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Buchhandlung_Schmitz_Junior

vor 6 Jahren

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Ein Kind, das sie sich so sehr wünschten, wollte nicht kommen. Es kamen Trauer und Tränen… Und dann geschah ein Wunder.

Aki und Taro wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind. Aber nun, da sie älter geworden sind, haben sie alle Hoffnung aufgegeben. Eines Tages fährt Taro mit anderen Fischern raus aufs Meer, als eine riesige Welle droht, das Boot und die Männer zu verschlingen. Doch es kommt anders, das Meer beruhigt sich und hinterlässt Taro ein Baby – Naoki.

Jahre vergehen, doch der kleine Naoki will einfach nicht wachsen. Nicht nur Aki und Taro machen sich Sorgen um den Jungen, auch Naoki selbst stellt fest, dass er anders ist als seine Freunde. Wer sind seine richtigen Eltern? Wer ist er überhaupt? Eines Tages begegnet er einem silbernen Fisch, der seinen Namen ruft. Mit dem Fisch taucht Naoki tief in die Unterwasserwelt ein. Findet er dort zunächst noch alles beeindruckend schön, sehnt er sich doch bald nach seinen Eltern zurück. Als der silberne Fisch seine Worte vernimmt, verwandelt er sich in einen Drachen und bringt Naoki an den Strand. Naoki ist darüber nicht nur gewachsen, er erkennt nun auch seine tiefe Liebe zu den Eltern.

Angelehnt an das Bild »Die große Welle« von Hokusai haben Bruno Pilorget (Illustration) und Véronique Massenot sehr einfühlsam ein eigenes Kunstwerk und eine ganz eigene Geschichte gewoben. Eine Geschichte über Vertrauen, Liebe und das Heranwachsen, wunderbar geeignet, um Kindern japanische Kunst und Kultur näher zu bringen.

Ab 5

(Sandra Rudel)

Autor: Véronique Massenot
Buch: Die große Welle
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