich bin nicht mitgekommen. Und was wurde aus der wohlhabenden Familie der Mutter? Es ist ein sehr persönliches Buch besonders durch die Biographien seiner verstorbenen Verwandtschaft und die Beschreibungen übersinnlicher Erfahrungen. Und sehr emotional. Ich hätte mir die Originale gerne selbst angesehen mit Hinweisen auf die historischen Gegebenheiten der Zeit und was in dem Kriegsgebiet los war (Berichte von Überlebenden, Akten von den Siegermächten, Gerichtsurteile etc.). So gewann ich private bis intime Einblicke ins Familienleben der Timms, blieb aber dennoch immer auf Distanz und konnte mir kein eigenes Bild machen.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. June 2012 um 19:52

    Ich habe das Buch freiwillig gelesen nach dem "Die Entdeckung der Currywurst" in der Schule Pflichtlektüre war und ich finde "Am Beispiel meines Bruders" eindeutig besser! Das Buch hat mich sehr bewegt, ich fand es traurig aber nicht kitschig. Es war authentisch und man konnte sich gut in die Charaktere des Erzählers hineinversetzen. Ein wenig über die deutsche Geschichte zu wissen schadet nicht, ist aber keine Voraussetzung um das Buch "zu verstehen". Sprachlich ist es einfach gehalten aber es verliert dadurch nicht an Niveau.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    24. September 2011 um 11:51

    Karl Heinz Timm, geboren 1924 in Hamburg, gestorben 1943 in einem Lazarett in der Ukraine. Der Neunzehnjährige lebt weiter in der Trauer der Eltern, ihren Erzählungen, den sprachlichen Wendungen, die für sein Schicksal bemüht wurden, aber auch in den Träumen des jüngeren Bruders, der kaum eigene Erinnerungen an ihn hat. Warum wurden die Träume nach einem halben Jahrhundert immer drängender ? Der Impuls , über den Bruder zu schreiben, sich ein Bild von ihm zu machen, von seiner Generation im Nazikrieg, erwächst bei Uwe Timm auch aus der Notwendigkeit, über die Voraussetzungen der eigenen Biographie Klarheit zu gewinnen. Es ist die Frage nach familiären Prägungen, nach Werten und Erziehungszielen, nach Liebe, Nähe und Respekt unter den Bedingungen des nationalsozialistischen Zivilisationsbruchs. Warum hat sich der Bruder freiwillig zur SS gemeldet ? Wie ging er mit der Verpflichtung zum Töten um ? Welche Optionen hatte er, welche Möglichkeiten blieben ihm verschlossen ? Wo ist der Ort der Schuld, wo der des Gewissens bei den Eltern, die ihn überlebt haben? Uwe Timms neues Buch ist ein bewegender und nachdenklicher Versuch über den Bruder, über Schuld und Erinnerung, es ist auch ein Portrait der eigenen Familie und eine Studie darüber, welche Haltungen den Nationalsozialismus und den Krieg möglich machten, was das mit uns zu tun hat und wie man darüber sprechen kann. Ein schönes, kluges und trauriges Buch, das einen nicht loslässt.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    Asaviel

    Asaviel

    10. April 2011 um 10:09

    Inhalt: Uwe Timm ist der Nachzügler in der Familie. Sein Bruder ist 16, seine Schwester 18 Jahre älter. Und im Schatten seines Bruders lebt er von Anfang an. Eben dieser stirbt mit nicht einmal 20 Jahren aufgrund schwerer Beinverletzungen. Beide Beine mussten ihm abgenommen werden, trotzdem schafft er es nicht. Er war Mitglied der Waffen-SS, hatte sich freiwillig gemeldet. Besonders der Vater hat schwer mit dem Verlust zu kämpfen und Uwe Timm spürt den Schatten seines Bruders ein Leben lang. Erst nachdem jeder der Familie, der diesen Bruder kannte, tot ist, gelingt es ihm über die Familie zu schreiben. Es ist ein Versuch sich Bruder und Vater anzunähern. Meine Meinung: Der Titel lässt zwar vermuten, dass in es in diesem kleinen Band nur um den Bruder des Autors geht, vielleicht noch um ihr Verhältnis zueinander, aber schon nach wenigen Seiten stellt der Leser fest, dass es um viel mehr geht. Uwe Timm hat nur eine einzige echte Erinnerung an seinen Bruder und von dieser Erinnerung ausgehend, stellt der Autor seine Familie vor. Auf den Leser wirken seine Erzählungen sehr assoziativ und doch kann man ihm gut folgen. Mit einfachen und doch eindringlichen Worten gelingt es ihm, den Leser direkt in diese Familie hineinzuversetzen. Der Vater, der am Ende ein gebrochener Mann ist und dem der Verlust des Sohnes noch näher ging als der Mutter. Eben diese, die ein so schweres Leben hatte und doch auch bis zuletzt, nach dem ersten Schlaganfall gütig und gelassen ist. Und während dem Leser die Familie vorgestellt wird, erfahren wir ganz nebenbei natürlich etwas über Uwe Timm, nicht nur über sein Leben damals mit den Eltern und der Schwester. Nein, auch darüber wie er sich heute – zur Zeit des Schreibens – fühlt. Wie schwer ihm einige Passagen gefallen sind. Nicht umgehen kann der Leser die Fragen, die die Zeit des Nationalsozialismus aufgeworfen hatte. Uwe Timm 1940 geboren hat es selbst nur als Kind erlebt. Doch er hat gehört und gesehen, wie die Erwachsenen der Nachkriegszeit mit dem zweiten Weltkrieg umgegangen sind. Keiner will etwas gesehen, keiner etwas gewusst haben. Mit Verständnis und einfühlsam gelingt es Uwe Timm dies aufzudecken ohne Anklage zu erheben. Er stellt auch Fragen an den Bruder, ob dieser Schuld empfunden hat, doch dieser Bruder hat nichts darüber in seinem Tagebuch notiert. Er möchte darüber nicht schreiben, bevor es dazu gekommen wäre, bricht der Bruder sein Tagebuch ab. Und obwohl die Geschichte, die Uwe Timm über sein Leben erzählt, eine traurige ist, lesen sich die 160 Seiten flüssig und angenehm. Viele Fragen können nicht geklärt werden, aber am Ende weiß auch der Leser: Dem Autor ist eine Annäherung an seinen Bruder gelungen, an seinen Bruder, seinen Vater und auch an seine Mutter. Ob es eine Aussöhnung ist und ob diese überhaupt nötig gewesen wäre, muss jeder selbst entscheiden. Fazit: Dieser Versuch der Annäherung hat mich tief bewegt. Es ist kein Zorn des Autors zu spüren, der es sicherlich im Schatten des Bruders nie leicht hatte. Und es gelingt dem Autor dem Leser nicht nur Eindrücke in sein früheres Leben zu geben, sondern auf ganz subtile Art mitzuteilen, wie schwer ihm dieser Versuch fällt. Ein gelungenes Werk über Familie und über die drängenden Fragen an die Zeit des Nationalsozialismus. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    14. February 2011 um 22:29

    Mir hat das Buch nicht so gut gefallen. Schon allein der Stil, ist teilweise echt anstrengend weil da aus der Sicht von verschiedenen Leuten ohne Vorwarnung geschrieben wird und man immer einen Moment braucht um überhaupt zu wissen um wen es gerade geht, ob man gerade bei einer der Abschnitte ist die sich wie ein roter Faden durchs Buch ziehen oder bei einem kleinen Umweg, der zum Verständnis der Geschichte beitragen soll. Na ja und die Geschichte an sich hat mich auch nicht gepackt. Ich meine man hat nicht wirklich etwas über die SS, die damalige Zeit oder sonst etwas erfahren sondern an all dem nur an der Oberfläche gekratzt. Und ich frage mich auch was der Autor mir mit diesem Buch sagen wollte?! Das nicht alle Mörder waren? Das die Leute nur das getan haben was man ihnen befohlen hat? Was? Und was wollte er über seine Familie klarstellen? Das sein Bruder bei der SS war, ok. Aber das sein Bruder vielleicht doch nicht ganz hinter diesem ganzen Regime stand? Ich muss sagen das mich dieses Buch wirklich verwirrt hat weil ich bis zum Schluss keine Ahnung habe worauf der Autor hinaus wollte. Ich bin mir sicher das gerade zu diesem Thema bessere Bücher auf dem Markt sind.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    Matzbach

    Matzbach

    02. October 2009 um 21:28

    Timm beschreibt am Beispiel seines Bruders, wie dieser zur Waffen-SS kommt und welche Folgen sein Tod für die Familie bis weit in die Nachkriegszeit hinein hat. Das Buch ist übrigens hervorragend als Unterrichtslektüre geignet.

  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    Poca Palomita

    Poca Palomita

    25. February 2009 um 13:19

    " Am Beispiel meines Bruders" ist ein Buch, das oft in der Schule gelesen wird. Es behandelt die deutsche Vergangenheit und die Kriegsführung des NS-Regimes aus einer ganz anderen Perspektive. "Der Bruder" hatte sich freiwillig der SS angeschlossen und wurde schwer verletzt und starb. Während seiner Kriegseinsätze hatte er, obwohl dies streng verboten war, immer ein kleines Tagebuch geführt, indem er Stichpunktartig beschreibt was er im Krieg erlebt. Nach seinem Tod bekommt sein jüngster Bruder dieses Tagebuch in die Hand. Dieser versucht mit Hilfe des Buches seinen Bruder besser kennenzulernen und zu verstehen warum er freiwillig der SS beigetreten war und wie er den Krieg wahrgenommen hatte. Ein spannendes Buch, nur zieht es sich an manchen Stellen etwas in die Länge.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    Silkchen

    Silkchen

    19. November 2008 um 18:15

    Ergreifendes Buch von Uwe Timm, in den er das kurze Leben seines Bruders und auch das eigene und das seiner Familie aufzuarbeitet. Anhand des Tagebuchs seines Bruders und historischen Informationen versucht der Autor herauszuarbeiten, was einen jungen Menschen, dazu bewegt sich freiwillig für die Waffen-SS zu melden. Anschaulich wird geschildert, wie das Leben der gesamten Familie auch nach dem Tod des Bruders bzw. Sohnes noch von diesem bestimmt wird.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    glowinggloom

    glowinggloom

    04. October 2008 um 23:29

    Timm,Jahrgang 1940, schildert die Geschichte seiner Familie, vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus und vielleicht exemplarisch für viele deutsche Familien. Briefe des Bruders, der bei der SS war und in Rußland fiel. Der Vater ein überzeugter Herrenmensch, wie viele in seiner Generation. Schockierend: der schlichte, aber stets freundliche Kürschnergeselle Kruse, erzählt, wie er an der Ostfront 2 russische Gefangene 12 km zum Gefangenenlager bringen sollte, er sie aber "auf der Flucht" erschossen hat, weil ihm der Weg zu weit war und die Gefangenen sowieso verhungert wären.

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  • Rezension zu "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm

    Am Beispiel meines Bruders
    Ritja

    Ritja

    23. May 2008 um 18:55

    Das Leben in der NS-Zeit als Soldat aus der Sicht des überlebenden Bruders. Die Briefwechsel zwischen Mutter und Sohn sowie Vater und Sohn mit verschiedenem Inhalt integriertTimm in seinem Buch über seinen Bruder. Die Sicht eines Soldaten und seine Ehre bzw. sein Ehrgefühl, seine Gedanken und das Geschehen im 2. WK.