V. S. Naipaul Land der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Land der Finsternis“ von V. S. Naipaul

Der in England lebende Autor V. S. Naipaul unternahm eine Reise nach Indien, die Heimat seiner Vorfahren. Je weiter er in das Riesenland vordrang, je besser er es kennenlernte, desto tiefer wurde er sich seiner Fremdheit bewußt. Seine Analyse: Die gebildeten Schichten des Landes haben die westlichen Wertmaßstäbe kritiklos übernommen, während zugleich traditionelle Konzepte weitergepflegt wurden, so daß die indische Gesellschaft insgesamt an einer Art Schizophrenie krankt. Der Rückflug nach London wird für Naipaul zur Flucht. (Quelle:'Fester Einband')

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  • Rezension zu "Land der Finsternis" von V. S. Naipaul

    Land der Finsternis
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    29. October 2010 um 14:59

    V.S. Naipaul erkundet Indien. Dem Land, das das Land seiner Großeltern ist, steht er dabei eher ablehnend gegenüber, der aus Trinidad nach Europa ausgewanderte Schriftsteller fühlt sich fremd, urteilt teilweise sehr hart und beschreibt dennoch vielfach warmherzig, lebhaft und anschauchlich. Er lässt nichts aus, benennt Bürokratie und Korruption und schildert Absurditäten, die sich aus dem Kastenwesen ergeben. Er kritisiert Standesdenken ebenso wie mangelnde Hygiene, nennt Mängel und Fehler der Politik und zeichnet dennoch kein vollständig negatives Bild von Indien. Vielmehr erscheint das Land als seltsam aber reizvoll, als widersprüchlich aber spannend, bunt und faszinierend. Naipaul ist 10 Jahre später nochmals nach Indien gereist und hat auch hierüber ein Buch geschrieben. Ich hoffe, dieser Reisebericht wird genauso aufregend und lesenswert wie der erste sein!

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