Véronique Ovaldé

 3.1 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von Véronique Ovaldé

Alles glitzert

Alles glitzert

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Erschienen am 25.08.2006
Kick the Animal Out

Kick the Animal Out

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Erschienen am 14.09.2009
Ce que je sais de Vera Candida

Ce que je sais de Vera Candida

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Erschienen am 07.09.2011
And My See-through Heart

And My See-through Heart

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Erschienen am 01.07.2010
Et mon coeur transparent

Et mon coeur transparent

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Erschienen am 04.09.2009
Des vies des oiseaux

Des vies des oiseaux

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Erschienen am 21.08.2013
La grâce des brigands

La grâce des brigands

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Erschienen am 14.05.2014

Neue Rezensionen zu Véronique Ovaldé

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Rezension zu "Alles glitzert" von Véronique Ovaldé

Rezension zu "Alles glitzert" von Véronique Ovaldé
RudeLadyvor 9 Jahren

Als ich den Klappentext des Buchs gelesen hab, war ich mir sicher, jetzt ein spannendes Buch vor mir liegen zu haben.
Es geht um einen Fabrikunfall, der zu einer ökologischen Katastrophe führt. Viele Neugeborene und Tiere erkranken und sterben und am Ende ist von den Erkrankten nur noch ein Mädchen übrig: Nikko. Da die Insel, auf der das Unglück stattgefunden hat, unter Quarantäne gestellt wurde, hat Nikko nur einen Wunsch: von dort wegzukommen.
Versprach mir eine spannende und vor allem tragische Geschichte zu sein, aber die nur knapp 200 Seiten hätten mir schon eine Warnung sein sollen. Denn die Geschichte hat leider überhaupt keine Tiefe, alles bleibt an der Oberfläche und dadurch kann man sich nicht wirklich in die Geschichte einfühlen und packend ist sie dadurch auch nicht. Es wird von einer Zeit in die andere gesprungen, ohne das ein Übergang in irgendeiner Form stattfinden würde. Auf der einen Seite ist Nikko noch ein Kind, das Angst vor ihrem Vater hat und auf der nächsten ist sie plötzlich eine Jugendliche, die mit sämtlichen Jungs der Stadt schläft, ohne dass vorher irgendeine Entwicklung von ihr stattgefunden hat. Womit wir bei meinem zweiten Kritikpunkt wären: Die Charaktere im Buch bleiben ebenfalls nur an der Oberfläche, über die Gedankengänge erfährt man fast nichts. Dadurch bleiben Sympathien oder Abneigungen zu den einzelnen Personen total aus. Die Geschichte hat mich einfach überhaupt nicht gepackt! Es war zwar einfach zu lesen, aber eine wirklich Geschichte / einen roten Faden habe ich in dem Buch vergeblich gesucht. Es ging nur nebensächlich um die Krankheit und die Umweltkatastrophe, eigentlich war es nur eine Aneinanderreihung von den Erlebnissen von Nikko.
Ich fand, die Geschichte war einfach lieblos erzählt, was ich wirklich schade finde, denn ich hatte mir von dem Buch deutlich mehr erhofft...

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Rezension zu "Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr" von Véronique Ovaldé

Rezension zu "Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr" von Véronique Ovaldé
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Dieses Buch wird noch etwas länger bei mir nachwirken. Das liegt nicht (nur) an der Geschichte, sondern an der Art und Weise, wie Olvaldé geschrieben hat. Mich hat dieser Schreibstil, gefangen in inneren Monologen und Andeutungen sehr gefallen. Einige werden bestimmt bemängeln, dass es aufgesetzt oder erzwungen oder auch nicht ausgereift wirkt - doch ich finde diese subtile Schreibweise bei dem Thema der kindlichen "Vergewaltigung" äußerst ansprechend. Die innere Verknöcherung dieses jungen Mädchens - die bis zur Selbstaufgabe an die eigene Grenze geht - bis das eigene Denken sie dazu bringt, unter alles einen Schlussstrich zu ziehen. Dieses Buch ist ein Zeugnis weiblicher Schwäche - und zugleich eines für die enorme Kraft, den Willen, der einer geschundenben Seele entspringen kann - um zu leben!

Klappentext

Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer. Die Männer im allgemeinen gefallen Lili sehr. Und sie gefällt den Männern, zum Beispiel Samuel, dem Sozialarbeiter mit dem pelzfarbenen Blick und der sanften Stimme, der sie aus dem Jugendknast gleich mit zu sich nach Hause genommen hat. Jetzt wohnen sie in einem Reihenhäuschen am Zoo, und die Tage vergehen wie ein ruhiger, stiller Traum. Doch nachts wacht Lili von der vielen Stille auf. Durch die Vorhänge sieht sie, wie die Zootiere in einer gespenstischen Prozession ihre Käfige verlassen. Am nächsten Tag meint sie aus dem Augenwinkel eine vertraute Gestalt zu erkennen. Geht es wieder los? denkt sie. Yoim ist wieder da, um sie zurückzuholen, und mit ihm kehren die Gespenster der Vergangenheit zurück. Yoim, der sie aus dem Gefängnis ihrer Kindheit befreit hat, um sie in eine noch tiefere Abhängigkeit zu stürzen. Er braucht nichts zu tun als zu warten, und schon sind der Hass und die Verzweiflung wieder da, und zugleich die hypnotische Anziehung, die Lust der Unterwerfung.

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K

Rezension zu "Alles glitzert" von Véronique Ovaldé

Rezension zu "Alles glitzert" von Véronique Ovaldé
KaBevor 11 Jahren

Eine arktische Insel ist nach einer Umweltkatastrophe hermetisch vom Festland abgeriegelt worden. Die große Fabrik der Insel ist geschlossen und mit Stachelzaun umgeben. Nikko ist das einzige der damals geborenen Kinder, das überlebt hat. „Sie ist unheimlich.“ Das sagt sogar der Vater über sie. Den anderen Leuten auf der Insel ist sie auch nicht geheuer, sie wird gemieden. Niemand redet mit ihr über das, was passiert ist. So wächst sie auf. Der einzige Kontakt mit dem Festland sind die Pillen, die regelmäßig eintreffen, um das Gift in ihr zu beherrschen. Je älter sie wird, desto stärker wird die Sehnsucht nach einem anderen Leben jenseits der Isolation. Sie möchte fliehen aus ihrem Alltag, aus ihrem Elternhaus, das von Gewalt beherrscht wird. Nikko will keinen Mann von der Insel. Sie schläft mit ihnen, träumt aber von einem großen blonden Mann, der sie mitnimmt, weg vom Polarkreis.
Als die Fabrik ihrer Insel wieder in Betrieb genommen wird und Arbeiter kommen, scheint ihr Traum von einer Familie und dem Leben auf dem Festland wahr zu werden.

Aus der Sicht Nikkos erlebt der Leser ihren Weg ins Leben, von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Wer einen folkloristischen Roman erwartet, wird enttäuscht werden.
Véronique Ovaldé entwirft in ihrer sehr eigenen, klaren und doch ausdrucksvollen Sprache das Leben einer jungen Frau in einer archaischen Welt. Zugleich werden die Probleme sichtbar, die entstehen, wenn man ein Gebiet mit seinen Bewohnern unter Quarantäne stellt. Nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ werden sie langsam verdrängt und vergessen, aber sie leben weiter.
„Alles glitzert“: ein Buch für einen kalten Winterabend. Zumindest eine Erkenntnis ist sicher, woanders ist es noch kälter als hier.

„Alles glitzert“ von Véronique Ovaldé ist erschienen bei Kunstmann für

K.B. für Radio Aktiv

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