V. S. Naipaul Magische Saat

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Inhaltsangabe zu „Magische Saat“ von V. S. Naipaul

Längst ein erwachsener Mann, hat Willie Chandran noch immer nicht seinen Platz im Leben gefunden. Als seine Aufenthaltsgenehmigung in Berlin abläuft, trifft der Inder eine radikale Entscheidung: Er wird in seine Heimat zurückkehren und sich einer Gruppe von Freiheitskämpfern anschließen. In Indien angekommen, bemerkt er, wie weit er sich von der Lebensart seines Volkes entfernt hat. Er wird Mitglied einer revolutionären Zelle und muss feststellen, dass deren Kampf nicht sein Kampf ist. Schlimmer noch, er durchschaut die heuchlerische und verlogene Seite dieser "Revolution". Doch wie soll er aus dieser Sache wieder herauskommen? Der Nobelpreisträger V.S. Naipaul schildert in seinem neuen Roman das inständige Ringen eines Mannes um seine Identität.

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  • Rezension zu "Magische Saat" von V. S. Naipaul

    Magische Saat

    Boris

    Ich habe jetzt einige Zeit verstreichen lassen und ich muß sagen, dieses Buch wird mir immer unangenehmer. Schon beim Lesen zerfällt es. Willie kommt aus Indien, lebt jetzt aber, nachdem er 18 Jahre in Afrika gelebt hat, in Berlin bei seiner Schwester. Diese bringt ihren Bruder dazu, er hat ja gerade nichts zu tun und weiß nichts mit sich anzufangen, sich einer revolutionären Bewegung in Indien anzuschließen. Er reist nach Indien, trifft dort seinen Kontaktmann, der ihn in den Urwald zu einer Gruppe Kämpfer führt, wie sich später herausstellt, nicht die, die seine Schwester meinte. Willie erledigt seine Aufgaben ohne rechte Begeisterung, aber zuverlässig. Auch einen Mord, eher beiläufig, aber einen Mord. Irgendwann hat er keine Lust mehr auf Revolution, flüchtet vor der Gruppe, stellt sich der Polizei und wird zu zehn Jahren verurteilt. Seine Schwester holt ihn aus dem Gefängnis, er darf nach England zu einem alten Freund. Dann beginnt ein ganz neues Buch..... Willie taumelt durch sein Leben. Es gibt die Frau seines Freundes mit der er eine Art "Verhältnis" anfängt, dieser Freund Roger macht sich im Buch immer breiter, ein Anwalt, auch mit einer Geliebten, krummen Immobiliengeschäften und, und, und...... Am schlimmsten ist das vorletzte Kapitel! In diesem erzählt Roger von seiner Geliebten. Dieses Kapitel ist ein Pamphlet gegen die sogenannte Unterschicht, Frauen die sich nur Kinder machen lassen um Kindergeld zu kassieren, die dem Staat nur auf der Tasche liegen, aber einen reichen Geliebten wollen um einkaufen gehen zu können. Ich weiß, hier spricht Roger, nicht der Literaturnobelpreisträger V.S.Naipaul, trotzdem bleibt bei mir ein schlechter Geschmack im Mund zurück. Als Abgesang auf revolutionäre Bewegungen ist es viel zu unscharf und beliebig, als Satire auf diese einfach nicht komisch...Was ist es dann?

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