Valérie Zenatti Leihst du mir deinen Blick?

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Inhaltsangabe zu „Leihst du mir deinen Blick?“ von Valérie Zenatti

Eine Freundschaft zwischen Jerusalem und GazaTal ist 17, sie lebt im jüdischen Teil Jerusalems. Selbstmordanschläge gehören in dieser Stadt zum traurigen Alltag. Und doch ist Tal zutiefst erschüttert, als eine Bombe in einem Café ganz in der Nähe ihres Hauses explodiert. Warum nur findet der Hass zwischen Israel und Palästina kein Ende? Obwohl sie weiß, dass es sinnlos ist, schreibt sie einen langen Brief, über sich, ihre Hoffnungen und Träume - und steckt ihn in eine Flasche. Ihr Bruder, der im Gazastreifen stationiert ist, soll die Flaschenpost dort ins Meer werfen. Nach langem Wartem bekommt sie endlich eine E-Mail: vom zwanzigjährigen »Gazaman«, der im Gazastreifen lebt.
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher.

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  • Rezension zu "Leihst du mir deinen Blick?" von Valérie Zenatti

    Leihst du mir deinen Blick?

    DieKirsche

    26. June 2012 um 16:35

    Nachdem ganz in Tals Nähe eine Bombe explodiert ist, beginnt sie zu schreiben, um das Erlebte zu verarbeiten. Eines Tages kommt ihr dabei die Idee einen Brief - besser gesagt eine Flaschenpost - zu schreiben, mit der sie Kontakt zu einem gleichaltrigen Mädchen aus dem Gazastreifen aufnehmen möchte. Tatsächlich bekommt sie irgendwan eine eMail. Allerdings stammt diese vom 20-jährigen Naim, welcher den Israelies weder besonders feindsehlig noch wohlgesonnen gegenübersteht und sich auch gegenüber Tal zunächst sehr zurückhalten und ironisch gibt. Der Großteils dieses Buches ist in Briefform geschrieben.Auch einige wenige Chatunterhaltungen gibt es, ergänzt durch Erzählungen in der Ich-Form aus Tals oder Naims Sicht. Auf diese Art und Weise entsteht auf den wenigen Seiten ein sehr gutes Gesamtbild über die Gefühlswelten beider. Auch die Sprache ist dementsprechend einfach und schnell zu lesen. Obwohl beide nur 100 Kilometer voneinander entfernt wohnen, unterscheiden sich ihre Welten sehr stark und es wird erst nach und nach ersichtlich, dass es auch durchaus Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gibt. Das Leben beider wird mehr oder weniger durch den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern geprägt. In Jerusalem werde Anschläge verübt, der Gazastreifen wird oft komplett abgeriegelt, es gibt Militärstreifen und Ausgangssperren. In ihren Briefen nähern sich die beiden nach und nach an während sie versuchen, den anderen zu verstehen. Hieran wird sehr deutlich, das es Frieden wohl kaum durch wechselseitige Gewalt sondern vielmehr durch einen Dialog geben wird, der jedoch nach wie vor eher in weiter Ferne schwebt. Am Ende des Buches ist man für beide Charaktere gleichermaßen eingenommen und macht sich gemeinsam mit dem jeweiligen Charakter Sorgen um den anderen, wenn wieder ein Selbstmordattentäter einen Sprengstoffgürtel gezündet oder eine Militärpatrouille geschossen hat. Allerdings fand ich beide Charaktere auch etwas überzeichnet. Tal ist die Optimistin in Person. Sie glaubt bedingungslos an den möglichen Frieden. Dazu gehört unter anderem, dass sie in diesem ersten Brief nach Gaza ihre komplette Identität offen legt, ohne Angst vor einem möglichen Fanatiker oder ähnlichem. Naim konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Er scheint das Gegenteil all dessen zu sein, was man sich unter "den Palästinensern" vorstellt. Sehr gebildet, steht er dem Islam kritisch gegenüber, hält nichts von den Kulturen seines Volkes, sondern sieht sich durch diese in seiner Freiheit eingeschränkt. Auch wenn seine Gedanken recht nachvollziehbar waren, hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass sich Tal mit jemanden unterhält, der nicht repräsentativ für den Konfliktpartner ist und gerade so wurde das Bild eines kaum möglichen Friedens noch verstärkt. Gut dargestellt werden hingegen die vielen Probleme, die es im Gazastreifen gibt und die durchaus eine ohnmächtige Wut bei den Betroffenen auslösen können. Das Ende ist gelungen und rundet dieses Buch gut ab. Für mich hätte es durchaus noch ein Epilog sein dürfen, damit die Dinge nicht so offen im Raum stehen bleiben, aber das Ende funktioniert auch so sehr gut. Fazit: In diesem Buch kann man viel über den Konflikt im Nahen Osten lernen. Dabei bleibt die Perspektive nicht einseitig und die Autorin schafft es den Leser zum Nachdenken anzuregen. Die Charakter wirken leicht stilisiert, schaffen es aber dennoch den Leser zu packen und erst nach der letzten Seite wieder loszulassen. Wertung: 4 Punkte Nicht nur für Jugendliche eine interessante Lektüre

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  • Rezension zu "Leihst du mir deinen Blick?" von Valérie Zenatti

    Leihst du mir deinen Blick?

    Seitenknick

    19. July 2010 um 23:20

    Ich liebe dieses Buch... <3

  • Rezension zu "Leihst du mir deinen Blick?" von Valérie Zenatti

    Leihst du mir deinen Blick?

    philine

    04. August 2007 um 21:37

    Eine Geschichte bzw. ein Email-Austausch zwischen einer Israelin und einem Palestinänser.
    Sie schildert die schreckliche Situation in diesem Gebiet und als Leser fühlt man mit und bekommt zwei neue Sichtweisen mit. Die Geschichte ist aber leider viel zu kurz und das Ende meiner Meinung nach unpassend und zu schnell.
    Trotzdem ist es auf jeden Fall lesenswert!

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