Der zweibändige Fantasy-Roman »Das Geheimnis des Goldenen Leprechaun« von V. V. Namara
In der Regel erwartet man in einem Fantasyroman ja eher Kristallkugeln oder magische Spiegel. Aber das eine schließt das andere nicht immer aus. Der fantastische Roman: »Das Geheimnis des Goldenen Leprechaun« von V. V. Namara beherbergt alle möglichen (und unmöglichen) fantastischen Wesen, wie Gestaltwandler, Zwerge, Elfen, Gnome und Feen. Doch spielt darin auch die zeitgenössische Kommunikationstechnik eine zentrale Rolle. Wie diese Elemente zusammengeführt werden, ist spannend zu lesen und zu einem großen Teil mit erfrischendem Humor gewürzt.
In der Geschichte, in der sich unsere moderne Alltagswelt und eine fantastische Anderwelt begegnen, treten die jugendlichen Hauptpersonen Dana und Max gegen die Unterjochung von Fantasie und Freiheit an. Ihnen zur Seite stehen der Gestaltwandler Abarto und die Anderwelt-Göttin Aine. Doch zu mächtig scheint der Dämon Baldor, der sich mit seiner schrecklichen Fomorii-Armee an die irische Küste zurückgezogen hat, um von dort aus die Herrschaft über die Anderwelt vorzubereiten.
Dieser spannende Fantasy-Roman erinnert in Teilen an die Geschichten von Momo, Harry Potter oder auch den »Herrn der Ringe« ohne diese jedoch zu kopieren. Er stellt auf geniale Weise Bezüge zu unserer Gegenwart her und ist dabei auf unaufdringliche Art auch tiefsinnig. Viele der Figuren sind der irischen Mythologie entlehnt. Nicht umsonst ist Irland, wo mystische und weltliche Einflüsse sich durchdringen und immer wieder eine fruchtbare Symbiose eingehen, der Schauplatz dieses zauberhaften Fantasy-Romans.

