In diesem Sommer

von Véronique Olmi 
3,4 Sterne bei42 Bewertungen
In diesem Sommer
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ninchen1809s avatar

Dieses Buch regt zum Nachdenken über das eigene Leben und die eigene Vergangenheit an. Keine leichte Kost...

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Inhaltsangabe zu "In diesem Sommer"

Ein Sommerwochenende: Drei Paare treffen sich in einem Ferienhaus in der Normandie, um den 14. Juli zu feiern, wie jedes Jahr. Doch diesmal ist es anders als sonst: Delphine und Denis, die Gastgeber, stehen kurz vor der Trennung; Nicolas und die Schauspielerin Marie versuchen sich durch demonstrative Nähe über seine Depression und das Ende ihrer Karriere hinwegzutäuschen, und Lola hat wieder einen neuen Liebhaber mitgebracht. Und dann taucht auch noch der rätselhafte junge Dimitri auf. Hat dieser es auf Jeanne, die Tochter der Gastgeber, abgesehen? Als beide in einer Gewitternacht vermisst werden, machen sich die Erwachsenen in ganz neuen Paarungen auf die Suche.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442746484
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:09.06.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 2 Jahren
    Was passiert da eigentlich wirklich?

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Als Frankreichliebhaberin war ich natürlich sofort angetan vom Handlungsort Normandie. Eine tolle, raue, aber trotzdem einladende Meerkulisse schafft Véronique Olmi in ihrem Roman.
    Drei Paare, die schon jahrelang befreundet sind, treffen sich wie immer zum Nationalfeiertag am 14. Juli im Sommerhaus des einen Paares: Delphine und Denis.
    Jeder hat so seine Probleme und beschließt, sie nun endlich anzugehen. Delphine und Denis steht eine Trennung bevor, Marie soll ihre Schauspielkarriere an den Nagel hängen und ihr Mann Nicholas schweigt den wahren Grund seiner Depression tot. Lola hat sich immer noch nicht für einen Mann in ihrem Leben entschieden und bringt mal wieder einen sehr jungen neuen Liebhaber mit, was alle anderen ein wenig nervt. Und doch soll es anders werden. Denkt er...
    Als dann auch noch Delphines Tochter mit dem eigenartigen neuen Strandbesucher verschwindet, geraten alle Probleme ans Licht.
    Es hätte auch so schön sein können. Doch irgendwie plätscherte das Buch so vor sich hin, dabei hatte es nicht einmal 300 Seiten, und es gab keine rechte Spannung auf. Aber vielleicht gebe ich Frau Olmi mit einem anderen Buch nochmal eine Chance.

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    I
    Islaendervor 3 Jahren
    Sommer

    Jedes Jahr treffen sich drei Paare in Frankreich an einem Wochenende am Meer. Eine der Frauen bringt jedes Jahr einen anderen Gefährten mit, die anderen Paarungen sind gleich und die Kinder werden älter.

    Die Autorin verwendet eine wunderschönen Sprachstil und so konnte ich den Sand unter meinen Füßen spüren, die Luft am Meer atmen und durchs Wasser gleiten. Die Veränderung die auf dem Klappentext so großartig angekündigt wird, hat sich jahrelang angeschlichen und somit ist sie nicht plötzlich da, sondern den Protagonisten der Handlung wird sie zum Teil  jetzt bewußt. Ich habe gerne "zugeschaut" und "zugehört" beim Leben der Anderen und es hat mich auch nachdenklich gestimmt. Der Roman endet, wie ich finde eher leicht melancholisch und zugleich schimmert für mich Hoffnung durch.

    Es handelt sich um keinen "leichten Sommerroman" - auch wenn er wunderschön geschrieben ist - da er eher traurig macht. Mir hat er trotzdem er gut gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    Inhalt:
    Jedes Jahr am 14. Juli treffen sich Delphine und Denis und ihre Kinder mit ein paar Freunden (Marie mit Nicolas und Lola mit ihrem diesjährigen Liebhaber) in einem Haus am Meer in der Normandie. Das Treffen ist Tradition. Doch diesmal ist alles anders als früher, als sie alle noch glücklich waren. Jeder der Freunde hat andere Sorgen, die alles verändern werden.

    Meine Meinung:
    Meine Inhaltsangabe ist sehr kurz geraten, doch wenn ich noch mehr in die Tiefe gehe, verrate ich fast schon das komplette Buch. Deshalb würde ich empfehlen, den Klappentext des Buches NICHT zu lesen.

    Ich weiß nicht so recht wie ich das Buch einschätzen soll. Einerseits hat es Tiefgang und es zieht einen förmlich hinein in die Geschichte. Aber andererseits ist es, als würde man nur mal eben einen Ausschnitt von einer Geschichte lesen. Ich habe dauernd auf eine wirkliche Handlung gewartet, irgendetwas, was Schwung in das Buch bringt. Doch so eine Handlung kam nicht. Wegen des Klappentextes hatte ich erwartet, dass es sich um das Verschwinden der Tochter dreht und es recht spannend wäre. Aber das Verschwinden der Tochter ist nur ein kleiner Abschnitt des Buches und eigentlich nicht erwähnenswert.

    Fazit:
    Ich hatte bei diesem Buch etwas anderes erwartet. Trotzdem war es schön zu lesen und interessant, wie es bei den Freunden am Ende weiterging. Wer eine kurze Leseunterhaltung wünscht, ist bei diesem Buch richtig. Von mir gibt es leider nur 3 Sterne.

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 6 Jahren
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    Ein Buch, das meiner Meinung nach mächtig gut in das Land passt, in dem es spielt und auch von seinem Stil her etwas unverkennbar Französisches an sich hat.

    Allein die Art, wie das ganze Buch geschrieben ist, macht für mich die ganze Atmosphäre vollkommen französisch, da die Autoren aus Frankreich, gefühlt, einen sehr eigenen Stil haben. Ansonsten wäre das nicht gegeben, dann könnte der Roman auch in jedem anderen Land spielen, aber der Schreibstil legt den Ort der Handlung sehr präzise fest.

    Ingesamt fand ich es schon interessant, was man so alles über die einzelnen Charaktere im Lauf der Handlung erfahren kann, wobei die Handlung an sich sehr unscheinbar und ereignislos verläuft, denn die Charaktere sind einigermaßen interessant und es kristallisieren sich auch recht unterschiedliche Persönlichkeiten heraus, nur muss ich auch sagen, dass auf mich alle irgendwie unscharf und abgehackt wirken. Man kann an ihnen zwar manche Facette sehen, aber bei keinem wirklich einen ganzen Menschen, denn dazu fehlen einfach zu viele Informationen.

    Mich hat auch in vielen Fällen die Art von den dargestellten Persönlichkeiten sehr gestört, denn jeder von ihnen hat sich über etwas oder jemanden geärgert, spricht aber nicht darüber und meckert lieber still in sich weiter. An sich finde ich alle in diesem Punkt ganz schlimm, denn ich hatte den Eindruck, dass alle Charakter vollkommen alles ernste, was hätte aufkommen können, verschwiegen haben und wenn dann nur über Belanglosigkeiten gesprochen haben. Mich hat das beim Lesen auch irgendwie ziemlich aufgeregt, da ich diese, für mich dumme, Verhalten der Charaktere so gar nicht nachvollziehen konnte.

    Ebenfalls gar nicht nachvollziehen konnte ich bis jetzt einen Satz aus dem Klappentext, nämlich den, die ganzen Konstellationen bei der Suche nach Jeanne, da es einfach irgendwie nicht stimmte bzw. ich es eventuell auch nicht erkennen konnte, was ich aber nicht glaube. Von daher ist der Klappentext auch ehrlich einfach eine Sache, die ich an dem ganzen Buch echt schlecht fand, da er mich etwas vollkommen Falsches hat erwarten lassen hat.

    Ein einfach irgendwie ganz anderes Buch, was wohl auch daran liegt, dass es französisch ist, das mir auch irgendwie, ich kann nur nicht genau sagen kann, warum, auch ein wenig gefallen hat, aber auch in vielen Punkten auch wieder nicht, da mich die Charakter zum Beispiel ehrlich aufgeregt haben!

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    anywayss avatar
    anywaysvor 6 Jahren
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    Delpine und Denis, ihre Kinder Alex und Jeanne, das befreundete Ehepaar Nicolas und Marie sowie Freundin Lola mit ihrem diesjährigem Lover Samuel pflegen eine jahrelange Tradition: Zum Nationalfeiertag finden sich alle in Delphines und Denis Sommerresidenz in der Normandie, in Coutainville ein. Sie pflegen ihre Freundschaft teils aus Gewohnheit teils aus Tradition. Doch diesmal tragen alle Beteiligten neben dem üblichen Gepäck eine Menge Lasten, Sorgen und den Wunsch nach Veränderung mit sich.



    Eine Fülle an interessanten Charakteren, deren Lebensgewohnheiten und die Chemie zwischen allen Beteiligten faszinierte mich bei der Leseprobe. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Trotz guter Kapitellänge tat ich mich schwer deren Inhalt zu folgen. Die Kapitel beginnen meist mit einer Person deren Gedanken und Gefühle bestimmend sind, trotzdem wechselt die Autorin mittendrin den Akteur was mich stellenweise arg verwirrte, denn es finden recht wenig Dialoge statt. Diese wiederum bestehen nur aus einer Handvoll Sätzen und sind durchsetzt mit Gedankensprüngen. Erkennbar ist eine extreme Introvertiertheit Aller. Des Weiteren fehlte mir der Tiefgang, es werden Emotionen wie Angst, Hass, Liebe, Wut, Traurigkeit etc. benannt sie sind aber durch diesen recht eigenwilligen Sprachstil nicht erlebbar und greifbar ,das vermittelte mir den Eindruck seltsamer Leere. Oftmals assoziierte ich das eben gelesene mit einem lustigen Hochzeitsgeschenk, wo man aus diversen Objekten wie Gläsern und Truhen, die mit verschiedenen Medien gefüllt sind, da wären z. Bsp. Sand oder Wackelpudding, Geldstücke sammeln muss, nur gab es gar kein Taler in diesem Roman. Ich wühlte mich in einem Medium voller angestauter Aggressionen, Machtlosigkeit und Gleichgültigkeit und wurde nicht mit Erkenntnis belohnt. Alle Protagonisten sind konfliktbelastet ohne dass es zu einem offenen Gespräch kommt. Es gibt lediglich Andeutungen aus denen zwischen den Zeilen die Ausmaße lediglich zu erahnen sind, leider bleibt es dabei. Ich bleibe am Ende des Buches genauso ratlos wie am Anfang.

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    Ramona1987s avatar
    Ramona1987vor 6 Jahren
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    Es mögen die gut gewählten Worte, die subtile Sprache sein, was einen dazu veranlasst, diesen Roman überhaupt zu Ende zu lesen, denn leider fehlte an sehr vielen Ecken die eigentliche Handlung. Dem Plot scheinen zwischendurch die Ideen abhanden gekommen zu sein, weshalb der Roman zeitweise nett geschmückt dahinplätschert. Die Autorin versteht es, sich auf die Zeichnung der Personen und der Umgebung zu beschränken, und das ist sowohl gut durchdacht als auch absolut rund gelungen.

    Leider reichen Personen und schöne Worte nicht aus, um einen Leser zu fesseln. Ich selbst habe mich nur zum Weiterlesen bewegen lassen, weil die Autorin es beherrscht, mit Sprache umzugehen und ich sehr beeindruckt von der Detailverliebtheit war. Es steht sehr viel Zwischenmenschliches im Vordergrund, dennoch fehlt meines Erachtens die eigentliche Handlung, vieles wird nur angerissen und sich auf Nebensächlichkeiten beschränkt.

    Wer also gelungene Atmosphäre in wunderschöner Sprache mit aber wenig Bestandteil lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Als Pageturner kann man dieses Buch leider nicht bezeichnen.

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    Lauscherins avatar
    Lauscherinvor 6 Jahren
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    Es ist ein schwieriges Buch, das uns Véronique Olmi „in diesem Sommer“ präsentiert. Die von außen so unscheinbare Lektüre weist besonderen Tiefgang auf, der die volle Aufmerksamkeit seiner Leser verlangt – also nichts für Zwischendurch oder gar den Strandurlaub.
    Die zwei befreundeten Paare Delphine und Denis, sowie Marie und Nicolas treffen sich nunmehr seit 16 Jahren zusammen mit Lola und ihrem stetig wechselnden Lebenspartner jährlich zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli in einem Strandhaus in der Normandie. Und genau dies scheint auch das Problem zu sein, welches in dem Buch angesprochen wird. Die Zeit, welche nicht spurlos an den Protagonisten vorüberzieht und letztlich zu unausgesprochenen zwischenmenschlichen Problemen geführt hat. Dieser Sommer soll nun der Sommer sein, der alles verändern wird, denn sämtliche Charaktere beginnen über ihre Sorgen zu reden.
    Die Geschichte startet mit sehr kurzen Kapiteln, in welchen dem Leser die zahlreichen Personen kurz und knapp vorgestellt werden. Im weiteren Verlauf entfaltet Véronique Olmi immer deutlicher ihre blumige, detailgetreue und farbige Sprache, die es schafft, dem Leser alles bildlich vor Augen zu führen. Zu Beginn fand ich es ein wenig schwierig, mich in diese Sprache hineinzulesen, da ich vielfach der Meinung war (und eigentlich immer noch bin), dass, oft sogar innerhalb eines Satzes, die Blickrichtung geändert wurde und ich nachher gar nicht mehr wusste, über wen oder was überhaupt berichtet wurde. Auch fand ich die Unterhaltungen der Protagonisten sehr gewöhnungsbedürftig, da ich noch niemals solche nichts aussagenden Gespräche verfolgt habe, wie sie hier zu Beginn der Geschichte beschrieben wurden. Auch arteten sämtliche Dialoge in Streitereien aus, die ich ebenfalls kaum nachvollziehen konnte. Sämtliche Verhaltensweisen waren einfach nur unglaubhaft, so dass ich mich mit keinem der Charaktere identifizieren konnte.
    Nachdem die Geschichte alles Drumherum bis ins kleinste Detail beschrieben hat, wozu in etwa die Hälfte des Umfangs benötigt wurde, nimmt die Handlung endlich Struktur an. Die Personen beginnen über ihre Probleme zu reden – allerdings zunächst nicht mit denjenigen, die wirklich zur Lösung ihrer Sorgen beitragen würden, sprich: nicht mit ihren Lebenspartnern. Erst auf den letzten Seiten wagen sie den Schritt aufeinander zu, doch das Ergebnis bleibt offen, denn die Geschichte endet, wie sie angefangen hat: mit viel Raum zur Interpretation.
    Das besondere dieses Buches war, dass sich die eigentliche Handlung zwischen den Zeilen befand. Man konnte wirklich sehr viel in die Geschichte hineininterpretieren. Beispielsweise haben die kranken Kiefern eine besondere Rolle inne, aber auch Dimitri, ein eigenartiger Junge, der so plötzlich auftaucht, wie er wieder verschwindet. Er scheint der Auslöser dafür zu sein, dass die einzelnen Protagonisten mit ihren Geheimnissen und Ängsten endlich vor die Tür treten. Dimitri ist es, der auf die kranke Kiefer hinweist. Und meiner Meinung nach verkörpert diese kranke Kiefer sämtliche Charaktere des Buches: sie hat Probleme, die sie geheim hält; andere müssen darauf hinweisen, so dass ihr geholfen werden kann und ohne sie wäre der Garten des Strandhäuschen nur ein gewöhnlicher Garten, dem das wichtigste fehlen würde.
    Meiner Meinung nach hatte das Buch das Potential, etwas Besonderes zu werden. Doch leider hat es die Schriftstellerin nicht geschafft, dieses Besondere trotz ihrer wundervollen Sprache zwischen die Seiten des Buches zu packen. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen. Der Leser hat lediglich einen kurzen Einblick in das Leben aller Charaktere bekommen – und das war’s.
    Fazit:
    Für Leser, die gerne zwischen den Zeilen lesen und eine unspektakuläre Handlung mit offenem Ende mögen, das perfekte Buch. Für alle anderen ein kurzer Zeitvertreib, der wahrscheinlich schnell vergessen ist.

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    ninchen1809s avatar
    ninchen1809vor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch regt zum Nachdenken über das eigene Leben und die eigene Vergangenheit an. Keine leichte Kost...
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    In einem Haus in der Normandie treffen sich drei Paare seit mehreren Jahren immer am 14. Juli um den Feiertag gemeinsam zu zelebrieren. Die Gastgeber sind Delphine und Denis, die anderen Paare sind Nicolas und Marie sowie Lola und ihr aktueller Liebhaber Samuel. Dieses Jahr ist jedoch alles anders.

    Dass 266-seitige Buch besteht aus kurzen Kapiteln, in denen jeweils aus Sicht der einzelnen Personen oder Paaren erzählt wird. Nur langsam zeigt sich die Vergangenheit der einzelnen Personen und die Einstellung des Lesers zu den Personen oder für bestimmte Verhaltensweisen verändert sich und man entwickelt mehr Verständnis für die Personen.

    Der Autorin ist es gelungen mit den Empfindungen des Lesers zu spielen. Man entwickelt zu Anfang des Buch Sympathien oder Antipathien , die sich während der weiteren Lektüre verändern, da man mehr, aber nur Stück für Stück, über die Person erfährt.

    Das Buch ist sehr einfühlsam und melancholisch geschrieben. Der Leser versinkt in die Gefühlswelt der Protagonisten und taucht in die Landschaft ein.

    Auch ein Kompliment an die Übersetzerin, der es gelungen ist, die französische Atmosphäre in der französischen Sprache einzufangen.

    Fazit: Ein sehr ruhiges Buch über das Leben sowie über Schein und Sein...

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    amazingbookworlds avatar
    amazingbookworldvor 6 Jahren
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    Inhalt: Immer am 14. Juli des Jahres treffen sich drei Paare in einem Haus am Meer der Normandie. Dieses alteingeschworene Ritual möchte keiner verpassen, denn man kann sich einmal im Jahr wieder zurück in seine Jugend denken, die Sonne und das Leben genießen. Doch dieses Jahr ist es anders. Bei Delphine und Denis ist beinahe schon die Trennung in Sicht, obwohl beide immer noch etwas für den anderen empfinden. Doch keiner spricht es aus. Nicolas plagt eine Depression, von der seine Frau Marie nicht weiß, woher sie plötzlich kommt. Marie selbst muss mit ihrem Selbstbewusstsein kämpfen, da sie weiß, dass aus ihrer Schauspielkarriere nichts mehr wird. Und Lola bringt mal wieder jemand Neues mit. Sie sieht in wieder als eine Affäre, doch er will mehr. Und dann passiert etwas, dass alle ganz neu zusammenschweißt...

    Meinung: Zu aller erst zum Cover: Wenn ich das Bild betrachte, kann ich nur an Sommer, Meer, Liebe, Eistee und Geborgenheit denken. Das Cover fasst einfach das Buch perfekt zusammen: Man schaut durch ein Fenster hinaus auf das naheliegende Meer. Einfach unglaublich schön.

    Den Inhalt fand ich dann aber sehr schwach umgesetzt. Mir hat einfach die Geschichte gefehlt. Im ganzen Buch erfährt man mehr über die Vergangenheit und die Gedankenwelt der einzelnen Charaktere. Erst auf den letzten 30 Seiten kommt eine richtige Handlung zustande. Doch auch die hat mich in keinster Weise befriedigt. Ich hatte mir das ein bisschen spannender vorgestellt. Schade eigentlich.

    Ich denke von der Autorin kann man sich nur schöne, lyrische Sätze und Zitate erhoffen, wer also einen richtigen Roman mit Handlung erwartet, sollte nicht zu dem Buch greifen. Doch für Leser, die sich von diesem überaus schönen und beruhigenden Schreibstil berieseln lassen wollen, ist das Buch perfekt. Vor allem wenn man es am Strand oder im Garten liest.

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    teduas avatar
    teduavor 6 Jahren
    Rezension zu "In diesem Sommer" von Véronique Olmi

    Jedes Jahr um den französischen Nationalfeiertag im Juli herum fahren Delphine und Denis mit ihren Kindern und ein paar Freunden in die Normandie, wo sie ein Ferienhaus besitzen. Mit dabei sind die Schauspielerin Marie und Ehemann Nicolas sowie Lola. Alle Figuren sind sehr genau beschrieben und wirken durch ihre Gefühls- und Gedankenwelt sehr echt und authentisch. Denis und Delphine stehen kurz vor dem Ende ihrer Ehe. Der Umgang miteinander ist lieblos geworden. Marie hat Probleme mit ihrer schwindenden Schauspielerkarriere, während ihr Mann in Sorge lebt, noch einmal depressiv zu werden. Und Lola sucht sich immer neue und jüngere Partner.
    Dieses gemeinsame Wochenende wird anders als die bisherigen gemeinsamen Urlaube. Alle bemühen sich, ihre Sorgen für sich zu behalten, doch das gelingt nicht immer.
    Die Autorin hat sehr schön beschrieben, wie die Charaktere fühlen, denken und sich dabei entwickeln in die eine oder andere Richtung. Dabei ist der Schreibstil sehr angenehm und gut zu lesen, und trotzdem sollte man als Leser sich Zeit nehmen für dieses Buch und immer wieder innehalten und über das Gelesene nachdenken.
    Der Roman ist sehr unterhaltsam und passt auch sehr gut in die sommerliche Jahreszeit, obwohl es wirklich kein leichtes Buch ist. Die Geschichte berührt den Leser durch ihre Tiefe und die Bedeutung zwischen den Zeilen.

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