Johannisnacht

von Uwe Timm 
3,9 Sterne bei36 Bewertungen
Johannisnacht
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Teilweise brüllend komisch, hält dann aber nicht das, was der Humor verspricht...

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Inhaltsangabe zu "Johannisnacht"

Eine turbulente Berlin-Komödie
Einen Artikel über die Geschichte der Kartoffel soll er schreiben und entsprechendes Material vermutet der Erzähler aus München in Berlin. Drei tolle Tage und Nächte warten hier auf ihn um die Mittsommernacht, als Christo den Reichstag verhüllt. Von West nach Ost, quer durch alle Schichten und Szenen führen ihn seine Recherchen, mit Tuaregs und Technomädchen, Waffenhändlern und Friseuren kommt er in Verbindung und gerät in eine aberwitzige Folge von Verwicklungen und Abenteuern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423125925
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.11.1998

Rezensionen und Bewertungen

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    Cibo95s avatar
    Cibo95vor 7 Jahren
    Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Mein erstes Buch von Uwe Timm ... es hat mir richtig gut gefallen.
    Der Protagonist, ein Schriftsteller aus München begibt sich auf eine irrwitzige Kurzreise nach Berlin, um über die Kartoffel zu forschen. Er soll einen Artikel für eine Zeitung schreiben. In Berlin hofft er auf das Kartoffelarchiv eines verstorbenen Forschers, welches er auch zuerst findet, dann aber auf einer skurrilen Fahrt durch Berlin wieder verliert. Er begegnet den seltsamsten Leuten, kommt mit Waffenschiebern in Kontakt und verliebt sich ein klein wenig in Tina, die eine Telefonsexhotline betreibt. Bei dem Schreibstil musste ich sofort an T.C. Boyle denken, der ja zu meinen Lieblingsautoren zählt.
    Die Geschichte von Uwe Timm ist witzig, skurril und völlig abgefahren, der Protagonist sehr sympathisch und das berlinerische zwischendrin einfach liebenswert.
    Absolut empfehlenswert. Ein Stern Abzug für das etwas seltsame Ende ...

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    Marijoanas avatar
    Marijoanavor 8 Jahren
    Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Ein Roman über die Kartoffel. Das klingt zunächst sicherlich nicht besonders spannend, ist es aber.

    Der Ich-Erzähler soll einen Artikel über die Karoffel schreiben. Zunächst ist er davon nicht sonderlich angetan, letztendlich nimmt er den Auftrag jedoch an, weil er einen Onkel hatte, der Kartoffeln sehr mochte und dessen letzte Worte „Roter Baum“ waren. Der Ich-Erzähler vermutet dahinter eine besondere Kartoffelsorte und hofft bei seinen Recherchen des Rätsels Lösung zu finden.
    Er reist also von München, seiner Heimatstadt, nach Berlin und macht sich dort auf die Suche nach einem Kartoffel-Geschmackskatalog, bei dem es sich um das Lebenswerk um eines bereits verstorbenen Ernährungexperten aus der DDR handelt. In Berlin angekommen trifft er auf allerhand skurrile Gestalten und erlebt eine Menge abenteuerliche und amüsante Geschichten.

    Mit Uwe Timm konnte ich bisher ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Aber dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt und teilweise sehr belustigt. Der Ich-Erzähler wirkt stets überfordert mit den Situationen, in die er hineingerät, was einen immer wieder zum Schmunzeln bringt.
    Ein unbedingt empfehlenswertes Buch.

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    Ritjavor 10 Jahren
    Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Kartoffelsex? Sexkartoffel? Wie passt das zusammen? Diese Frage ist ein kleiner Teil der Geschichte, die sich um einen Autoren dreht, der eine Geschichte über die Kartoffel schreiben soll. Er reist dafür von München nach Berlin und erlebt einiges, was über seine Vorstellungen geht. Er sucht einen Katalog, der die Geschmacksrichtungen der Kartoffel beinhaltet und trifft dabei auf viele skurrile Personen, die ihn ein Stück begleiten und zum Teil auch beeinflussen. Das Buch ist ironisch und mit vielen kleinen z.T. bösen Anekdoten. Wer die Wende mal anders (als aus dem Geschichtsbuch) erleben möchte, sollte es lesen.

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    MrSlowhandvor 10 Jahren
    Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Liebevolles Aufrollen der Geschichte der Kartoffel. Uwe Timms in Berlin spielender Roman stellt die Kartoffelknolle in ein ihr noch nie geschenktes Licht. Nette Lektüre.

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    Marionvor 12 Jahren
    Rezension zu "Johannisnacht" von Uwe Timm

    Ein Münchner Dichter sucht in Berlin nach dem Kartoffelarchiv eines verstorbenen DDR-Agrarwissenschaftlers. Daraus ergeben sich viele zum Heulen komische, zunehmend chaotische Situationen, die temporeich aufeinander folgen. Verrückt -
    skurril - aberwitzig - gut.

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    Himmelfarbs avatar
    Himmelfarbvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Teilweise brüllend komisch, hält dann aber nicht das, was der Humor verspricht...
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