V. E. Schwab

 4.6 Sterne bei 40 Bewertungen

Lebenslauf von V. E. Schwab

Victoria (V. E.) Schwab ist die Autorin der »Weltenwanderer«-Trilogie und der »New York Times«-Bestsellerserie »Vicious & Vengeful«. Sie wurde 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters geboren und ist seitdem von unstillbarem Fernweh getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Vicious - Das Böse in uns

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Neu erschienen am 27.11.2019 als Taschenbuch bei FISCHER Tor. Es ist der 1. Band der Reihe "Villains".

Alle Bücher von V. E. Schwab

Cover des Buches Vicious - Das Böse in uns (ISBN:9783596705030)

Vicious - Das Böse in uns

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Erschienen am 27.11.2019
Cover des Buches Vengeful - Die Rache ist mein (ISBN:9783596705023)

Vengeful - Die Rache ist mein

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Erscheint am 29.04.2020
Cover des Buches Vicious (Villains) (ISBN:9781250160263)

Vicious (Villains)

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Erschienen am 29.05.2018
Cover des Buches The Near Witch (ISBN:9781789091120)

The Near Witch

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Erschienen am 12.03.2019

Neue Rezensionen zu V. E. Schwab

Neu

Rezension zu "Vicious - Das Böse in uns" von V. E. Schwab

Was macht einen Helden und was einen Bösewicht aus?
FrauPfeffertopfvor 2 Stunden

Victor und Eli. Studienkollegen, College-Mitbewohner, brillante junge Köpfe und beste Freunde. Bis ein unglückliches Experiment sie zu Todfeinden macht. 10 Jahre Gefängnis im Hochsicherheitstrakt trennten Victor von Eli. Doch der ist nun frei und will Rache.


Was dazu geführt hat, bleibt zunächst offen. Doch in langsamen Zeitsprüngen gelangt man von der Gegenwart in die Vergangenheit von vor 10 Jahren. Diese verwirren keineswegs und langweilen nicht, sondern tragen dazu bei, dass das große Fragezeichen zunehmend aufgelöst wird. Von Beginn an wird so eine unglaubliche Spannung aufgebaut, die bis zuletzt nicht abreißt, wozu gerade die Zeitwechsel beitragen. 

Die Thematik ist außergewöhnlich.. außergewöhnlich gut. Es geht nicht einfach um Superhelden wie aus dem Marvel oder DC Universum. Keine Bösewichte und keine absoluten guten Gegenparte, wie sie gerne bei klassischen Konstellationen wie Batman & Joker, Prof. X & Magneto oder Superman & Lex Luthor gezeigt werden.

Die Grenze zwischen Gut und Böse ist hier gekonnt verwischt. „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“ - hier nicht. Es scheint als würden die sogenannten Extraordinären, die durch eine Nahtoderfahrung entstehen, mit dem Erhalt ihrer besonderen Gabe ihre Menschlichkeit und einen Teil ihrer Seele verlieren. Sie wirken soziopathisch bis narzisstisch. Die neuen Fähigkeiten werden nicht zum größeren Wohl genutzt, sondern richten eher Kollateralschäden an. Oft muss man sich die Frage stellen, welches Vergehen moralisch verwerflicher ist. Wann ist Gewalt legitim?

Die Thematik der Extraordinären hat mich fasziniert und finde ich cool. Hier werden die „Helden“ mal nicht mit besonderen Fähigkeiten geboren, sondern sie werden erzeugt durch einen in der Nahtoderfahrung erlebten Zustrom aus Angst, Adrenalin und einem verzweifelten Wunsch zu Überleben. Dabei gestaltet der letzte Gedanke ihre neuen Fähigkeiten. Victor, Eli, Sydney, Serena und Dominic haben alle ihre eigene Art von Superkraft, und es ist spannend, die Entstehung solcher Fähigkeiten aus einer neuen Perspektive zu betrachten. 

Die Antagonisten machten es, im Vergleich zu Sydney, Dol und Mitch, die die Dunkelheit von Victor und Eli kontrastierten, nicht einfach sich gleich am Anfang auf eine ihrer Seiten zu schlagen. Doch für mich konnte Victor, der eher die Rolle eines Antihelden einnimmt, gegenüber dem sich selbsternannten göttlichen Sheriff Eli punkten. Die beiden verband schon früh eine Hassliebe in ihrer Freundschaft, die zwar durch Anerkennung, aber auch Wettstreit und stillen Neid geprägt ist. Trotz ihrer Feindschaft sind sie immer noch verbunden, indem nun ihre Fähigkeiten in Konkurrenz zueinander stehen: Während der eine nicht sterben, aber durchaus Schmerzen empfinden kann, kann der andere Schmerzen ausschalten, ist aber nicht unsterblich. Das ist ein ziemlich interessanter Aspekt, wie ich finde. 

Die Spannung entwickelt sich hin zu einem richtigen Showdown, den ich bis zuletzt nicht erahnen konnte. Hier hat Schwab ganze Arbeit geleistet. Nur ein einziges Mal erschien mir die Entwicklung der Situation etwas zu konstruiert (Stichwort: Hotel), doch das schmälert nicht meine Begeisterung für das Buch. Es ist eine ausgeklügelte Story, die Puzzlestück für Puzzlestück zu einem raffinierten Finale führt. Ich kann es jedem empfehlen, der eine neue Interpreation von Heldengeschichten sucht. Es gibt keine Schwarz-Weiß, sondern eher eine Schwarz- Grau-Zeichnung.

Ich warte jedenfalls ungeduldig auf einen weiteren Teil!


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O

Rezension zu "Vicious - Das Böse in uns" von V. E. Schwab

Spannung, Grusel, Fantasy
OurFavBookJenvor 8 Stunden

Vicious ist das erste Buch was ich von der Autorin gelesen habe, nicht nur der Klappentext hat mich neugierig gemacht, sondern auch das Cover. 

Besondern spannend macht das Buch die Zeitsprünge, mal sind es 10 Jahre vorher, dann eine Woche vorher, 2 Tage vorher um mal ein paar Beispiele zu nennen und das immer in einer willkürlichen Abwechslung. V. E. Schwab hat einen einnehmenden Schreibstil und dieser ist richtig klasse. 

Victor ist ein interessanter Protagonist, bei dem ich oft nicht wusste, was ich von ihm halten soll. 

Der Handlung kann man gut folgen, sie wird auch immer spannender und spannender, sie hat die perfekte Mischung aus Spannung, leichtem Grusel und Fantasy. 

Aber ganz ehrlich? Ich will nicht zu viel erzählen, lest dieses Buch am besten selber und lasst euch entführen in einen Kampf zwischen zwei ehemaligen Freunden. 

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Rezension zu "Vicious - Das Böse in uns" von V. E. Schwab

Willkommen in der Welt des Bösen!
SelectionBooksvor einem Tag

Zwei Charaktere, die von einer wilden Entschlossenheit angetrieben werden. ExtraOrdinäre Menschen, die über Superkräfte verfügen. Eine Welt, in der die Grenze zwischen Gut und Böse verwischt. All das macht „Vicious – Das Böse in uns“ von V.E.Schwab zu einer faszinierend Geschichte im düsteren Gewand.    


„Victor rückte die Schaufel auf seiner Schulter zurecht und stieg vorsichtig über ein altes, halb eingesunkenes Grab. Sein Trenchcoat bauschte sich leicht und streifte hier und da einen Grabstein, während er über den Friedhof von Merit ging und dabei ein Lied summte.“
Zitat aus "Vicious - Das Böse in uns" von V. E. Schwab , Seite 11.


So beginnt Victor Vales Geschichte - ein Roman mit übernatürlichen Elementen, der den Superheldenmythos in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. V.E. Schwab zeichnet in ihrem Auftakt faszinierende Charaktere, die mit einer ungewohnt dunklen Seite überraschen. Protagonist oder Antagonist – die Autorin lässt die Grenze zwischen Gut und Böse bewusst verschwimmen und erschafft auf diese Weise einen interessanten Gewissenskonflikt beim Leser.


Protagonist gleich Antagonist? In jeder Geschichte findet der Held seinen Gegenspieler. Doch das Böse ist Ansichtssache und auch ein Held kann aufgrund seiner Motivation in manchen Augen zum Bösewicht verkommen. Victor Vale und Eli Cardale ziehen eine Spur der Gewalt hinter sich her. Beide Wege sind mit Blut gepflastert, ihre Welt von Gewalt geprägt. Doch Gewalt erzeugt Gegengewalt – ein ewiger Kreislauf, der schwer zu durchbrechen ist. Der Leser muss entscheiden, welche Art der Gewalt moralisch vertretbar ist. Dadurch ergibt sich ein Gewissenskonflikt, der nicht alle Leser erfreuen wird. Kann man sich jedoch auf das Grundthema einlassen, ergibt sich aus dem Konflikt die überaus interessante Frage, ob oder wann Gewalt zum Erreichen eines höheren Ziels legitim wird. Und genau das macht dieses Buch so besonders. V.E. Schwab schickt den Leser auf eine Reise in die Abgründe zweier Seelen. Die Grenze zwischen Gut und Böse ist fließend.


„Aber die Begriffe, mit denen so oft um sich geworfen wurde – Menschen oder Monster, Helden oder Bösewichte – waren für Victor nichts als Worthülsen. Jemand konnte sich einen Helden nennen und dabei ohne Gewissensbisse Menschen abschlachten. Ein anderer hingegen galt als Bösewicht, weil er ebendies zu verhindern suchte. So viele scheinbar gewöhnliche Menschen waren Monster, und viele Monster verhielten sich äußerst menschlich.“
Zitat aus "Vicious - Das Böse in uns" von V. E. Schwab , Seite 306


Die Darstellung von Victor und Eli ist eine Meisterleistung. Beide Charaktere verfügen über viel Tiefe, obwohl man dies weniger an den Gedankengängen und Emotionen ausmachen kann. Es sind vielmehr die Taten, die für sich sprechen und dem Leser Raum zur eigenen Interpretation des Charakters geben. Wer hier eine typische Superheldenstory erwartet, wird enttäuscht werden. Denn der Fokus liegt vielmehr auf der psychologischen Ebene und der moralischen Frage nach der Grenze zwischen Gut und Böse. Verpackt in eine Geschichte über Ehrgeiz, Eifersucht, Besessenheit, Macht, Verrat und Rache wird der Leser immer wieder mit dieser Frage konfrontiert. Der Aufbau der Geschichte gleicht einem Puzzle. Je mehr Teile man aufdeckt, umso näher kommt man dem Ziel. Zu Beginn trifft der Leser die Charaktere am Tiefpunkt ihres Lebens. V.E. Schwab enthüllt nur langsam, Stück für Stück, die komplexe Hintergrundgeschichte und die Motive der Charaktere. Dabei baut die Autorin durch einen Wechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft routiniert Spannung auf.


Tretet ein in die Welt des Bösen und entscheidet selbst!

Die Autorin V.E. Schwab wird mit ihrem Reihenauftakt „Vicious – Das Böse in uns“ zur Meisterin der Charakterdarstellung und des daraus entstehenden Gewissenskonfliktes. Die Geschichte fordert die eigene Moralvorstellung jedes Lesers heraus. Am Ende muss jeder für sich entscheiden, ob Victor Vale und Eli Cardale Helden, Monster oder Bösewichte sind. Dank des moralischen Konflikts bleibt dieser Reihenauftakt definitiv im Kopf.   

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Vicious - Das Böse in uns (ISBN:undefined)

V. E. Schwabs Bestseller-Serie "Vicious" kommt endlich nach Deutschland. Ein übernatürlicher Fantasy-Thriller – düster, cool und brillant.

Die beiden Medizinstudenten Victor Vale und Eli Ever wollen sterben – um danach mit ganz besonderen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Doch ihre neugewonnenen Kräfte haben einen hohen Preis ...

Gemeinsam mit FISCHER Tor verlosen wir bei unserer Leserunde 25 Exemplare von "Vicious – Das Böse in uns" von V. E. Schwab. Bewerbt euch bis einschließlich 06.11.2019 und mit etwas Glück seid ihr schon bald bei unserer Leserunde mit dabei!

859 BeiträgeVerlosung beendet

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