Das Programm

von V. S. Gerling 
4,7 Sterne bei56 Bewertungen
Das Programm
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Nicolas Eichborn ist ein Ermittler ganz nach meinem Geschmack

H

4,5 Punkte für diesen Thriller. Sehr spannend, sehr unterhaltsam. EMPFEHLENSWERT

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Inhaltsangabe zu "Das Programm"

Ein dubioses Programm, von dem niemand wusste. Ein mörderisches Wesen, das es aufzuhalten gilt.

Junge Frauen, scheinbar wahllos getötet. Bis auf Blumen, Champagner und Dessous, die am Tatort gefunden werden, gibt es keine Verbindung zwischen den Opfern. Doch dann stoßen die Ermittler Nicolas Eichborn und Helen Wagner vom BKA auf eine Gemeinsamkeit: Die Opfer waren in die Fänge einer dubiosen Organisation namens »New Horizon« geraten, die ein Programm zur Optimierung der geistigen Leistungsfähigkeit anbietet.

Während die Ermittler tiefer in den Fall einsteigen, stoßen sie auf den Widerstand von Wissenschaft, Politik und Geheimdienst, die kein Interesse an der Aufklärung der Mordserie zeigen: Denn das Programm ist ein Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, das nie wirklich eingestellt wurde.

Als auch noch der Assistent von Eichborn und Wagner spurlos verschwindet, eskaliert die Situation vollends. Die Suche nach ihm wird zu einem lebensgefährlichen Albtraum für das Ermittlerpaar …

Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Das Programm« wurde überarbeitet und neu gestaltet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919802876
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:440 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:19.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    raveneyes avatar
    raveneyevor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Nicolas Eichborn ist ein Ermittler ganz nach meinem Geschmack
    Spurensuche

    Nicolas Eichborn, Zielfahnder beim BKA, hält in München ein Seminar ab, als er an den Tatort eines brutalen Mordes gerufen wird. Es ist der Zweite dieser Art und man befürchtet das sich um einen Serientäter handeln könnte.


    V.S. Gerling hat für mich mit „Das Programm“ einen Pageturner hingelegt, der sich weglesen ließ wie nichts. Sprachlich hat mich das Buch schnell gefesselt und hineingezogen in eine Welt in der man aufpassen muss wem man vertraut, den nicht immer ist etwas so wie es den Anschein hat.


    Und mit Nicolas Eichborn hat er einen Hauptcharakter erschaffen, dessen oft schlagfertig, trockene Art mir sehr gut gefällt und ihn mir schnell sympathisch machte. Auch wenn sich seine Gegenüber vielleicht manchmal etwas schwer tun mit seiner ganzen Art und wie er Dinge handhabt. Aber er ist gut in dem was er tut, was eindeutig für ihn spricht. Da er zudem noch als Ich-Erzähler in diesem Thriller auftritt, erhält man einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt, was es nur noch einfacher macht sich zusammen mit ihm auf Spurensuche zu begeben.

    Es ist aber nicht nur Nicolas' Sichtweise, mit der man während des Lesens Bekanntschaft macht, nein, man erfährt auch zwischendurch immer mal wieder was einer der Anderen so denkt und plant und wer Nicolas wohlgesinnt ist oder das genaue Gegenteil. Wer in welche Kategorie fällt? Lesen und selbst herausfinden.


    Mit diesem Buch wird es nicht langweilig, denn man weiß nie was hinter der nächsten Ecke für eine Überraschung wartet, sei sie nun gut oder schlecht. Hat mir wirklich sehr gut gefallen.

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    Rebecca1120s avatar
    Rebecca1120vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: lange nicht so gut unterhalten gefühlt
    lange nicht so gut unterhalten gefühlt

    Dieser Krimi hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Sicher deshalb, weil der Ermittler so anders war. Denn mit Nicolas Eichborn hat der Autor einen besonderen BKA-Ermittler erschaffen. Er geht überwiegend allein bei den Ermittlungen vor, er sieht Vorschriften als elastische Leitplanken (Buchauszug), wenn das nicht klappt, dann ignoriert er sie. Was mir aber am besten gefallen hat, war die Selbstironie dieses Mannes.

    Er weiß, dass er durch sein Verhalten oft aneckt, aber das ist ihm egal. Einzig Helen Wagner, die mit ihm zusammen ermittelt, lässt er näher hinter seine Fassade blicken. Denn so cool, wie Nicolas immer tut, ist er nämlich gar nicht. Seit einer Nahtoderfahrung bei einem Auslandseinsatz hat er nämlich noch immer Albträume und dieses Geschehen noch lange nicht verarbeitet. Ja und dann ist er nun in diesem verzwickten Fall zu 100 % gefordert und muss bis an seine Grenzen gehen…

    Der Schreibstil hat mir wunderbar gefallen. Die humorigen Einlagen, die der Autor Nicolas in den Mund gelegt hat. Da musste ich schon des Öfteren schmunzeln. Beispielhaft hier ein kurzes Zitat zu Beginn einer Autopsie: „Als wir bei ihm (dem Pathologen) ankamen, schwieg er. Die Leiche auch.“ Dabei gelingt es V.S. Gerling diesen Humor geschickt in den Dialogen unterzubringen, ohne dass der Krimi ins Lächerliche gezogen wird. 

    Der Spannungsbogen hat sich bei mir immer höhergeschraubt. Denn die Geschichte hat so viele Facetten und ungeahnte Wendungen, dass ich das Ende so nie erwartet oder erahnt habe. Von mir gibt’s daher auch 5 Lese-Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Krimi-Fans.

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    MonesBlogWelts avatar
    MonesBlogWeltvor 2 Jahren
    ... spannendes Programm...

    Zielfahnder Nicolas Eichborn kehrt nach einer schweren Schussverletzung in die Dienst zurück. Als er in München ein Seminar für angehende Zielfahnder hält, lernt er Fallanalytikerin Helen Wagner kennen, die von Kriminaldirektor Rainer Schanz auf ihn angesetzt wurde.
    Da in München innerhalt 6 Tage zwei bestialiche Morde stattgefunden haben, werden die beiden zur Hilfe angefordet. Sie verschaffen sich erste Informationen über die Opfer und deren Lebensweise, sprechen mit Familie und Freunden. Schnell versuchen sie parallelen zwischen den Fällen zu ziehen und sind sich einig, das es der gleiche Täter gewesen sein muss und schon bald wieder zuschlagen wird.
    ...und sie sollten Recht haben!!! Denn schon gibt es ein weiters Opfer aber diesmal in Köln. Beiden wird die SOKO-Leitung übertragen.
    Kurz darauf gibt es die nächste Leiche in Hamburg und es ist klar, das in deutschland ein Serienkiller wütet. Die Tatorte sehen von Mal zu Mal schlimmer aus, der Täter scheint immer bestialischer zu morden.
    Im Laufe der Ermittlungen stellt sich eine Verbindung zu "NEW HORIZON", eine Art Sekte, her.
    Als zwei weitere Morde in  Berlin geschehen, gibt es endlich mal Bilder aus einer Überwachungskamera. Der Täter scheint eine Frau zu sein und noch dazu ein ehemaliges Mitglied von "NEW HORIZON". Diese ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Als sie auf dem Präsidium auftaucht, kann man ihr nix konkretes wirklich nachweisen und sie müssen sie gehen lassen, observieren sie aber.
    Henrik Paulsen, der ebenfalls in der SOKO ist, arbeitet sich weiter durch die Unterlagen der Sekte und sucht darauf einen Professor Kuhnert auf und ist darauf hin verschwunden. Auf der Suche nach ihm finden Helen und Nicolas mit Hilfe eines BND Kollegen heraus, das der Professor Menschen manipuliert und der MAD (Militärische Abschirmdienst) etwas damit zu tun hat. So bleibt der Verdacht, das er das Bewußtsein der Täterin manipuliert hat und er die Morde hat dadurch ausführen lassen.
    Die Spur wird immer dichter! So dicht, das die Ermittler ancheinend zur Bedrohung werden, denn auf Helen wird geschossen, was sie aber Gott sei Dank überlebt. Da das Innenministerium auch dadrin verwickelt zu stecken scheint, teilen sich Nicolas, Schanz und Kohlenberg vom BND auf...
    Generalsekrendär Stoll und Leonard König (Chef von NEW HORIZON) werden unterdessen von der Täterin in eine Falle gelockt, anschließend betrunken und zugedröhnt neben einer toten Prostituierten gefunden und somit des Mordes bezichtigt.
    Oberst Haferkamp sucht Nicolas Eichborn auf, um mit ihm zusammen zu arbeiten und ihm zum Professor zu führen. Nicolas bleibt nichts anderes übrig, wie sich darauf einzulassen. Was er nicht weiß, das dieser mit dem Professor zusammenarbeitet und so tapt er direkt in die Falle und wird außer Gefecht gesetzt. Helen und Schanz machen sich auf die Suche nach ihm, da sie böses ahnen. Mit Hilfe der Mörderin, die Nicolas im letzten Moment das leben gerettet hat, finden sie ihn auch und können das Labor räumen.
    Doch damit ist es nocht nicht vorbei...

    FAZIT/MEINE MEINUNG:

    Das Buch ist echt spannend bis zum Schluss und fesselt einen von der ersten Seite an, ist aber teilweise auch schockierend und nichts für sensible Persönchen. Vom Cover aus bin ich direkt schon faziniert und neugierig auf das Buch gewesen. Der Schreibstil des Autors ist echt der Hammer, wer Ironie mag, kommt hier nicht zu kurz. Das Ermittlerpaar Helen und Nicolas passt sehr gut zusammen und ich musste oft schmunzeln, das der Humor, den Nicolas Eichborn da so raushaut so gut rüber kommt. Erst hab ich mich gefragt, ob das zu so einem Thriller zusammen passt, aber das tut es wirklich.  Für mich war er so das Highlight im Buch.Die Charakteren sind echt sympathisch und gefallen mir richtig gut.
    Durch die unvorhersehbaren Wendungen in dem Fall, kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Langeweile kommt da garantiert nicht auf!
    Ich kann´s voll und ganz empfehlen und freu mich auch weitere Bücher des Autors...

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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend von der ersten Minute, einer der besten deutschen Thriller!
    Das Programm (1) - V.S. Gerling

    Das Programm ist der erste Teil einer bisherigen Triologie. Die Ermittler Nicholas Eichborn und Helen Wagner sind ein tolles Ermittlerpaar. Beide tragen ihr eigenes Päckchen mit sich und vertrauen dem anderen, trotz erst äußerst kurzer Zusammenarbeit, blind. Sie sind Mitarbeiter des BKA und jagen durch ganz Deutschland einen Serienmörder. Auf den ersten Blick lässt sich kein gemeinsamer Hintergrund der Opfer erkennen, eben weil sie über die ganze Republik verteilt sind. Aber recht zeitnah lässt sich ein Zusammenhang zu der Organisation New Horizon erkennen. Nicht nur einmal steht das Leben der beiden Ermittler in diesem Fall auf dem Spiel. Ich finde den Inhalt des Buches wirklich spannend und kann zu den gut recherchierten Hintergrundinformation nur sagen, dass es dem Thriller einen Hauch Realtität eingehaucht hat. Mehr kann und will ich nicht sagen, da ihr das Buch sonst nicht mehr lesen braucht :-D Also falls es euch interessiert, lest nicht zuerst die Danksagung ;-) Den Schreibstil von Gerling fand ich sehr angenehm. Es waren nicht zu sehr verschachtelte Sätze und sobald Eichborn da war, war das Buch aus seiner Perspektive geschrieben. Mir gefiehlen die Rückblenden besonders gut. Außerdem fand ich es toll, dass das Buch, dem Programm von New Horizon angepasst war. Besonders interessant war auch, das jedes Kapitel mit einem Zitat aus dem jeweiligen Kapitel begann. Für mich eindeutig ein Zeichen dafür, die Spannung auszubauen. Es ist ein Buch, dass gute Einblicke in die Psyche der Personen und die Geschichte von Deutschland gewährt. Ich bin wirklich froh, dieses Buch gewonnen zu haben, denn ich habe ehrlich gesagt weder etwas von V.S. Gerling noch von Volker Schulz. Denn V.S. Gerling ist das Pseudonym ebendiesens. Außerdem hat mir die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Personen sehr gut gefallen. Zwar wurde von den beiden Ermittlern auch auf eigene Faust ermittelt, aber irgendwie wussten sie doch immer an wen sie sich zu wenden haben, wenn sie Hilfe benötigen. Was Gerling wirklich gut gelungen ist, ist das Privatleben der Ermittler. Man bekommt ausreichend Einblicke in die Vergangenheit und auch in die Gegenwart, damit diese Personen einem sympathisch sind. Also für mich ein rundum spannender Thriller. Aber leider keine 5 Sterne wert, da sich das Ende, meiner Meinung nach, etwas hingezogen hat.

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 3 Jahren
    "Du Monster! Du gottverfluchtes Monster!"

    Eine Frau wird grausam ermordet. Bald folgen weitere Fälle nach dem gleichen Drehbuch in anderen Städten. Außer den wiederkehrenden Mustern bei diesen Hinrichtungen können die Ermittler vom BKA zunächst keine anderen Zusammenhänge erkennen. Doch dann stoßen sie auf eine Spur: Mehrere Opfer zahlten Beiträge an eine dubiose Esoterik-Sekte, die ihren Anhängern eine Steigerung des geistigen Potentials verspricht. Was Nicolas Eichborn und seine Partnerin dann nach und nach herausfinden, können sie kaum glauben.

    Es ist nicht nur unvorstellbar, sondern auch ein Politikum. Und es hat leider auch einen realen Hintergrund, den man allerdings nie so richtig herausfinden wird. Die sich öffnenden Abgründe wären zu tief, um sie einer irritierten Öffentlichkeit zu zeigen. Der ungeheuerliche Bruch mit allen öffentlich verkündeten Werten würde alles ins Wanken bringen. Denn hier kann man sich nicht mehr mit fehlgeleiteten Einzeltätern herausreden. Hier geht es um ein geheimes staatliches Programm, das es in irgendeiner ähnlichen Form wirklich gegeben hat.

    Das allein wäre schon spannend genug. Doch Gerlings Thriller lebt nicht nur davon, sondern auch von der Art, wie er die Handlung entwickelt. Vor allem aber ist ihm mit der Figur des Nicolas Eichborn ein echter Volltreffer gelungen. Eichborn ist eigentlich Zielfander beim BKA, ein Einzelgänger, der seinem Instinkt vertraut und gut vernetzt ist. Auch in andere Dienste. Über Eichborns immer wieder überraschenden und voll ins Schwarze treffenden Sarkasmus und seinen spontanen Wortwitz muss man einfach an vielen Stellen grinsen.

    Das Buch ist sehr unterhaltsam, wunderbar flüssig und spannend geschrieben, sodass man seinen nicht unerheblichen Umfang kaum spürt. Nur am Ende sind offenbar die Pferde mit dem Autor etwas durchgegangen. Er zieht dann für mich etwas unnötig den Überraschungsjoker und bringt damit die innere Logik dieser Figur ins Wanken. Da das aber erst auf den letzten paar Seiten passiert, stört es den sehr guten Eindruck nicht mehr wirklich. Für mich war dieses Werk nicht nur eine Leseabwechslung, sondern auch eine echte Überraschung.

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 4 Jahren
    "Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben."


    Ein Serienkiller treibt in Deutschland sein Unwesen und scheint, auf den ersten Block, wahllos junge Frauen zu töten. Das Ermittlerpaar des BKA, Nicolas Eichborn und Helen Wagner, nehmen sich des Falls an und stellen bald fest, dass die Frauen doch etwas verbindet.

    Alle waren Mitglied einer sektenähnlichen Organisation, die sich „New Horizon“ nennt. „New Horizon“ bietet für sehr viel Geld Programme zur Optimierung und Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeiten an. Die Mitglieder werden durch eine Art Gehirnwäsche zu willenlosen Menschen gemacht.

    Die Ermittlungen gestalten sich als sehr schwierig und gefährlich für das Ermittlerpaar, da sie sowohl gegen skrupellose Wissenschaftler kämpfen müssen und durch einflussreiche Politiker zusätzlich behindert werden.


    Der Autor hat mit Nicolas Eichborn und Helen Wagner zwei sympathische und außergewöhnliche Ermittler geschaffen. Mit Witz, Ironie und Sarkasmus erledigen sie ihre Arbeit und nehmen so den Leser für sich ein. Im Gegensatz zu manch anderen Thrillern, wirkten die beiden auf mich sehr erfrischend und belebend, was den Lesespaß ansteigen ließ. Die so schon unterhaltsamen Dialoge werden noch durch den Einblick in die Gedankenwelt der beiden Ermittler ergänzt und zaubern nicht selten ein Schmunzeln auf die Lippen des Lesers.

    Die Geschichte selbst beginnt zunächst sehr brutal und blutig. Der Autor schildert sehr detailliert die Morde, so dass sich der Leser diese gut vorstellen kann. Die Geschichte beinhaltet viele spannende Momente und Wendungen. Zudem nehmen die Ermittler nicht immer den legalen Weg, so dass ihre Ermittlungen auch mal auf eine sehr unkonventionelle Art und Weise verlaufen.

    Die Thematik des Thrillers ist außergewöhnlich, beruht jedoch auf einem wahren Hintergrund, was einen dann doch zum Nachdenken bringt. Kurze Kapitel und Zitate aus dem jeweiligen Kapitel heizen das Lesetempo noch weiter an.


    Fazit:

    Ein rasanter Thriller, der neben einer spannenden authentischen Geschichte auch ein sympathisches Ermittlerduo aufweist. Ich bin schon jetzt auf die Fortsetzung gespannt.

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    Magpies avatar
    Magpievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Einer der besten deutschen Krimis, die ich bisher gelesen habe. Humorvoll, spannend und gut recherchiert! Macht Spaß zu lesen.
    Spannend und sehr gut recherchiert!

    Das war wirklich einer der besten deutschen Krimis, die ich je gelesen habe. Es ist humorvoll und witzig geschrieben. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und der Protagonist ist einem sofort sympathsich. Auch der Wechsel der Erzählperspektiven, der mir für gewöhnlich missfällt, ist so fließend eingebaut, dass es nicht störend wirkt.
    Die Geschichte fängt langsam an, zieht einem aber sehr schnell in seinen Bann, sodass man das Buch gegen Ende kaum weglegen möchte.
    Es ist sehr gut recherchiert und trotz der zeitweise komplizierten Beschreibungen kann man ohne Probleme folgen.
    Besonders ergreifend ist es, dass die Grundlage des Plot stellenweise auf Tatsachen beruht.
    Ich persönlich habe das Lesen sehr genossen und werde sicher noch mehr Bücher dieses Autors in den Händen halten.

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    Los_Angeless avatar
    Los_Angelesvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: „Das Programm“ ist ein Lesegenuss für alle Thriller-Liebhaber - nicht nur für solche aus Deutschland!
    V. S. Gerling - Das Programm

    Gleich in ihrem ersten Fall bekommen die beiden Ermittler, Nicolas Eichborn und Helene Wagner, einen schwierigen Fall zugelost. Sie müssen eine brutale Mordserie in Deutschland aufklären. Dabei stellt sich schnell einmal heraus, dass es sich nicht einfach nur um einen Serienmörder handelt, sondern um ein Forschungsprojekt, welches bereits zu Zeiten des Kalten Kriegs seine Anfänge hatte.

    Volker S. Gerling schafft es, den Leser schon früh an das Buch zu binden. Durch seinen Schreibstil und vor allem durch die schnelle Abfolge von Ereignissen, kann sich der Leser dem Buch nicht mehr entziehen. Dabei beginnt das Buch bereits fulminant und steigt gleich mitten im Geschehen ein. Ein langatmiges Personenvorstellen bleibt dem Leser erspart und auch sonst kommt bis zum Schluss nie Langeweile auf. Rasche Szenenwechsel, neue Mordfälle und neue Beweise halten nicht nur das Ermittlerteam auf Trab, sondern auch den Leser.

    Vor allem das Ermittlerduo selbst sorgt für einige Lacher im sonst doch eher düsteren Kriminalfall. Nicolas Eichborn bringt es stets fertig, in den passendsten und unpassendsten Situationen für Witze und Bemerkungen zu sorgen, die zum Schmunzeln anregen. Dazu trägt auch seine Begabung bei, stets in sämtliche Fettnäpfchen zu treten, in die man treten kann. Er lässt buchstäblich keines aus!

    Während des gesamten Buches wird die Arbeit der beiden BKA Fahnder realistisch und glaubhaft aufgezeigt. Einzig der Schluss hat mich in dieser Hinsicht nicht mehr ganz überzeugt. So waren die letzten Szenen des Thrillers mehr Szenen aus einem James Bond Actionfilm als aus einem Alltag des Deutschen BKAs. Dies hat zwar, unbestreitbar, für ein sehr actionreiches Ende gesorgt, doch hätte auch ein bisschen weniger durchaus für ein tolles und gutes Ende gereicht.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass Volker S. Gerling ein gelungener Start in die Reihe gelungen ist. Das sympathische Ermittlerduo sorgt dafür, dass zukünftige Fälle mit Spannung erwartet werden dürfen. Der Autor hat es zudem mit „Das Programm“ geschafft, eine reale Thematik an den Leser zu tragen und diesen zum Nachdenken zu bringen.
    „Das Programm“ ist definitiv ein Lesegenuss für alle Thriller-Liebhaber  - nicht nur für solche aus Deutschland!

     

    Meine Bewertung

    Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkten. Vor allem die stets aufrechterhaltene Spannung sowie die Thematik selbst haben mich überzeugt. Dazu ein Ermittlerduo des BKA, welches ein überzeugendes Auftreten an den Tag legte, aber dennoch für unterhaltsame Momente beim Leser sorgte.
    Einzig das Ende war mir doch etwas zu hollywoodmässig, sodass ich einen Punkt abziehe.

    Nichts desto trotz, ist dies ein sehr empfehlenswertes Buch!!

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    claude20s avatar
    claude20vor 4 Jahren
    Ein Ermittler nach meinem Geschmack

    Das BKA ist alarmiert als in ganz Deutschland junge Frauen scheinbar wahllos getötet werden. Der Täter ist erst einmal nicht greifbar, scheint geradezu unsichtbar, aber seine Taten werden im Lauf der Zeit immer grausamer. Nicolas Eichborn und Helen Wagner ermitteln gemeinsam in ihrem ersten Fall, er sehr viele Fragen aufwirft, da die Opfer auf den ersten Blick scheinbar nichts miteinander verbindet. In Laufe der Ermittlungsarbeit wird schnell klar, dass einige der Opfer seit kurzer Zeit Kontakt mit einer dubiosen Organisation namens "New Horizon" hatten. Diese Organisation bietet ein 4 Phasen-Programm zur Optimierung der geistigen Leistungsfähigkeit an. Im Laufe ihrer Ermittlungen geraten die beiden Beamten immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt, Manipulation und politischer Intrige. Dann verschwindet bei einer Recherche der Assistent von Eichborn und Wagner spurlos. Die Zeit drängt und plötzlich wird Nicholas Eichborn zum Gejagten ...


    Mit diesem Thriller hat der Autor V. S. Gerling ein spannendes Buch geschrieben, die mit einem sympathischen und auch nicht auf den Mund gefallenen Ermittler aufwartet. Bereits auf den ersten Seiten habe ich Nicolas Eichborn ins Herz geschlossen, denn seine ganze Art und sein Sinn für Humor haben mich für seine Persönlichkeit eingenommen. Nicolas Eichborns Mund-Hirn-Kombination bzw. seine Art kein Blatt vor den Mund zu nehmen hat mich immer wieder zum Schmunzeln veranlasst.

     

    Der Autor schafft es sehr schnell den Leser in die Geschichte zu katapultieren, Zusammenhänge einfach und unkompliziert zu erklären sowie die Hauptprotagonisten zu unseren Freunden zu machen. Aus diesem Grund freue ich mich auch das es ein Wiedersehen mit Nicolas Eichborn geben wird.

     

    Obwohl es sich bei diesem Fall den Nicolas und Helen bearbeiten um eine fiktive Geschichte handelt, so ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Teile der Erkenntnisse aus den Ermittlungen leider so auch in der Realität existiert haben. Mehr wird nicht verraten, denn einige von Euch wollen das Buch bestimmt noch lesen. Wer mehr wissen will kann auf der Seite des Autors stöbern und Antworten finden.


    Ein spannendes Thema, sehr realistisch beschrieben, mit sehr sympathischen und vor allen sehr humorvollen Ermittlern. Von mir bekommt das Buch 9 von 10 Punkte. Ein neues Zusammentreffen mit Nicolas und Helen würde mich sehr freuen. Habe ich schon gesagt, dass ich Nicolas Humor bzw. seine Art in Fettnäpfchen zu treten mag.


    © claude

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    gagamauss avatar
    gagamausvor 4 Jahren
    ein mörderisches Psychoprogramm

    Kriminalhauptkommissar Nicholas Eichborn leidet an psychischen Spätfolgen nach einer Verletzung bei seinem letzten Einsatz als Zielfahnder. Deshalb bekommt er erst mal einen vermeindlich ruhigeren Job bei der Mordkommission, wo innerhalb kürzester Zeit mehrere Frauen auf ähnlich grausame Weise ermordet werden. Dort lernt er die psychologisch geschulte Ermittlerin Helen Wagner kennen und es funkt sofort heftig zwischen den beiden. Viel Zeit für eine Annäherung bleibt allerdings nicht, da der Mörder ein hohes Tempo vorlegt und dabei immer den Schauplatz der Verbrechen wechselt. Hamburg, Köln oder München sind Schauplätze seiner Verbrechen. Bald gibt es erste Hinweise die zu einer Organisation namens New Horizon führen und die ein ungewöhnliches psychologisches Programm anbieten und interessierten Mitgliedern damit Hilfe bei ihren psychischen Problemen versprechen.
    Warum tötet der Killer immer wieder Mitglieder dieser sektenähnlichen Organisation? Hat der Mörder auch dieses Programm durchlaufen? Was passiert dort mit den Menschen?

    Es wird sowohl aus der Ich-Perspektive von Nicholas, der neutralen Erzählersicht und aus der Sicht des Mörders berichtet, was verschiedene Einblicke und Anhaltspunkte gibt und dem Leser immer etwas mehr Infos liefert, als den Ermittlern. Interessant fand ich auch das Thema Gehirnmanipulation. Ich lese gerne Krimis, in denen die psychologische Komponente eine große Rolle spielt.

    Das Tempo wird kontinuierlich hochgehalten, was eigentlich ja positiv ist aber im Laufe der Geschichte hatte ich manchmal das Gefühl, dass dadurch teilweise die Logik oder die Genauigkeit auf der Strecke blieben. Vor allem die Handlungen „des Mörders“ und von Nicholas konnte ich manchmal nicht mehr ganz nachvollziehen. Manche Handlungsstränge wurden so vernachlässigt, dass ich es mir nicht vorstellen konnte, dass die Polizei so sträflich gehandelt hätte. Beim Showdown überschlagen sich die Ereignisse und ich fühlte mich etwas überrollt von der Handlung und hatte am Ende doch einige nur halb beantwortete Fragen und einen Kommissar, der viel von seinem Charisma und seinem Charme eingebüßt hatte, da er für mich nicht mehr integer war und auch keiner von den Guten mehr.
         
    Die Geschichte hat noch eine Eigenheit. Sie ist über weite Strecken sehr ironisch und mit dem sarkastischen Witz des Kommissars muss man klarkommen. Da er auch in blutigen und traurigen und dramatischen Momenten immer einen Spruch auf den Lippen hatte, kam er mir manchmal so lässig wie James Bond vor  und das Spektakel am Schluss passte auch zu diesem Vergleich.

    Das klingt alles vielleicht ein bisschen negativer, als ich es meine. Das Buch war von Anfang an mitreisend, sehr unterhaltsam und gut lesbar. Ich hätte mir einfach etwas weniger Witze und etwas mehr Tiefgang gewünscht und vielleicht ein Ende, welches einen Hauch realistischer gewesen wäre.

    Ich bedanke mich für die Möglichkeit, das Buch und den Autor in einer angeregten Leserunde entdecken zu dürfen und werde ihn sicherlich nicht zum letzten Mal zur Hand genommen haben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    V_S_Gerlings avatar
    Liebe Thriller-Freunde.
    Hier bei Lovelybooks möchte ich meine erste Leserunde starten. Anlass ist das Erscheinen meines neusten Thrillers "Das Programm". Und darum geht es im Buch:

    In Deutschland werden mehrere junge Frauen grausam getötet. Nicolas Eichborn und Helen Wagner vom BKA werden mit dem Fall beauftragt und stellen während ihrer Ermittlungen fest, dass einige der Opfer Kunden eines sektenähnlichen Unternehmens Namens „New Horizon“ waren.

    Dieses Unternehmen verspricht seinen Kunden durch Bewusstseinserweiterung ein leistungsstärkerer und besserer Mensch zu werden. Im Laufe der weiteren Ermittlungen stoßen Eichborn und Wagner auf ein Forschungsprogramm, dass seine Anfänge zu Zeiten des Kalten Krieges hatte und dessen Ziel es war, mittels Bewusstseinsmanipulation den perfekten Killer zu erschaffen. Schon bald erfahren sie, dass dieses Forschungsprogramm immer noch existiert.

    Eine erste Rezi gibt es hier ja schon. Diese gibt auch noch ein bisschen was an Infos übers Buch.

    Ich würde mich riesig freuen, wenn sich 10 Leser finden, die mit mir gemeinsam die 4 Phasen des Irrsinns durchleben möchten ;)) Sollten sich mehr als 10 Leser melden, entscheidet das Los über die Teilnehmer.

    Meldet euch per Mail und wir können dann hoffentlich Ende August, Anfang September loslegen.

    Liebe Grüße

    Volker







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