V. E. Schwab Vier Farben der Magie

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Inhaltsangabe zu „Vier Farben der Magie“ von V. E. Schwab

›Vier Farben der Magie‹ ist der erste Band von V. E. Schwabs großer Fantasy-Trilogie um den Magier und Weltenwanderer Kell und um Delilah Bard, ihres Zeichens Diebin und Trickbetrügerin. Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt. Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm ...»›Vier Farben der Magie‹ hat alle Merkmale eines absoluten Fantasy-Klassikers: eine packende Geschichte, denkwürdige Figuren und eine phantastische, aber glaubhafte Welt. Das Buch ist ein Schatz.« (Deborah Harkness)

Noch nichts vergleichbares gelesen. Einfach nur wunderschön ausformuliert und eine unglaublich tolle neue Welt bzw. Welten. Lohnt sich ☺️😍

— GinaTack
GinaTack

Ein zauberhafter Einstieg in die Weltenwanderer-Trilogie und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

— Janna_KeJasBlog
Janna_KeJasBlog

Faszinierendes Worldbuilding und ein gekonnter Aufbau der Handlung. Leider gepaart mit gestelzten Dialogen und kleineren Ungereimtheiten.

— Cari_f
Cari_f

Eine Empfehlung für alle Fans von London und Magie.

— BuechersuechtigesHerz
BuechersuechtigesHerz

Gute Idee, aber sehr schwache Umsetzung. Ziemlich blasse Hauptcharaktere. Nur die Bösewichte geben etwas Würze...

— Meritamun
Meritamun

Die Handlung konnte mich leider nicht packen.

— Schlauri
Schlauri

Ein spannender Reihenauftakt, der mich positiv überrascht hat.

— schokokaramell
schokokaramell

Zu Beginn sehr gut, mit ausführlicher Weltgestaltung. Wird dann dem Plot und dem Zeitgeschmack geopfert.

— DavidPawn
DavidPawn

Abgesehen von den schön gestalteten Parallelwelten ist das eine gewöhnliche Held-gegen-Psychoherrscher-Geschichte ohne originelle Handlung.

— R_Marie
R_Marie

Ein rundum gelungenes Buch!

— missNaseweis
missNaseweis

Stöbern in Fantasy

Uns geht's allen total gut

Ich hab leider lang gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen. Der Horror war sehr flau, aber dennoch ne schöne kurzweilige Geschichte

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Nicht so viel Action wie man es gewohnt ist aber dennoch super gut zu lesen und einfach träumerisch schön .....

charleen_pohle

Erwischt

Etwas schwächer als die Vorgänger ...

daniel_bauerfeld

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  • Das Buch habe ich ab der ersten Seite genossen

    Vier Farben der Magie
    Griinsekatze

    Griinsekatze

    25. June 2017 um 16:19

    "Vier Farben der Magie" hat eine faszinierende Idee. Vier verschiedene Londons, vier verschiedene Welten. Das schwarze London wurde von der Magie zerstört, das weiße London wird immer mehr von der Magie verlassen, im roten London blüht die Magie und im grauen London ist sie verloren gegangen. Nur ein Antari kann zwischen den Welten wechseln und alle Londons besuchen.Kell ist so ein Antari. Er ist als Botschafter zwischen den Londons unterwegs. Er ist ein guter Mix aus nettem Helden mit dunklem Geheimnis, der seine Familie liebt und sein rotes London liebt und ein etwas verlorener Charakter der sich fehl am Platz fühlt. Wegen seiner Macht wird er gefürchtet und er lässt seine Adoptivfamilie nicht an sich heran. Seine einzige Sünde ist seine Leidenschaft für die Dinge aus den anderen Welten. Das wird ihm aber zum Verhängnis, den das setzt alles in Gang. Kell war für mich ein Charakter, dem ich gern auf seinem Abenteuer folge. Er war mir von Anfang an schlichtweg sympathisch.Er trifft auf die toughe Lila. Sie ist großartig, ihre unerschrockene Art, ihre Abenteuerlust und ihr Sturkopf machen sie gleich sympathisch. Sie ist ein wunderbarer Gegenpart zu Kell. Obwohl sie aus dem grauen London stammt, ist sie eine große Unterstützung für Kell, und obgleich sie es nicht muss, steht sie ihm bei und das macht sie zur Sympathieträgerin. Sie hat es in ihrem Leben nicht einfach gehabt aber dadurch weiß sie wie man kämpft und kann gegen die Bedrohung ankämpfen. Die Welt, in der sich alles abspielt, ist interessant gestaltet. Man bekommt von den vier Londons genügend mit, um sich ein gutes Bild von ihnen zu machen. Lediglich das schwarz London ist noch ein Mysterium, aber auch das werden wir in den Folgebänden sicherlich erkunden. Die Erklärung der Welt bzw. Welten hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich schnell zurechtfinden und der lockere Schreibstil trug mich durch die Seiten.FazitDie Geschichte ist spannend, die Einführung nicht langatmig und die Charaktere mochte ich auf Anhieb. Das Buch habe ich ab der ersten Seite genossen und bin schon gespannt, was uns im zweiten Band erwarten wird. Eine Ahnung habe ich bereits.

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  • So gut dass ich die Fortsetzung auf Englisch lese!

    Vier Farben der Magie
    Caeri

    Caeri

    24. June 2017 um 20:27

    Vier Farben der MagieKell ist einer der letzten Antarimagier, denen es möglich ist zwischen den vier Welten zu wandern. In jeder dieser Welten gibt es ein London. Das rote London, welches von Magie nur so sprüht. Das graue London in welchem es nach Rauch riecht und Magie kaum mehr existiert. Das weisse London wo sich jeder nach der noch übrig gebliebenen Magie verzehrt und sie versklavt und das schwarze London, welches von allen totgeschwiegen wird. Als Kell eines Tages auf einer seiner Weltenreisen einen verbotenen Gegenstand zugesteckt bekommt, welcher er vom einen, in ein anderes London schmuggeln soll, weiss er noch nicht dass es sich dabei um ein mächtiges, magisches Artefakt handelt. Erst als er sich bereits auf der Flucht vor einem Verfolger befindet, merkt er dass er einen Fehler gemacht hat und bringt so das Gleichgewicht der Welten gefährlich ins Wanken. Vier Farben der Magie ist ein magischer Auftakt zu einer neuen Trilogie von V. E. Schwab. Die Autorin meistert nicht nur die schwierige Aufgabe eine neue Welt glaubhaft zu erschaffen, sondern gleich vier! Zusammen mit Kell nimmt sie einen mit auf die Reise durch die vier London und lässt einen gleichzeitig den Atem anhalten und dieselben Ängste durchleiden. Es hat mich so sehr mitgerissen, dass ich mir gleich den zweiten und dritten Band auf Englisch bestellt habe, weil ich unmöglich auf die im November 2017 erscheinende Übersetzung warten konnte. Dieses Buch ist ein klares Muss für jeden Fantasyfan!

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  • Weltenwanderer

    Vier Farben der Magie
    smaragdeidechse

    smaragdeidechse

    23. June 2017 um 12:06

    Das Cover ist schlicht gehalten in weiss , schwarz rot. Ich finde es aber durchaus ansprechendund schön gemacht . Mir gefällt es !London gibt es viermal ,auf vier verschiedenen Ebenen .Früher waren alle Städte für Jedermann erreichbar . Doch dann wurden als Sicherheitsmassnahme die Tore geschlossen und versiegelt .Nun sind sie nur noch für ein paar wenige Auserwählte, die Antari, passierbar .Kell ist einer der Antari .Er gehört dem roten Königshause an und fungiert quasi als Bote zwischen der grauen , der weissen und der roten Welt .Allerdings hat er ein gefährliches und verbotenes Hobby : er schmuggelt kleine Gegenstände aus dem grauen und dem weissen London in seine Heimat .Durch Leichtsinn und Zufall erhält er einen Artefakt aus dem schwarzen London .Ein gefährlicher Gegenstand-schwarzmagisch-und nicht zu unterschätzen !Um das Gleichgewicht zwischen den Welten nicht zu gefährden muss er sich auf den Weg machen und das Relikt an seinen Ursprungsort zurückbringen .Eine abenteuerliche Reise beginnt .Er ist vielen Gefahren ausgesetzt und hat mächtige Feinde , die alle danach trachten in den Besitz des magischen Artefaktes zu kommen .Unerwartete Hilfe erfährt er von Lila Bard , einer jungen Räuberin aus dem grauen London , die davon träumt eine berühmtePiratin zu werden und ein eigenes Schiff zu besitzen ...Dies ist der Auftakt zu einer Trilogie - der Weltenwanderer-Trilogie .Sehr gut gelungen !Mir hat das Buch gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen .Ich fand es ausserordentlich spannend und hatte auch sofort Zugang zu der Geschichte .Es ist gut geschrieben und liesst sich flüssig .Es kommt keine Langeweile auf wenn man Kell und Lila begleitet !Eine wunderschöne Geschichte , ganz nach meinem Geschmack !Bin schon mächtig gespannt , wie es denn im zweiten Teil weitergehen wird !

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  • Gelungener Auftakt einer Trilogie

    Vier Farben der Magie
    JeeJee

    JeeJee

    21. June 2017 um 17:21

    Ich freute mich sehr auf die Weltenwanderer - Trilogie von V.E. Schwab - und wurde auch nicht enttäuscht.Zwar brauchte ich ein bisschen um in die Welt des Weltenwanderers Kell und der Diebin Delilah Bard zu kommen, aber es lohnt sich.Am Anfang hatte ich etwas Probleme mir die Welten der 4 verschiedenen London vorzustellen, aber das machte mich nur neugierig darauf mehr zu erfahren. Für mich plötzlich nahm das Buch dann so Fahrt auf, dass ich das Gefühl hatte ich hätte noch gar nicht alles verstanden um dann die letzten ca. 150 Seiten nur so verfliegen zu sehen - und mit einem Gefühl zu bleiben dass ich jetzt sofort auf der Stelle weiter lesen muss und es gar nicht abwarten kann das der 2. Teil der Trilogie im November unter dem Titel "Die Verzauberung der Schatten" erscheint.Es ist eine irre Mischung aus Fantasy, Magiern, (sadistischen) Königen, Dieben und Piraten. Die Figuren des Buches findet man teilweise abstoßend und teilweise wirklich liebenswert.Mit den Hauptfiguren Kell und Lilah kann man einfach nur mitfiebern und sie ins Herz schließen.Lesen und selber verwundern, anekeln, begeistern, mitfiebern lassen !

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  • Etwas altes & längst Vergessenes ist zurück

    Vier Farben der Magie
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    19. June 2017 um 19:05

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | Immer öfter greife ich zu Büchern aus dem Fantasy-Genre und wenn London gleich viermal auftaucht, kann ich einfach nicht widerstehen! Es findet sich jedoch nicht das unbekannte London darin wieder. By the way: Wer noch nicht in London war, sollte dieser Stadt unbedingt mal einen Besuch abstatten! Shakespeare Pub, Camden Town, Banksy Graffitis, Portobello Road Market und so vieles mehr! Aber zurück zu diesem wundervollen Buch. In dieser Geschichte finden wir uns im London 1819 wieder und doch ist es nicht das was der Leser bezüglich dieses Jahrhunderts erwartet. Es sind vier fantastische Welten – viermal London – parallele Existenzen. Die Könige der Städte sprechen voneinander nur als „die Nachbarn“ oder „die Anderen„, da sie sich niemals begegnen werden und so sind die Bewohner der verschiedenen Städte nicht darauf angewiesen sich vom Namen her zu unterscheiden. Das Wandern zwischen den Welten ist nur den letzten zwei Antari (Blutmagier), Kell und Holland, möglich. In Anlehnung an die verlorene Stadt (schwarzes London) teilt Kell auch den weiteren Städten Farben zu. Grau – die Stadt ohne Magie.                                                                             Die Bewohner haben die Existenz der Magie fast vergessen. Rot – die glänzende Stadt. Die Bewohner Leben im Einklang mit der Magie und die Stadt erblüht darin. Weiß – die sterbende Stadt. Die Bewohner sind begierig nach Magie und Macht. Schwarz – die verlorene Stadt. Darüber kennt man nur noch alte Untergangsgeschichten Vor vielen Jahren waren die Welten durch Türen verbunden, diese wurden versiegelt, als das schwarze London dem Untergang geweiht war. Nur den Antari ist es möglich durch die Welten zu wandern. Sie beherrschen die Elemente, das Blut und somit die Blutbefehle, die ihnen die Portale öffnen. Kell bringt dabei etwas in seine Welt, von dem er zu spät begreift, wie gefährlich dies ist. Dadurch wird ein gelungener spanungsbogen erzeugt, vor allem da nur ein kleinen Ausschnitten das Ausmaß dieser bedrohlichen Gefahr skizziert. Im verborgenen kommt das Unheil über die Bewohner und nur schrittweise werden die Hintergründe enthüllt. Kells Heimat ist das rote London, doch die Königfamilie bei der er lebt, sind nicht seine Blutsfamilie. Mit fünf Jahren kam er zu ihnen, mit einemeisblauen und einem tief schwarzem Auge. Woher er stammt oder wie die Färbung seines einen Auges geschah ist ihm ein Rätsel. Eine Rune – Narbe des Vergessens – ziert Kells Körper und so ist es ihm nicht möglich auf die Erinnerung dieser Jahre zuzugreifen. Das Königspaar verliert kein Wort über Kells ersten Lebensjahre und dies ist ein Teil der Geschichte, welches mich sehnsüchtig auf den Folgeband warten lässt. Holland, der andere Antari, lebt im weißen London. Während das rote London im Einklang mit der Magie lebt, so hat sich diese in diesem London tief in die Erde zurückgezogen. Die Stadt wird beherrscht von Gier, doch da Magie sich nicht beherrschen oder bezwingen lässt, hat sie sich ihnen entzogen. Gewaltbereitschaft überschattet das weiße London, da nur die Existenz eines kleinen Funkens Magie ausreicht, um die Sehnsucht der Bewohner danach zu verstärken. Nur Holland und das Königs-Zwillingspaar besitzen erschreckende Fähigkeiten und das unbehagliche Gefühl des weißen Londons springt einem beim lesen direkt entgegen. Lila Bard, eine Diebin im grauen London hat von alldem keine Ahnung. Magie, Antari, verschiedene Welten – all das hat in ihrer Stadt keine Bedeutung – sie kämpft für sich und das eigene Überleben. Ich bin bislang sehr auf den Inhalt an sich eingegangen, da ich selbst ein wenig Startschwierigkeiten hatte. Es mangelt mir nicht an Phantasie und doch musste ich mich hineinlesen in die Welt der Anatri, Blutmagie und dem parallel viermal existierendem London. Ich möchte diese wirklich bezaubernde Geschichte nicht nur den Fantasy-Genre-Lesern empfehlen, sondern auch Leser/innen erreichen, die sich bislang vielleicht weniger in fremde Welten hinein gelesen haben. Denn die anfängliche Verwirrung wich schnell der Begeisterung, die Formulierungen der Autorin zog mich in eine magische Welt hinein. Ich fühlte mich sofort wohl im Buch und mit der Geschichte. Kell ist von Beginn an sympathisch, wie Holland und die Könige des weißen Londons unheimlich sind und ein unbehagliches Gefühl vermitteln. Die Autorin malt mit ihren Worten die Welten, sodass man sich die verschiedenen Städte bildlich vorstellen kann und besonders im roten London entsteht Fernweh, das Bedürfnis diese erschaffene Stadt wahrhaftig sehen zu können. „Der Fluss leuchtet sogar nachts purpurrot. […] Gleich einem Edelstein wurde der Fluss von einem inneren Strahlen erhellt, das wie ein leuchtendes Band langsam und unablässig über die gesamte Stadt ausbreitete.“ Kell ist eine starke Persönlichkeit die der Magie absoluten Respekt zollt, es aber mit den königlichen Gesetzten nicht allzu ernst nimmt. Dies wird ihm zum Verhängnis und man begleitet Kell mit seinen Gewissensbissen. Seine starke Präsenz bleibt vorhanden und doch baut etwas in ihm ab – Stück für Stück. Diese Entwicklung zu begleiten war spannend, einnehmend und bedrückend zugleich. Das Mitführen verbotener Gegenstände bringt Kell mit Lila zusammen, eine Protagonisten die sich während der Ereignisse leise aber stark entfaltet. Lila ist ein vorlauter und interessanter Charakter, jedoch wirkt sie im ersten Zusammentreffen mit Kell kurzweilig fast schon unsympathisch. Doch dieser Eindruck gibt sich schnell, da sie sich von einer Einzelkämpferin zu einer wichtigen Gefährtin entwickelt. In einer kleinen Andeutung wird die Ahnung geschürt, das Lila zukünftig noch eine tragende Rolle spielen wird. Zum Ende hin wird eine Gemeinsamkeit dieser beiden Protagonisten enthüllt, welche Fragen aufwirft, aber in diesem Band unbeantwortet bleiben. Der Autorin ist es hervorragend gelungen die verschiedenen Städte und Situationen mit ihrer Atmosphäre zu transportieren. Ich tauschte in diese Geschichte ein und war fast schon ein wenig wehmütig, als ich die letzten Worte las und das Buch beendete.

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  • Eine Empfehlung für Fans von gutem Worldbuilding

    Vier Farben der Magie
    Cari_f

    Cari_f

    16. June 2017 um 13:58

    Nachdem vor ein paar Monaten der dritte Band der Trilogie rund um die vier verschiedenen Städte namens London (mehr oder weniger gekonnt den Plural von London umgangen ✔) erschienen ist und hochgelobt wurde, war ich sehr gespannt auf diese Reihe. Gleich von Beginn des Buches an ist mir aufgefallen, wie geschickt V.E. Schwab ihre Geschichte erzählt. Man spürt regelrecht auf jeder Seite, wie viel sie von ihrer Kunst versteht. Gekonnt verwebt sie die verschiedenen Erzählperspektiven und erzeugt einen guten Spannungsbogen. Hier und da pflanzt sie kleine Informationen, die im Laufe der Geschichte (und wahrscheinlich auch in der Trilogie) noch an Bedeutung gewinnen. Das Setting der Geschichte ist faszinierend. Das Buch handelt von vier Parallelwelten, die wie die Seiten eines Buches aufeinanderliegen. In jeder der Welten durchdringt die Magie zu verschiedenen Graden das Leben der Menschen. Der einzige Fixpunkt ist die Stadt London – obwohl sie in jeder Welt anders aussieht, hat sie doch überall den gleichen Namen. Die einzigen Menschen, die zwischen den Welten reisen können, sind sogenannte Antari. Ihre Magie ist stark und es gibt nur noch verschwindend wenige von ihnen, was sie gefürchtet und begehrt macht. Der Protagonist Kell ist einer der beiden verbleibenden Antari. Neben seinen Pflichten als Botschafter des Roten London schmuggelt er illegal kleine Gegenstände über die Grenze zwischen den Welten. Die Geschichte beginnt, als Kell einen Gegenstand schmuggelt, der das Gleichgewicht zwischen den Welten zu zerstören droht.Die Charaktere und ihre Vergangenheit sind gut ausgearbeitet und jeder von ihnen hat seine Ecken und Kanten. Besonders gut haben mir die beiden Antari Kell und Holland gefallen, die als die letzten ihrer Art unfreiwillig zwischen die Fronten der verschiedenen Königreiche geraten. Lila, die weibliche Protagonistin, wirkte auf mich dagegen trotz ihrer kratzbürstigen und taffen Art ein wenig farblos und klischeehaft.Weil die Autorin sich viel Zeit lässt, die Charaktere und ihre Lebensumstände vorzustellen, nimmt die Geschichte erst ab gut der Hälfte der 500 Seiten so richtig an Fahrt auf. Generell habe ich damit kein Problem, aber es gibt doch ein paar Punkte, die mir negativ aufgefallen sind.Zum einen wären da die Dialoge – insbesondere zwischen den beiden Protagonisten Kell und Lila. Nur selten waren sie so richtig flüssig und geistreich. Oft wirkten sie auf mich gestelzt und nur dazu da, um bestimmte Aussagen oder Gedankengänge vorzubereiten. Außerdem gab es in den Dialogen auch ein paar Information Dumps, die mir negativ aufgefallen sind.Zum anderen fehlte mir trotz all der tollen Grundlagen in Worldbuilding, Handlung, Sprache und Charakteren die Seele der Geschichte. Versteht mich dabei nicht falsch, dieses Buch ist atmosphärisch dicht geschrieben und gewiss auch unterhaltsam. Aber ich konnte keine so rechte Bindung zu den Charakteren aufbauen und deshalb habe ich mich etwa ab der Hälfte des Buchs fast schon dazu zwingen müssen, es zu fertig zu lesen. Natürlich wollte ich herausfinden, wie die Geschichte endet, aber ich hätte es genauso gut in einem Monat weiterlesen können. Mir fehlte dieses innere Bedürfnis, jedes einzelne Detail der Geschichte sofort zu erfahren.Alles in allem finde ich, dass „Vier Farben der Magie“ eine gute Grundlage für die Trilogie legt. Obwohl die Handlung in sich abgeschlossen ist und es zum Glück keinen fiesen Cliffhanger gibt, bin ich gespannt darauf, wie es den Charakteren weiter ergeht.

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  • Eine Empfehlung für alle Fans von London und Magie.

    Vier Farben der Magie
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    16. June 2017 um 10:36

    INHALT:Die Stadt London gibt es vier  Mal…Das graue London riecht nach Rauch – und nach einem Hauch von Wahnsinn. Das weiße stinkt nach Blut, nach bitterem magischen Kampf. Das rote duftet nach Rosen, nach Magie und Lebenslust. Und über das schwarze schweigt man besser.Der Magier Kell ist einer der letzten Antari, die zwischen den Welten wandern können. Doch als er unwissentlich ein mächtiges Artefakt in seine Heimat schmuggelt, bricht er damit nicht nur ein ungeschriebenes Gesetz seiner Zunft, sondern gefährdet auch das Gleichgewicht der Welten.(Quelle: Klappentext)MEINUNG:Das Cover ist schlicht gehalten. Man sieht einen runden Kartenausschnitt (vermutlich London) und darüber eine Person in einem langen Mantel, bei der es sich wohl um Kell handelt. Leider konnte ich keine Verbindung zum Titel herstellen, mir fehlte der Bezug zum Titel. Wo sind hier die vier Farben?Der Einstieg in die Geschichte gelang, wenn auch etwas holprig, soweit ganz gut. Die Geschichte startete direkt mit Kell, der zwischen den Welten wanderte und man bekam sofort eine Vorstellung von seinem Leben als einer der letzten Antari oder wie ich sie nenne „Weltenspringer“. Der Schreibstil war gut und sehr bildlich. Es war jederzeit anregend zu lesen. Der Protagonist Kell, war im Vergleich zu anderen „Helden-Typen“ nicht abgehoben oder Mr. Perfect, sondern eher ruhig und unscheinbar, aber dadurch auch sehr sympathisch. Den Gegenpol dazu gab im späteren Verlauf der Geschichte Lila ab, die dagegen wie eine Wilde wirkt.London als Schauplatz für die Geschichte fand ich persönlich gut ausgewählt. Ebenso wie die Idee einer Stadt mit vier Facetten. Das Ende lässt dann den Leser schliesslich sehnsüchtig auf Band 2 warten.Alles in allem bietet das Buch eine gute Grundlage für Lesespaß, doch die Geschichte konnte mich nicht vollends fesseln. Ich bin irgendwie nicht so richtig warm geworden und konnte mich nicht richtig ausklinken und in die Welt von Schwab eintauchen. Dies spiegelt sich dann auch bei meiner Herzvergabe wieder.FAZIT:Trotz allem bietet  dieses Buch eine gute Unterhaltung und ist eine Empfehlung für alle Fans von London und Magie.Rockt sein Herz mit 3 von 5 Punkten!

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  • Hörbuchrezension

    Vier Farben der Magie
    Letanna

    Letanna

    14. June 2017 um 19:47

    Kell ist ein Antari, einer der wenigen, die noch leben. Antari verfügen über so viel Magie, dass sie zwischen den verschiedenen Paralellwelten hin und her springen können.Kell kommt aus dem roten London, in dem die Magie noch im Gleichgewicht ist. Es gibt noch das graue London, in dem es kaum noch Magie gibt, das weiße London, das die Magie versklavt hat und in dem ein wirklich brutales Geschwisterpaar herrscht sowie das schwarze London, dessen Tore für immer verschlossen wurden, weil die Magie das Leben verschlungen hat. Kell ist ein Botschafter des roten Londons und reist zwischen den Königreichen hin und her. Aber er ist auch ein Schmuggler und handelt mit magischen Artefakten. Durch Zufall gelangt an ein Artefakt, das unglaublich mächtig ist und anscheinend aus dem schwarzen London kommt. Er muss dieses Artefakt unbedingt in das schwarze London zurück bringen, denn es ist einfach zu mächtig. Hilfe bekommt er ausgerechnet von der Diebin Delilah Bard, die ihm im grauen London über den Weg läuft. Sie raubt ihn erst einmal aus, aber später arbeiten die beiden zusammen, um ihre Welten zu retten.Dieses Buch will ich schon eine ganze Weile lesen, um so mehr habe ich mich gefreut, dass es jetzt als Hörbuch erschienen ist. Gelesen wird es von Peter Lontzek, der wirklich toll zur Handlung passt und perfekt vorliest.Die Welt, in die uns die Autorin entführt, ist unglaublich komplex und am Anfang der Handlung fand ich das ganze etwas verwirrend. Im Laufe der Handlung bekommt man aber alles genau erklärt und ich war regelrecht fasziniert. Es gibt 4 verschiedenen Welten nebeneinander, aber nur die Antari können zwischen den Welten reisen. Das war nicht immer so, aber nachdem das schwarze London untergegangen ist, hat man die Tore zwischen den Welten verschlossen, damit die anderen Welten nicht auch untergehen. Jetzt ist irgendwie ein Artefakt aus dem schwarzen London aufgetaucht, das wieder zurück muss. Diese Aufgabe übernimmt, Kell ein Antari aus dem roten London. Die Handlung wird abwechselnd aus seiner Sicht sowie aus der Sicht von Delilah Bard, einer Diebin erzählt. Die beiden gegen ein interessantes Team ab, da sie so verschiedenen sind und so völlig unterschiedliche Beweggründe haben. Die Handlung ist teilweise recht brutal und düster, gerade wenn es um das weiße London geht. Insgesamt ist das Hörbuch für mich ein wahrer Hörgenuss gewesen und ich habe jede Minuten davon genossen. Ich spreche eine klare Hörempfehlung mit voller Punktzahl aus

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  • Eine tolle Idee mit schwachen Figuren... Schade :/

    Vier Farben der Magie
    Meritamun

    Meritamun

    12. June 2017 um 20:44

    Inhalt:Kell ist ein Antari – ein Magier, der zwischen den Welten wandern kann. Diese vier Welten haben nichts außer einer Stadt namens London gemeinsam. Jedes London ist auf seine Art besonders und wird durch die vier Farben der Magie – rot, weiß, grau und schwarz - charakterisiert. Kell entstammt dem roten London, wo die Menschen mit der Magie im Einklang leben. Als Bote des Königshauses reist er zwischen den Welten umher. Als ihm für einen Botengang ein magisches Artefakt zugesteckt wird, ahnt Kell nicht, in welche Gefahr er damit seine Heimat bringt.Cover:Das Cover ist wundervoll schlicht gehalten und passt sehr gut zur Geschichte. Die Farbgebung ist an die vier verschiedenen Londons angelehnt und schafft so eine perfekte Verbindung zum Inhalt. Die Silhouette des Magiers findet sich auch im Buch zu Beginn jedes Kapitels wieder – ein schöner roter Faden!Meinung:Die vielen positiven Meinungen haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Die Idee von Parallelwelten begeistert mich immer und dann noch mit einer meiner liebsten Städte als Hauptschauplatz! Da musste ich einfach zugreifen.Victoria Schwab lässt sich sehr viel Zeit, um die verschiedenen Welten vorzustellen. Als Einstieg in die Geschichte begleitet man Kell auf seinen zahlreichen Botengängen. Mir hat es gut gefallen, dass es für jedes London eine charakteristische Farbe und Figur gab, so dass man immer wusste, in welcher Welt man sich gerade befindet. Ich fand es spannend, wie unterschiedlich jedes London konzipiert wurde und sich die Menschen dementsprechend verhalten. Im roten London – Kells Heimat – leben die Menschen in Harmonie mit der Magie. Jeder kann Magie nutzen und sie ist Teil des Lebens. Im weißen London werden die Menschen unterdrückt und nur die Herrschenden üben Magie aus. Das graue London hat dagegen jede Magie verloren. Es ist trist und die Menschen wirken verzweifelt und unglücklich. Von allen anderen Welten abgeschottet ist das schwarze London. Hier wütete die Magie so sehr, dass jedes Leben vernichtet wurde. Gesamt bilden diese Welten ein facettenreiches Setting, das viel Spielraum für verschiedene Handlungsstränge liefert.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig. Die Schauplätze des Buches werden sehr detailreich beschrieben und man kann sie sich bildlich vorstellen. Die Spannung steigt kontinuierlich an und das Finale konnte mich komplett überzeugen. Während es zu Beginn noch etwas schleppend vorangeht und man sich sehr zum Weiterlesen motivieren muss, reißt es das Ende wieder heraus.Kell als Hauptfigur bleibt für mich komplett nichtssagend. Mir fällt es jetzt nach dem Lesen sehr schwer ihn überhaupt zu charakterisieren. Allein seine magischen Fähigkeiten und die Liebe zu seinem Ziehbruder Rhys scheinen ihn auszumachen. Ich hätte mir einfach mehr Informationen über ihn gewünscht.Die Diebin Delilah ist dagegen deutlich feuriger. Sie hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Jedoch musste ich bei ihr bis zum Finale warten, bis sie mir wirklich sympathisch wurde. Sie ist neugierig und furchtlos, aber dadurch auch extrem unvorsichtig. Sie möchte erwachsen wirken, reagiert jedoch zu oft bockig und unbeherrscht. Dennoch durchläuft sie, im Gegensatz zu Kell, für mich eine gute Entwicklung. Während Kell eher gefühlskalt wirkt, sprüht Delilah förmlich über.Für den nötigen Pfiff sorgten meiner Meinung nach allein die Bösewichte und die Nebenfiguren. Diese wirken liebevoller ausgearbeitet als die Hauptprotagonisten. Schade, dass sie nur so wenig Raum in diesem Buch einnehmen.Bei „Vier Farben der Magie“ handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie. Mir hat es gefallen, dass der erste Teil soweit in sich abgeschlossen ist und man nicht unbedingt weiterlesen muss.Fazit:„Vier Farben der Magie“ konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Story und die Idee dahinter haben mich wirklich überzeugt, aber die Figuren konnten mich nicht abholen. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band noch eine Chance, in der Hoffnung, dass er mich dieses Mal wirklich mitreißt. Für den Trilogieauftakt vergebe ich daher 3 Ananas.

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  • Interessante neue Welt(en)

    Vier Farben der Magie
    DavidPawn

    DavidPawn

    29. May 2017 um 15:11

    „Vier Farben der Magie“ führt den Leser in eine Wirklichkeit mit vier Parallelwelten, die alle ein London enthalten. Jedes dieser verfügt über ein anderes Magieniveau. Nur besonders begabte Menschen, sogenannte Antari besitzen die Fähigkeit und die Macht, zwischen diesen Welten zu wechseln. Kell, der Held der Geschichte ist ein solcher Antari, jung an Jahren, aber erfahren genug, um als Bote der Herrschenden zwischen den London zu pendeln. Im sogenannten grauen (also magieärmsten) London trifft er auf Lila, ein gewöhnliches Mädchen, Taschendiebin, Träumerin, die nach Abenteuern lechzt. In seinem Besitz befindet sich zu diesem Zeitpunkt ein magisches Artefakt von ungeheurer Macht, das Gefahr für seine Heimatwelt (das rote, magisch ausgeglichene London) bedeutet. Wir erleben im weiteren mit, wie Kell darum ringt, seine Heimatwelt zu schützen, wie Lila an seiner Seite über sich hinauswächst und gerade deshalb Abenteuer erlebt, wie böse Mächte Intrigen spinnen, die das Gefüge der Welten erschüttern würden.Alles in allem eine spannende Geschichte mit vielen guten und vor allem neuen Ideen. Die Protagonisten Kell und Lila sind interessante Charaktere. Und während Kell ein wenig zu gut, zu glatt daherkommt, ist Lila herzerfrischend dreckig und ehrlich. Bis zur Mitte fand ich das Buch so überzeugend anders, dass ich bedenkenlos fünf Sterne gegeben hätte. Dann aber wurden die Zwänge, denen sich die Autorin unterworfen hatte, immer sichtbarer, die Überraschungen seltener. Man konnte immer wieder „Vermeidung eines Deus“ oder „Plotpunkt“ oder so an eine Szene schreiben. Das nimmt sehr viel Lesegenuss, weil es steif und gekünstelt daherkommt, insbesondere dann, wenn an anderen Stellen Wendungen mit der Maurerkelle hineingeklatscht werden, die dann als umgekehrter Deus ex machina daherkommen. Sozusagen Diabolo ex machina.Entsprechend schnell und in meinen Augen lieblos wurden schließlich die wichtigsten Quest durch die Helden bewältigt. „Ich wusste es einfach.“ ist keine befriedigende Antwort auf eine wirklich zentrale Frage der Schlusssequenz. Dafür ziehe ich einen Stern ab.Es bleibt also ein Buch, dass mir zunächst sehr gut gefallen hat, im Verlauf aber an Fahrt verloren hat, gerade weil man aufs Tempo drückte. Dennoch ein interessanter Abstecher in eine vielfältige Fantasywelt.

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  • Leserunde zu "Vier Farben der Magie" von V. E. Schwab

    Vier Farben der Magie
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    Grau für die Stadt ohne MagieRot für das glänzende ReichWeiß für die sterbende WeltSchwarz für die tote Stadt Vier Farben, vier Welten, eine Stadt – die Magie und das Leben stehen in einem untrennbaren Zusammenhang, doch ihre Beziehung zueinander hat vier verschiedene Welten hervorgebracht. Während im roten London das Leben und die Magie blühen, stirbt die Magie im grauen London. Im weißen London wird die Magie versklavt und im schwarzen London ist das Leben selbst verschwunden ...Mit "Vier Farben der Magie" erscheint nun der erste Band von V. E. Schwabs großer Weltenwanderer-Trilogie in Deutschland. Lernt in unserer Leserunde den Weltenwanderer Kell, die Diebin Delilah und die Farben der Magie kennen!Mehr zum InhaltAls einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt. Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm ...Neugierig geworden? Dann schau gleich in die Leseprobe!Mehr zur AutorinV. E. Schwab wurde an der Westküste der USA geboren, wuchs dann aber im Süden auf. Sie studierte an der Universität von St. Louis Design, Film, Kunstgeschichte, Englisch und Kommunikationsdesign. Während des Studium hat sie in einem Buchladen gearbeitet.  Jetzt ist sie eine bekannte Autorin von Jugendbüchern, die Märchen und Folklore sehr gern mag.Gemeinsam mit FISCHER TOR vergeben wir 25 Exemplare von "Vier Farben der Magie" unter allen, die sich bis zum 12.04.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Aufgabe lösen:In Kell und Delilahs Welt hat die Magie vier Farben. Welche der Welten findet ihr am interessantesten?Ich freue mich auf deine Antworten und drücke dir die Daumen!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen

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    • 958
  • Fantasy zum Genießen

    Vier Farben der Magie
    MissTalchen

    MissTalchen

    27. May 2017 um 15:59

    „Sogar wenn die Leute dachten, sie gäben etwas aus freien Stücken, war damit doch immer eine Fessel, eine Last verbunden, die alles aus dem Gleichgewicht brachte.“Ich hatte das unsagbare Glück, dieses Buch in einer Leserunde gewinnen und lesen zu dürfen. Nachdem das Buch im englischen Raum so gehypt wird, wollte auch ich es unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.Zur Story: Kell ist einer von zwei verbliebenen Magiern, die zwischen den drei Dimensionen der Stadt London reisen können. Ursprünglich waren es mal vier, doch über das sogenannte „schwarze London“ spricht man besser gar nicht erst. Als Kell von einem Botengang einen verbotenen Gegenstand über die Grenze schmuggelt, bricht er damit nicht nur das Gesetz, sondern bringt auch alle drei Dimensionen in große Gefahr. Meine Meinung: Endlich mal wieder ein Urban-Fantasy-Roman zum Genießen!Die Handlung wird primär aus der Sicht von Kell und Lila geschildert, nur selten wird auch die Perspektive eines anderen Charakters eingestreut, was mir insgesamt gut gefallen hat. Insbesondere am Anfang fiel es mir dadurch aber auch unnötig schwer, mich auf die Charaktere und die Geschichte einzulassen, da ich schlichtweg überfordert war. Das legte sich zum Glück aber schnell und die Perspektivwechsel werden dann in meinen Augen von der Autorin sehr gut eingesetzt.Dennoch muss ich zugeben, dass ich den Schreibstil bis zuletzt als nicht ganz so rund empfand und man ihm manchmal doch nur durch mehrmaliges Lesen folgen konnte.Die Charaktere sind allesamt mit Blick fürs Detail ausgearbeitet und facettenreich gestaltet. Nicht nur beide Protagonisten, auch die Nebenfiguren sind nicht zuletzt auch durch ihre negativen Eigenschaften authentisch und interessant, sodass man sie schnell ins Herz schließt.Generell wirkt das World-Building wohl überlegt und vielschichtig. Nur das Ende kann bei all dem leider nicht ganz mithalten. Es wirkt weniger gut durchdacht, zu einfach und wird dem Rest der Geschichte leider nicht ganz gerecht. Insgesamt ist die Story trotzdem wunderbar fantasievoll und dabei doch spannend und interessant. Sie bietet auch über Teil 1 hinaus so unglaublich viel Potenzial für verschiedene Handlungsstränge, dass ich Teil 2 kaum erwarten kann.Mein Fazit: Trotz ein paar weniger Schwächen endlich mal wieder ein Fantasy-Roman zum Fallen lassen und Genießen!

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  • Vier Farben der Magie

    Vier Farben der Magie
    juliaaholic

    juliaaholic

    25. May 2017 um 19:28

    https://juliaslesewelten.blogspot.de/2017/05/rezension-vier-farben-der-magie-von-ve.htmlMeine liebe Anabelle hat mir "Vier Farben der Magie" eher indirekt empfohlen, aber dadurch stand das Buch schon ein wenig länger auf meiner Wunschliste. Ich fand die Idee der Geschichte sehr interessant und wollte wissen, was die Autorin daraus gezaubert hat und ob das Buch mich auch begeistern würde. Tja und was soll ich sagen? Ich habe mich vollkommen in die Geschichte und in die Protagonisten verliebt.In diesem Buch geht es um Blutmagier Kell, welcher mit der Hilfe seiner Magie zwischen den vier Londons reisen kann. Er ist mittlerweile einer der wenigen noch lebenden Antari in den verschiedenen Welten und die Möglichkeit überhaupt in eine andere Welt zu reisen hat auch so gut wie keiner. Doch Kell hat diese Gabe und fungiert daher als Botschafter für die anderen Könige, um Nachrichten zwischen den Welten hin und her schicken zu können. Doch die Nachrichten sind nicht immer das Einzige, dass Kell auf seinen Reisen mitnimmt, denn er führt auch ein Doppelleben als Schmuggler. Bei einem seiner Botengänge wird ihm ein geheimes Päckchen gegeben, was den Antari ganz schön in Schwierigkeiten bringt. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo ich bei diesem Buch mit dem Schwärmen anfangen soll, aber beginnen wir doch ganz am Anfang. Ich mochte ja das englischer Cover sehr gerne, aber dann habe ich mich auch in das Deutsche verliebt, und wenn man genau hinsieht, dann entdeckt man auch eine Karte von London auf dem Cover. Es war so schön nach London zu reisen, auch wenn es vier verschiedene davon gab, aber es gab den ein oder anderen Ort, den ich wiederentdeckt habe!Und dann kam ich wirklich superschnell in die Geschichte hinein, was vor allem daran lag, dass ich einfach nicht mit dem Lesen aufhören. Das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen und ich wollte immer wissen, was mich auf der nächsten Seite wohl noch spannendes erwarten wird. V.E Schwab hat hier also als Autorin wirklich Großartiges geleistet und auch ihr Schreibstil war einfach perfekt. Ich hoffe ja auch mal eines von ihr auf Englisch lesen zu können, um mich auch so in ihren Schreibstil zu verlieben.Und dann wäre da Kell. Kell ist kein Bad Boy, kein Milliardär oder gar verzogener Schnösel. Er ist ein Mann, ein Magier, der sich auf sein Gebiet versteht und der seinen Bruder liebt, sogar für ihn töten würde. Er ist ein sehr treuer und loyaler Mensch, und auch wenn er schmuggelt und damit etwas Verbotenes tut, ist sein Herz am rechten Fleck. In Kell habe ich mich verliebt ohne das dies seine Absicht war und er musste sich dafür nicht mal besonders anstrengen.Und dann ist da Lila und auch in Sie habe ich mich verliebt, weil sie keine Jungfrau in Nöten ist. Sie ist eine Diebin, die einfach nicht ihre Finger bei sich behalten kann und einen Magier bestehlen will. Doch Lila war auch taff, klug und witzig. Es hat einfach so Spaß gemacht sie im Buch begleiten zu können und auch das Zusammenspiel mit ihr und Kell war einfach so wundervoll. Natürlich hat dieses Buch auch ein paar Bösewichte und selbst die waren absolut perfekt geschrieben, sodass man denen auch wirklich abgekauft hat, dass sie böse sind. Und sie haben sich im Buch nicht 10mal zwischen gut und böse entschieden, großer Pluspunkt!Ich habe glaube ich genug geschwärmt von diesem Buch und nun müsst ihr euch selbst davon überzeugen und euch in die Geschichte verlieben.

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  • Gut gegen Böse, die Parallelwelt-Magie-Edition

    Vier Farben der Magie
    R_Marie

    R_Marie

    24. May 2017 um 22:02

    Auf Booktube und Bookstagram ist die Trilogie von V. E. Schwab sehr beliebt. Buch-Hypes auf diesen Plattformen sind natürlich oft ungerechtfertigt. Ich muss sagen, dass auch „Vier Farben der Magie“ mehr Lob einheimst, als es verdient hat.Es geht zum einen um Kell, einen mächtigen Antari, der zwischen den vier Welten wandeln kann. In jeder Welt gibt es die Stadt London: ein Schwarzes, ein Weißes, ein Rotes und ein Graues. Versehentlich schmuggelt er ein von dunkler Magie belegtes Artefakt in seine Heimat, das Rote London, die Hochburg der Magie. Die 19-jährige Lila weiß nicht, dass es Magie gibt. Als Taschendiebin schlägt sie sich im Grauen London durch, das unser London im frühen 19. Jahrhundert repräsentiert. Zufällig laufen sich die beiden über den Weg, als Kell vor den bösen Leuten flüchtet, die das Artefakt an sich bringen möchten und dabei vor nichts zurückschrecken. Lila sucht das Abenteuer und sorgt dafür, dass sie Kell auf der gefährlichen Jagd durch die Welten begleiten kann.Die vier Welten sind das, was den Roman ausmacht. Jede ist auf ihre Art besonders. Die Beschreibung der Londons beschlagnahmt viele Seiten. Auch die Magie an sich und deren Funktionsweise werden eingehend geschildert. So schön es ist, dass die Autorin sich so viele Gedanken gemacht hat, nehmen die teilweise wiederholten Erklärungen zu viel Raum ein. Das erste Viertel ist besonders aus Kells Perspektive nur der Vorstellung der einzelnen Schauplätze und seinem Alltag gewidmet. Das hätte kürzer ausfallen können, zumal wir sie später ohnehin wiedersehen. Während die Grundidee der vier Welten und der lebendigen Magie super ist, ließ die Geschichte, die in diesem Setting spielt, zu wünschen übrig. Den Kampf gegen die böse Macht und die psychopathischen Herrscher hat jeder schon mal gesehen und auch kleine Variationen machen das nicht lesenswerter. Nervenaufreibende Wendepunkte sucht man vergeblich. Wegen der phantastischen Kulissen und der flachen Handlung finde ich sogar, „Vier Farben der Magie“ hätte sich als Film besser gemacht. Da könnte man dann auch die regelmäßig eingeführten komplexen Nebencharaktere weglassen, die meist nur in kurzen Auftritten für Drama sorgen. Die Momente, die wirklich tragisch sein könnten, ein Tod zum Beispiel, kamen dennoch nicht bei mir an. In solchen Szenen ist für mich weniger mehr und ein überdramatisierender Schreibstil zerstört die Gefühle.Der Schreibstil passt allerdings wirklich gut zum Genre mit seinen vielen Adjektiven und der bildhaften, schönen Sprache. Schwab hat sich sogar Sprachen für die Parallelwelten ausgedacht, die nach was klingen! Die Handlung ist sehr actionreich und Kell vergießt und spuckt mehr Blut, als in seine Adern passen dürfte. Die Brutalität ist nicht zu unterschätzen, wirkte oft aber fehl am Platz. Dennoch haben mir die Kampfszenen gut gefallen und lassen einen den Überblick behalten. Irgendwann nervt es übrigens, wenn Rettung immer im letzten, aussichtslosen Moment kommt. Dann rutschen Kell und Lila zum nächsten Blutvergießen, wobei kein Dialog ausgelassen wird. Ich mag es, wenn keine Lücken entstehen, doch ein paar Details weniger wären gut gewesen. Weil die Geschichte so in die Länge erzählt ist, geht viel an Spannung verloren.Die Figuren an sich sind interessant; besonders Lila sticht hervor. Zwar ist sie die typische starke Frau, die mehr männliche Attribute hat, aber bei ihr trägt das zu ihrer Sicherheit bei und ist deshalb verständlich. Sie hat eine Persönlichkeit, die sich im Laufe ihrer Reise sogar weiterentwickelt.Kell bleibt dagegen eher blass, ist aber trotzdem interessant. Natürlich haben die Protagonisten ihre obligatorischen tragischen Hintergrundgeschichten, die nicht so gut dargestellt wurden. Außerdem haben wir viele Nebenfiguren mit jeder Menge Potential, das sie selten ausschöpfen durften. Neben der Actionhandlung wird auf die Beziehungen zwischen den Charakteren eingegangen, besonders auf die zwischen Kell und seinem Bruder Rhy. Alles auf dieser Ebene geschah in angemessenem Tempo. Durch das Fehlen von überstürzten Liebesbekundungen schien alles authentisch. Das hat mir sehr gut gefallen. Endlich mal ein Roman, bei dem sich die Figuren voll und ganz auf ihre Mission konzentrieren, anstatt zufällig die große Liebe zu finden.Das Buch hat kaum was Neues. Ich sehe keinen Grund, warum man genau dieses Fantasybuch lesen sollte. Da ich auch keinen Grund dagegen habe, gebe ich dem Auftakt zur Weltenwandler-Trilogie 3,45 Sterne.Ich habe dieses Buch bei einer TOR-Leserunde gewonnen. Vielen lieben Dank dafür!

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  • Ein gekonnt konstruiertes Wordbuilding und interessante, mutige Charaktere.

    Vier Farben der Magie
    Niccitrallafitti

    Niccitrallafitti

    22. May 2017 um 11:19

    Zur optischen Gestaltung möchte ich anmerken, dass ich das Cover und ebenso die Kapitelunterteilungen sehr gelungen finde. Die Farben auf der Vorderseite sind eher minimalistisch gehalten, was ich aber gut und passend finde. Auch der rote Rahmen gefällt mir richtig gut. Jedes Kapitel verfügt über eine eigene Seitentrennung mit Überschrift und einer kleinen Grafik. Die „großen“ Kapitel beinhalten dann nochmal kleinere Unterteilungen. Gut finde ich, dass der Klappentext auf dem Buchrücken nicht allzu viel verrät. Leider sind da drunter jedoch die Cover der gesamten Reihe abgebildet, womit die Überraschung natürlich ein wenig verloren geht.Schon die ersten Sätze sorgten dafür, dass ich in die Geschichte gezogen wurde und die Welt um Kell nicht mehr verlassen wollte. Das Wordbuilding war insgesamt sehr facettenreich, die verschiedenen London – Grau, Rot, Weiß, Schwarz – wurden allesamt richtig gut beschrieben. Auf Seite 15 werden die Städte übrigens näher definiert, falls ihr das Buch parat habt und nachlesen wollt. Später werden den vier London auch bestimmte Charaktere, die einem im Verlauf der Geschichte begegnen, zugeordnet, sodass man weiß, wo diejenigen ihre Heimat haben. Die Atmosphäre der verschiedenen London war sehr unterschiedlich, was beim Lesen stets gut projiziert wurde. Die jeweils vorhanden Lebewesen waren zum Teil mysteriös, manchmal gruselig und oft magisch.Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Trotz vieler Beschreibungen von Welten und Charakteren konnte ich dem Verlauf gut folgen und geriet nicht ins Stocken. Zunächst angenommen, dass es sich hier um ein Buch handelt, für das viel Konzentration erforderlich ist, flog ich letztendlich nur so durch die Seiten und wollte stets wissen, wie es weitergeht. Dafür sorgten unter anderem die Kapitelenden, die oftmals einen kleinen Cliffhanger beinhalteten.Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Plot Twist her. Wahnsinn, wie viele unerwartete Wendungen und Überraschungen die Geschichte bereithielt! Sie war nicht durchgehend rasant, es gab auch ruhigere Momente zum Verschnaufen. Aber oftmals war ich völlig baff aufgrund der beschriebenen, teils sehr dramatischen Ereignisse. Für manche Schockmomente benötigte V.E. Schwab nicht viele Worte, kleine Anmerkungen reichten schon aus.Den Protagonisten Kell mochte ich wahnsinnig gerne. Er war mutig, stark und loyal. Und ich war super neidisch auf seinen coolen Mantel! Seine Gefährtin Lila stahl ihm jedoch ein kleines bisschen die Show, für mich persönlich zumindest. Die Taschendiebin Lila war ein großartiger, gelungen gezeichneter Charakter in der Geschichte. Sie war unfassbar mutig und neugierig, stark und weich zugleich, sarkastisch und frech. Sie nahm kein Blatt vor den Mund. Auch kam zum Ende hin ein wichtiges Detail über sie heraus, dessen Herkunft und Einfluss noch im Verborgenen liegen.„Ich werde nicht sterben“, sagte sie. „Nicht, bevor ich es gesehen habe.“„Was gesehen?“Ihr Grinsen wurde breiter. „Einfach alles.“[Vier Farben der Magie, V.E. Schwab, S. 239]Im Hinblick auf den raffinierten Verlauf der Geschichte inklusive mehrerer Stränge kam das Ende dann etwas abrupt, ebenso die Lösung des eigentlichen Grunds und damit einhergehend Problems des Abenteuers. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, zumal der Schluss relativ offen gehalten war.Vier Farben der Magie war abgesehen vom abrupten Ende ein wahrliches Highlight. Die High-Fantasy Geschichte überzeugte mich durch ein gekonnt konstruiertes Wordbuilding und interessante, mutige Charaktere. Ich freute mich insbesondere darüber, dass Liebe und Romantik endlich mal keine Rolle spielten, sondern der Fokus auf einem spannenden Abenteuer lag.

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