Uwe Timm Johannisnacht

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Inhaltsangabe zu „Johannisnacht“ von Uwe Timm

Eine turbulente Berlin-Komödie Einen Artikel über die Geschichte der Kartoffel soll er schreiben und entsprechendes Material vermutet der Erzähler aus München in Berlin. Drei tolle Tage und Nächte warten hier auf ihn um die Mittsommernacht, als Christo den Reichstag verhüllt. Von West nach Ost, quer durch alle Schichten und Szenen führen ihn seine Recherchen, mit Tuaregs und Technomädchen, Waffenhändlern und Friseuren kommt er in Verbindung und gerät in eine aberwitzige Folge von Verwicklungen und Abenteuern.

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  • Morenga - Uwe Timm

    Morenga
    TinaGer

    TinaGer

    Morenga ist der kühne Held, der das Unmögliche versucht. Er kämpft gegen die Kolonialisierung für sein Land. Uwe Timm erzählt den Aufstand der Herero in Deutsch-Südwestafrika. Ein historischer Roman, der mehr kann und will, als Vergangenes romantisch zu verklären, wie es das Genre leider oft macht. Timm reichert die Handlung um den jungen Veterinär Gottschalk mit originalen Dokumenten der Kaiserzeit an und schafft somit eine meisterhafte Verknüpfung von Fiktion und Authentizität, die mich in den Bann geschlagen hat. Mit Gottschalk, der sich eingangs noch eine Zukunft als Farmer ausmalt, erschafft Timm eine grandios unprätentiöse Hauptfigur, die mit großer Empathie und einem Schuss Verrücktheit durch eine Geschichte führt, die den grausamen Schrecken eines großangelegte Vernichtungsfeldzugs nicht ausspart. Nichts für schwache Nerven, dennoch unbedingte Leseempfehlung für historische Interessierte.

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  • Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Johannisnacht
    Cibo95

    Cibo95

    09. November 2011 um 08:25

    Mein erstes Buch von Uwe Timm ... es hat mir richtig gut gefallen. Der Protagonist, ein Schriftsteller aus München begibt sich auf eine irrwitzige Kurzreise nach Berlin, um über die Kartoffel zu forschen. Er soll einen Artikel für eine Zeitung schreiben. In Berlin hofft er auf das Kartoffelarchiv eines verstorbenen Forschers, welches er auch zuerst findet, dann aber auf einer skurrilen Fahrt durch Berlin wieder verliert. Er begegnet den seltsamsten Leuten, kommt mit Waffenschiebern in Kontakt und verliebt sich ein klein wenig in Tina, die eine Telefonsexhotline betreibt. Bei dem Schreibstil musste ich sofort an T.C. Boyle denken, der ja zu meinen Lieblingsautoren zählt. Die Geschichte von Uwe Timm ist witzig, skurril und völlig abgefahren, der Protagonist sehr sympathisch und das berlinerische zwischendrin einfach liebenswert. Absolut empfehlenswert. Ein Stern Abzug für das etwas seltsame Ende ...

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  • Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Johannisnacht
    Marijoana

    Marijoana

    29. December 2010 um 18:11

    Ein Roman über die Kartoffel. Das klingt zunächst sicherlich nicht besonders spannend, ist es aber. Der Ich-Erzähler soll einen Artikel über die Karoffel schreiben. Zunächst ist er davon nicht sonderlich angetan, letztendlich nimmt er den Auftrag jedoch an, weil er einen Onkel hatte, der Kartoffeln sehr mochte und dessen letzte Worte „Roter Baum“ waren. Der Ich-Erzähler vermutet dahinter eine besondere Kartoffelsorte und hofft bei seinen Recherchen des Rätsels Lösung zu finden. Er reist also von München, seiner Heimatstadt, nach Berlin und macht sich dort auf die Suche nach einem Kartoffel-Geschmackskatalog, bei dem es sich um das Lebenswerk um eines bereits verstorbenen Ernährungexperten aus der DDR handelt. In Berlin angekommen trifft er auf allerhand skurrile Gestalten und erlebt eine Menge abenteuerliche und amüsante Geschichten. Mit Uwe Timm konnte ich bisher ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Aber dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt und teilweise sehr belustigt. Der Ich-Erzähler wirkt stets überfordert mit den Situationen, in die er hineingerät, was einen immer wieder zum Schmunzeln bringt. Ein unbedingt empfehlenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Johannisnacht
    Ritja

    Ritja

    05. February 2009 um 10:48

    Kartoffelsex? Sexkartoffel? Wie passt das zusammen? Diese Frage ist ein kleiner Teil der Geschichte, die sich um einen Autoren dreht, der eine Geschichte über die Kartoffel schreiben soll. Er reist dafür von München nach Berlin und erlebt einiges, was über seine Vorstellungen geht. Er sucht einen Katalog, der die Geschmacksrichtungen der Kartoffel beinhaltet und trifft dabei auf viele skurrile Personen, die ihn ein Stück begleiten und zum Teil auch beeinflussen. Das Buch ist ironisch und mit vielen kleinen z.T. bösen Anekdoten. Wer die Wende mal anders (als aus dem Geschichtsbuch) erleben möchte, sollte es lesen.

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  • Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Johannisnacht
    MrSlowhand

    MrSlowhand

    10. August 2008 um 13:51

    Liebevolles Aufrollen der Geschichte der Kartoffel. Uwe Timms in Berlin spielender Roman stellt die Kartoffelknolle in ein ihr noch nie geschenktes Licht. Nette Lektüre.

  • Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Johannisnacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2007 um 22:22

    Witziger, ironischer und spritziger Roman über das Chaos in Berlin kurz nach dem Fall der Mauer. Schön kurzweilig

  • Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Johannisnacht
    Marion

    Marion

    20. January 2007 um 22:56

    Ein Münchner Dichter sucht in Berlin nach dem Kartoffelarchiv eines verstorbenen DDR-Agrarwissenschaftlers. Daraus ergeben sich viele zum Heulen komische, zunehmend chaotische Situationen, die temporeich aufeinander folgen. Verrückt -
    skurril - aberwitzig - gut.