Northanger Abbey

von Val McDermid 
3,0 Sterne bei76 Bewertungen
Northanger Abbey
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (23):
MoonlightBNs avatar

Tolle Umsetzung, eines fantastischen Originals.

Kritisch (30):
IsabelleSus avatar

Zu gewollt und unfreiwillig komisch.

Alle 76 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Northanger Abbey"

Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey.

Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959670180
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:11.01.2016

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne7
  • 4 Sterne16
  • 3 Sterne23
  • 2 Sterne27
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    IsabelleSus avatar
    IsabelleSuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu gewollt und unfreiwillig komisch.
    Nervig.

    Das Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Ich habe das Buch nach 2/3 entnervt beendet und nur kurz zum Ende geblättert, um mich zu überzeugen, dass ich nichts verpasst habe. Ich bin selber kein Teenager mehr, doch ich glaube, dass die meisten Mädchen im Alter der Hauptprotagonistin sich sehr über die Beschreibungen von Val McDermid amüsieren würden.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    EmilyTodds avatar
    EmilyToddvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mir leider gar nicht gefallen
    Gar nicht mein Fall

    Ich sage es ganz frei heraus: Dieses Buch hat mir echt gar nicht gefallen. Es hat leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Ich kam nicht richtig rein in die Geschichte. Ich fragte mich die ganze Zeit worum geht es hier eigentlich? Was soll das alles bitte? Und wann bitte fängt die Geschichte bzw. das Buch endlich mal an. So nach 150(!) Seiten hatte ich das Gefühl, das die Geschichte endlich etwas an Fahrt gewinnt aber das war nach 10(!) Seiten bzw. einem Kapitel auch schon wieder vorbei. Und ich war wieder bei meiner Frage angelangt: Worum geht es hier eigentlich? Und was soll das bitte alles? Ist das wirklich nötig?
    Mit der weiblichen Hauptfigur Cat, konnte ich herzlich wenig anfangen. Und dabei hatte ich sie mir so interessant vorgestellt. Eben als ein Mädchen welches sich gerne in die Welt von Bücher verliert. Aber davon hab ich irgendwie nicht viel gemerkt. Sie kam mir eher einfach wie ein kleines unvernünftiges Mädchen vor, war gar keine Ahnung hat was wahr sein und Realität sein kann. Manche Hirngespinste die sich da so in ihren Gedanken abgespielt haben, war einfach nur lächerlich und nervig. Ihre beste Freundin die sie kennen lernt, war noch schlimmer. Bei fast jeden Satz den ich von ihr lesen musste, dachte ich echt, ich krieg gleich echt einen zu viel und ich schmeiße das Buch in die Ecke. Die ging echt gar nicht. Und der Bruder von ihr, ging mir auch tierisch auf den Geist. Vielleicht war das auch beabsichtigt, aber es war mir einfach zu viel.
    Und natürlich verliebt sich die weiblich Hauptfigur, in einen älteren und misteriös wirkenden jungen Mann. Daran ist ja auch nichts schlechtes und ich finde die beiden hätten echt Potenzial für eine schöne Liebesgeschichte gehabt, aber es passierte einfach nichts. Nur irgendwelches sinnloses Geplänkel.
    Und als Cat endlich auf dem Familiensitz ankommt und die beiden sich doch endlich auch mal Näher kommen könnten, passiert immer noch nichts. Auch von einem schrecklichen Verbrechen fehlt jede Spur. Von Spannung an sich fehlt jede Spur. Und wäre das nicht noch schlimm genug, versucht man die Geschichte auf den letzten 20(!) Seiten noch in eine ganz andere Richtung zu lenken und als dann die Aufklärung folgt, hab ich nur noch gedacht: Oh mein Gott was für eine Zeitverschwendung.
    Hinzu kommt dann wahrscheinlich auch noch, das die Epoche aus dem Original Geschichte stammt und die modere Facebook Zeit einfach nicht zusammen passen.
    Die Jugend von heute, ist nicht so wie sie hier dargestellt wird. Es passt einfach nicht zusammen.
    Ich kenne das Original Buch nicht und werde es nach diesem Buch nun auch bestimmt nicht mehr lesen, aber ich denke und bin mir sicher, das die ganze Geschichte zu einer anderen Zeitepoche einfach mehr Sinn macht. 
    Ich kann nur 1 von 5 Sternen vergeben. Mir hat das Buch wirklich gar nicht gefallen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MoonlightBNs avatar
    MoonlightBNvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Umsetzung, eines fantastischen Originals.
    Northanger Abbey

    Klappentext:


    Janes Austens großer Roman Northanger Abbey, neu verfasst von Krimimeisterin Val McDermid. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern – die sie in ihrer Heimat im ländlichen Piddle Valley leider niemals finden wird. Zum Glück darf sie zu einem Kulturfestival nach Edinburgh reisen, wo sie sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als er sie auf seinen schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einlädt, fühlt sich Cat jedoch plötzlich in einen ihrer geliebten Gruselromane versetzt. Denn in dem alten Gemäuer lauern die Schatten der Vergangenheit hinter jeder Ecke und die Anzeichen verdichten sich, dass ein schreckliches Verbrechen geschehen ist …Quelle:  Harper Collins

    Meine Meinung:


    Was für diese Rezension (meiner Meinung nach) wichtig ist: Ja, ich kenne das Original von Jane Austen und ich mag „Northanger Abbey“ wirklich sehr gerne. Das Buch ist zwar schon eine ganze Weile her, aber ich erinnere mich noch ziemlich gut daran und ich fand es wirklich toll! =)
    Diese Version hier spielt in unserer Zeit, greift die ursprünglichen Elemente aber wirklich sehr sehr gut auf und ich fühlte mich wunderbar unterhalten und habe mich wirklich ständig an das Original erinnert gefühlt.
    Protagonistin Cat verkriecht sich gerne in Büchern und lebt wirklich abgeschottet von dem Rest der Welt in einem Minikaff, ohne jemals richtig rauszukommen. Wie es der Zufall so will, bekommt sie die Chance mit den Nachbarn nach Edinburgh zu fahren und dort einige Wochen beim Festival dabei zu sein (dort gibt es diverse Shows und Auftritte, von Theater, Musicals bis hin zum „Book Festival“). DIE Chance ein Abenteuer zu erleben, oder? ;-)Cat war mir eine  wirklich sympathische Protagonistin, teilweise etwas naiv, aber sehr fantasievoll und mir hat ihre Art wirklich gut gefallen.
    Als  Henry auftaucht, war mir schon klar, was zwischen den beiden so passieren wird, zumindest wenn die Autorin sich an das Original gehalten hätte. Natürlich verrate ich euch nicht, was übernommen wurde, aber ich kann euch schon mal sagen, dass mir dieser neumodische Henry etwas besser gefallen hat beim ersten Auftritt. Mit dem Original-Henry musste ich etwas länger warm werden, aber ich war auch noch sehr jung gewesen beim Lesen.Egal, dieser Henry hier:  Liebevoll, zuvorkommend, gut aussehend (aber nicht zu gut aussehend) und klug. Ich war begeistert von seiner Art und mir hat das Zusammenspiel zwischen ihm und Cat echt gut gefallen.
    Auch viele  weitere Charaktere haben sich in mein Herz geschlossen, ich fand es wirklich amüsant dargestellt.Das Ehepaar, bei dem Cat unterkommt, hat wirklich seinen eigenen Charme und ich hatte oft ein Schmunzeln im Gesicht, wenn die beiden sich unterhalten haben.Andere Nebencharaktere waren natürlich nicht so sympathisch und die konnten mich auch ganz schön aufregen *haha*, aber insgesamt war ich wirklich positiv überrascht von den Charakteren. Ich konnte mir nicht so ganz vorstellen, wie man diese „alten“ Charaktere neu verpacken kann, ohne dass deren Charme verloren geht, aber: Es hat geklappt! =)
    Insgesamt hat mir diese ganze  Story aber auch einfach gefallen.  Ja, es gibt Unterschiede, aber damit habe ich gerechnet, so soll es ja auch sein! Trotzdem kam für mich Jane Austen einfach durch und wenn es auch nur Kleinigkeiten waren, ich fand es  wirklich großartig umgesetzt! Insgesamt ist die Geschichte jetzt aber nicht weiter überraschend, ich möchte allen „Nicht-Kennern“ von Northanger Abbey nicht alles wegnehmen, deswegen sage ich da jetzt mal nicht viel. Und für die Kenner: Es gibt Unterschiede, größere und kleinere, darauf solltet ihr euch einstellen.
    Der Schreibstil der Autorin war wahrscheinlich die größte Überraschung für mich. Obwohl es alles sehr modern klang und überhaupt nicht so altbacken wie erwartet, hatte es trotzdem diesen Touch. Ihr wisst schon! Jane Austen! Einige Sätze waren so… bekannt. Unnötige kleine Einschübe, wenn man eine Person beschrieben bekommen hat. Kleine Details, die das Buch zu dem machen, was es einfach ist. Eine Geschichte von Jane Austen. Ich finde die  Anlehnung an den Stil ganz wundervoll, er hat mich wirklich überzeugt. Das einzige Manko: Dieses absolut gewollt „Moderne“. Das wäre in dem Ausmaß nicht nötig gewissen, man hat auch ohne  ständige Erwähnung von Facebook, Mail, Twitter, Handy, Facebook, Mail, Facebook gemerkt, dass wir uns in der heutigen Zeit befinden. Das war meiner Meinung nach etwas zu gut gewollt und einfach too much. Aaaber mehr habe ich auch eigentlich schon gar nicht auszusetzen. Ich mag es. Wirklich! =D
    Achja: Der Humor! Ich habe mich so wahnsinnig gut unterhalten gefühlt, dass ich nicht selten auch mal kichern oder lachen musste. =)

    Fazit:


    Tolle Umsetzung, eines fantastischen Originals. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, fand die Charaktere und die neue Geschichte wirklich toll und habe während des Lesens nicht selten gelacht. Empfehlung von mir! Für Jane Austen Fans ein Muss! ♥
    Knappe 5 von 5 Pfotenherzen von mir

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    photovivies avatar
    photovivievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gefiel mir sehr gut! Auch toll zum besseren Verständnis vom Original!
    VAL MCDERMID: JANE AUSTENS NORTHANGER ABBEY


    Val McDermid ist für ihre psychologischen Krimis bekannt. Nun wurde sie als eine von sechs zeitgenössischen Autoren gebeten, im Rahmen des Austen Projects einen von Jane Austens Romanen in die Gegenwart umzuschreiben. Innerhalb dieses Projekts sind außerdem bereits entstanden, aber (noch) nicht ins Deutsche übersetzt: Sense & Sensibility von Joanna Trollope, Emma von Alexander McCall Smith und Eligible von Curtis Sittenfeld.

    Die siebzehnjährige Cat führt ein recht langweiliges Leben. Sie wird zusammen mit ihren Geschwistern von ihrer Mutter zu Hause unterrichtet, ihr Vater ist Pfarrer. Ihre Leidenschaft gilt dem Lesen. Liebend gern würde sie ein Abenteuer wie die Heldinnen in ihren Büchern erleben. Diese Chance bietet sich ihr, als ihre Nachbarn, das Ehepaar Allen, sie einladen, mit ihnen zum Book Festival nach Edinburgh zu reisen. Dort findet sie nicht nur Freunde, sondern verliebt sich auch in den charmanten und intelligenten Henry Tilney.

    Jane Austen schrieb dieses Werk als eines ihrer ersten; veröffentlicht wurde es aber erst nach ihrem Tod. Sie schrieb es als eine Parodie auf den damals beliebten und verbreiteten Schauerroman. Diese Kenntnis hilft enorm zum Verständnis sowohl dieses Buches, als auch des Originals. Wird aber alles im Vorwort super erklärt!

    Die größte Veränderung zwischen beiden Büchern sind die technischen Neuerungen. Es wird gesimst und getwittert was das Zeug hält. Auch die Orte musste McDermid verändern. Die ursprünglich weit entfernten Orte sind nun dank Autos schnell zu erreichen. Eine große Veränderung hat mich allerdings massiv gestört: Cat lernte ihr Leben lang aus Romanen, dies ist in beiden Büchern der Fall. Nun allerdings, in der modernen Fassung, ist sie begeistert von der Idee, die Familie Tilney könnte aus Vampire bestehen (die Art von Vampiren, zu denen Edward Cullen und seine Familie gehören – natürlich). Diese Gedankengänge haben mich irgendwann wahnsinnig gemacht!

    Ebenfalls schade finde ich, das Jane Austens Northanger Abbey als Erwachsenenroman eingeordnet wird. Cat ist siebzehn und das erste Mal so richtig verliebt, und sie ist das erste Mal lange von zu Hause fort. Eindeutig der richtige Stoff für das Programm eines Jugendbuchverlages!

    Ich als junge Erwachsene hatte sehr viel Spaß mit diesem Buch. Es geht gleichermaßen um Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden, hat aber auch noch jede Menge Spannung dabei!

    Schau gern auch auf meinem Blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker neuaufgelegt in der Moderne
    Northanger Abbey

    Val McDermid ist Teil des Austen Project und hat sich daran getraut den Klassiker Northanger Abbey von Jane Austen in den modernen Sprachgebrauch umzuwandeln. Was zunächst etwas holprig begann wird im Verlauf des Lesens imemr angenehmer. Ich finde Val McDermid hat es auf eine einzigartige Weise geschafft den alten Schreibstil von Jane Austen neues Leben einzuhauchen durch ihre eigenen verschlungenen Formulierungen. Es war allein schon deshalb ein Vergnügen das Buch zu lesen.
    Aber auch inhaltlich ist das Buch erste Klasse. Cat ist eine typische Jugendliche, die mit ihrer ländlichen Naivität das Herz des Lesers erobert, und vermutlich ein genau so großer Buchnarr ist wie wir alle. Natürlich trifft sie in Edinburgh auf den ein oder anderen charmanten Mann der ihr den Kopf verdreht und nun ist es an ihr zu erkennen, wer falsch ist und wer richtig. Und manches Mal muss man diese Lektion mit dem Herzen bezahlen statt mit dem Geld. Vorfreude ist oft die Feindin des Vergnügens; unsere Erwartungen sind so hoch gesteckt, dass die Enttäuschung unvermeidlich ist. (Seite 151) Aber auch die Nebenprotagonisten, die wir immer nur durch Cats Augen sehen, waren interessant und ereignissreich. Sie haben mein Blut in Wallung gebracht, manches Mal vor Freude und manches Mal vor Wut. So schafft es John Thorpe, dass ich frustriert in die Seiten beißen will, während mit seine Schwester Bella Thorpe mich einfach nur zum Augen verdrehen bringt. Aber dann gibt es da noch die Geschwister Tilney, die irgendiwe geheimnisvoll sind und auf Cat eine besondere Ausstrahlung haben.
    Die Geschichte fließt vor sich hin und man taucht einfach ein, ohne direkt zu wissen, was das Ziel der Reise ist, denn in diesem Buch ist tatsächlich schon der Weg das Ziel, bei dem man mitfiebert und hofft. Die ursprüngliche Geschichte von Jane Austen kenne ich leider nicht im Original, aber ich liebe die Neuverfassung von Val McDermid und hoffe so sehr, dass es noch mehr Bücher aus dem Jane Austen Project ins Deutsche schaffen.
    Fazit: Ein Buch das mich nicht mehr los gelassen hat, und innerhalb von 2 Tagen leer gelesen war. Val McDermid hat es geschafft mich gefangen zu nehmen und mit nach Northanger Abbey zu nehmen. Der Schreibstil scheint zunächst seltsam, doch einmal darauf eingelassen lässt es einen nicht mehr los. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und die höchste Bewertung mit 5+ Sternen!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    LinaLiestHalts avatar
    LinaLiestHaltvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine eher uninspirierte Nacherzählung
    Da wäre mehr drin gewesen

    Die junge Cat freut sich auf eine Woche voller Kultur, Musik und angesagter Veranstaltungen in Edinburgh, zu der sie die Nachbarn ihrer Eltern mitnehmen. Dort lernt sie bald den attraktiven und geheimnisvollen Henry Tilney und seine Schwester Ellie kennen, die sie zum Anwesen der Familie Tilney begleiten dar: Northanger Abbey. Und während ihr zahlreiche unheimliche Vampirgeschichten, ihre Lieblingslektüre, in den Sinn kommen, sieht sie sich mit einem ganz realen und abscheulichen Geheimnis konfrontiert.

    Jane Austens Geschichten in die Neuzeit übertragen – das klingt für mich erst einmal wahnsinnig spannend. Mit ihrem ersten Werk, einer Parodie auf die damals so beliebte Gothic-Literatur, kann man einen guten Anfang legen, die Übertragung auf die heutige Vampir-Szene liegt nahe.

    Die Sprache ist sehr gewählt und passend zu Jane Austen, für mich ist es aber enttäuschend, dass man sich nicht mehr vom Originalstoff lösen konnte. So war dieser Roman für mich eher eine uninspirierte Nacherzählung mit wenigen eigenen Ideen. Schade, da wäre mehr drin gewesen…

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Minkys avatar
    Minkyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine gute, modern Interpretation eines Jane-Austen-Klassikers.
    Northanger Abbey

    Inhalt
    Die Pfarrerstochter Cat Morland wird von ihren Nachbarn, Mr. und Mrs. Allen, mit nach Edinburgh zum großen Buchfestival genommen. Zusammen verbringen Sie dort mehrere gemeinsame Wochen in denen Cat, die sonst eher in einem ländlich, ruhigen Umfeld groß wird, die Abenteuer einer Großstadt entdeckt. Sie lernt neue Freunde kennen, natürlich auch ein paar attraktive Männer und geht auf zahlreiche Veranstaltungen. Ein junger Mann hat es ihr besonders angetan: Henry Tilney. Alles scheint perfekt. Henry hat die besten Manieren, die man sich vorstellen kann, seine Schwester Ellie wird Cats neue beste Freundin und auch Henrys Vater scheint von Cat total begeistert. So kommt es, dass sie die Familie Tilney mit auf deren Landsitz Northanger Abbey begleitet. Doch dann scheint auf einmal alles anders zu sein und die gute Stimmung ist verflogen. Cat vermutet, dass es ein dunkles Geheimnis in der Familie gibt über das keiner spricht und begibt sich auf Spurensuche.
    Meinung
    “Nothhanger Abbey” von Val McDermid hat mir insgesamt gut gefallen. Von Val McDermid ist man sonst ja eher Krimis und Thriller gewohnt und keine klassischen Romane, doch sie hat den Sprung in dieses andere Genre wunderbar geschafft. McDermid hält sich eng an die Vorlage von Jane Austen und überträgt die Geschichte “nur” in die heutige Zeit ohne weitere große Änderungen an der Handlung vorzunehmen. Mir persönlich gefällt dieses Vorgehen sehr gut und doch muss ich anmerken, dass an der ein oder anderen Stelle die Übertragung in die heutige Zeit nicht 100% authentisch ist. Cat und ihre Freunde sind wahnsinnig fixiert auf ihre Handys. Alles muss über Facebook und Twitter mit der Welt und den Freunden geteilt werden. Das war mir insgesamt ein bisschen zu viel des Guten. Cat ist großer Fan von Vampir-Geschichten und es fällt ihr manchmal schwer hier zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Sie überträgt gerne die Ereignisse aus ihren Büchern auch auf ihr direktes Umfeld, was sie in meinen Augen sehr naiv erscheinen lässt. Hier würde ich einer 17jährigen eigentlich etwas mehr Bezug zur Realität zutrauen. Die Vermutung, dass es sich bei ihren Freunden, den Tilneys, um eine Vampir-Familie handelt, wirkt auf mich leider etwas zu abstrus und unterstützt den Spannungsbogen in meinen Augen nicht.Das Cover gefällt mir gut. Es hat etwas mystisches an sich und passt damit besonders gut zu Cats Leidenschaft für Vampire.
    Fazit
    Eine gute moderne Interpretation eines Jane-Austen-Klassikers.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Diiiamond93s avatar
    Diiiamond93vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Trotz sympathischer (wenn auch manchmal nerviger) Charaktere, hat mir die düstere Stimmung & Spannung gefehlt, die das Original ausmacht.
    Im Vergleich zum Original leider enttäuschend!

    Die 17-jährige Cat Morland liebt Bücher. Sie liebt es zu lesen und in einer anderen Welt zu versinken, da sie doch im ländlichen Piddle Valley ein eher behütetes und eintöniges Leben führt. Als Nachbarn anbieten, sie mit nach Edinburgh zu einem Kulturfestival mitzunehmen, ist es für Cat eine großartige Gelegenheit, mehr von der Welt zu sehen und neue Freundschaften zu schließen. Dort lernt sie beim Tanzunterricht Henry Tilney kennen, der mit seiner Familie auf Northanger Abbey wohnt und verliebt sich sofort in ihn. Doch nichts ist so einfach, wie es scheinen mag.

    Ich bin ein großer Fan von Jane Austens Klassikern und tauche gerne in die Welt von ihren Geschichten ein, weshalb ich auf diese Neuinterpretation ihres Romans "Northanger Abbey" sehr gespannt war. Val McDermid hat diese Neuinterpretation besonders durch soziale Medien wie Facebook, Twitter & Co, verdeutlicht und somit an die heutige Zeit angepasst.

    Mir hat Cat als Charakter gut gefallen und als Neufassung fand ich sie sehr passend. Sie ist sympathisch, verträumt und ihre Liebe zu Büchern konnte ich sehr gut nachvollziehen, wobei Cats Schwäche bei Vampirromanen liegt. Leider wirkte sie mit ihrer gutmütigen Art oft naiv und merkte nichts von den Intrigen, die um sie gesponnen wurden. Mit den anderen Charakteren in dieser Adaption wurde ich leider nicht besonders warm. Einige wuchsen mir ans Herz und wieder andere gingen mir auf die Nerven.

    Der Schreibstil ist zum Teil Modern und zum Teil Geschwollen, was das Lesen manchmal etwas schwer machte. Besonders zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen. Obwohl Val McDermid normalerweise Krimis schreibt, hat sie es meiner Meinung nach nicht wirklich geschafft, diesem Buch besonders viel Spannung und Düsternis zu geben, was ich sehr schade fand.

    FAZIT:
    Leider konnte mich diese Adaption von Jane Austens "Northanger Abbey" aus der Feder von Val McDermid nicht so sehr mitreisen, wie ich es mir erhofft hatte. Trotz sympathischer (wenn auch manchmal nerviger) Charaktere, hat mir doch die düstere Stimmung & Spannung gefehlt, die das Original ausmacht.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Jenny_Cs avatar
    Jenny_Cvor 3 Jahren
    [Rezension] Northanger Abbey - Val McDermid

    Die Idee, die Bücher von Jane Austen neu zu schreiben und die Geschichten in unserer Zeit spielen zu lassen, hat mir gut gefallen und mich neugierig gemacht. Bücher von Jane Austen habe ich bereits gelesen, Northanger Abbey allerdings noch nicht. Auch kenne ich die Autorin Val McDermid nicht, daher war es für mich ein kleiner Sprung ins Ungewisse. 

    Da ich nicht wirklich wusste was mich erwarten wird, habe ich mir natürlich vorab schon mal ein paar Gedanken zu dem Buch gemacht. Leider war das Buch aber so gar nicht wie ich es mir vorgestellt hatte, angefangen bei der Geschichte selbst. Die die das Buch bereits kennen, wussten sicher wie die Geschichte verläuft, ich hatte diesbezüglich nur eine vage Vorstellung, da ich mich überraschen lassen wollte. Die Tatsache, dass die Autorin im Genre Krimi unterwegs ist, hatte mich jedoch auf Spannung und Nervenkitzel hoffen lassen. Leider plätscherte die Geschichte aber eher vor sich hin, von Spannung keine Spur, sodass ich mich doch oft gelangweilt und ein paar Stellen überflogen habe. 

    Da ich nicht so gerne historisch angehauchte Bücher lese, war ich auch gespannt wie die Autorin den Übergang in unsere Zeit in einem Jane Austen Roman umsetzen würde. Leider war die Umsetzung hier nicht so wie ich sie mir gewünscht hätte. Die Geschichte spielt zwar in der heutigen Zeit, es gibt Handys, Internet, Twitter, schicke Autos, usw. doch die Sprachweise, das Verhalten der Charaktere und die ganze Atmosphäre hat mich dennoch dazu gebracht mich zu fühlen als wäre ich in der Vergangenheit stecken geblieben. Dadurch empfand ich den Wechsel in die heutige Zeit als eher nicht sehr gelungen. 

    Mit den Charakteren konnte ich mich leider auch gar nicht anfreunden. Sie waren sehr unterschiedlich und von einem gewissen Standpunkt sicher auch nicht uninteressant, aber sie gingen mir einfach nur auf die Nerven. Ob nun die Hauptprotagonistin Cat, die so naiv ist, dass man darüber nur den Kopf schütteln kann, John Thorpe, der so von sich selbst überzeugt ist, dass man schon leicht aggressiv werden kann oder Bella, die einem wegen ihrer aufdringlichen, egoistischen Art einfach nur total unsympathisch ist. Auch die Familie Tilney konnte mich nicht überzeugen, ebenso wenig die Liebesbeziehung zwischen Henry Tilney und Cat. 

    Es tut mir echt leid, dass mir das Buch nicht gefallen hat, ich wollte es wirklich mögen, habe auch extra bis zum Schluss durchgehalten, aber das Buch war schlicht und einfach nicht mein Fall.

    http://book-dreams.blogspot.de/

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Annealmightys avatar
    Annealmightyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung:
    Northanger Abbey

    Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise.


    Bei diesem Buch handelt es sich um eine neu verfasste Geschichte des Klassikers von Jane Austen. Das im HarperCollins-Verlag veröffentlichte Hardcover beinhaltet ca. 300 Seiten und kostet neu 19,90€.


    Ich muss vorweg sagen, dass ich das Original schon vorher gelesen hatte und allgemein des öfteren zu Klassikern greife. Dennoch hat mir dieses Buch ausgesprochen gut gefallen, obwohl es nicht an Jane Austen ran kommt. Wiederum ist es ideal geeignet für "Neueinsteiger", wenn es um die klassische Literatur geht - besonders für Jugendliche ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.


    Dieses Buch hat mich sofort gereizt, da ich wissen wollte, wie die Autorin es wohl umsetzt, die Charaktere in der heutigen Zeit darzustellen. Ich mochte die Protagonistin sehr gern und konnte in jedem der Charaktere die individuellen "Eigenarten" ausfindig machen - genauso im Original.


    Allgemein ist es der Autorin gut gelungen, diese "alte" Geschichte in die heute Zeit zu übertragen. Ich muss zugeben, dass ich das nicht erwartet hatte - ich hatte sowieso nicht große Erwartungen, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie dieser Weltklassiker getoppt werden könnte. Aber Val McDermid war nahe dran - das mag was heißen. Besonders aufgefallen ist mir, dass die Autorin einen anderen Schwerpunkt als Jane Austen gewählt hat. Jane Austen konzentrierte sich eher auf den "Horror" der Geschichte (zumindest nach meiner Auffassung) - Val McDermid eher auf die Fehler der Gesellschaft, besonders das Thema Freundschaft. Mehr will ich aber auch nicht verraten! :) 


    Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch außergewöhnlich gut gefallen - ich werde auf jeden Fall noch ein Buch dieser Autorin zur Hand nehmen! :) 

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks