V. S. Gerling Pakt des Bösen

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(5)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Pakt des Bösen“ von V. S. Gerling

"Pakt des Bösen" ist die Fortsetzung von "Das Kanzlerspiel". Beide Thriller funktionieren jedoch auch vollkommen eigenständig. Beide Bücher erzählen im Stil einer amerikanischen Action-Serie von Korruption, Gewaltverbrechen, Verschwörungen und von menschlichen Abgründen. Ungewöhnlich ist dabei, dass beide Thriller in Deutschland spielen und einen deutschen Politiker als Hauptfigur haben: Bundeskanzler Jan Philip Gerling. Der junge Politiker ist ein „Idealbild“, hervorgegangen aus der Frage, wie ein Mensch sein soll, den man an der Spitze der Macht sehen will und ob er innerhalb unseres intriganten und schwierigen politischen Systems mit seinen neuen Ideen bestehen kann. Während „Das Kanzlerspiel“ im Wesentlichen den Weg des unkonventionellen, ambitionierten Politikers Gerling an die Spitze der Macht aufzeigt, spielt „Pakt des Bösen“ auf dem großen internationalen politischen Parkett.

Stöbern in Krimi & Thriller

Bretonisches Leuchten

Ruhiger Krimi mit tollen Landschaftsbeschreibungen

Wuestentraum

Kein guter Ort (Arne Eriksen ermittelt)

Nicht so Psychomässig wie Stephen King aber anders toll. Ein Spannungsbogen genial bis zum Feuerwerkfinale.

Lesezeichenfee

Death Call - Er bringt den Tod

Der beste Fall von Robert Hunter

AnnetteH

Du sollst nicht leben

Nicht eines der Besten

HexeLilli

Die Fährte des Wolfes

Es ist "nur" ein solider Krimi ohne WOW-Effekt

Lesewunder

Geständnisse

Ein sehr spannendes Buch, das mit einem Knall endet, den ich nicht erwartet habe.

sabzz

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Pakt des Bösen" von V. S. Gerling

    Pakt des Bösen
    thomas_manegold

    thomas_manegold

    04. May 2011 um 19:17

    "Pakt des Bösen", der zweite Thriller nach "Das Kanzlerspiel" von V.S. Gerling war für mich als Gestalter eine neue Herausforderung. Erstmals sollte mit diesem Buch bei Periplaneta ein Hardcover erscheinen. Mit Schutzumschlag. Für den Satz und das Layout bedeutet das, mit neuen Anforderungen seitens der Druckerei zu arbeiten. Außerdem sollte das Buch das Aussehen künftiger Hardcover Produktionen bestimmen und so das Erscheinungsbild des Verlags prägen. Wir entschieden uns mit dieser Produktion, unsere Hardcover Bücher in unserem Verlags-Dunkelrot zu halten, es weiß zu beschriften, den Schutzumschlag matt zu kaschieren und es bei einer renommierten Druckerei in Deutschland drucken zu lassen. Herausgekommen ist ein, wie ich finde, sehr schönes, qualitativ hochwertiges Produkt. Inhaltlich ist der Autor seinem Konzept treu geblieben und erzählt die Geschichte seines Helden Jan Philip Gerling weiter. Das Buch funktioniert aber auch ohne Vorkenntnis des ersten Teils, denn Bundeskanzler Gerling betritt mit "Pakt des Bösen" die Bühne(n) der Weltpolitik. Nach einer Anschlagserie in Europa setzt er alles daran, diese aufzuklären und deckt dabei eine Weltverschwörung auf... Ich war schon bei "Das Kanzlerspiel" gespannt, ob jenes Krimiformat, das wir alle ja aus synchronisierten US-Fernsehserien kennen, auch mit deutschen Politikern als Helden funktioniert. Der Autor hat mit diesem Konzept Pioniergeist und Mut bewiesen und, sind wir mal ehrlich, es hätte auch schiefgehen können, denn "Special Forces" sind ja eigentlich viel cooler als ein "Sondereinsatzkommando" ;-) Dennoch stehen die Thriller um jene idealisierte Bundesregierung an Tempo, Pathos und Spannung den "Vorbildern" in nichts nach und besitzen doch so viel Originalität, dass daraus durchaus ein neues Genre werden könnte.

    Mehr
  • Rezension zu "Pakt des Bösen" von V. S. Gerling

    Pakt des Bösen
    Sibylle_Meister

    Sibylle_Meister

    04. May 2011 um 09:27

    Der neue Polit-Thriller von V.S. Gerling ist da! Nachdem er im „Kanzlerspiel“ erzählt hat, wie Jan Philip Gerling trotz allerlei Intrigen von fiesen Bösewichten die Wahl zum deutschen Bundeskanzler meistert, muss sich der Protagonist nun als Kanzler bewähren. Probleme gibt es genug und mit den geplanten Reformen hat er eigentlich alle Hände voll zu tun. Doch dann erschüttert eine Reihe von Terroranschlägen die großen europäischen Hauptstädte. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran, erste Erfolge erweisen sich als absichtliche Täuschungsmanöver. Nur unter hohem persönlichem Risiko kann der Kanzler Licht ins Dunkel bringen. Und die Verschwörung, die er Stück für Stück aufdeckt, ist gigantisch und würde einen Krieg provozieren, der die halbe Welt umfassen würde. Der Autor ist dem rasanten Stil des „Kanzlerspiels“ treugeblieben. Kurze Szenen und wechselnde Schauplätze sorgen für Abwechslung und Tempo und ermöglichen den Blick hinter die Kulissen der internationalen Politik. Die Spannungsmomente sind wohldosiert über die ganze Geschichte verteilt, Langeweile kommt so nie auf. Komplexe politische Zusammenhänge werden verständlich erklärt, große Vorkenntnisse sind also nicht nötig, aber sie erhöhen den Lesegenuss. Viele Protagonisten sind nämlich kaum verschleiert international bekannten Politikern nachempfunden und oft gekonnt überzeichnet. Wer also manchmal über Berlusconi den Kopf schüttelt, wird sich bei „Rizzitelli“ ein Schmunzeln nicht verkneifen können! Obwohl „Pakt des Bösen“ eine Fortsetzung ist, kann man der Geschichte ohne Probleme folgen, auch wenn man „das Kanzlerspiel“ nicht kennt. Und im Gegensatz zu vielen Fortsetzungen, die nicht an den Erstling heranreichen, wird Gerling immer besser. Wir können uns also auf die nächsten Abenteuer des Bundeskanzlers freuen!

    Mehr
  • Rezension zu "Pakt des Bösen" von V. S. Gerling

    Pakt des Bösen
    Betty33

    Betty33

    27. April 2011 um 09:56

    Eine unglaubliche Anschlagsserie mit Attentaten in Berlin, London, Madrid und Paris stellt die Ereignisse des 11. September in den Schatten. Alles deutet auf eine weitere Gräueltat der Al-Quaida hin. Doch schnell offenbart sich, dass mehr dahinter steckt. Stand in „Das Kanzlerspiel“ von V.S. Gerling noch die deutsche Parteienlandschaft im Zentrum, hat es Bundeskanzler Jan Philip Gerling in „Pakt des Bösen“ nun mit einem weltumspannenden Komplott zu tun. Nicht nur Deutschland steht am Abgrund, die ganze Weltordnung hängt an einem seidenen Faden. Im zweiten Roman des unter dem Pseudonym schreibenden Autors, wird der Leser unmittelbar in die Handlung katapultiert, eine Verkettung folgenschwerer Ereignisse. Und hier schöpft der komplexe Politthriller auch das volle Potential der weltweiten Bedrohungen aus. Deutschland, USA und der nahe Osten: Die ganze Welt ist der Schauplatz eines gnadenlosen Machtspiels. „Pakt des Bösen“ bedient sich dabei aller Möglichkeiten eines modernen Thrillers. So gibt es spannende Bombenentschärfungen, actionreiche Jagden durch die Wüste und knallharte Verhörszenen. Besonders interessant ist aber, hautnah bei politischen Entscheidungen dabei zu sein. Man hört zu bei Krisenstabssitzungen und geheimen Gesprächen zwischen dem Kanzler und dem US-Präsident oder dem Chef einer Terrororganisation. Erzähltechnisch geht der Autor äußerst geschickt vor, indem er permanent die Spannung verschiebt. Dass mehr hinter den Anschlägen steckt, weiß zwar der Leser zunächst schon in Ansätzen, die vollen Ausmaße der Verschwörung werden aber nur schrittweise offenbart. Immer mehr Figuren werden Teil des Komplotts. Es wird einem bewusst, welches unendliche Machtpotential in nahezu jedem politischen Amt steckt. Nur die Figur entscheidet sich, ob und wie sie dieses ausnutzt. So sind die Typen auch im klassischen Sinne gezeichnet und dem guten Kanzler, seinem treuen Stab und dem aufrichtigen amerikanischen Präsidenten stehen so einige düstere Protagonisten gegenüber. Mit Jan Philip Gerling hat der Autor eine Figur erschaffen, die als Kanzler vor andere Probleme gestellt ist als der typische Geheimdienstmitarbeiter, der im Schatten einer Regierung agiert. So müssen auch Parteikämpfe, der Druck durch Journalisten und Medien und diplomatische Schwierigkeiten bewältigt werden. Gerling handelt immer nur mit dem Ziel, das Richtige zu tun und spiegelt damit auch eine gewisse Sehnsucht wider: Angesichts der realen, unentschlossenen Regierung wird uns ein charismatischer, ehrlicher und offensiv handelnder Staatsmann präsentiert. Der Autor hält sich dementsprechend mit klaren politischen Statements nicht zurück. Hierauf muss der Leser sich allerdings einlassen, treffen diese doch nicht immer jedermanns Ansichten. Interessant ist auch die Nähe zu historischen und aktuellen Ereignissen. Sie bilden die Grundlage für das, was sich in dem fiktiven Werk entwickelt. Man erfährt so einige Hintergründe zu Geheimorganisationen oder dem Nahostkonflikt und legte ich das Buch mal zur Seite, habe ich mich sofort googlend auf die weitere Recherche gestürzt. Die Mischung aus den verschiedenen Möglichkeiten des Genres haben mir besonders gefallen, gerade durch die Vielseitigkeit bleibt die Spannung durchgehend erhalten. So manche Szene hätten gerne noch länger ausgebaut sein dürfen. Auf jeden Fall ein spannender Mix aus Diplomatie, Action und ein klein wenig Geschichtsstunde. Er lässt den Leser auch noch, nachdem er das Buch weggelegt hat, mit dem Wunsch zurück, noch mehr über die vielen Fakten und politischen Sachverhalte zu erfahren. Das Buch ist jedem Politthrillerfan zu empfehlen, der nicht immer einen Jack oder John, sondern mal einen Jan als Hauptdarsteller will. Man erlebt endlich mal nicht alles aus den Augen der USA – Deutschland muss kein Statist sein, sondern kann durchaus das Heft in die Hand nehmen.

    Mehr