Véronique Ovaldé Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr

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Inhaltsangabe zu „Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr“ von Véronique Ovaldé

Die Männer im allgemeinen gefallen Lili sehr. Und sie gefällt den Männern: dem sanften Samuel. Und dem gefährlichen, skrupellosen Yoim. Ein Roman über die Liebe und Abhängigkeit, dessen hypnotische Sprache süchtig macht.

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  • Rezension zu "Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr" von Véronique Ovaldé

    Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2010 um 23:56

    Dieses Buch wird noch etwas länger bei mir nachwirken. Das liegt nicht (nur) an der Geschichte, sondern an der Art und Weise, wie Olvaldé geschrieben hat. Mich hat dieser Schreibstil, gefangen in inneren Monologen und Andeutungen sehr gefallen. Einige werden bestimmt bemängeln, dass es aufgesetzt oder erzwungen oder auch nicht ausgereift wirkt - doch ich finde diese subtile Schreibweise bei dem Thema der kindlichen "Vergewaltigung" äußerst ansprechend. Die innere Verknöcherung dieses jungen Mädchens - die bis zur Selbstaufgabe an die eigene Grenze geht - bis das eigene Denken sie dazu bringt, unter alles einen Schlussstrich zu ziehen. Dieses Buch ist ein Zeugnis weiblicher Schwäche - und zugleich eines für die enorme Kraft, den Willen, der einer geschundenben Seele entspringen kann - um zu leben! Klappentext Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer. Die Männer im allgemeinen gefallen Lili sehr. Und sie gefällt den Männern, zum Beispiel Samuel, dem Sozialarbeiter mit dem pelzfarbenen Blick und der sanften Stimme, der sie aus dem Jugendknast gleich mit zu sich nach Hause genommen hat. Jetzt wohnen sie in einem Reihenhäuschen am Zoo, und die Tage vergehen wie ein ruhiger, stiller Traum. Doch nachts wacht Lili von der vielen Stille auf. Durch die Vorhänge sieht sie, wie die Zootiere in einer gespenstischen Prozession ihre Käfige verlassen. Am nächsten Tag meint sie aus dem Augenwinkel eine vertraute Gestalt zu erkennen. Geht es wieder los? denkt sie. Yoim ist wieder da, um sie zurückzuholen, und mit ihm kehren die Gespenster der Vergangenheit zurück. Yoim, der sie aus dem Gefängnis ihrer Kindheit befreit hat, um sie in eine noch tiefere Abhängigkeit zu stürzen. Er braucht nichts zu tun als zu warten, und schon sind der Hass und die Verzweiflung wieder da, und zugleich die hypnotische Anziehung, die Lust der Unterwerfung.

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