Befreiungsschlag

von Uwe Zissener und Stefan Gemmel
4,8 Sterne bei16 Bewertungen
Befreiungsschlag
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Neue Kurzmeinungen

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Ein Blick hinter die Kulissen eines Anti-Gewalt-Trainings. - interessant!!!

danielamariaursulas avatar

Ein Jahr mit Maik durch die Höhen und Tiefen des Antigewalttrainigs gehen. Wieso wurde er so gewaltbereit und wie kommt er wieder raus?

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Inhaltsangabe zu "Befreiungsschlag"

Damit hatte Maik nicht gerechnet. Geprügelt hat er sich schon oft, immer folgenlos, aber nun wurde er zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Er hat die Wahl: Knast oder ein Anti-Gewalt-Training. Klar, dass Maik solch ein Training für völlig überflüssig hält, auf Psychogeschwätz kann er verzichten. Doch weil das Training besser ist als Gefängnis, willigt er ein und macht erstaunliche Erfahrungen. Seine Umwelt und vor allem seine Freundin Julia beginnen gerade, ihn mit anderen Augen zu betrachten, da droht der Rausch der Spielkonsole ihn vom Weg abzubringen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401509525
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:06.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    KarinFrankes avatar
    KarinFrankevor 7 Stunden
    unbedingt lesen

    Der 17jährige Maik ist ein Schläger und schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Nun wird er zu einer 1 1/2jährigen Bewährungsstrafe verurteilt - und zu Sozialstunden und einem Antigewalttraining (AGT).
    Die Geschichte wird aus Maiks Sicht erzählt. Anfangs hat er null Bock, alles ödet oder kotzt ihn an. Ein äußerst unsympathischer Kerl, denkt man zu Beginn der Geschichte. Erst nach und nach steigt man in seine Gefühlswelt ein und versteht, wie er so geworden ist.
    Auslöser für seinen Wandel (und auch meinen, man fühlt und leidet zunehmend mit ihm) ist das AGT, in dem er lernt, sich mit seinem Verhalten und seinem Innersten auseinanderzusetzen.
    Obwohl eigentlich ein Jugendbuch ist es für Erwachsene mindestens genauso gut geeignet. Es gibt einen sehr interessanten Einblick in die Gefühls- und Lebenswelt junger Gewalttäter. Das Buch macht nachdenklich, rüttelt auf und verändert die Perspektive des "Normalbürgers". Deswegen fünf Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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    suse9s avatar
    suse9vor 6 Monaten
    Schonungslos, ehrlich und absolut empfehlenswert

    Ich hätte mir das Buch nie gekauft, wenn ich nicht während einer Lesung darauf aufmerksam geworden wäre. Das Cover ist sehr düster gehalten, der Schriftzug wirkt bedrohlich und doch muss ich im Nachhinein zugeben, dass Beides exakt zu dem Inhalt passt, was viel zu selten der Fall ist.

    Maik kann seine Aggressionen nicht unter Kontrolle halten, auch wenn er dies selbst so nicht einschätzt. Während der Urteilsverkündung ist er deshalb auch unaufmerksam und wünscht sich nur, dass alles schnell zu Ende geht, damit er zu seinen Freunden zurück kann, die ihn wenigstens verstehen. Ein paar Sozialstunden können ihn nicht schrecken, denn er hat nicht vor, diese auch zu leisten. Krankenscheine gibt es schnell und komplikationslos, so dass dieses Problem gelöst ist, bevor es ihn belasten kann. Alles wird anders, als der Brief mit dem Urteil zu Hause eintrifft und er erkennen muss, dass er den Worten der Richterin wirklich nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hat.

    Der Roman beginnt erst einmal wie erwartet. Maik gammelt sich durch den Tag, verschläft sein Bewerbungstraining, erscheint widerwillig beim Anti-Aggressions-Training. Dies alles ist vorhersehbar und nicht wirklich spannend. Trotzdem bin ich von Anfang an von der Geschichte beeindruckt. Die Sprache ist leicht verständlich, aber nicht anbiedernd oder gar platt. Der Leser wird Zeuge sowohl der Handlungen als auch der Gedanken Maiks. In Rückblenden erfährt er von dessen vergangenen Taten und wie es dazu kam. Hier gibt es keine Ausreden oder Erklärungsversuche, sondern die schonungslose Wahrheit. Auf Klischees wird völlig verzichtet.

    Im Klappentext erfährt man, dass das Geschilderte auf wahren Begebenheiten beruht. Der Autor durfte eine Zeitlang ein AGT beobachten. Das merkt man der Geschichte auch an. Zu jeder Zeit hatte ich den Eindruck, dass Uwe Zissener nah an die Jugendlichen und deren Betreuer herangekommen ist. Er schaffte es, dass ich mich selbst integriert fühlte, mitlitt und –freute. Ich lachte und weinte. Besonders hoch rechne ich dem Autor an, dass er komplett auf den belehrenden Zeigefinger und ein schwülstiges „Alles-wird-gut-Ende“ verzichtete.

    Dieses Buch bekommt von mir eine leidenschaftliche Leseempfehlung, sowohl für Jugendliche, Eltern als auch Lehrer und Betreuer.

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    TanteGhostvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Blick hinter die Kulissen eines Anti-Gewalt-Trainings. - interessant!!!
    Ein Schlag der etwas anderen Art

    Ein Blick hinter die Kulissen eines Anti Gewalt Trainings – interessant!!!

    Inhalt:
    Maik steht mit seinen wenigen Lebensjahren schon so ziemlich weit unten. Dem Knast konnte er noch einmal entgehen, aber dafür gilt es Sozialstunden abzuleisten und ein Anti Gewalt Training zu bestehen.
    Maik nimmt das alles anfangs noch sehr auf die leichte Schulter. Immer schön im selben Trott bleiben. Doch seine Familie bekommt das Urteil irgendwann mit und setzt ihm die Pistole auf die Brust.
    Maik macht also erst seine Sozialstunden, um zum Training zugelassen zu werden. Im Training erlebt er mit, wie Menschen scheitern. Er begreift die Konsequenzen und begreift, um was es auch für ihn geht.
    Maik kämpft sich wieder zurück, auf den richtigen Weg.

    Der erste Satz:
    „Das leise Quietschen gehörte für Maik zum Frühlingsanfang wie der Duft von frischen Blumen oder die Rückkehr der Zugvögel.“

    Der letzte Satz:
    „Und Maik war überrascht, wie leicht ihm der Schritt in dieses Haus fiel.“

    Fazit:
    Das dunkle Cover mit dem Kapuzenjungen hat mich nicht gerade neugierig auf das Buch gemacht. Ich habe es eben gelesen, weil es an der Reihe war. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was mich allerdings bewogen hat, das mal auf meine Liste zu setzen, war mir zu diesem Zeitpunkt sehr schleierhaft.
    Aber etwas anderes erwartet habe ich, als ich es bekommen habe. Irgendwie so eine Story, um eine dunkle Gestalt, die alles umbringt, was ihr nicht passt. Aber bekommen habe ich am Ende eine hochgradig interessante Story darüber, wie sich ein Jugendlicher quasi ins Leben zurück kämpft.
    Die Story selber war nicht besonders anspruchsvoll. Es gab nur einen Handlungsstrang, der ab und zu mal in die Vergangenheit oder die Gedankenwelt ausgebrochen ist. Da gab es keinen Raum für Unverständnis und solche Sachen. Es lief einfach weiter. Und hin und wieder habe ich in den Gedankengängen des Protagonisten auch meine eigenen wiederfinden können. So von wegen, die ganze Welt ist gegen mich.
    Einen Film hatte ich beim Lesen nicht vor meinem geistigen Auge. Das Buch hat auf eine andere, seine eigene Art fasziniert. Es war hier eben viel von Gefühlen und Gedanken die Rede. Die haben sich im Laufe der Handlung aber massiv geändert. Und genau diese Wandlung fand ich sehr faszinierend. Zumal der Autor nicht nur eitel Sonnenschein eingebaut hat. - Die einen sind gescheitert. Andere haben gemerkt, dass ihr Weg ein anderer ist und wieder andere haben es geschafft.
    Alles war einfach beschrieben. Trotzdem es psychisch mitunter mächtig zur Sache ging, fielen keine Fachbegriffe. Alles lies sich leicht lesen und verstehen.
    Aber deswegen möchte ich das Buch nicht als leichte Kost bezeichnen. Verarbeiten muss man das Gelesene dann doch schon.
    Das Buch ist nicht besonders dick. Mein Reader hat gerade mal 170 Seiten angezeigt. Aber auch die wenigen Seiten hatten es mächtig in sich.

    Hier kann ich reinsten Gewissens sagen, dass ihr euch das Buch ruhig mal antun solltet. Es ist vollkommen egal, dass es ich hier um ein Jugendbuch handelt. Es sollte vielleicht auch mal in die Schullektüre aufgenommen werden. Pädagogisch hat es auf jeden Fall mehr drauf, als „Kabale und Liebe“ und Co.
    Klare Leseempfehlung!!!

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

    Kommentare: 1
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    Anis avatar
    Anivor 9 Monaten
    Empfehlenswert!

    Der 17-jährige Maik hängt am liebsten mit seiner Clique ab und wenn ihm einer dumm kommt, dann schlägt Maik zu. Doch damit muss jetzt Schluss sein, denn nach einer besonders aggressiven Prügelei landet er vor Gericht. Die Jugendstrafe wird zwar zur Bewährung ausgesetzt, um die Auflagen zu erfüllen, muss Maik allerdings Sozialstunden und ein Antigewalt-Training absolvieren. Auf dieses Psychogeschwätz, dass ihn, seiner Meinung nach, eh nicht weiterbringen wird, hat er allerdings überhaupt keine Lust. Als ihm dann aber bewusst wird, dass er dann in den Knast muss, entscheidet sich Maik dafür, dass das AGT wohl doch die bessere Alternative ist. Ohne große Motivation rafft er sich schließlich dazu auf und geht davon aus, dass die Trainer sich bestimmt schon ihre Meinung über ihn gebildet haben und dass das zu erwartende Psychogeschwätz ihm gewaltig auf die Nerven gehen wird. Doch dann kommt alles ganz anders....

    Uwe Zissener ist Dipl.-Sozialarbeiter, Erlebnispädagoge, Mediator und AGT-Trainer. Er arbeitet seit Jahren in der Gewaltprävention und als Antigewalt-Trainer. Stefan Gemmel ist einer der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren im deutschsprachigen Raum. Er hat Uwe Zissener und seine Kollegen ein Jahr lang, mit dem Einverständnis der Teilnehmer, beim AGT-Training begleitet. Aus diesen Erfahrungen, bei denen er die Höhen und Tiefen und die Erfolge und Rückschläge, hautnah miterleben konnte, ist dieser Roman entstanden.

    Da man beim Lesen merkt, wie viel Herzblut und Realität in Maiks Geschichte steckt, ist man von ersten Moment an mitten im Geschehen und verfolgt gespannt, welche Erfahrungen Maik sammelt und wie es überhaupt dazu kam, dass er zum aggressiven Schläger wurde, der seine Probleme nur auf diese Art lösen konnte. Obwohl Maik wahrlich kein Unschuldslamm ist, gelingt es dem Autoren hervorragend, ihn so zu beschreiben, dass er nicht unsympathisch wirkt. Man blickt hinter Maiks Fassade und bekommt dabei lebendige Einblicke in seine Gedanken und Gefühle. Obwohl man selbst seine Probleme wohl anders lösen würde, wird nachvollziehbar vermittelt, wie es bei Maik dazu kommen konnte.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und gerät schon bald in den Sog der Ereignisse. Man fiebert mit Maik mit und leidet mit seiner Mutter, die es alles andere als leicht hat, mit. Die Protagonisten wirken so lebendig, dass man sich mit ihnen und all ihren Problemen identifizieren kann. Die Einblicke in das Antigewalt-Training und die Prozesse, die dadurch ausgelöst werden, sind so interessant, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen mag. Natürlich gibt es auch Rückschläge. Doch auch das wird realistisch vermittelt, sodass dieser Roman noch glaubhafter wirkt.

    Ich habe dieses Buch geradezu verschlungen und mochte es nach kurzer Zeit kaum noch aus der Hand legen. Ich habe selbst Kinder im Teenager-Alter und deshalb vieles, was so in den Schulen "abgeht", wiedererkannt. Deshalb konnte ich Maiks Werdegang glaubhaft nachvollziehen und habe wütend über das, was Mobbing auslösen kann, nachgedacht. Dieses Buch halte ich für sehr wichtig und würde mir deshalb wünschen, dass es als Schullektüre in den Klassen gelesen wird. Denn auch die Lehrer könnten daraus einige Denkanstöße für sich mitnehmen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb auch alle fünf Bewertungssterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 9 Monaten
    Letzte Chance

    Maik ist siebzehn Jahre alt und hat schon viel Mist gebaut. Aber dann landet er wegen einer Prügelei vor Gericht. Was das Urteil für ihn bedeutet, sieht er in seiner jugendlichen Überheblichkeit gar nicht. Bewährung ist für ihn keine Strafe und die Sozialstunden und das Anti-Gewalt-Training wird er genauso schludern wie die Berufsförderungsmaßnahme, die er besucht, weil er keinen Ausbildungsplatz bekommen wegen seines schlechten Hauptschulabschlusses. Aber wenn er nicht in den Knast will, muss er erst mal guten Willen zeigen und zu der Vorbesprechung des AGT gehen. Er ist überrascht, dass man dort respektvoll mit ihm redet und ihn für voll nimmt. So geht er dann das AGT an und macht erstaunliche Erfahrungen, die ihn nachdenklich machen. Aber es ist auch gar nicht so einfach, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

    Meine Gefühle Maik gegenüber waren sehr zwiespältig. Mal tat er mir leid, mal hätte ich ihn nur durchschütteln mögen, damit er zu Verstand kommt. Erst so nach und nach erfahren wir Leser, wie es zu Maiks Verhalten gekommen ist. Schon sehr früh wurde er das Opfer und es wurde nicht besser. Aber niemand hat erkannt, was da passiert, denn Maik hat auch nicht darüber geredet.

    Die Pubertät ist ein schwieriges Alter. Die Jugendlichen wissen per se alles besser und lassen sich nichts sagen. Ich kann die Mutterverstehen, die es als Alleinerziehende schon schwer hat und immer nörgelt. Man weiß genau, dass Nörgeln nichts bringt, aber es ist schwierig, Zugang zu den Jugendlichen zu bekommen. In einer Sache aber habe ich die Mutter nicht verstehen können, nämlich als sie ihren Sohn vor Gericht alleine gelassen hat.

    Maik erkennt, dass es an ihm ist, etwas zu verändern. Er selbst ist für sein Leben verantwortlich. Aber die Erkenntnis ist eine Sache, das entsprechende Handeln eine ganz andere.

    Mir hat es gefallen, wie die AGT-Trainer Maus und Katzner mit den Jugendlichen umgehen. Sie schenken ihnen nichts, aber sie sind für sie da und respektieren sie. Erschreckend und realistisch fand ich die Erfolgsquote.

    Es ist ein wichtiges Thema, das in diesem Jugendbuch behandelt wird. Auch wenn vorauszusehen war, wie die Geschichte endet, fand ich das Buch sehr spannend.

    Sehr empfehlenswert!

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Jahr mit Maik durch die Höhen und Tiefen des Antigewalttrainigs gehen. Wieso wurde er so gewaltbereit und wie kommt er wieder raus?
    Fesselnd und eindrucksvoll

    Der 17 jährige Maik hat sein Leben bislang versemmelt. Sein Hauptschulabschluß ist so schlecht, daß an einen Ausbildungsplatz nicht zu denken ist. In einer Berufsfördermaßnahme sitzt er seine Zeit ab, wenn er sie nicht schwänzt. Sein Leben scheint darin zu bestehen, mit seinen Kumpels abzuhängen und auf den nächsten Ärger zu warten. Kommt ihm einer dumm, schlägt er zu. Doch das zu oft und zu heftig, daher verurteilt ihn die Jugendrichterin zu 1 Jahr und 6 Monaten auf Bewährung. Während der 3 jährigen Bewährungszeit hat er 80 Sozialstunden und anschließend ein Antigewalttraining (AGT) zu absolvieren.

    Damit steht er mit einem Bein in Haft, doch auch das rüttelt ihn nicht wach. Seine verzweifelte Mutter und sein wütender Großvater verlangen von ihm, das AGT auch wirklich anzutreten. Doch bis dahin muß er erst noch binnen zwei Wochen die Sozialstunden ableisten, weil er sich mal wieder um nichts gekümmert hat. Die Ableistung der Bewährungsauflagen werden für Maik zu einer riesen Herausforderung. Nach und nach muß er sich sich selbst, seinen Ängsten, Nöten und Taten stellen. Das AGT und seine Teilnehmer werden zu einem festen Bestandteil seines Lebens und zu seiner Reise zu sich selbst.

    Ich wollte ja schon immer wissen, wie so ein AGT abläuft, aber meine verurteilten Mandanten, haben mir immer nur sehr ausweichend geantwortet. Als ich von diesem Buch erfuhr, wollte ich es daher unbedingt lesen und es hat sich gelohnt! Als Leser begleitet man Maik zu 30 AGT-Terminen keinen einzigen darf er verpassen, egal wie schmerzhaft die Erkenntnisse sind, die er über sich selbst gewinnt. Denn das AGT ist letztendlich ein Verhaltenstraining. Um sein Verhalten zu ändern, bedarf es nicht nur der Einsicht, daß es falsch ist, man muß verstehen warum man so handelt, warum man bisher wie zwanghaft in ein Verhaltensmuster fiel, um es zu durchbrechen und zu ändern. Man dringt tief in Maiks Kopf, der anfangs nicht sympathisch ist. Seine Gedanken befremden und stoßen ab. Nach und nach beginnt er zu hinterfragen. Warum er so geworden ist. Man stößt auf eine Spirale des Mobbens und der Gewalt. Sehr gut gefielen mir die Einblicke in die Entstehung des Mobbings und die Nöte die es bei den Betroffenen auslöst. Wie die Opfer nicht selten, um den Druck, den sie erleiden, endlich rauszulassen, selbst zu schlagen. Wie die Opfer zu Gewalttätern werden, um ihre Opferrolle endlich zu durchbrechen. Dies ist sehr eindrucksvoll und nachvollziehbar beschrieben. Aber es entschuldigt nicht, es erklärt. Zudem zeigt Maik am Ende die Einsicht auf, wie er sich selbst aus dieser Spirale der Gewalt befreien kann.

    Viele Leser mögen denken, ja das betrifft mich nicht, mit solchen Leuten habe ich nichts zu tun. Wirklich? Noch nie aus gefühltem Gruppenzwang einen Mitschüler verächtlich gemacht, oder einen Dritten grundlos respektlos behandelt? Dies könnte schon ein Mosaik in der Abwärtsspirale des Betroffenen sein. Bei sämtlichen Amokläufen werden die Täter als Außenseiter beschrieben, doch wie sind sie dazu geworden? Meist trägt die Umgebung eine Mitschuld und so sollte sich der Leser fragen, was kann ich tun, um mich nicht mitschuldig zu machen? Warum kann ich nicht jemanden der anders ist, einfach anders sein lassen, ohne einen blöden Spruch oder einen abschätzigen Blick.

    Dieses Buch macht nachdenklich, es rüttelt wach und führt hoffentlich auch bei den Lesern zu einer eventuell nötigen Verhaltensänderung.

    Das Autorenduo besteht aus dem erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel, selbst Vater zweier schulpflichtiger Kinder. Seine Lesungen sind legendär, man sollte ihn unbedingt man live erleben, denn nicht umsonst ist er bereits zum Lesekünstler des Jahres gekürt worden. Wer aus NRW kommt hat demnächst im Oktober ihn im Rahmen des rheinischen Lesefestes Käptn Book in Bonn live zu erleben.

    Uwe Zissener ist Dipl. Sozialarbeiter, Erlebnispädagoge, Mediator und AGT-Trainer. Ihn und seinen Kollegen hat Stefan Gemmel fast ein Jahr zu dem damaligen AGT-Kurs begleitet und die Höhen und Tiefen, die Erfolge und das Versagen dort hautnah miterlebt.

    Durch diese Kooperation ist ein äußerst anschaulicher Einblick in die Seele von „Maik“ gelungen. Sehr flüssig und realitätsnah geschrieben. Ich mußte einfach immer weiterlesen, ich litt mit seiner Mutter und bekam wieder eine Wut, auf das Mobbing, das an den Schulen einfach nicht in den Griff bekommen wird.

    Ein wirklich tolles, wichtiges Jugendbuch, das hoffentlich noch oft in Schulen als Lektüre eingesetzt wird. Ein Buch, das nicht nur Jugendliche, sondern auch ihre Eltern und Lehrer lesen sollten, denn oft genug tragen auch Lehrer ihren Teil zu dieser Abwärtsspirale bei. Absolut verdiente 5 von 5 Sternen.

    Gewinnspiel:

    Damit das Buch sich noch etwas verbreitet, verlose ich von heute bis zum 2. September ein vom Autor Stefan Gemmel signiertes Exemplar von „Befreiungsschlag“. Da ich das Porto selber trage, kann ich nur Bewerbungen innerhalb Deutschlands berücksichtigen. Kontaktiert mich einfach auf dem Blog, schreibt mir Euren Namen, Stichwort „Befreiungsschlag“ und ihr seid dabei. Viel Erfolg!

    Kommentare: 2
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    Tiffi20001s avatar
    Tiffi20001vor 2 Jahren
    Befreiungsschlag: gelungener Jugendroman zu einem wichtigen Thema, das anschaulich vermittelt wird

    Klappentext:

    Damit hatte Maik nicht gerechnet. Geprügelt hat er sich schon oft, immer folgenlos, aber nun wurde er zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Er hat die Wahl: Knast oder ein Antigewalt-Training. Klar, dass Maik solch ein Training für völlig überflüssig hält, auf Psychogeschwätz kann er verzichten. Doch weil das Training besser ist als Gefängnis, willigt er ein und macht erstaunliche Erfahrungen. Seine Umwelt und vor allem seine Freundin Julia beginnen gerade, ihn mit anderen Augen zu betrachten, da droht der Rausch der Spielkonsole ihn vom Weg abzubringen…

    Buchgestaltung:

    Das Cover zeigt neben dem Titel „Befreiungsschlag“ die Darstellung einer Person und ist überwiegend in Schwarztönen gehalten worden.
    Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da ich es zum Buchinhalt passend finde und es mich neugierig gemacht hat. Die Darstellung der Person finde ich ebenfalls gelungen und ich mag es, dass diese nicht direkt gezeigt wird. Die Farbgestaltung ist zwar sehr dunkel gehalten, spiegelt aber auch die Handlung und vor allem die Thematik des Buches sehr gut wieder.
    Besonders überzeugen kann mich der Titel des Buches, da man durch diesen sofort einen Einblick in die Geschichte erhält. Zudem gefällt es mir, wie der Titel in das Cover integriert wurde und dass gewisse Teile des Titels, die einen Bezug zum Inhalt haben, hervorgehoben wurden.
    Der Klappentext stellt das Buch interessant dar, obwohl ich auch denke, dass die Beschreibung nicht vollkommen passend ist.
    Insgesamt gesehen eine sehr gelungene Buchgestaltung, die es schafft, zum Lesen zu animieren.

    Eigene Meinung:

    Die Covergestaltung und die Thematik des Buches konnten mich neugierig machen, sodass ich auf die Umsetzung gespannt war, welche mich letztendlich sehr überzeugte.
    Ich finde generell das Thema der Gewalttätigkeit bei Jugendlichen und wie damit umzugehen ist, sehr wichtig und spannend.
    Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen und ich fand es toll, dass man zunächst einmal die Lebenswelt der Hauptfigur Maik kennen lernen konnte. Die Geschichte blieb dann auch durchwegs spannend und es hat mir gefallen, dass man sowohl Maiks Veränderung, aber auch seine Rückschläge und Probleme erleben konnten. Hierbei konnte mich vor allem überzeugen, dass das Training für die ganze Gruppe nicht reibungslos verlief, sondern es auch zu Spannungen und Hindernissen kam, sodass ich das AGT als realistisch erlebt habe. Die Rückblenden in Maiks Schulzeit empfand ich als sehr interessant, da ich mir dadurch ein genaues Bild von ihm und von seinen Beweggründen machen konnte. Im Buch konnte mich besonders der Aspekt des Anti-Gewalt-Trainings, welches einen großen Teil der Handlung einnimmt, begeistern. Dieses wird sehr anschaulich beschrieben und die Übungen werden nachvollziehbar dargestellt. Das Ende des Buches finde ich gelungen, auch wenn mir dabei ein Aspekt sowie der Epilog etwas zu unrealistisch waren.
    Die Figuren des Buches sind sehr interessant dargestellt und ich konnte mich gerade in Maik sehr gut hineinversetzen. Man lernt ihn während des Buches sehr gut kennen und obwohl er schlimme Taten begangen hat, konnte ich auch seine Sichtweise nachvollziehen und empfand Mitleid mit ihm. Auch die anderen Charaktere und vor allem die Teilnehmer sowie die Leiter des Trainings konnten mich überzeugen, da ich sie als sehr individuelle und interessante Figuren erlebt habe.
    Die Sprache des Buches ist sehr flüssig und angenehm geschrieben, sodass ich der Handlung problemlos folgen konnte. Der Schreibstil hat es auch geschafft, dass ich mich gut in die Lage von Maik hineinfühlen konnte.

    Fazit:

    Ein sehr gelungener Jugendroman, der mich durch die wichtige Thematik fesseln konnte und bei dem ich die Darstellung des Anti-Gewalt-Trainings als sehr realistisch und anschaulich empfand. Ich konnte mich dabei gut in die Hauptfigur Maik hineinversetzen und auch den Schreibstil empfand ich als flüssig, sodass ich den Roman absolut empfehlen kann.

    Autor:

    Stefan Gemmel, Jahrgang 1970, ist einer der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren im deutschsprachigen Raum. Der Leseweltrekordler 2012 und 2015 wurde für seine herausragenden Autorenlesungen und sein Engagement in Sachen Leseförderung als Lesekünstler des deutschen Buchhandels und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Mit seiner Familie lebt er in Lehmen an der Mosel.

    Allgemeine Infos:

    Titel: Befreiungsschlag
    Autor: Stefan Gemmel
    Verlag: Arena Verlag
    Seitenzahl: 240
    Preis: 9,99 EUR
    ISBN: 978-3401509525

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    irismarias avatar
    irismariavor 2 Jahren
    intensive Studie eines gewalttätigen Jugendlichen

    "Befreiungsschlag" von Uwe Zissener und Stefan Gemmel ist ein packender Roman über einen aggressiven Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht der 17jährige Maik, der wegen wiederholter Schlägereien vor Gericht steht. Sein letzter Angriff auf einen ehemaligen Klassenkameraden war so massiv, dass ihm eine Gefängnisstrafe droht, die allerdings auf Bewährung ausgesetzt wird, wenn Maik Sozialstunden ableistet und an einem AGT (Antigewalttraining) teilnimmt. Maik hat zu beidem keine Lust und auch nicht zu seinem Berufsvorbereitungskurs, doch da der Knast noch schlimmer für ihn ist, lässt er sich auf das Training ein. Sehr einfühlsam schildern die Autoren Maiks Gefühlswelt, warum er zum Schläger wurde, wie er auf seine Umwelt reagiert und immer wieder die Schuld bei anderen sucht. Auch das AGT ist eindrücklich geschildert und man merkt, dass die Autoren vom Fach sind bzw. gut recherchiert haben.
    "Befreiungsschlag" ist nicht nur spannend zu lesen, sondern gibt auch einen guten Einblick in die Denkwelt eines gewalttätigen Jugendlichen. Ich empfehle das Buch für Jugendliche und Erwachsene.

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    sunshineladytestets avatar
    sunshineladytestetvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Top
    Sehr gut

    Befreiungsschlag" von Uwe Zissener Eigentlich ein Buch was eher nicht so mein Genre ist und mich doch wegen des schönen Covers ansprach und dessen Klappentext mich dann überzeugte. Dieses Buch ist grade für teenies in schweren Phasen evt mal was gutes . Man versteht Maik die meiste Zeit sehr gut , evt auch weil ich damals in Freundeskreis selber so "Problem Fälle "hatte. Natürlich haben so krasse ausraster seinen Grund . Niemand ist gerne so wenn ihr mich fragt . Das einzige was ich dabei sagen muss , Rechtfertigt das in Keinster Weise . Da ist nunmal meine Mama Sicht zu stark . Gott bewahre das mein Kind mal an jemand gerät wie Maik. Wobei mir die Wandlung richtig gut gefiel und verdeutlicht jeder kann sich ändern , wenn er denn nur die Anstöße findet wofür er das tun soll . Wir alle haben unsere Gründe uns zusammenzureißen auch Maik , der zu einer Strafe verdonnert wird Sozialstunden plus anti Gewalt Training . Mogeln ist nicht , aber das hört sich alles nicht grade cool an ist sein erster Gedanke . Er merkt aber schnell das er dort vorrangig nicht wie ein Problem behandelt wird sondern ihm nur Wege aufgezeigt werden sich zu bessern , Das ohne ihm Vorwürfe zu machen , sondern es wird ihm selber vor Augen geführt . Was ihn immer symphatischer werden ließ. Ein ernstes Thema in der heutigen Zeit , Was ich finde sehr gut umgesetzt war , mit vielen Denkanstößen . Am Schluss gefiel mir Maik sogar richtig gut und ich denke er wird seinen Weg machen . Sehr gutes Buch .

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch, das einem aufzeigt, dass es Jugendliche nicht immer einfach haben.
    Sehr Wirklichkeitsnah!

    Maik wird nach einer Schlägerei zu 18 Monaten auf drei Jahre Bewährung verurteilt. Zusätzlich muss er noch Sozialstunden ableisten und an einem Antigewalt-Training teilnehmen. Zuerst versucht er sich noch zu drücken, denn dieser ganze Psychokram ist nichts für ihn, aber dann geht er doch mal hin und merkt, dass das gar nicht so übel dort ist.

    Das Cover ist wirklich sehr düster. Dadurch fallen die beiden Wörter Frei und Schlag natürlich besonders auf. Gut gefällt mir auch das Bild von dem Jungen mit dem Kapuzenpulli. Das ist einfach sehr aussagekräftig und passt zu der Jugend von heute.
    Was mir immer etwas komisch vorkommt, ist wenn Erwachsene in Jugendsprache schreiben. Das ist meine ganz persönliche Meinung und irgendwie komm ich da nicht so wirklich rein dann. Aber das kann auch daran liegen, weil ich nicht so viel Kontakt mit der heutigen Jugendsprache im Alltag habe und sie ich vielleicht einfach nur keine Ahnung davon habe. ;)
    Aber ansonsten findet man sehr gut in die Geschichte rein und mir gefällt auch der sonstige Schreibstil. Man erfährt gleichermaßen vom heutigen Maik als auch vom vergangenen Maik. Und bekommt einen Einblick in die Zeit, wo seiner Meinung nach alles schief gelaufen ist. Trotz dieser vielen Rückblicke, die manchmal mitten in der Geschichte auftauchen, kann man der Handlung aber sehr gut folgen.
    Größenteils tat mir Maik sehr leid und ich konnte auch einige seiner Gedanken nachvollziehen, aber seine ständige Suche nach einem Schuldigen für seine Gewalttätigkeit ging mir an einigen Stellen dann doch etwas auf die Nerven. Doch der Wandel von ihm ist wirklich gut beschrieben.
    Und es ich denke, das Jugendliche dieses Buch bestimmt gut finden werden, denn es gibt sehr stark die Gefühle einiger Teenager wieder und auch ein Erwachsener Leser kann sich dadurch gut in einen 17-jährigen hineinversetzen.
    Man bekommt auch einen wahnsinnigen Respekt für die Arbeit eines AGT-Trainers. Die machen einen verdammt guten und auch wichtigen Job. Hut ab!
    Das Ende selber war natürlich etwas vorhersehbar, aber der Weg dorthin mit Maiks Höhen und Tiefen war interessant zu lesen und so flogen die Seiten nur so dahin.

    Mein Fazit: Ein wirklich interessantes Buch, was gut und schnell zu lesen war und einem mal die Seite von gewalttätigen Jugendlichen zeigt und nach dessen Lektüre man diese mit anderen Augen sieht und vielleicht nicht mehr ganz so schnell beurteilt. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arena_Verlags avatar


    Befreiungsschlag

    Ein kurzes „hallo“ von Stefan Gemmel:

    RECHERCHE BIS IN DEN KNAST Seit Januar überall erhältlich: Eines meiner bisher ambitioniertesten Buchprojekte. Ein Jahr lang durfte ich straffällig gewordene Jugendliche bei ihrem Anti-Gewalt-Training begleiten. Zusammen mit deren Trainer Uwe Zissener ist ein Roman entstanden, der hart an der Realität spielt, ohne reißerisch zu wirken

    Schon 2016, vor dem Erscheinen, mit dem „Martha-Saalfeld-Förderpreis“ des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. 

    Ich freue mich auf die Leserunde mit euch und bin schon jetzt gespannt auf eure Meinung zu meinem Buch.


    Und darum geht‘s:
    Damit hatte Maik nicht gerechnet. Geprügelt hat er sich schon oft, immer folgenlos, aber nun wurde er zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Er hat die Wahl: Knast oder ein Anti-Gewalt-Training. Klar, dass Maik solch ein Training für völlig überflüssig hält, auf Psychogeschwätz kann er verzichten. Doch weil das Training besser ist als Gefängnis, willigt er ein und macht erstaunliche Erfahrungen. Seine Umwelt und vor allem seine Freundin Julia beginnen gerade, ihn mit anderen Augen zu betrachten, da droht der Rausch der Spielkonsole ihn vom Weg abzubringen …

    Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 12. März, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage: Wieso möchtest ausgerechnet du ein kostenloses Exemplar gewinnen und an der Leserunde teilnehmen?

    Bitte gebt in eurem Bewerbungs-Post an, ob ihr lieber eine Klappenbroschur oder das E-Book haben möchtet.

    Wir losen am Montag, 13. März die 10 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint. Stefan Gemmel wird die Leserunde mit begleiten. 

    Liebe Grüße!
    Stefan Gemmel & Arena
    Tiffi20001s avatar
    Letzter Beitrag von  Tiffi20001vor 2 Jahren
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