Die sieben Kreise der Hölle

von Uwe Wilhelm 
4,6 Sterne bei21 Bewertungen
Die sieben Kreise der Hölle
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H

Einfach nur wow!

B

sehr guter spannender, fast reeller Thriller

Alle 21 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die sieben Kreise der Hölle"

Am Ende erwartet euch nur der Tod ... Staatsanwältin Helena Faber zwischen Gesetz und Selbstjustiz.

Als sie sie das letzte Mal sah, spielten sie vor dem Haus … Seitdem erlebt die Berliner Staatsanwältin Helena Faber den Albtraum jeder Mutter: Ihre Töchter wurden entführt. Und zwar von den Männern, gegen die sie im brisanten Dionysos-Fall ermittelte. Nur einer kann ihr helfen: Rashid Gibran, der trotz seiner Verbindung zum Psychopathen Dionysos auf freiem Fuß ist. Helena kennt die Beweggründe des dubiosen Professors nicht, doch sie wird alles tun, um ihre Töchter zu retten. Es ist der Beginn einer Jagd, die Helena in die Untiefen eines grausamen und mächtigen Menschenhändlerrings führt – und bei der sie so brutal wie ihre Gegner wird …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734103452
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:21.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    H
    Hazal34vor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Einfach nur wow!
    Einfach nur wow!

    „Deine Töchter wurden entführt.
    Du weisst, dass etwas grauenvolles mit ihnen geschieht. 
    Wie weit bist du bereit zu gehen?“ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    ,,Die 7 Kreise der Hölle'' von Uwe Wilhelm ist definitiv der beste Thriller, den ich in diesem Jahr gelesen habe! 
    Die Töchter der Staatsanwältin Helena werden vor ihren Augen entführt. 
    Ab diesem Zeitpunkt beginnt die atemberaubende Suche von Helena und ihrem Mann, dem Polizisten Robert, nach ihren Töchtern Katharina und Sophie. 
    Auf dieser Reise passieren sie nationale und internationale Grenzen und decken ein Netzwerk an grausamen Verbrechen auf, dessen verantwortlichen unter uns lauern und teilweise unantastbar wirken... 

    Wir begleiten Eltern auf einer Reise, auf der sie bis an die Grenzen des Möglichen stoßen.  
    Werden Sie ihre Töchter retten können? ⠀⠀⠀⠀
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Ein Thriller, der schon die Seele berührt und einen zum Nachdenken bringt.  Mit einem Kloß im Hals und Tränen in den Augen habe ich das Buch beendet. 
    Durch den Schreibstil gelingt es dem Leser/der Leserin in die einzelnen Charaktere hineinzuschlüpfen und mitzufühlen, sodass ich auf der Suche nach Sophie und Katharina mit Helena und Robert mitgefiebert, geschimpft, geflucht und geweint habe. 
    Der Autor greift Themen auf, die gerne in der Gesellschaft totgeschwiegen werden, über die man nichts hören, wissen oder sehen möchte. 
    Seit langem habe ich nicht mehr so eine fesselnde, spannende, grausame Geschichte gelesen, die mir teilweise den Atem geraubt hat! 
    Ein Thriller, der weitaus mehr als 5 Sterne ⭐️ verdient hat! 
    Sehr gespannt warte ich auf die Fortsetzung! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

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    B
    Brigitte_Wiedemannvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: sehr guter spannender, fast reeller Thriller
    Spannung pur

    Habe lange Zeit auf den 2ten Teil der Helena-Faber-Reihe gewartet: Die 7 Farben des Blutes waren schon sehr spannend, so ist die Fortsetzung noch spannender ziemlich real und zum Teil grausam. Entführung der eigenen Kinder mag man sich gar nicht vorstellen. Illegaler Mädchenhandel! Welche Mutter würde da nicht alles unversucht lassen. Helena geht weit, vielleicht zu weit? Eine  Tochter gerettet, die andere weiter verschwunden .Ich bin gespannt wie  Sie die  Jahre im Gefängnis überstehen wird und ob sich in der Fortsetzung nochmal alle gegenüber stehen werden.

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    mrsmeerlancholies avatar
    mrsmeerlancholievor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Überwältigend gutes Buch! Definitiv zu empfehlen für Thriller-Fans!
    Wie weit bist du bereit zu gehen?

    "Der Serienmörder Dionysos ist tot, und die Staatsanwältin Helena Faber glaubt, sie habe den schwierigsten Fall ihrer Karriere hinter sich gelassen. Bis ihre beiden Töchter vor ihren Augen entführt werden. Sie beginnt eine nervenaufreibende Suche nach ihren beiden Töchtern, bei der sie nichts unversucht lässt. Helena muss aber feststellen, dass ihr Gegner zu einem mächtigen Netzwerk gehört. Sie kann ihre Kinder nur finden, wenn genauso skrupelos wie ihr Feind wird."

    Dieses Buch hat mich in seinen Bann gepackt. Einfach unglaublich! Das Cover ist sehr gut gestaltet. Die 7 sticht sehr heraus.
    Ich finde die Authentizität der Figuren sehr gut umgesetzt. Man kann Helenas Handlungen sehr gut nachvollziehen. Generell das ganze drumherum ist passend. Das Thema und auch die Umsetzung finde ich sehr gut gelungen.

    Mein Fazit: Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen! Es ist einfach bis zur letzten Seite spannend. Schafft es Helena, ihre Töchter wieder zu finden? Und das lebend? Man fiebert mit.

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    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mit Die sieben Kreise der Hölle hat Uwe Wilhelm es zum zweiten Mal geschafft, in meine Liste der Jahreshighlights zu landen.
    Ich hoffe, ich komme nicht in die Hölle….

    In der Haut von Helena Faber möchte ich auf keinen Fall stecken. Der Dionysos-Fall war zwar gelöst, aber nicht alle Täter wurden eingesperrt. Ein paar dieser Subjekte sind auf freiem Fuß, zum Teil, weil sie geflüchtet sind, zum Teil, weil der Rechtsstaat keine Handhabe gegen sie hat und zum Teil, weil es einfach Menschen gibt, die immer davon kommen. Einer von diesen Menschen ist Rashid Gibran, der seine undurchsichtige Rolle hier weiterführt

    Eine Sichtweise

    Auch in diesem Buch gibt es verschiedene Sichtweisen. Da ist zum einen die Sichtweise Helena Fabers, die ich ziemlich gut nachvollziehen kann. Ihre Töchter werden quasi vor ihrer Nase entführt, ihre Ermittlungen im Dionysos-Fall sind die Ursache und sie hat  durch diese Ermittlungen eine vage Vorstellung, was mit ihnen passieren wird. Unvorstellbar, was sie durchmacht.

    Eine andere Sichtweise

    Dazu gibt es auch immer wieder die Sichtweise der entführten Kinder. Katharinas und Sophies Erlebnisse werden zwar sehr einfühlsam geschildert, trotzdem nehmen mich diese Passagen wirklich jedes Mal sehr mit. Vielleicht, weil ich selber Kinder habe und als Mutter will man sich so etwas nicht vorstellen. Trotzdem blättere ich wie unter Zwang immer weiter - ich will wissen, wie es weiter geht.

    Perfekte Verbindung

    Uwe Wilhelm schafft es perfekt, diese beiden Sichtweisen zu verbinden. Auf der einen Seite hart, kalt und sehr brutal wie Helena Faber und ihr Mann eRobert ermitteln. Auf der anderen Seite zwar sehr einfühlsam, aber nicht weniger brutal, wie es den beiden Mädchen und deren Leidensgefährten ergeht. Dazwischen gibt es noch ein paar andere Episoden, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

    Verfolgt

    Die sieben Kreise der Hölle hat mich noch eine ganze Weile verfolgt, nachdem ich es schon längst ausgelesen hatte. Weniger weil es brutal war, das war es auf jeden Fall, sondern mehr, weil es solche perversen Typen wirklich gibt. Weil sich diese Typen tatsächlich zu großen Ringen zusammenschließen und gemeinsam agieren. Wenn man tatsächlich welche erwischt ist das Erstaunen immer riesig, wie lange sie schon ihr Unwesen getrieben haben. Das finde ich wesentlich gruseliger und abartiger als jeder Autor es sich ausdenken könnte.

    Mein Fazit:

    Mit Die sieben Kreise der Hölle hat Uwe Wilhelm es zum zweiten Mal geschafft, in meine Liste der Jahreshighlights zu landen. Wer auf spannende, nervenzerfetzende Spannung steht, der sollte sich dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen lassen. Man darf allerdings wirklich nicht zimperlich sein...

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    Krimines avatar
    Kriminevor 3 Monaten
    Enorm grausam und sehr spannend

    Die Berliner Staatsanwältin Helen Faber hat schon bei vielen Mordermittlungen mitgewirkt und zahlreiche Täter hinter Gitter gebracht. Doch dass sie in den eigenen Reihen auf einen Serienmörder stößt und ihr Chef in einem Kinderschänderring aktiv tätig ist, schockiert sie enorm. Nun wurden auch noch vor ihren Augen ihre beide Töchter entführt ohne, dass sie die auf Rachegelüste beruhende Tat verhindern kann. Eine erbarmungslose Jagd beginnt, bei der Helen weit über ihre Grenzen geht und das einst von ihr vertretende Recht keine Rolle mehr spielt.


    "Die sieben Kreise der Hölle" ist nach "Die sieben Farben des Blutes" der zweite Teil einer Trilogie, in dessen Mittelpunkt die grauenvollen Machenschaften einer Gruppe von Mädchenhändlern stehen. Menschen, deren Macht ungemein weit reicht und die nur schwer beizukommen sind. Deshalb wundert es nicht, dass eine ermittelnde Staatsanwältin und ihre Familie selbst zum Opfer grauenvoller Verbrechen werden und nur wenig Chancen haben, diese aufzuklären. Und während der Leser als Zeuge miterlebt, was mit den unschuldigen Mädchen geschieht, weiß die an den Ermittlungen beteiligte Staatsanwältin Helen Faber nicht, wo ihre Töchter sind und ob sie sie jemals wiedersieht.

    Uwe Wilhelm offenbart in seinem Thriller schonungslos, wozu Menschen fähig sind. Und obwohl die von ihm verfasste Story das Resultat seiner Gedanken ist, reicht sie erschreckend nah an die Wirklichkeit heran. Eine Tortur für den Leser, der sich genau, wie die überwiegende Zahl der Figuren mit starken Gefühlen auseinandersetzen muss, während er gleichzeitig von dem rasanten Handlungsverlauf gefesselt wird. Seite für Seite fiebert er mit, ist dabei, wenn Schreckliches geschieht und eine zu allem entschlossene Staatsanwältin bis um Äußersten geht. Letztendlich aber ist das alles noch nicht genug und er muss erfahren, wie wenig erfolgreich manche Ermittlungen trotz hohem Einsatz sind.

    Fazit:
    Ein gleichermaßen bewegender und mitreißender Thriller, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt und neben einer aufkommenden Gänsehaut auch eine deprimierende Hoffnungslosigkeit erzeugt.

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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Allzu verworren. Sehr unrealistisch - was die Staatsanwältin angeht. Verschwörungen nicht wirklich gut ausgebaut. Schade.
    Abstieg

    Menschenhandel – Prostitution – Versklavung – Folter – immer noch aktuelle, grausame Themen in manchen Regionen unserer Welt, die eigentlich zivilisierter sein sollte. Jedenfalls behauptet man das immer mal wieder. Es sind die kriminellen Parallelwelten, die immer Mal wieder die gesellschaftliche Oberfläche erreichen. Es gibt sie und mitunter verbergen sich Charaktere aus der Politik, der Wirtschaft und der Religion. Getrieben von urbanen, brutalen Ideen, ein Bedürfnis seine Ängste, die Wut zu kanalisieren, sind solchen Menschen alle Mittel Recht.

    Uwe Wilhelm greift diese Thematik in seinem neuesten Buch: „Die 7 Kreise der Hölle“ auf. Nach dem ersten Teil: „Die 7 Farben des Blutes“ geht es nun mit der Protagonistin – die Figur der Staatsanwältin Helene Faber weiter.

    Der Autor lässt Helene Faber und ihren Ex-Mann Robert in abgrundtiefe, grausame Höllen hinabsteigen. Ja es wird persönlich und Frau Faber sieht Rot – und lässt die Göttin des Rechts - Justitia hilflos stehen. Selbstjustiz – und das getrennte Ehepaar jagen gemeinsam, die Entführer ihrer Töchter. Ankläger – Richter – Henker – das Ehepaar ist rücksichtslos und verfolgt die Rettung ihrer Kinder konsequent und mit allen Mitteln. Das sie dabei ebenfalls zu Mördern werden, dass sie sich der Folter bedienen, lässt sie dabei nicht unbedingt sympathisch erscheinen.

    Auch psychologisch gesehen, verlangt „Die 7 Kreise der Hölle“ den Leser einiges. Thematisch sowieso am Rande des Erträglichen, gibt es radikale Gewaltexzesse und die erzählerische Perspektive des Martyriums der entführten Töchter, ist psychologisch gesehen, nachhaltig effektiv. Die Grundidee einer verschworenen Gemeinschaft, mit Personen des öffentlichen Lebens aus vielen sozialen und beruflichen Schichten unseres Sozialsystems, ist nichts Neues. „Der Club der Humanisten“ wie dieser hier genannt ist, bleibt in einer Schattenwelt verborgen. Schade, denn über eine Organisation und über die Motive der Mitglieder wäre dies ein spannendes Thema gewesen. Hauptsächlich handelt es sich bei der Story um eine actionreiche Schnitzeljagd, eine Blut- und Leichenspur. „Die durch die Hölle“ gehen wird zu einem Mantra für Helena und Robert Faber. Aber nicht nur Leichen pflastern ihren Weg – auf der Strecke bleiben auch die Vernunft, die Moral, die Ethik und das Vertrauen und realistischer wird die Story dadurch auch nicht. Eine respektable Realität, eine authentisch-glaubhafte Story beinhaltet „Die 7 Kreis der Hölle“ nicht. Plakative Gewalt in Kombination mit psychologischem Terror und Simsalabim fertig ist der Bestseller?

    Die Spannung verliert sich in einem Irrgarten der Gewalt – schade. Vielleicht etwas mehr Handlung, weniger ungeschickte aggressive Verhandlungen mit Schusswaffen wären hier vonnöten gewesen. Es gab auch wenige Charaktere, die tiefsinnig konzipiert wurden – einzig und alleine die Figur von Rashid Gibran, leider nur ein blasser Nebencharakter hatte die Möglichkeit hier wirklich zu faszinieren. Doch dieser blieb jenseits aller Chancen.
    „Die 7 Kreise der Hölle“ endet allerdings höllisch logisch. Allerdings sind die Kreise noch nicht gänzlich geschlossen. Dieser Part ist erstaunlicherweise überraschend gut gelungen – und „Good“ und „Evil“ zeigen sich mit vielen Schattenseiten. Atmosphärisch absolut stark beschrieben und das der Autor Uwe Wilhelm eine nicht erwartete Ausfahrt nimmt, kommt einen geplanten dritten Teil sehr gelegen.

    Fazit

    „Die 7 Kreise der Hölle“ von Uwe Wilhelm ist der Eingang zu einer höllischen Odyssee. Zwar nicht 10 Jahre – aber mindestens 10 Stunden spannender Unterhaltung, die durchaus noch hätte besser sein können. Wir hoffen mal auf mehr Handlung, etwas weniger Blut und einen wirklich intelligenten Widersacher.

    Michael Sterzik

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    leaslesezaubervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend, Gänsehaut und ekel inklusive. Der Autor kann es einfach!
    Einfach unglaublich ich habe jetzt noch Bluthochdruck!

    Als ich die "7 Farben des Blutes" in die Hände bekam, hätte ich nicht damit gerechnet, dass es mich so flashen würde. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und habe das Buch gefressen! Der Fall um Helena Farber ist in mein Gehirn gebrannt und als ich mitbekam das Band 2 erscheint musste ich das Buch unbedingt haben. Ich konnte es kaum erwarten und das Cover hat schon meine Neugierde entfacht, ich finde sie einfach nur genial, so ausdrucksstark und düster war auch schon das erste Cover aber dieses hat noch eine bessere Kombination. Die riesige 7 ist wieder brillant in Szene gesetzt und lädt sofort zum lesen ein.

    Der Autor hat gleich wieder von Anfang an losgelegt und die Geschichte startet sofort spannend mit der Entführung, die ersten 100 Seiten sind einfach nur so dahin geflogen. Wilhelm erzählt schonungslos und unglaublich spannend, teilweise war ich echt schockiert wie realistisch die Geschichte geschrieben ist.

    Die Story könnte nicht grausamer sein, Helena Farber verliert das was ihr am liebsten auf der Welt ist, sie wird genau da verletzt wo sie am empfindlichsten ist, ihre Töchter werden entführt. Der Autor schafft es das so zu erzählen, das ich Gänsehaut hatte und mich teilweise sogar geekelt habe vor diesem Abschaum. Der Autor greift ein heikles Thema auf und erzählt realistisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

    Helena Farber hat natürlich auch psychologische Auffälligkeiten aber wenn man bedenkt, was im letzten Teil so passiert ist, ist das kein Wunder. Ich glaube jede Mutter würde für ihre Kinder alles tun, so wie ich auch, obwohl Selbstjustiz ziemlich heikel ist, würde ich auch alle Möglichkeiten ergreifen um meine Kinder zurück zu bekommen. Ich mag Helena Farber besonders weil sie einfach eine ganz besondere Persönlichkeit ist und man so viel über sie erfährt, Überraschungen ohne Ende und dazu diese gewisse Härte, finde ich sehr gelungen!

    Dieser Thriller hat alles was man braucht: eine spannende Story, einen üblen und vielgesichtigen "Bösewicht", eine unglaublich beeindruckende und spezielle Protagonistin, natürlich auch genügend andere tolle Charaktere und dazu unglaublich viel Spannung!!! Ich kann es jetzt schon kaum erwarten sein nächstes Buch in die Hände zu bekommen. Das Ende war ganz schön heftig für mich, es lässt einen erstmal im Regen stehen und man muss erstmal wieder die Orientierung finden!


    Fazit:


    Ich kann hier nur die volle Punktzahl vergeben, dieses Buch hat mich mal wieder umgehauen, ich kann es kaum erwarten wie es weiter geht. Der Autor steigt auf meiner Lieblingsskala noch weiter nach oben und ich hoffe es dauert nicht mehr lange, bis der nächste Teil erscheint. Grausam, realistisch und unglaublich spannend, dieser Thriller bietet einfach alles!!! Unbedingt Lesen!!!

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    Schurkenblogs avatar
    Schurkenblogvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Höllisch, bösartig, rasant, packend entführt Uwe Wilhelm nicht nur die Figuren, sondern auch den Leser, in den Abgrund. Lesen!
    Höllisch, rasant, packend und abgrundtief böse!

    Der Fall "Dionysos" liegt kaum hinter ihnen, werden die Töchter der Staatsanwältin Helena Faber und ihrem Mann Robert entführt. Die Spur führt zu einer Geheimorganisation, einem Mädchenhändlerring. Besonders erschreckend dabei ist, dass die Hintermänner in unantastbaren Positionen sitzen und Helena und Robert bald nicht mehr wissen, wem sie überhaupt noch trauen können.


    Uwe Wilhelm hat hier nicht nur äußerst - wie in der Hölle so üblich - heiße Eisen angefasst, sondern lässt auch den Leser ins Schwitzen kommen. Actionreiche Szenen wechseln sich ab wie ein Schusswechsel, der nie endet. Es eskaliert an allen Stellen, nicht nur der Plot wird immer böser, immer drängender, nein auch die Themenhintergründe werden immer böser, verzwickter und aussichtsloser, die Figuren verzweifelter, aber auch skrupelloser.

    Moralische Seitenblicke werden geschickt in die Handlung verwoben, dass man sie kaum wahrnimmt bei all dem Schrecken, der hier auf den Leser losgelassen wird. Ob das nun Vietnam als Pädophilenparadies ist, die Türkei als Frauenhassobjekt, ob das die Aussichtslosigkeit beim Kampf gegen Diplomatenimmunität oder Lecks im Polizeiapparat ist, ob das Selbstjustiz oder pure ohnmachtsanfällige Verzweiflung ist ... moralisch ist all das harter Tobak. Nur geballt und komprimiert. Nur erschreckend.

    Für Leser, die einiges aushalten, eine absolute Leseempfehlung! Packend, düster, traurig, erschreckend, rasant und höllisch. Alles in einem Paket.

    Hinweis: Ich würde empfehlen, unbedingt mit Band 1 (Die sieben Farben des Blutes) zu beginnen, denn die Fälle werden nur teils aufgeklärt und ziehen sich weiter, ebenso wie die Figuren.

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    heinokos avatar
    heinokovor 4 Monaten
    Ein Thriller von schmerzhafter Härte

    Ein Thriller von schmerzhafter Härte

    Der Inhalt lässt sich in Kürze zusammenfassen:  Vor den Augen der Staatsanwältin Helena Faber werden ihre beiden Töchter Katharina und Sophie entführt. Und es beginnt eine rasende Jagd von Saigon über Istanbul bis Berlin und jenseits aller legalen Wege, tief hinein in die zynische Welt des Kinderhandels mit mafiöser Struktur, in der fern jeglicher moralischer Bedenken Millionen verdient werden an Kindern, meistbietend verkauft an scheinbar normale Bürger, an harmlos erscheinende Nachbarn, an als Kunstliebhaber getarnte Pädophile.

    Die Story musste nicht erfunden werden. Ganz aktuell zeigt sich in der gerichtlichen  Aufarbeitung des Staufener Missbrauchsfalles die Spitze eines gewaltigen Eisbergs der Widerwärtigkeiten, und Uwe Wilhelm macht eigentlich nichts anderes, als die abstoßendste Seite der Wirklichkeit komprimiert in ein Buch zu verpacken und uns mit Rasanz durch die verstörende Handlung zu jagen. Es ist spürbar, dass der Autor vom Film kommt. Er schreibt quasi in Bildsequenzen, jedoch ohne Bildbeschreibung. Sein Sprachstil wirkt atemlos, mitunter durch Einschub von Sätzen, die keine sind, ohne Verb, ohne Adjektiv. Spannend ja, abstoßend auch.  Aber trotz des rasanten Erzähltempos und der grausamen Details hat mich der Thriller nicht richtig gepackt. Vielleicht wegen seiner nüchtern-distanziert beschriebenen Protagonisten, die mich an keiner Stelle emotional erreichten. Oder weil mir die wütend-gehetzte Sprache nicht gefällt. Oder weil zu viele Gesichter zu Brei geschlagen werden. Ein Thriller von schmerzhafter Härte, nicht für jeden zu empfehlen.


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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 4 Monaten
    Geht unter die Haut

    Nachdem „Die sieben Farben des Blutes“ mit einem solch gemeinen Cliffhanger endeten, geht es nun also weiter mit der Geschichte um die Staatsanwältin Helena Faber. Die Töchter Sophie und Katharina wurden entführt und Helena Faber ist sich sehr sicher, dass die Kreise um den ehemalige Oberstaatsanwalt Paulus dafür verantwortlich sind. Seine dunkle Seite durften wir im Vorgängerband zur Genüge kennenlernen, als er Dionysos deckte, um seine eigenen Verfehlungen unter der Decke zu halten. Es ist ein Albtraum für Helena und ihren Ex Robert. Auch wenn es ihr gegen den Strich gibt, sich an dubiosen Professor Rashid Gibran zu wenden, bleibt ihr nichts anderes übrig, wenn sie ihre Töchter retten will.

    Auch dieses Mal beschert uns der Autor Uwe Wilhelm einen komplexen und sehr spannenden Thriller.

    Eine Mutter wird bis zum Letzten um ihre Kinder kämpfen. So geht es natürlich auch Helena. Sie traut Rashid Gibran nicht, zu undurchsichtig und zu verdächtig ist dieser Mann, aber trotzdem muss sie ihn um Hilfe bitten. Die Hinweise, die sie erhält, bringen Helena und Robert weit rum in der Welt. Doch mehr und mehr kommt ihr die Erkenntnis, dass es einen Verräter in den eigenen Reihen geben muss.

    Wie schon im letzten Band konnte ich mit Helena fühlen und hatte Mitleid mit ihr. Trotzdem ist mir diese Frau nicht sehr sympathisch. Aber sie ist stark und lässt sich durch nichts und niemanden unterkriegen. Aber sie muss auch stark sein, denn ihr Gegner, ein Menschenhändlerring, ist grausam und mächtig.

    Es ist schwer zu ertragen, wenn man erfährt, was Sophie und Katharina, aber auch vielen anderen Mädchen angetan wurde und es ist unglaublich, wenn Mütter ihre eigenen Töchter verkaufen. Was geht nur in manchen Menschen vor? Es ist unbegreiflich.

    Selbstjustiz ist verwerflich und nicht zu akzeptieren und doch kann man verstehen, dass Menschen, die erleben müssen, was gewissenlose Menschen tun und die dennoch davonkommen, zu diesem verzweifelten Mittel greifen. 

    Das Ende habe ich so nicht vorhergesehen, aber es passt und erscheint mir sehr realistisch.

    Dieser Thriller ist packend und sehr, sehr spannend. Absolute Leseempfehlung!

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