Véronique Olmi Ein Mann eine Frau

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Inhaltsangabe zu „Ein Mann eine Frau“ von Véronique Olmi

Ein Mann. Eine Frau. Ein Nachmittag im Hotel. Ein Mann und eine Frau begegnen sich, gehen für einen Nachmittag in ein Hotel. Was nicht mehr sein soll als Sex, wird zu einem Grenzgang, einer Befreiung. „Es sind die kleinen Gesten, in denen die Gefahr lauert und die Véronique Olmi meisterhaft in Szene setzt, um deutlich zu machen, welche Klippen ein Paar überwinden muss, das zur Sache kommen will, ohne miteinander vertraut zu sein.“ Süddeutsche Zeitung

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  • Rezension zu "Ein Mann eine Frau" von Véronique Olmi

    Ein Mann eine Frau

    variety

    04. February 2008 um 10:14

    Für die erotischen Teile erzielt Véronique Olmi für mich Höchstnoten: Wie sie den Akt beschreibt ohne ins Primitive abzudriften und dennoch den Leser (Und die Leserin? Ich hoffe schon.) zu packen versteht, ist absolut bewundernswert. Für mich persönlich fehlen aber zu viele Einzelheiten der beiden Hauptpersonen und ich blieb wie bestellt und nicht abgeholt ratlos zurück nach der Lektüre. Ausserdem ist ihre Sprache teilweise zu elitär und abgehoben («Sie näherte sich ihm mit trunkener Langsamkeit, schon erfüllt von all dem, was ihre Geste ins Wanken bringen würde, diese Geste, die die Ordnung des Daseins und der Zeiten umstossen würde, für alle Ewigkeiten umstossen, ...» und so geht es noch seitenlang weiter!). Schade.

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  • Rezension zu "Ein Mann eine Frau" von Véronique Olmi

    Ein Mann eine Frau

    Blinkmotte

    13. August 2007 um 22:25

    Eine einsame Frau mittleren Alters, ein Mann in seinen besten Jahren, beide in einer schwerwiegenden Lebenskrise. Sie treffen sich, gehen in ein Hotel, haben einen Tag lang Sex und finden so wieder zu sich selbst So weit zur Rahmenhandlung, die bis zum Schluss eigentlich vor allem den Eindruck erwecken könnte, vollkommen überflüssig zu sein, regelrecht konstruiert, nur damit die Autorin ihrem Stand Tribut zollen kann. Klingt nach einem Porno. Ist es im Grunde auch - aber wohl eher einer von den Guten. Sehr minutiös und detailreich beschrieben begeben sich die beiden Darsteller auf eine Reise von einer Körperöffnung zu anderen, mit Haut und Haaren, Zungen und Händen, die ihre(n) Höhepunkt(e) auch geschickt in der syntaktischen Ordnung, oder besser sich zuspitzenden Unordnung, findet. Sicherlich kein Buch, das in die Literaturgeschichte eingehen wird, aber dennoch nette (Bett)Lektüre, wenn man denn will...

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