V.M. Zito Return Man

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Inhaltsangabe zu „Return Man“ von V.M. Zito

Er geht dahin, wo die Toten sind Die Welt ist nicht mehr dieselbe: Horden von Untoten haben die USA überrollt, und das Land ist nun aufgeteilt in den Osten, wo sich die letzten lebenden Menschen verschanzt haben, und den Westen, wo die Zombies Jagd auf Menschenfleisch machen. Nur ein Mann wagt es noch, in die verseuchten Gebiete zurückzukehren, um im Auftrag der Lebenden ihren untoten Verwandten die letzte Gnade zu erweisen und Spezialeinsätze im Land der Toten auszuführen: Henry Marco. Dies ist seine Geschichte.

Vom Anfang bis zum Ende ein spannendes Buch. Ich hoffe es gibt mehr von Ihn zu lesen!

— Mitchel-of-the-dead
Mitchel-of-the-dead

War bis auf ein paar wenige Stellen sehr unterhaltsam. Eine Fortsetzung würde ich definitiv lesen!

— TotoroShaped
TotoroShaped

Teilweise sehr langatmig und nicht so gruselig wie erwartet

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Zito beschreibt seine Welt in allen Details, er schreibt mir den Horror in den Kopf.

— Fadenvogel
Fadenvogel

Unterhaltsames Gemetzel!

— Jeami
Jeami

Vielleicht an manchen Stellen zu aktionlastig (übertrieben) aber die Story ist gut durchdacht. Lesenwert für Freunde blutiger Zombiebücher!

— Kanjuga
Kanjuga

walking death ist eine tv serie. war das buch schon da !? naja das ist dann etwas einfälltig. aber sowas gibt es öfters . Leider. Buch gut?

— sissy_noll
sissy_noll

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  • "Der Letzte macht das Licht aus - für immer"

    Return Man
    chuma

    chuma

    20. May 2015 um 18:20

    Henry Marco, 42 Jahre alt, ein Überlebender der Apokalypse - die Auferstehung genannt -, die den gesamten Westen der USA heimgesucht hat, ist in Arizona geblieben, um im Auftrag der Lebenden deren untote Verwandte zu erlösen. Mit seinem Freund Ben, der in den Sicheren Staaten lebt, koordiniert er die Aufträge. Der ehemalige Neurologe, von allen nur Marco genannt, erhält von der provisorischen neuen Regierung einen wichtigen Auftrag, eine geheime Mission, die ihm nach Erledigung Amnestie und die Einreise in die Sicheren Staaten garantieren soll. Marco macht sich gemeinsam mit einem von der Regierung gesendeten Sergeant (Kheng Wu) auf den Weg nach Kalifornien, in eines der von Zombies am stärksten verseuchten Gebiete, um diesen letzten Auftrag zu erfüllen und Antworten auf Fragen zu finden, die besser nie gestellt worden wären ... Gestaltung, Stil, Leseeindruck: Als Fan Dystopischer und Zombie-Literatur hat mich das Cover natürlich sofort angesprochen. Die Übersichtskarte der Route ist ein schönes Extra, die Kapitelüberschriften machen neugierig ohne zu viel zu verraten und die gewählte Schriftart passt zum Thema. Mit flüssigem und simplen Schreibstil schafft es Zito die Spannung durchweg hoch zu halten ohne Längen entstehen zu lassen, was bei 532 Seiten sicher nicht einfach ist. Es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Sprache ist klar und ohne Schnörkel, man hat das Gefühl einen Film zu sehen, bei dem die Action wirklich nicht zu kurz kommt. Der Leser geht mit Marco auf geheime Mission und erfährt durch Erinnerungen, Träume und Rückblicke wie sein Leben vor der Apokalypse verlaufen ist, was für ein Mensch er war und wen er geliebt hat. Man fühlt, dass es Dinge gibt, die er verdrängt und erst nach und nach dringt man zum Kern der Persönlichkeit Marcos vor. Der Protagonist war mir von Anfang an sympathisch, weil er eben nicht unfehlbar ist. Zito lässt den Leser seinen Begleiter Wu betreffend, nicht im Dunkeln tappen. Man weiß von Anfang an wer er ist und kennt seinen Auftrag. Die Mission selbst hingegen bleibt nur teilweise transparent, man erfährt nur so viel wie Marco selbst, was wiederum den Spannungsbogen aufrecht hält. Zombie-Fans kommen ganz klar auf ihre Kosten. Es wird nichts geschönt und es geht zuweilen äußerst blutig und grausam zu. Natürlich erfindet Zito das Rad hier nicht neu und einiges an Action mag vorhersehbar sein, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Bei aller Brutalität kommen aber auch sanfte und leise, allzu menschliche Gefühle zum Tragen. Der schroffe, einsiedlerische und abgebrühte Marco zeigt durchaus auch Menschlichkeit und Mitleid, und es wird klar, dass die Umstände diesen Mann zwar gehärtet und gestählt niemals jedoch ganz verändert haben. Auch auf Wu erhält man diesen Blick und obwohl man allen Grund hat, ihn nicht zu mögen, gelingt es einem nicht in aller Konsequenz. Fazit: Die Idee eine Zombie-Apokalypse von einer völlig anderen Seite aus zu betrachten, gefällt mir sehr gut. Der Untote, der erlöst und damit zurückgegeben wird, die Verwandten, die erst dann loslassen können - das alles fand ich sehr interessant. Dass Zito selbst Zombie-Fan ist, merkt man deutlich. Die Ursache des Ausbruchs tritt zunächst in den Hintergrund, vielmehr geht es um die Überlebenden und ihr Zurechtfinden in der veränderten Welt. Es wird nichts geschönt, weder die Fehlbarkeit des Protagonisten, noch die politischen Ränke, die sich durch die verschobenen Machtverhältnisse entwickelt haben. Für mich ein spannender Lesegenuss, den ich gerne mit ✩✩✩✩✩ Sternen bewerte. Ich hoffe darauf in naher Zukunft noch mehr von Zito lesen zu können.

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  • Der Horror aus den Evakuierten Staaten

    Return Man
    Fadenvogel

    Fadenvogel

    26. August 2014 um 11:21

    Henry Marco blieb nach der Auferstehung in dem Teil von Amerika, der zum Niemandsland erklärt wurde. Aus den Sicheren Staaten erreichen ihn Aufträge: er sucht die auferstandenen Leichen geliebter Menschen und tötet sie. Gibt sie zurück, wie Marco es nennt. Henry Marco ist weder alt noch jung, er ist ein Schatten seiner selbst. Er war ein gefeierter Chirurg, ein Neurologen-Genie vor der Katastrophe…und auch ein gebrochener Mann. Ihn erreicht ein neuer Auftrag. Er muss einen alten Kollegen finden. Jemand, der sehr nahe am Ausbruch der Apokalypse dran war. Nicht nur die Neuen Vereinigten Staaten von Amerika interessieren sich für ihn, auch andere Staaten und Gruppen machen Jagd auf den vermissten Wissenschaftler. Henry Marco wird erpresst – er nimmt den Auftrag an und befindet sich auf den Weg zu seiner eigenen Hölle. MEHR mit Video und Zitaten auf meinem Blog

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  • Wirklich gut gelungen

    Return Man
    Cassyo

    Cassyo

    04. August 2014 um 20:24

    Das Buch verspricht Spannung von Anfang an und beginnt Praktisch mitten im Geschehen . Nach und nach erfährt man was eigentlich passiert ist und wie sich die Welt verändert hat . Es gibt kleine Rückblenden aus dem Alten leben der Hauptfigur die aber nicht über Seiten gehen sondern eher Neugierig auf mehr machen und man mehr über das leben von Marco wissen möchte . Der Autor ist sehr Detail verliebt und Beschreibt Kampfszenen , Eindrücke , Gerüche sehr genau so das ich das Gefühl hatte ich bin mit dabei . Allerdings ziehen sich die Besagten Kampfszenen ab Mitte des Buches sehr was man hätte etwas verkürzen können . Auch kleine logische Fehler treten ab und an auf . Aber keine Gravierenden und es tut der Story nicht wirklich weh . Nach und nach erfährt man mehr von der Welt um sie herum und über die verschiedenen Leben und über die „Sicheren neuen Staaten“ und über Marcos Aufträge was die Story an sich am laufen hält . Auch über Wu der zu Marco stoßt erfährt man mehr . Alles in allem ein Gelungenes Werk wenn man auf Zombies steht . Da es nicht nur sinnloses Gemetzel ist sondern wirkliche Missionen die Hand und Fuß haben. Es gibt immer wieder kleine Überraschungen. Ich konnte nach empfinden wie sich die beiden in mancher Situation Gefühlt haben und was sie gesehen hatten . Ich hoffe das es ein wiedersehen mit Marco gibt und vergebe 4 Sterne . Da ich sehr gut unterhalten war , Spaß hatte und ich schon deutlich schlechtere Zombie Bücher gelesen habe. 

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  • Return Man

    Return Man
    FabAusten

    FabAusten

    Nach dem Ausbruch einer Epidemie verwandeln sich die Opfer in Zombies. Die USA bestehen seitdem aus einer sicheren Zone, in die sich die Überlebenden geflüchtet haben, und den Staaten, die von den Zombies bevölkert werden. Der ehemalige Arzt Henry Marco hat sich gegen ein sicheres Leben entschieden. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die unglücklichen Geschöpfe zurückzugeben. Im Auftrag ihrer Angehörigen sucht er die ehemaligen Familienmitglieder und tötet sie. Endgültig. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum er sich scheut, das Gebiet zu verlassen. Eigentlich sucht er seine Ehefrau Danielle, die seit dem Tag des Ausbruchs verschwunden ist. Er glaubt, sie sei ein Zombie geworden und möchte sie von ihrem Leid erlösen. Jedoch hat er sie auch Jahre später noch nicht ausfindig machen können. Eines Tages wendet sich der Regierungschef der sicheren USA an ihn und zwingt ihn, einen Auftrag anzunehmen, auf den er lieber verzichtet hätte. Quer durch das von Zombies belagerte Land soll er einen ehemaligen Kollegen suchen.Irgendetwas ist faul an dem Auftrag und Henry Marcos Instinkt trügt ihn nicht.Return Man handelt vom Leben in einem von Zombies überrannten Land. Es ist also ein Zombie-Roman.Und selbstverständlich tauchen diese in wiederkehrenden Abständen auf und müssen bekämpft werden. Für Fans ist der Roman sicher eine willkommene und gelungene Ergänzung des Genres. Die Untoten halten nicht bloß als tumbes Gewehrfutter her, sondern haben eine Vergangenheit als menschliche Wesen mit Freunden und Familien. Die Figuren sind in sich schlüssig. Der Protagonist ist sympathisch, sein Innenleben wird eingehend dargestellt.Doch es gibt ein grundsätzliches Problem der Zombie-Literatur. Für Leser, die eher auf das Thema der Endzeit fokussiert sind, können die Auftritte der Untoten bald ermüdend und irgendwann nervtötend wirken. Ihr Auftreten, die genaue Beschreibung ihrer Verwesungsstadien und ihre Bekämpfung wirken wie eine Garnitur, die eben dazugehört und die in hübscher Regelmäßigkeit verwendet wird. Schlussendlich ist sie aber keine Bereicherung für die eigentliche Geschichte. Sie sind eben doch in der Summe nur tumbes Gewehrfutter. Das Vorgehen des Autors ist lediglich in beschränktem Maße ein Gegenmittel. Wenn auch der Plot raffinierter als bei anderen Beispielen dieses Genres sein mag, ist er doch nicht vielschichtig genug, um die Schleife der Langeweile zu lösen. Darüber hinaus weist er hier und da kleine Logikfehler auf. Noch bevor die Mitte erreicht ist, beginnt sich der Roman wie Kaugummi zu ziehen. Die Sprache ist recht angenehm zu lesen, strotzt allerdings nur so vor Beschreibungen und besonders vor Vergleichen. Ständig wird etwas mit irgendeinem Gleichnis erklärt, seien es Gefühle, Verletzungen, Ereignisse usw. Eine ermüdende Angewohnheit des Autors, die ebenfalls dazuführen kann, dass man sie einfach nur noch überfliegen möchte. Ebenso wie die sehr anschaulichen, sprich ekeligen, und erstaunlich unterschiedlichen Beschreibungen der Zombies und der Kämpfe mit ihnen. Ein Genre-Leser erwartet dies, ein anderer fragt sich möglicherweise früher oder später nach dem Sinn dieses Ekel-Panoptikums. Für Freunde des Genres ist Return Man vielleicht ein überzeugendes, lobenswertes Werk. Für alle anderen Leser wahrscheinlich eine mit Längen versehene kleine Geschichte mit einer Übersicht der unterschiedlichen Verwesungsgrade der Untoten und ihrer Unschädlichmachung. Ein Roman ist ein guter Roman ist ein guter Roman. Er sollte unabhängig von der Einhaltung bestimmter Anforderungen eines Genres funktionieren. Return Man tut das leider nur beschränkt.

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    10. April 2014 um 17:21
  • Rassantes Gemetzel

    Return Man
    Jeami

    Jeami

    27. November 2013 um 13:18

    Amerika ist am A.... Der Westen wurde von Zombies überrannt. Das Land ist in eine sichere und eine verseuchte Zone geteilt. Marco - ein ehemaliger Arzt ist ein Rückgeber, d.h. er sucht für seine Auftraggeber in der verseuchten Zone nach Verwandten um sie zurückzugeben, sprich endgültig zu töten. Der Grund dafür, das er sich immer noch in der verseuchten Zone aufhält, er sucht seine Frau, die er dort vermutet um auch sie zu "erlösen". Die Geschichte eigentlich nicht neu: Persönliches Drama, korrupte Politiker, Agenten fremder Staaten, Wettlauf um ein Heilmittel. Trotzdem: Rasant, spannend, blutig - gut!

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  • Zombiesplatter der innovativeren Art

    Return Man
    burnedeyez

    burnedeyez

    09. July 2013 um 20:48

    [...]Die Story selbst ist dabei natürlich alles andere als neu. Die Suche nach Marcos Bekanntem, die Jagd nach einem Impfstoff, all das hat man schon mehr als einmal gesehen oder gelesen. Interessant ist hierbei aber vor allem Zitos Interpretation der Untoten (in “Return Man” übrigens grundsätzlich verwirrenderweise als “Leiche” bezeichnet). Natürlich sind sie letztlich triebgesteuerte Monster, allerdings wird ihnen hier ein sogenanntes emotionales Gedächtnis angedichtet, sie erinnern sich also an Plätze, mit denen sie zu Lebzeiten prägende Erlebnisse verbinden – und es zieht sie auch im Tode immer wieder dort hin. Ein Ansatz, der zwar bei Romero schon leicht durchschimmerte, hier aber verstärkt ins Licht gerückt wird und den Zombies in manchen Passagen irgendwie etwas von ihrem Schrecken nimmt – oder sie als vermenschlichte Monster vielleicht sogar noch erschreckender macht, je nach Sichtweise. Davon abgesehen bietet “Return Man” eine Mischung aus vielen bekannten Genre-Eigenschaften, die gut miteinander kombiniert sind und funktionieren. Ein konstant hoher Spannungsbogen und eine äußerst gelungene Survivalatmosphäre erschaffen eine Atmosphäre, wie man sie aus den guten (!) filmischen Vertretern des Genres kennt und schätzt. Enttäuscht hat mit jedoch das Ende, welches man schon recht früh vorausahnen konnte.[...] Die komplette Rezi gibt´s auf Review-Corner.de

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  • Was tun wenn's tot ist?

    Return Man
    Sulla

    Sulla

    10. May 2013 um 23:12

    V.M. Zitos "Return Man" stellt nicht die Zombieapokalypse ansich in den Mittelpunkt, sondern die Frage, wie man sich gegenüber jenen (geliebten) Menschen verhält, die sich in einen Zombie verwandelt haben. Man kann z.b. den Protagonisten dieses Buches beauftragen, die zombifizierte Person aufzufinden und zurückzubringen (sprich nochmal sterben lassen). Obwohl es vielleicht die eine oder andere Logikschwäche gibt (Nur die westliche USA wurde von den Zombies überrannt, scheinbar haben Zombies keine Lust auf Mexikaner oder Kanadier), macht dieses Buch Spass. Auch der mir bisher bislang unbekannte Ursprung und Auswirkung des Zombie"viruses", der sogar ein kleines Quantchen wissenschaftlich ist, macht durchaus Laune auf mehr von diesem Autor.

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  • Dystopischer Endzeitroman mit Zombies - empfehlenswert!

    Return Man
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich und Zombiebücher - ein Kapitel für sich. Per se werde ich von diesem Thema schon mal stark angesprochen und habe auch schon eine ziemliche Bandbreite aus diesem Genre gelesen und in meinem Regal stehen. Von genial bis absoluter Müll war alles dabei und als der Heyne Verlag nun "Return Man" herausbrachte, musste ich dieses Buch einfach lesen. Henry Marco ist der Zombiekiller, jedenfalls wird er so in den sogenannten Sicheren Staaten genannt. Vor sechs Jahren hat ein bisher unbekannter Verursacher von Kalifornien ausgehend Millionen von Menschen in hungrige Untote verwandelt und die Vereinigten Staaten von Amerika sahen als einzigen Ausweg die komplette Abriegelung dieser verseuchten Gebiete. Mitten durch Amerika läuft nun eine feste Grenze, die das Land der Untoten vor dem Rest der Welt abschirmt. Die Menschen können ihr gewohntes Leben fortführen - wenn da nicht die untoten Verwandten im Westen wären. Erträgt man den Gedanken nicht, dass Papa irgendwo dahinschlurft, so wendet man sich an Marco. Er ist der einzige Bewohner des verseuchten Westens, der noch einen Herzschlag hat und kümmert sich um diese Familienangelegenheiten. Doch diese Isolation ist nur teilweise freiwillig, denn mittlerweile ist ihm der Eintritt in die sicheren Staaten verwehrt. Eines Tages bekommt er einen Auftrag, der gewaltig, gefährlich und undurchsichtig ist, doch er kann nicht ablehnen und so macht er sich auf gen Westen um dem Ursprung dieser Seuche zu begegnen. Dieser Roman ist tatsächlich Dystopie und Endzeitszenario in einem. Im verseuchten Westen der USA herrscht apokalyptische Anarchie, man kämpft um sein Überleben oder stirbt. Die Sicheren Staaten sind hingegen überfüllt mit Überlebenden, die sich nun mit den Themen hohe Arbeitslosigkeit und Lebensmittelknappheit in einem fragwürdigen System auseinandersetzen müssen. Man kommt als Leser stark ins Grübeln für welches Übel man sich selbst entscheiden würde, müsste man in dieser Welt leben. Zudem wird nicht nur die Situation der USA beleuchtet, sondern auch einen Blick auf den Rest der Welt geworfen und dies hat mich absolut begeistert. "Return Man" erzählt Henry Marcos Geschichte in dieser Welt und diese ist sehr rasant, spannend, voller stinkender, schlurfender Wanderer mit großem Hunger und anderen Gefahren. Der Leser kann kaum zu Atem kommen, so hoch ist das Tempo des Buches, so viele Gefahren hat der Protagonist zu meistern und so ziemlich jedes Zombieherz muss einfach höher schlagen bei dieser Erzählung. Doch stellt "Return Man" nicht nur eine Splatterorgie mit dystopischem Hintergrund dar, sondern bietet auch noch eine tolle, wenn auch nicht immer überraschende Geschichte. Stück für Stück lernt man Marco näher kennen und damit auch seine Gründe für die gewählte Isolation. Ich habe diesen Charakter schnell lieb gewonnen und mit ihm zusammen dieses furiose Abenteuer bestritten. Marco hat Fehler, ist kein Superheld, gibt trotzdem sein Bestes um irgendwie zu überleben, sei der Weg dorthin manchmal auch noch so eklig. Auch wenn ich die meisten Gründe für sein Handeln bereits vorher erahnt habe, hat es mir trotzdem sehr gefallen ihn auf seinem Weg zu begleiten. Was mir an diesem Buch aber besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass Zito hier keine Welt aus einer unscharfen Masse von wandelnden Monstern erstellt hat. Ganz im Gegenteil, die Zombies in dieser Geschichte bekommen ein Gesicht, einen Hintergrund und dies lässt die gesamte Szenerie noch schlimmer erscheinen. All die Untoten waren schließlich mal Menschen mit Familien, Hobbies, Freunden und Lebensinhalten. Selbst wenn Henry Marco in eine riesige Meute gerät schafft es Zito trotzdem den Zombies ein Gesicht zu verleihen und dies hat mir sehr imponiert. Gerne sehe ich deswegen darüber hinweg, dass manche Situationen doch etwas sehr spektakulär und gefährlich waren und ich mir nicht vorstellen kann, dass ein normaler Mensch aus solchen Begebenheiten unbeschadet entfliehen kann. Die Logik im Kampf war eben teilweise etwas schöngeredet. "Return Man" von V.M. Zito kann ich jedem Fan des Zombiegenres nur wärmstens empfehlen, zudem denke ich auch, dass es ein gutes Einsteigerbuch in die Welt der hungrigen Toten darstellt, da der Leser hier mit einer schönen Geschichte neben dem Gesplatter belohnt wird. Das Buch hat kleinere Schwächen, die aber kaum ins Gewicht fallen und ich habe es sehr gerne gelesen.

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