Véronique Olmi Meeresrand

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Inhaltsangabe zu „Meeresrand“ von Véronique Olmi

Einmal sollen ihre Kinder das Meer sehen, das hat sie sich fest vorgenommen. Es ist ihre erste Reise, eine Reise in das Herz der Verzweiflung. "Der erste Roman von Véronique Olmi ist ganz einfach umwerfend… Unmöglich, die zerstörerische Schönheit ihrer Sprache zu beschreiben, die intensiven Gefühle, die er beim Lesen hervorruft." (L´Express)

Puh... wie soll man solch ein Buch bewerten? Auf jeden Fall eine zutiefst erschütternde Geschichte, die mich noch lang verfolgen wird...

— DoReenchen306

Das Buch bereitet mir seit gestern Abend eine Gänsehaut...

— milkshakee

Sehr erdrückend und düster.

— Cinderella11k

Eine sehr düstere, aber auch sozialkritische Geschichte der bekannten französischen Dramatikerin Véronique Olmi

— SigiLovesBooks

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  • Passend für den Herbst

    Meeresrand

    FrauLeserin

    18. October 2016 um 10:43

    Zum Inhalt: Einmal sollen ihre beiden Söhne das Meer sehen. Das hat sie sich fest vorgenommen. Es ist ihre erste Reise und die letzte. Eine Reise ins Herz der Verzweiflung.  Meine Meinung: Ich fand den Schreibstil sehr gut aber auch etwas beklemmend. Zum einen war ich mit 126 Seiten zufrieden da mich die düstere Stimmung doch etwas hinunter zog. Vor allem das es dauernd regnete und alles grau war, da war ich schon sehr froh das vor meinen Fenster die Sonne scheinte, denn noch mehr Regen hätte ich nicht vertragen.Zum anderen hätte ich aber doch gerne mehr über die Personen in dem Buch erfahren. Ein wenig mehr Hintergrund. Man stürtzt quasi in das Hier und Jetzt der Protagonistin, aber wie es dazu kam davon erfährt man kaum etwas.Von mir bekommt es dennoch vier Sterne weil es trotz allem ein aussergewöhnliches Leseerlebniss war das ich so bisher nicht kannte und der Schreibstil mich doch beeindruckt hat

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  • Düstere geschichte über das muttersein

    Meeresrand

    Cinderella11k

    15. April 2016 um 11:55

    kinder sind für die Frau nervtötend und sie denkt die welt übernimmt die kinder nach der geburt. Deressive frau. 

  • Meeresrand

    Meeresrand

    SigiLovesBooks

    07. September 2015 um 19:35

    "Einmal sollen ihre Kinder das Meer sehen, das hat sie sich fest vorgenommen. Es ist ihre erste Reise, eine Reise in das Herz der Verzweiflung." (Quelle: Buchrückentext) Das Cover dieses 2002 im Antje Kunstmann-Verlag erschienenen Buches zeigt eine Meeresküste bei ruhigem Wetter - der Inhalt jedoch ist eher bei Windstärke 9 im inneren Herzen der Verzweiflung anzutreffen - in "Aufruhr"... Es handelt sich um das Début der bekannten französischen Dramatikerin Véronique Olmi, die mit zahlreichen Preisen zwischenzeitlich ausgezeichnet wurde.  Meine Meinung: Sprachlich hat mich der Roman nicht fesseln können oder angesprochen: Es ist fast eine "einfache Sprache", in der die Autorin stilistisch wandelt, die jedoch thematisch hierdurch auch mit einer faszinierenden Eindringlichkeit aufwartet... Es handelt sich um die düstere Beschreibung einer Frau, die unter Angst und Panikattaken leidet und durch ihre psychische Erkrankung mit der Versorgung ihrer Söhne Kevin (5) und Stanley (9) überfordert ist. Sie fühlt sich außerhalb der Gesellschaft stehend, ist gezwungen, von Sozialhilfe zu leben und erhält öfters Besuch von Sozialarbeiterinnen. Einerseits möchte sie eine liebevolle Mutter sein - und so sein wie die anderen, andererseits schafft sie dies nicht, da die "dunklen Strudel" sie immer wieder in die Tiefe hinabziehen, wobei sie zuweilen den ganzen Tag nur im Bett verbringen kann und ihre Jungs sich selbst versorgen müssen....Der Größere übernimmt teilweise die Rolle der Mutter und gibt acht auf seinen kleinen Bruder. Die Mutter, die sonst nicht zu Planungen fähig ist, plant eine Reise und fährt mit den zwei Jungs in eine kleine Stadt am Meer, bei Nacht und Nebel, damit "niemand sie sieht". Der Text ist wie gesagt sehr einfach und deutlich gehalten und beschreibt die Gefühle der Mutter, wenn eine Panikattacke "anrollt" und sie sich kaum dagegen zur Wehr setzen kann: Die Welt erscheint lebensfeindlich und die  - namentlich nicht genannte - Mutter nimmt an, dass ihr Schicksal auch das ihrer beiden Jungs werden wird: Hier liegt das Motiv für ihr Verhalten, denke ich: "Damit die Welt nicht nach ihnen (den Jungs) greift, besser gesagt die "Feindseligkeit" der Welt" und sie keine Kälte, Schamgefühle, auch Wut erleiden müssen, überlegt sie sich etwas anderes für die beiden - damit ihnen letzteres erspart bleiben wird.... Véronique Olmi ist als Dramatikerin in Frankreich eine hoch angesehene Autorin und in ihrem Début "Meeresrand" sehe ich die Verletzlichkeit des Menschen, aber auch die Erkrankung einer von Ängsten und Panikattaken gepeinigten Mutter sehr authentisch portraitiert: Da ihre Ängste und ihr "Anders sein" stärker sind als ihr Wille und ihre Fähigkeit, "zu sein wie die anderen", sieht sie für sich keine andere Möglichkeit, ihre Söhne vor der "Feindseligkeit der Welt" zu retten und das Familiendrama nimmt seinen Lauf..... Fazit:Ein sehr verstörender, dramatischer Roman, der viele Fragen nach dem "warum?" für mich aufwirft - und sie offen lässt: Ich hätte mir mehr Informationen über die Vorgeschichte der Mutter von Kevin und Stan gewünscht, da sie vermutlich der Schlüssel zum Verstehen dieses Dramas ist. Ein Versuch literarischer Annäherung an eine (verbreitete!) psychische Erkrankung: Ein erschütternder, nachdenklich stimmender, gesellschaftlich reflektierender, aber auch lesenswerter Roman!Ich vergebe 3 Sterne und 75° auf der Werteskala.

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  • Ein Buch, das unter die Haut kriecht

    Meeresrand

    capkirki

    26. July 2013 um 13:28

    Wenn man den Seemännern früher geglaubt hat, dann war dort, wo Himmel und Meer sich berühren, das Ende der Welt und genau dorthin ist eine junge Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern unterwegs. Einmal in ihrem Leben sollen sie das Meer sehen, einmal im Sand spielen, im Hotel übernachten. Mit dem neunjährigen Stan und dem fünf Jahre alten Kevin trifft die namenlose Frau im Dunkeln in einer kleinen Küstenstadt ein. Ihr winziges, muffiges Zimmer liegt im sechsten Stock eines heruntergekommenen Hotels… alles ist grau, hässlich, trostlos – als ob sie den Ort passend zu ihrem Leben ausgesucht hätte. Die Mutter ist depressiv und in ihrer Situation völlig überfordert. Sie liebt ihre Kinder, aber sie kann sich nicht um sie kümmern. Stan hat schon lange die Verantwortung für seinen kleinen Bruder übernommen und wirft auch ein wachsames Auge auf seine Mutter. An der zieht das Leben vorbei. Sozialamt, Kindergarten alle haben versucht zu helfen, doch vergebens. Die Gedanken, die Schlaflosigkeit in der Nacht, die Ausweglosigkeit lassen die Frau nicht los, alles ist zu viel, der Alltag ist nicht mehr zu meistern, der Weg führt nur noch bergab und er führt sie unaufhaltsam in die Katastrophe. Ich habe selten ein so verstörendes und unerträgliches Buch gelesen, das ich aber gleichzeitig nicht mehr aus der Hand legen konnte. . Die eigentlich einfachen Sätze sind gnadenlos, manchmal sind sie wie Tritte in den Bauch. Wie die Gedanken der Kranken springt der Text hin und her, vollendet nicht, was er begonnen hat. Oft hatte ich beim Lesen das Gefühl, nicht mehr tief einatmen zu können, als ob sich mir die Geschichte auf die Brust setzt und immer schwerer wird, fast so wie das Leben der Mutter regelmässig die Luft zum Atmen nimmt. Scheitern, verlieren, dem Schicksal ausgeliefert. Erstaunlich wie sehr sich die Autorin in die Gefühlwelt einer schwer depressiven Frau einfühlen kann, wie sehr sie scheinbar genau den richtigen Nerv trifft, die richtige Worte. Die düstere Stimmung nimmt den Leser komplett gefangen. Es ist eine hoffnungslose Geschichte, eine, aus der es keinen Ausweg gibt, nicht für die Mutter zweier Kinder, nicht für den Leser. Ein intensives Buch, das einem unter die Haut kriecht. “Meeresrand” hat mich erschüttert zurückgelassen. Als ich die letzte Seite las und das Buch zuklappte, hätte ich es am liebsten in die Ecke geworfen. Diese Geschichte ist keine, die man liest und dann einfach zurück ins Regal stellt, sie begleitet einen noch einige Tage, klammert sich fest und lässt nicht los. Ich habe lange überlegt, ob ich diesem Buch einen oder fünf Sterne geben soll, denn es war kein schöner Ort, an den mich diese Geschichte geführt hat – aber einen Leser so tief in einen Roman hineinzuziehen, das ist eine Kunst, die fünf Sterne wert ist. Ich hasse und ich liebe dieses Buch.

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    Kartoffelschaf

    23. February 2013 um 07:51

    Meeresrand ist eine tiefgehende, melancholische Geschichte über eine zutiefst depressive Mutter und ihre 2 Kinder. An sich ein guter Grundgedanke für ein kleines Familiendrama, tatsächlich leider für mich persönlich leider unbefriedigend. Die Geschichte als solche ist okay, schockierend ebenso wie traurig. Lesen lässt sich dieses Buch eher schleppend, da jegliche wörtliche Rede einfach so in den gesamten Text einfliesst, ohne irgendwelche Satzzeichen - absolut anstrengend. Der Schreibstil ist absolut nicht meins und alles andere als angenehm. Teilweise sind die Sätze endlos lang, mit zig Aneinanderreihungen von Adjektiven, so dass man teilweise 2x lesen muss, um den eigentlichen Sinn zu verstehen. Völlig überspitzte Verhaltensweisen der Protagonistin lassen diese unglaubwürdig erscheinen und man fragt sich eigentlich, warum dieser Mutter die Kinder nicht längst weggenommen wurden und sie selbst in entsprechende Behandlung gebracht wurde. Definitiv kein Lesenswertes Buch, auch wenn man aus dem Gedanken der Geschichte wirklich etwas hätte machen können. Schade.

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    KerstinnI

    19. October 2012 um 16:04

    Inhalt Eine depressive Mutter möchte ihren beiden Söhnen (5 und 9) das Meer zeigen. Dafür sammelt sie alles Geld zusammen, setzt sich mit den Kinden in den Nachtbus und fährt los. Niemandem sagt sie Bescheid, den Sozialarbeitern die sie betreuen, der Lehrerin, keiner weiß Bescheid. Am Meer angekommen ist die Stimmung Düster- nichts scheint zu gelingen, und auch die Mutter schafft es nicht, sich aus ihrer depressiven Stimmung zu befreien.. ----- Ein sehr düsteres Buch, durch die Umschreibungen des Wetters, des Meeres, des Hotels schafft es die Autorin die Stimmung der Mutter zu übertragen. Einzig die Jungen scheinen eine Chance auf fröhliche Stimmung zu haben, aber auch diese kann die Mutter nicht zulassen. Dieses kurze Buch hat es trotz der Stimmung die es schafft nicht überzeugen können. Ich habe mich bereits viel mit depressiver Stimmung beschäftigt und wollte etwas mehr verstehen können, wie sich ein Betroffener fühlt. das hat die Autorin leider nicht so geschafft, wie ich es mir gewünscht habe. Oft waren einige Passagen sehr langweilig, die Betonungen auf grau und braun zu stark und die ganze Geschichte irgendwie unglaubwürdig. Was mich zusätzlich verwirrte war die z.T. schlechte Übersetzung "das Cola" ist nur ein Beispiel. Mit der Währung konnte ich leider auch nichts anfangen- da wäre eine Fußnote oder ähnliches Hilfreich. Fazit Das Buch ist ok. Nicht mehr und nicht weniger.

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    Fleur91

    02. August 2012 um 23:25

    In diesem Buch geht es um eine depressive Mutter, die ihren zwei Söhnen einmal das Meer zeigen möchte. Der Kurzurlaub ist für sie ein Höllentrip, denn sie hat ständig mit Angstzuständen und ihrer Depression zu kämpfen. Dieses Buch baut von Anfang an eine sehr bedrückende Atmosphäre auf. Es regnet die ganze Zeit und auch das Meer wird eher düster beschrieben. Das Gefühlsleben der Mutter wird sehr gut an den Leser gebracht, man erfährt in jeder Situation was die Protagonistin fühlt und denkt. Schon bei der Hälfte des Buches war mir klar wie es enden wird, aber das Ende trifft einen dann doch sehr unvorbereitet. Nach der letzten Seite musste ich erst einmal kurz innehalten und meine Gedanken sortieren, bevor ich etwas anderes machen konnte. Das Buch ist sehr beklemmend und hinterlässt einen eher mit einem schlechten Gefühl, man liest dieses Buch nicht einfach mal so nebenbei. Dennoch ist es sehr gut geschrieben und gibt einem einen sehr guten Einblick in das Gefühlsleben einer depressiven Mutter.

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    karablau

    06. July 2012 um 23:07

    Eine alleinerziehende Mutter fährt mit ihren beiden Söhnen ans Meer, weil ihre Söhne unbedingt einmal das Meer sehen sollen, da sie glaubt, dass ihr gemeinsames Leben gut wird, wenn sie erst das Meer gesehen haben. Es ist sehr schwer dieses Buch zu bewerten, weil es ganz anders ist, als alles, das ich bisher gelesen habe. Es ist definitiv keine "leichte Lektüre", sondern ein Buch, das einen noch lange verfolgen wird. Das ist auch der Grund, warum ich fünf Sterne vergeben habe. Es ist ein sehr ernstes, schwer zu verdauendes Buch, das einem aber sehr viel Stoff zum Nachdenken liefert. Ich würde jetzt gerne schreiben worüber, aber das kann ich nicht ohne das Ende zu verraten. Es lohnt sich dieses Buch zu lesen, aber man braucht danach unbedingt jemanden, mit dem man darüber sprechen kann.

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    LettersFromJuliet

    28. April 2012 um 14:36

    ***Inhalt*** Eine Mutter fährt mit ihren beiden kleinen Söhnen ans Meer. Sie sollen es unbedingt einmal sehen und schließlich haben sie noch nie Urlaub gemacht. Sie hat mit dem ständigen Regen und der abwehrenden Haltung der Bewohner des kleinen Örtchens ihre Probleme. ***Meine Meinung*** Es fällt mir sehr schwer etwas zu diesem Buch zu schreiben, was nicht nur an seiner „Länge“ liegt. Ich wusste vorher nichts vom Inhalt und der Klappentext ist so nichtssagend wie meine Inhaltsangabe. Das ist aber gut so, denn nur so kann man sich sein ganz eigenes Bild machen. Man muss unvoreingenommen an es heran gehen. Der Schreibstil ist sehr eigen. Viele abgehackte Sätze, oftmals fällt einem die direkte Rede nicht auf, da komplett auf Anführungszeichen verzichtet wurde. Es gibt drei Hauptcharaktere und nur ein paar Randfiguren, denen man keine weitere Beachtung schenken muss. Die beiden Kinder heißen Kevin und Stan. Sie stehen eigentlich im Mittelpunkt der Geschichte, da sie aus der Perspektive der Mutter erzählt wird, von der man bis zum Schluss nicht den Namen erfährt. Vieles bleibt nur auf ihrer Gedanken- und Erinnerungsebene. Das Buch ist erschreckend und nicht leicht zu verdauen. Wer also meint, dass man es auf Grund der wenigen Seiten mal eben zwischendurch lesen kann, der irrt sich.

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    Principessa de la Luna

    Veronique Olmi beschreibt in ihrem Roman 'Meeresrand' etwas wirklich schwer vorstellbares. Eine Mutter, die mit ihren beiden Söhnen ans Meer fährt, denn sie will ihnen das Meer zeigen, aus der Hoffnung heraus, dass das Meer ihnen gefallen wird. Die Mutter ist jedoch von der grausamen Welt sehr verletzt und fühlt sich nicht verstanden. Es zeigt riesige Abgründe in ihrer Seele und diese haben Folgen... Ein so tief melancholisches, trauriges Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde.

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  • Frage zu "Die erste Liebe" von Véronique Olmi

    Die erste Liebe

    Tine

    Hallo, habt Ihr schon Bücher der Autorin Veronique Olmi gelesen? Ich bin gestern im Buchladen über ein Buch (Die erste Liebe) von ihr gestolpert, das sich ganz interessant angehört hat. Ich habe aber bislang von dieser Autorin noch gar nichts gelesen. Sind ihre Bücher empfehlenswert?

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2009 um 15:22

    Wie weit kann die Liebe einer Mutter gehen? Um Ihren Kindern das schrecklich Leben zu ersparen, um sie nicht der Feindseeligkeit der Welt auszusetzen? Eine Mutter verreist mit Ihren zwei „Knirpsen“, Stan und Kevin, um ihnen das Meer zu zeigen. Sie ist nicht begabt zum Glücklichsein, doch will sie ihren Kindern nicht zeigen, dass für sie das Leben eine fürchterliche Schufterei ist. Ärger mit den Sozialarbeitern, kaum Geld und eine Krankheit machen ihr zu schaffen. Aber die Kinder sollen es gut haben, auch wenn es den ganzen Tag regnet und das Geld zu neige geht. Am Ende ist der Schwermut der Mutter so groß, dass sie nur noch einen Ausweg sieht… Eine sehr ergreifende und beklemmende Geschichte, welche die zerstörerische Verzweiflung einer Mutter aufzeigt.

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  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2009 um 19:54

    Ein ganz tolles Buch, sehr atmosphaerisch. Hat mich noch lange verfolgt.

  • Rezension zu "Meeresrand" von Véronique Olmi

    Meeresrand

    Blinkmotte

    07. October 2007 um 05:43

    Eine alleinerziehende Mutter, die dem Sozialamt nicht unbekannt ist, will mit ihren beiden Kindern Stan (9) und Kevin (5) verreisen. Um ihnen das Meer zu zeigen, denn sie ist fest überzeugt, dass sie das Meer sehen müssten auf dieser ersten und letzten gemeinsamen Reise. Sie stellt es sich so schön vor. Das blaue Meer und wie ihre Kinder staunend und begeistert Muscheln sammeln. Doch die Busfahrt dauert lang und sie hat Kevins „Lulli“ vergessen, das Hotel ist hässlich, hat keinen Lift, viel zu kleine Zimmer und die Bettwäsche ist alles andere als neu. Zu allem Übel regnet es die ganze Zeit, das Meer ist grau und wütend und nichts ist schön. Véronique Olmi las wohl eines Tages einen Artikel über eine Kindsmörderin in der Zeitung und schrieb daraufhin ihren ersten Roman „Meeresrand“. Ein Roman der die Geschichte einer Mutter erzählt die schwer depressiv ist. Die Geschichte zweier Kinder die ihre Mutter lieben, aber wissen, dass sie krank ist. Es ist eine Geschichte die so bedrückend, so aufrüttelnd, so tragisch sein könnte, wenn die Autorin sich konsequent dafür entschieden hätte sie aus der Sicht der Mutter zu erzählen, mit allen Höhen und Tiefen, mit allen depressiven Schüben, dem Abdriften, dem dunklen Sog. Doch stattdessen verstrickt sie sich in Erklärungen, sobald sich ein solcher Abgrund andeutet. Später meinte Véronique Olmi wohl, dass sie nach drei Monaten Arbeit an diesem Buch froh sei, es beendet zu haben, weil sie die psychische Nähe zu jener Mutter nicht länger hätte ertragen können. So wie die Protagonistin immer ganz nah an ihr Ziel herankommt, ohne es zu erreichen, gelingt es auch der Autorin nicht dieses Buch zu einem wirklich guten Buch zu machen, obwohl sie über die sprachlichen Fähigkeiten verfügt, einen sehr guten Stoff hat, Personen und Plot wirklich gut durchdacht sind. Das ist sehr schade und die Tatsache, dass sie sich nicht entscheiden wollte die Geschichte entweder komplett mit den Augen der Mutter und all ihren Gedankengängen oder sachlich und nüchtern zu erzählen nervt. Dabei sollte er bedrücken, aufwühlen, den Leser Ekel empfinden lassen und Fragen aufwerfen, die es heute mehr denn je zu beantworten gilt.

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