Dornen des Glücks

von V. C. Andrews 
4,1 Sterne bei73 Bewertungen
Dornen des Glücks
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Absolut großartig!!!

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442552962
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.01.2002

Rezensionen und Bewertungen

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    sddsinas avatar
    sddsinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Dornen des Glücks" von V. C. Andrews

    Nachdem ich bereits die ersten beiden Bücher aus der Foxworth Reihe gelesen habe, war ich immer sehr hin- und hergerissen, ob ich wirklich weiterlesen wollte. Letztlich siegte aber doch die Neugier und so machte ich mich gespannt und in Erwartung auf das nächste Wechselbad der Gefühle ans Lesen.
    Während die beiden ersten Bände mich so sehr berührt haben, dass ich komplett mit den Protagonisten mitgelitten habe und somit so ziemlich alles während des Lesens gefühlt habe, konnte das 3. Buch mich im Vergleich kaum noch berühren. Es ist seltsam nun aus Jorys und Barts Sicht zu lesen und sie sind mir auch als Charaktere nicht richtig ans Herz gewachsen, sodass ich mich teilweise wirklich durchquälen musste, da ich das Buch immer wieder gerne zur Seite gelegt hätte.

    Zum Inhalt: Jahr sind vergangen, seit die 4 Foxworth Kinder schreckliches durchlitten haben. Inzwischen haben Cathy und Chris ihren Platz im Leben gefunden. Sie leben inzwischen als Familie mit Jory und Bart zusammen, doch ihr Leben bleibt überschattet durch ihre Vergangenheit. Als eines Sommers Bart sich öfter mit einer älteren Dame trifft, sich daraufhin immer mehr von seiner Familie entfernt und ein regelrecht krankes Verhalten annimmt, wird den beiden klar, dass sie ihre Vergangenheit niemals ganz los werden können...

    Es ist sehr schwer in Worten auszudrücken, was mir bei diesem Buch alles gefehlt hat. Zuerst einmal sind da Jory und Bart, die beide ganz eigensinnige Charaktere sind. Jory war immer durchaus sympathisch und kam rüber, wie ein ganz normaler Junge mit Interesse zum Ballett. Daneben steht Bart. Sich in irgendeiner Art mit ihm zu identifizieren oder auch nur Verständnis für ihn aufzubringen ist eigentlich unmöglich. Er ist von Anfang an eher seltsam und kein Kind, was durch besondere Sympathie auffallen würde. Als seine Treffen mit der älteren Dame beginnen nimmt sein psychotisches Verhalten so schlagartig zu, dass es mir dort einfach an Glaubwürdigkeit fehlte. Ich hatte einfach kein Verständnis dafür, dass sich dieser unschuldige Junge innerhalb kürzester Zeit zu so einem "Monster" entwickelt. Ich fand es wirklich erschreckend und hoffe, dass es nicht wirklich solch instabile Kinder gibt, die in so einer Art und Weise reagieren würden, wenn ein Erwachsener sie versucht zu beeinflussen. Allein schon seine Gedanken fand ich so beunruhigend, dass ich absolut geschockt war. Man erinnere da nur an die Szene mit seinem Hund, der gefälligst zu leiden hat, wenn er leidet. Absolut gruselig und mehr als verstörend!
    Der Schreibstil leidet leider auch sehr unter der Erzählweise von Bart. Früher waren die Bücher flüssig, man konnte sie so runterlesen und sie gaben einem das Gefühl direkt in der Situation zu sein. Das Gefühl hatte ich zwar immer noch, aber die Geschichte liest sich einfach seltsam, da Bart kein Freund großer Worte ist. Seine Sätze sind kurz und ohne großen Stil, was die Geschichte zwar autenthisch erzählt macht, die Lesefreude bei mir zumindest aber irgendwie gehemmt hat.

    Ein anderes Problem war für mich der Spannungsbogen. Während die vorherigen Bücher immer wieder heftige Sachen rausgehauen haben, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, sie steigen von einer Katastrophe direkt in die Nächste, ist dieses hier insgesamt eher ruhig gehalten.
    Als Leser kennen wir natürlich schon Cathy und Chris' schockierendes Geheimnis, ihre Kinder wissen allerdings erst 100 Seiten vor Schluss endgültig Bescheid, vorher finden sie immer nur teilweise immer ein Stück heraus, sind schockiert und verstehen das Ganze nicht. Natürlich passiert zwischendrin etwas, aber so richtig die Schockmomente (außer alles was Bart so denkt und tut) gab es dieses Mal eigentlich nicht. Allein der Schluss des Buches wird zum großen Finale und zieht noch einmal alle Register, sodass mich die letzten Seiten tatsächlich nochmal richtig berührt haben - leider etwas spät dieses Mal.

    Fazit: Mir gefielen die Bücher aus Cathys Sicht geschrieben eindeutig besser. Dieses Buch ist zwar nicht komplett schlecht, schon allein weil man alle Charaktere wiedersieht und herausfindet wie es mit deren Leben weitergeht, trotzdem finde ich es im Vergleich eher schwach und halte mich lieber an die anderen Bände, die mich soviel mehr mitreißen konnten. Ich würde es nur Fans der Reihe wirklich empfehlen.

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    Federzaubers avatar
    Federzaubervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut großartig!!!
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    Reblvor 9 Monaten

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