Véronique Ovaldé Alles glitzert

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Inhaltsangabe zu „Alles glitzert“ von Véronique Ovaldé

'Ich bin in einer klaren Mondnacht geboren, einer jener Polarnächte, die sich in Koukdjuak über Tage und Tage erstrecken, begleitet von Blizzards und lautem Getöse.'
Ungewöhnlich viele Kinder werden in jenem Jahr auf der arktischen Insel geboren, und alle sterben bald darauf – bis auf das Mädchen Nikko. Niemand redet über ihre merkwürdige Krankheit, und schon gar nicht über das 'Große Unglück', das ein Unfall in der nahen Fabrik über die Insel brachte.
Vor dem Hintergrund einer ökologischen Katastrophe erzählt Véronique Ovaldé in einer poetischen, gestochen-scharfen Sprache von einer fernen, magischen Welt und dem Befreiungsversuch einer jungen Frau.

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  • Rezension zu "Alles glitzert" von Véronique Ovaldé

    Alles glitzert

    RudeLady

    12. March 2010 um 23:16

    Als ich den Klappentext des Buchs gelesen hab, war ich mir sicher, jetzt ein spannendes Buch vor mir liegen zu haben. Es geht um einen Fabrikunfall, der zu einer ökologischen Katastrophe führt. Viele Neugeborene und Tiere erkranken und sterben und am Ende ist von den Erkrankten nur noch ein Mädchen übrig: Nikko. Da die Insel, auf der das Unglück stattgefunden hat, unter Quarantäne gestellt wurde, hat Nikko nur einen Wunsch: von dort wegzukommen. Versprach mir eine spannende und vor allem tragische Geschichte zu sein, aber die nur knapp 200 Seiten hätten mir schon eine Warnung sein sollen. Denn die Geschichte hat leider überhaupt keine Tiefe, alles bleibt an der Oberfläche und dadurch kann man sich nicht wirklich in die Geschichte einfühlen und packend ist sie dadurch auch nicht. Es wird von einer Zeit in die andere gesprungen, ohne das ein Übergang in irgendeiner Form stattfinden würde. Auf der einen Seite ist Nikko noch ein Kind, das Angst vor ihrem Vater hat und auf der nächsten ist sie plötzlich eine Jugendliche, die mit sämtlichen Jungs der Stadt schläft, ohne dass vorher irgendeine Entwicklung von ihr stattgefunden hat. Womit wir bei meinem zweiten Kritikpunkt wären: Die Charaktere im Buch bleiben ebenfalls nur an der Oberfläche, über die Gedankengänge erfährt man fast nichts. Dadurch bleiben Sympathien oder Abneigungen zu den einzelnen Personen total aus. Die Geschichte hat mich einfach überhaupt nicht gepackt! Es war zwar einfach zu lesen, aber eine wirklich Geschichte / einen roten Faden habe ich in dem Buch vergeblich gesucht. Es ging nur nebensächlich um die Krankheit und die Umweltkatastrophe, eigentlich war es nur eine Aneinanderreihung von den Erlebnissen von Nikko. Ich fand, die Geschichte war einfach lieblos erzählt, was ich wirklich schade finde, denn ich hatte mir von dem Buch deutlich mehr erhofft...

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  • Rezension zu "Alles glitzert" von Véronique Ovaldé

    Alles glitzert

    KaBe

    21. January 2008 um 00:42

    Eine arktische Insel ist nach einer Umweltkatastrophe hermetisch vom Festland abgeriegelt worden. Die große Fabrik der Insel ist geschlossen und mit Stachelzaun umgeben. Nikko ist das einzige der damals geborenen Kinder, das überlebt hat. „Sie ist unheimlich.“ Das sagt sogar der Vater über sie. Den anderen Leuten auf der Insel ist sie auch nicht geheuer, sie wird gemieden. Niemand redet mit ihr über das, was passiert ist. So wächst sie auf. Der einzige Kontakt mit dem Festland sind die Pillen, die regelmäßig eintreffen, um das Gift in ihr zu beherrschen. Je älter sie wird, desto stärker wird die Sehnsucht nach einem anderen Leben jenseits der Isolation. Sie möchte fliehen aus ihrem Alltag, aus ihrem Elternhaus, das von Gewalt beherrscht wird. Nikko will keinen Mann von der Insel. Sie schläft mit ihnen, träumt aber von einem großen blonden Mann, der sie mitnimmt, weg vom Polarkreis. Als die Fabrik ihrer Insel wieder in Betrieb genommen wird und Arbeiter kommen, scheint ihr Traum von einer Familie und dem Leben auf dem Festland wahr zu werden. Aus der Sicht Nikkos erlebt der Leser ihren Weg ins Leben, von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Wer einen folkloristischen Roman erwartet, wird enttäuscht werden. Véronique Ovaldé entwirft in ihrer sehr eigenen, klaren und doch ausdrucksvollen Sprache das Leben einer jungen Frau in einer archaischen Welt. Zugleich werden die Probleme sichtbar, die entstehen, wenn man ein Gebiet mit seinen Bewohnern unter Quarantäne stellt. Nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ werden sie langsam verdrängt und vergessen, aber sie leben weiter. „Alles glitzert“: ein Buch für einen kalten Winterabend. Zumindest eine Erkenntnis ist sicher, woanders ist es noch kälter als hier. „Alles glitzert“ von Véronique Ovaldé ist erschienen bei Kunstmann für K.B. für Radio Aktiv

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