Jane Austens Northanger Abbey

von Val McDermid 
2,4 Sterne bei5 Bewertungen
Jane Austens Northanger Abbey
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...man hätte soviel mehr daraus machen können!

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Diese Austen Adaption ist leider nicht empfehlenswert – lest lieber das Original!

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Inhaltsangabe zu "Jane Austens Northanger Abbey"

Northanger Abbey war der erste Roman den Jane Austen fertiggestellt hat. Veröffentlicht wurde er erst postum im Dezember 1817. In Austens Zeit waren "gothic novels" sehr beliebt. Northanger Abbey ist eine Parodie dieser Schauerromane, ein Entwicklungsroman und eine Liebesgeschichte. Die internationale Bestsellerautorin Val McDermid hat die Handlung liebevoll in die Neuzeit transferiert. Statt Pferdegespann fährt man nun Auto, Nachrichten kommen per SMS anstatt von Dienstboten gebracht zu werden … und statt klassischen Schauerromanen liest die Heldin Twilight. Mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil, einer Prise Humor und viel Spannung hat Val McDermid dem Klassiker Northanger Abbey einen ganz neuen Schliff verpasst, der beweist, dass die Romane von Jane Austen zeitlos sind.

„McDermids clevere und präzise Art zu schreiben, spiegelt Jane Austens Stil auf wunderschöne Art wieder.“ New York Times

„McDermid hat einen ganz eigenen, süffigen, vorsichtig-ironischen Ton gefunden.“ NDR Kultur

"McDermids beweist ihr großes Talent, weil sie es schafft, die Austen-Charaktere so frisch und modern darzustellen, dass man sich fühlt, als würde man es zum ersten Mal lesen. Jane Austen würde applaudieren.“
Sunday Express

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959670975
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:12.06.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.06.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: ...man hätte soviel mehr daraus machen können!
    Jane Austens Northanger Abbey

    „Jane Austens Northanger Abbey“ neu erzählt von Val McDermid hat mich unheimlich neugierig gemacht und ich habe der Veröffentlichung total entgegen gefiebert! 
    Ich mag die Bücher von Jane Austen unheimlich gerne und habe mir von dieser neuen Erzählung viel versprochen. Leider muss ich sagen, hat es mich enttäuscht. Denn irgendwie ließ es sich nicht wie eine neue Erzählung lesen, eher wie eine Abschrift des Originals mit kleinen modernen Elementen, die einem immer mal wieder darauf aufmerksam machen, dass man sich in der Neuzeit befindet... Vor Augen hatte ich allerdings eine ganz andere Kulisse und das hat mich irgendwie irritiert. Zudem hatte das Buch für mich nichts eigenständiges, nichts, was es als Neuerzählung besonders gemacht hätte. Außer vielleicht das Cover, das finde ich echt klasse und gelungen, aber ich fürchte das zählt in diesem Zusammenhang eher weniger ;-) Alles in allem zogen sich die Seiten und so im Nachhinein bin ich ein bisschen traurig, meiner Meinung nach hätte man da doch so viel mehr rausholen können! 

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    Belladonnas avatar
    Belladonnavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Diese Austen Adaption ist leider nicht empfehlenswert – lest lieber das Original!
    Meine Rezension zu "Northanger Abbey" von Val McDermid

    Beschreibung

    Die Pfarrerstochter Catherine Morland führt ein beschauliches und behütetes Leben auf dem Land. Einzige Zuflucht in eine aufregende Welt bieten ihr Bücher, die sie vorzugsweise in die fantasiereiche Welt der Vampire entführen. Als Cat von ihrer befreundeten Nachbarin eingeladen wird, Sie zum Kulturfestival in Edingburgh zu begleiten schwebt Cat auf Wolke Sieben.

    In Edingburgh steht Cat eine aufregende Zeit bevor. Sie verliebt sich in den charismatischen Anwalt Henry Tilney, freundet sich mit Bella Thorpe und Elli Tilney an und wird schließlich von den Tilneys eingeladen, mit ihnen Zeit auf Northanger Abbey zu verbringen. Bei dem ganzen Trubel vermischt sich Cats lebhafte Fantasie mit der Realität.

    Meine Meinung

    Die Adaption zu Jane Austens „Northanger Abbey“ von Val McDermid erschien erstmals im Januar 2016 auf dem deutschen Buchmarkt. Im Zuge des 200. Todestages der beliebten Autorin wurde der Roman, der zugleich Teil des Austen Projekts ist, neu aufgelegt.

    Bisher habe ich noch keinen Roman der bekannten Krimiautorin Val McDermid gelesen. Umso gespannter war ich auf ihre Adaption zu Austens Klassiker „Northanger Abbey“. Obwohl dieser Roman nicht zu meinen allerliebsten Austen Büchern gehört, mochte ich die verträumte und leicht gruselige Geschichte sehr gerne.

    "Sie war absolut sicher, dass aus ihr eine Heldin werden würde. Für sie war klar, dass ihr bisheriges Leben nichts weiter als die Vorbereitung auf diese Rolle war." (Seite 13)

    Val McDermid bleibt bei ihrer modernen Adaption bezüglich Handlungsablauf, Charaktere , Sprache und Stil dem Original sehr treu. Somit blieb ich was die Auffrischung der Geschichte betrifft ziemlich enttäuscht zurück. Lediglich Einflüsse wie Facebook, moderne Literatur (Twilight), Smartphones etc. zeugten davon, dass die Handlung nicht im 19. Jahrhundert spielt. Vor allem bei der Sprache und Umgangsformen hält sich die Autorin ziemlich nahe an Austen – und das passte in meinen Augen einfach überhaupt nicht zusammen!

    Ich hätte mir deutlich mehr Kreativität und Abweichungen von der Vorlage erwartet. Vor allem die mittlerweile eingestaubten gesellschaftlichen Konventionen beißen sich mit der heutigen Zeit. Es fühlt sich fast so an, als ob die Charaktere einfach von der Vergangenheit in das 21. Jahrhundert gebeamt wurden und sich dann nicht einmal über die modernen Errungenschaften wundern.

    Nachdem ich mich mit dem unpassenden Mix arrangiert hatte, bin ich dazu übergegangen meine Gedanken auszuschalten um mich dennoch an der Sprache und den Spitzen, die diese bietet, zu erfreuen.

    "[…]obwohl Cat sich wegen dieses Gedankens selbst nicht gerade nett fand, merkte sie, dass sie bisher irgendwie übersehen hatte, dass Susie Allen die hirnloseste Frau war, mit der sie je Zeit zugebracht hatte." (Seite 21)

    Leider ist es Val McDermid nicht gelungen die Geschichte von „Northanger Abbey“ in die moderne Welt zu integrieren. Man bekommt lediglich eine leicht abgeänderte Interpretation in der man Spannungs- und Gruselmomente vergeblich sucht.

    Fazit

    Diese Austen Adaption ist leider nicht empfehlenswert – lest lieber das Original!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 05.09.2017

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor einem Jahr
    Jane Austens Northanger Abbey von Val McDermid


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Vorab möchte ich sagen, dass ich das Original nicht kenne und das Ganze in der gekürzten Hörbuchfassung gehört habe.


    Die Sprecherin macht ihren Job wirklich gut, ich habe ihrer angenehmen Stimme gerne gelauscht und sie passt auch perfekt zum Stil der Geschichte.


    Ich habe noch kein Buch von Val McDermid gelesen hier spürt man aber ganz klar diesen gewissen Jane Austen Touch, was mir persönlich unheimlich gut gefallen hat.


    Cat, die Hauptprotagonistin ist ganz gut gezeichnet und ich mochte sie schon wegen ihrer Begeisterung für Bücher unheimlich gerne. Sehr oft handelt sie natürlich total naiv und unüberlegt, aber das störte mich nicht weil es einfach zu ihrem Charakter passt und so sein muss ;)
    Die weiteren Personen sind ansonsten ganz nett, je nachdem mehr oder weniger sympathisch, aber insgesamt wirken sie doch eher unausgereift und eine Spur zu blass.


    Die Sprecherin, die Idee, und der Schreibstil haben mir wirklich gut gefallen.
    Allerdings empfand ich die Umsetzung als misslungen, denn diese ganze Kombination aus Moderne und Jane Austen Stil wirkte einfach sehr konstruiert, zu gewollt, unharmonisch und nicht authentisch.


    Eine ganz nette Geschichte leider konnte mich aber dieser Zeitepochen- Mix nicht überzeugen.


    3,5 Sterne

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen...
    Jane Austens Northanger Abbey

     „Jane Austens Northanger Abbey“ neu erzählt von Val McDermid hat mich unheimlich neugierig gemacht und ich habe der Veröffentlichung total entgegen gefiebert!
    Ich mag die Bücher von Jane Austen unheimlich gerne und habe mir von dieser neuen Erzählung viel versprochen. Leider muss ich sagen, hat es mich enttäuscht. Denn irgendwie ließ es sich nicht wie eine neue Erzählung lesen, eher wie eine Abschrift des Originals mit kleinen modernen Elementen, die einem immer mal wieder darauf aufmerksam machen, dass man sich in der Neuzeit befindet... Vor Augen hatte ich allerdings eine ganz andere Kulisse und das hat mich irgendwie irritiert. Zudem hatte das Buch für mich nichts eigenständiges, nichts, was es als Neuerzählung besonders gemacht hätte. Außer vielleicht das Cover, das finde ich echt klasse und gelungen, aber ich fürchte das zählt in diesem Zusammenhang eher weniger ;-)
    Alles in allem zogen sich die Seiten und so im Nachhinein bin ich ein bisschen traurig, meiner Meinung nach hätte man da doch so viel mehr rausholen können! 

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    wbetty77s avatar
    wbetty77vor einem Jahr

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