Véronique Caplain Wölfe gibt's doch gar nicht!

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Inhaltsangabe zu „Wölfe gibt's doch gar nicht!“ von Véronique Caplain

Heute ist Papa-Tag bei Familie Ziege. Oskar und Wilma wünschen sich eine Wolfsgeschichte, am besten eine richtig, richtig gruselige! Plötzlich kommen komische Geräusche von draußen. Oskar und Wilma bekommen Angst, doch Papa Ziege beruhigt sie. „Das ist doch nur eine Geschichte", sagt er. Ist das wirklich wahr? Und wo kommt dann der unheimliche Wolfsschatten im Garten her? Da wird sogar Papa ein wenig mulmig ...

Eine wundervolle Geschichte zum Vorlesen über das Vorlesen.

— EmmyL
EmmyL

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    Wölfe gibt's doch gar nicht!
    EmmyL

    EmmyL

    07. October 2016 um 19:24

    Zwei kleine Geißlein bitten ihren Papa um eine Geschichte. Nachdem der Ziegenvater seine Hausarbeit beendete, setzt er sich zu seinen Kindern in das Wohnzimmer. Natürlich wollen sich die Kinder so richtig gruseln und ziehen die Geschichte vom bösen Wolf aus dem Regal. Kaum hat der Vater zwei Sätze gelesen, erklingt ein Geräusch welches genau zum Inhalt der Geschichte passt. Die Kinder bekommen Angst, während der Vater pragmatisch nach der Ursache forscht. Während des Vorlesens ertönen immer wieder die merkwürdigsten Geräusche. Schließlich lässt sich sogar der Papa von der Kinderpanik anstecken. Witzig, spielerisch und spannend erzählt die Geschichte von der Macht der Fantasie. Leider sind in vielen Kinderzimmern fast keine Bücher zu finden. Dafür besitzen schon kleine Kinder einen eigenen Fernseher, Smartphone oder Tablet. Dieses Buch zum Vorlesen über das Vorlesen zeigt wie spannend, gruselig, fantasievoll und aufregend eine Geschichte sein kann. Die Kinder aus unserer Vorschulgruppe haben der Handlung sehr aufmerksam gelauscht. Genau wie die beiden Geißlein vermuteten sie auf jeder neuen Seite den bösen Wolf und haben die Illustrationen sehr intensiv nach ihm abgesucht. Auch bei wiederholtem Lesen wird die Geschichte nicht langweilig. Besonders schön finde ich, dass hier auch mal ein Papa die Kinder betreut, Kuchen bäckt und Wäsche aufhängt. Diese Konstellation ist in der Kinderliteratur nur selten zu finden. Die kolorierten Zeichnungen von Grégoire Mabire sind lustig und erinnern ein wenig an Comiczeichnungen. Doppelseitig bzw. einseitig vollflächige Bilder sowie viele kleine Einzelbilder wechseln einander ab. Sie inszenieren den eingefügten Text witzig, ergänzend und dynamisch. Die Ziegenfamilie ist vermenschlicht in einer menschlichen Umgebung dargestellt. Ausdrucksstarke Gestik und Mimik zeigt die wachsende Panik in ihren Gesichtern. Der Text besteht aus einfachen Sätzen und passenden Dialogen, die sich sehr schön vorlesen lassen. Er wird durch die Illustrationen unterstrichen und erweitert. Vorwiegend gedeckte, warme Farben geben den Bildern eine heimelige Stimmung. Das Buch ist fast quadratisch mit Hardcover. Für die Seiten wurde ein etwas stärkeres Papier verwendet. Vorschulkinder können selbständig blättern und die Geschichte für sich erschließen. Diese wundervolle Story beginnt bereits im Vordruck. Ich finde es sehr schön wenn man den Vordruck benutzen kann, um in die Geschichte einzusteigen. Man kann mit einem Gespräch über das Bild die Fantasie der Kinder anregen und Neugier auf die Geschichte wecken. Das Cover zeigt, wie der Ziegenpapa auf der Treppe sitzend, seinen Kindern ein Buch vorliest. Beide Kinder lauschen gespannt. Es lässt auf den Inhalt schließen und passt perfekt.  Ein wundervolles Buch für Kinder ab drei Jahre. Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand sind ideal für Leseübungen von Erstlesern.

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